DE8804972U1 - Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparategehäuse verschiebbaren Rolladen - Google Patents
Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparategehäuse verschiebbaren RolladenInfo
- Publication number
- DE8804972U1 DE8804972U1 DE8804972U DE8804972U DE8804972U1 DE 8804972 U1 DE8804972 U1 DE 8804972U1 DE 8804972 U DE8804972 U DE 8804972U DE 8804972 U DE8804972 U DE 8804972U DE 8804972 U1 DE8804972 U1 DE 8804972U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller shutter
- device housing
- housing
- facing
- sliding guide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 23
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 7
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 6
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 244000309464 bull Species 0.000 description 2
- 238000010008 shearing Methods 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000006748 scratching Methods 0.000 description 1
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/12—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the oscillating- cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/38—Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
- B26B19/3806—Accessories
- B26B19/382—Built-in accessories
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/38—Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
- B26B19/3853—Housing or handle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dry Shavers And Clippers (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
PHO 87502 ~1~
Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparateoehäu'sf>
verschiebbaren Rolladen
Die Neuerung betrifft einen Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparategehäuse verschiebbaren Rolladen, der
zum wahlweisen Abdecken oder Freigeben einer Siebscherfolie
des TrocJcenrasierapparates dient und in am Apparategehäuse vorgesehenen nutförmigen Führungen beidseitig seitlich geführt
ist. Ein derartiger Trockenrasierapparat ist aus der DE-AS 11 22 410 bekannt.
Die Neuerung hat sich zum Ziel gesetzt, einen 3'rockenrasierapparat
der eingangs angeführten Gattung so auszubilden,
daß der Rolladen am Apparategehäuse einwandfrei verschiebbar ist und dabei keine Beschädigung des ,.Apparategehäuses entsteht.
Neuerungsgemäß ist hiezu vorgesehen, daß die dem
Apparategehäuse zugewandte Wandfläche des Rolladens mit Abstand zum Apparategehäuse verläuft und daß zwischen dem RoIlladen
und dem Apparategehäuse mindestens eine Gleitführung wirksam ist, die einen in der Verschiebungsrichtung des Rollladens
abschnittsweise örtlich begrenzten Berühungsverlauf zwischen dem Rolladen und dem Apparategehäuse ergibt. Auf
diese Weise ist erreicht, daß der Rolladen und das Apparategehäuse nicht großflächig, sondern nur über relativ kleine
Flächenabschnitte aiteinander in Berührung stehen, wodurch der Rolladen ohne größere Reibung leichtgängig entlang dem
Apparategehausc verschiebbar ist. Außerdem ist dadurch erreicht, daß das Apparategehäuse durch die mit Abstand zu ihm
verlaufende Wandfläche des Rolladens, beim Verschieben desselben, nicht beschädigt, insbesondere zerkratzt wird, was an
den vom Rolladen gerade nicht abgedeckten Sbellen des Apparategehäuses
einen unschönen op-cischen Eindruck ergeben würde. Bei einem Trockenrasierapparat, der einen an einem Grundapparat
lösbar gehaltenen, die Siebscherfolie an seinen Längsstegen tragenden Scherkopfrahmen aufweist, ist natürlich ein
solcher Scherkopfrahmen auch zum Apparategehäuse zu zählen«
!so daß auch in seinem Bereich eine derartige Gleitführung vorgesehen seih kann.
AlL. vorteilhaft hat sich erwiesen« wenn die Gleitführung
durch mindestens eine wxrküngsröäßig im Wesentlichen in der
I Il « · *
HI 4 · · &bgr; * * Il
PHO 87502 "^"
VerschiebürtgsjCichtUng des Rolladens orientierte Rippe gebii-"
üat ist. Eine derartige Maßnahme zeichnet sich durch besondere
Einfachheit aus.
Beispielsweise kann eine solche Rippe, an der dem ApparategehäUse zugewandten Wandfläche des Rolladens Vorgesehen
sein. Als besonders vorteilhaft hat sich jedoch erwiesen, wenn die Rippe am Apparategehäuse Vorgesehen ist. Da das
Äpparategehäüse in der Regel aus einem härteren Material besteht als der Rolladen, wird dadurch, daß die Rippe am Appa-
IG rategshäuse vorgesehen ist, eine bessere Gleitführung erhalten,
die auch weniger einem Verschleiß unterliegt.
In diesem Zusammenhang hat sich weiters als vorteilhaft, erwiesen, wenn an der dem Apparategehäuse zugewandten Seite
des Rolladens, mindestens im Bereich .des von der Siebscherfolie
abgewandten Endes desselben, pine Stahlfolie angebracht ist, mit welcher der Rolladen auf der Rippe gleitet. Eine
derartige Stahlfolie bildet eine harte Auflage, wcdurch die Eigenschaften der Gleitführung verbessert werden und die Gefahr
beseitigt wird, daß sich die am Apparategehäuse vorgesehene Rippe in die dem Apparategehäuse zugewandte Wandfläche
des Rolladens eingräbt, wodurch einerseits die leichtgängige Verschiebbarkeit des Rolladens beeinträchtigt werden könnte
und andererseits der Rolladen mit dem Apparategehäuse großflächig in Kontakt kommen und dieses zerkratzen könnte. Eine
solche Maßnahme vorzusehen, ist insbesondere im Bereich des von der Siebscherfolie abgewandten Endes des Rolladens wichtig,
da auf diesen Bereich, beim Verschieben des Rolladens, von Hand aus Druck ausgeübt wird, der eine verstärkte Belastung
öer Gleitführung ergibt.
Als vorteilhaft hat sich auch erwiesen, aenn die Gleitführung
durch in der Verschiebüngsfichrüng des Rollladens
hintereinander liegende, aus dem Äpparategehäüse herausragende Wälzkörper gebildet ist. Auf diese Weise wird ebenfalls
eine gute Gleitführung für den Rolladen erhalten, die diesen mit Abstand zum Apparategehäuse hält, wobei der Rollladen
und das Äpparategehäüse über besonders kleine Flächenabschnitte miteinander in Berührung stehen. Die Wälzkörper
können dabei aus Kugeln oder Walzen bestehen.
In diesem Zusammenhang hat sich weiters als vorteilhaft
* · ·
•Ik*
•Ik*
PHO 87502 -&oacgr;-
erwiesen, Wenn an der dem Appäratec/ehäUse zugewandten Wand- '
fläche des Rolladens eine in der Verschiebüngsrichtung desselben
verlaufende Rinne vorgesehen ist, in welche die am Äpparategehäüse angeordneten Walzkörper der Gleitführung eingreifen*
Eine derartige Rinne verbessert die Eigenschaften der Gleitführung für den Rolladen und ergibt auch eine Geradführung
für den Rolladen bei seinem Verschieben.
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Zeichnungen, in welchen einige Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt
IQ sind,- auf 4ie sie jedoch nicht beschränkt ssin soll, näher
erläutert. Fig.1 zeigt einen Trockenrasierapparat mit einem
über die Siebscherfolie geschobenen Rolladen, wobei zwischen dem Rolladen und dem Apparategehäuse zwei Gleitführungen
wirksam sind, die durch je eine am Apparategehäuse vorgesahene Rippe gebildet sind. Fig.2 zeigt den Trockenrasierapparat
nach Fig.1 in Seitenansicht. Fig.3 zeigt den Trockenrasierapparat
nach Fig.1 mit vom Rolladen freigegebener Siebscherfolie. Fig.4 zeigt in Seitenansicht und im Schnitt einen Ausschnitt
des Führungsbereiches für den Rolladen. Fig.5 zeigt einen zur Verwendung bei einem Trockenrasierapparät nach
Fig.1 bestimmten Rolladen an sich in Draufsicht auf seine dem Apparategehäuse zugewandte Wandfläche, wenn er am Trockenrasierapparat
angeordnet ist. Fig.6 zeigt in der Darstellungsweise von Fig.1 einen Trockenrasierapparat, bei dem die
Gleitführungen durch am Apparategehäuse angeordnete, sich kreuzende Rippen gebildet sind. Fig.7 zeigt in der Darstellungsweise
von Fig.1 einen Trockenrasierapparat, bei dem die Gleitführungen durch Wälzkörper gebildet sind. Fig.8 zeigt in
Seitenansicht und im Schnitt einen Ausschnitt des Führungsbereiches für den. Rolladen bei einem Trockenrasierapparat nach
Fig.7. Fig.9 zeigt einen zur Verwendung bei eines Trockenrasierapparat
nach Fig.7 bestimmten Rolladen an sich in Draufsicht auf seine dem Apparategehäuse zugewandte Wandfläche,
wenn er am Trockenrasierapparat angeordnet ist.
Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Trockenrasierapparat, der
einen Grundapparat 1 und einen auf diesen aufgesetzten Scherkopfrahmen
2 aufweist, die zusammen ein Apparategehäuse 3 bilden. Der Scherkopfrahmen 2 ist dabei, auf hier nicht näher
dargestellte Art und Weise, beispielsweise mit mindestens
&Lgr; t
· * J ·
FHo 87502 -*"
einen» federnden Rästriegel, lösbar am drundapparat 1 gehal- "
ten. Ein solcher Scherkopfrahmen dient zur Halterung einet
j gewölbt verlaufenden siebscherfoÜe, die in den Figuren 1 und
I 2 vollständig durch einen Rolladen 4 abgedeckt ist, um die
I 5 Siebscherfoiie bei Nichtgebrauch des Trockenrasierapparates I zu schützen. Dieser Rolladen 4 ist am Apparategehäuse 3 ver-
[ schiebbar angeordnet, wobei er in am Apparategehäuse 3 vorge-
I sehenen nutförmigen, in den Figuren 1 und 2 durch strichlier-
I te Linien angedeuteten, Führungen 5 und 6 beidseitig seitlich
1 10 geführt ist. Der Rolläden 4 ist vos drundapFarat 1 her über
I den Scherkopfrahmen 2 und die Siebscherfolie schiebbar, wozu
sich die Führungen 5 und 6 für den Rolladen vom Grundapparat 1 her in den Seitenwänden 7 und 8 des Scherkopfrahmens 2 ,
fortsetzen, wo sie dann, an die Wölbung der Siebscherfolie 15 angepaßt, gekrümmt verlaufen. Soll der Trockenrasierapparat
zum Rasieren verwendet werden, so wird der Rolladen 4 aus
seiner in den Figuren 1 und 2 gezeigten Lage auf den Grund-1
? apparat 1 zurückgeschoben, bis er die Siebscherfolie zum Ra-
? apparat 1 zurückgeschoben, bis er die Siebscherfolie zum Ra-
? sieren freigibt, wie dies Fig.3 zeigt, wobei er im vorliegen-I
20 den Fall so weit zurückgeschoben ist, daß auch der Scherkopf- \ rahmen 2 freigegeben ist, damit dieser, beispielsweise für
t Reinigungszwecke oder zum Austausch der an den Längsstegen 9
jj des Scherkopfrahmens 2 gehaltenen Siebscherfolie 10, vo£v
I Grundapparat 1 abgenommen werden kann. An einen solchen RoIl-
] 25 laden 4 werden die Anforderungen gestellt, daß er einerseits
f in Querrichtung eine gute Stabilität aufweist, damit er die j Siebscherfolie 10 sicher schützen kann, aber andererseits in
I Längsrichtung gut flexibel ist, um sich dem Verlauf einer I auch relativ stark gewölbten Siebscherfolie 10 anpassen zu
i 30 können. Um solche Anforderungen zu erfüllen, besteht der
I Rolladen beispielsweise aus einem elastischen Träger und mit 1 diesem verbundenen, ait Abstand zueinander liegenden Querab Stegen.
I Ein solcher Rolladen soll am Apparategehäuse leichtgängig
I 35 verschiebbar sein und bei seinem Verschieben das Apparatege-
I häuse nicht beschädigen, insbesondere zerkratzen. Um dies zu
I erreichen ist vorgesehen, daß die dem Apparategehäuse 3 zuge-
I wandte Wandfläche des .Rolladens 4 mit Abstand zum Apparatege-
I häuse 3 verläuft und daß zwischen dem Rolladen 4 und dem
PHO 87502 =5"
Apparategehäuse 3 mindestens eine Gleitführung wirksam ist, '
die einen An c?<?r Verschiebüngsrichtung des Rolladens abschnittsweise örtlich begrenzten Berührüngsverl&üf Zwischen
dem Rolladen 4 und dem Appärätegehäüse 3 ergibt. Wie Fig.4 erkennen läßt, die einen Ausschnitt üin den Bereich
der Führung 5 zeigt, sind die nütförmigen Führungen 5 und 6 für die beidseitige seitliche Führung des Rolladens 4,
in die dieser beispielsweise mit an ihm vorgesehenen seitlichen, in Fig.5 dargestellten Ansätzen 11 eingreift, in vom
ÄDDarategehäuse 3 seitlich hochgezpgenen Ba?idabschnitfcen 12
und 13 desselben auf einem derartigen Niveau angeordnet, daß \ die dem Apparategehäuse 3 zugewandte Wandfläche 14 des Rollladens
4 mit Abstand zum Apaprategehäuse 3 Verläuft. Dieser
Abstand, der in Fig.4 mit a bezeichnet ist, wird so groß ^ewählt,
daß zwischen der dem Apparategehäuse 3 zugewandten Wandfläche 14 des Rolladens 4 und dem Apparategehäuse 3 mit
Sicherheit keine großflächige Berührung stattfindet, wodurch der Rolladen 4 ohne größere Reibung leichtgängig entlang dem
Apparategehäuse 3 verschiebbar ist, wobei es auch zu keiner Beschädigung des Apparategehäuses 3, insbesondere keinem Zerkratzen
desselben, kommen kann.
Weiters ist vorgesehen, daß zwischen des? Rolladen 4 und
dem Apparategehäuse 3 Gleitführungen wirksam sind, die beim ; vorliegenden Ausführungsbeispiel durch zwei am Apparatege-
häuse 3 vorgesehene Rippen 15 und 16 gebildet* sind, die in
der Verschiebungsrichtung des Rolladens verlaufen und sich \ auch über die Längsstege 9 des Scherkopfrahmens 2 erstrecken,
\ wie aus Fig.3 ersichtlich ist. Auf diesen Rippen 15 und 16
liegt der Rolladen 4 mit seiner dei* Apparategehäuse 3 zuges
30 wandten Wandfläche 14 gleitend auf, wodurch sich ein nur '« örtlich begrenzter Berührungsverlauf zwischen dem Rolladen 4
■ und dem Apparategehäuse 3 ergibt, da der Rolladen und das
Apparategehäuse nur über relativ kleine Flächenabschnitte miteinander in Berührung stehen. Auf diese Weise fej:** die
Rippen 15 und 16 örtlich begrenzte Unterstützungen für den Rolladen 4, die seine dem Apparategehäuse 3 zugewandte Wandfläche
14 sicher mit Abstand zum Apparategehäuse 3 halten. Solche Unterstützungen sind deshalb wichtig, damit sich der
■ Rolladen 4 unter dem von Hand aus auf ihn ausgeübten Druck,
PHO 87502 -6-
bei seinem Verschieben entlang des Apparategehäuses 3, nicht
durchbiegen kann, so daß er stets den vorgesehenen Abstand a zum Apparategehäuse einhält.
Dadurch, daß im vorliegenden Fall die Rippen 15 und 16 am Apparategehäuse angeordnet sind, ist erreicht, daß sie ebenso
wie das Apparategehäuse 3 aus einem relativ harten Material bestehen, was eine gute Gleitführung und praktisch keinen
Verschleiß mit sich bringt. Da das für einen Rolladen verwendete Material in der Regel nicht so hart ist, wie das für das
Apparategehäuse verwendete Material, könnte es dazu kommen, daß sich die Rippen 15 und 16 in die dem Apparategehäuse 3
zugewandte Wandfläche 14 des Rolladens 4 eingraben, wodurch
nicht mehr sichergestellt wäre, daß der Rolladen im gewünschten Abstand zum Apparategehäuse verläuft. Davon ist insbe^Sondere
der Bereich des von der Siebscherfolie 10 abgewandten Endes des Rolladens 4 betroffen, der praktischerweise zum
Verschieben des Rolladens von Hand aus ergriffen und dadurch auf ihn Druck ausgeübt wird. Dieser Endbereich des Rollladens
kann auch speziell als Griffteil 17 ausgebildet sein. In diesem
Zusammenhang hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn in diesem Endbereich des Rolladens 4, an seiner dem
Apparategehäuse 3 zugewandten Wandfläche 14, eine Stahlfolie 18 angebracht ist, wie dies Fig.5 zeigt. Auf diese Weise wird
am Rolladen 4 eine harte Auflagefläche für die Rippen 15 und 16 erhalten, die für gute Gleiteigenschaften sorgt und keinem
Verschleiß unterliegt. Selbstverständlich wäre es auch möglich, auf der ganzen dem Apparategehäuse 3 zugewandten Wandfläche
14 des Rolladens 4 eine Stahlfolie anzubringen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Stahlfolie
18 im wesentlichen über die ganze Breite des Rolladens 4, wodurch ihr ein sicherer Hält am Rolladen gegeben wird. An
sich wäre es aber auch möglich, nur unmittelbar im Bereich der Rippen 15 und 16 einzelne Stahlfolienabschnitte an der
Wandfläche 14 des Rolladens 4 anzubringen.
Beim Ausführungsbeispiel nadh Fig.6 sind als Gleitführung
gön ebenfalls Rippen ätn Apparafcegehäuse 3 vorgesehen, und
zWär sind es hier drei Rippen 19, 20 und 21, die in einem
sish kiiSüzendön Sfeeiftiö^siigen Mug-te« aftcjaotdUie-b si.nd.- wobei
sie wirkungsmäßig im wesentlichen in der VerSdhiebungsridh-'
■ Il III
ti Vl Il
I Il I II
PHO 87502 -7-
tung des Rolladens 4 orientiert sind. Die Wirkungsweise die-ser Rippen 19, 20 und 21 ist analog zu der Wirkungsweise der
Rippen 15 und 16 des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispieles. Falls erwünscht, könnte auch noch eine weitere, quer
durch den Sternpunkt verlaufende Rippe vorgesehen sein.
Selbstverständlich wären auch noch andere Muster von Rippen, die wirkungsmäßig im wesentlichen in der Verschiebungsrichtung
des Rolladens orientiert sind, möglich, wie beispielsweise in der Verschiebungsrichtung des Rolladens wellenförmig
verlaufende Rippen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.7 sind zwei Gleitführungen
vorgesehen, die durch in der Verschiebungsrichtung des Rolladens 4 hintereinander liegende, aus dem Apparategehäuse
3 herausragende Wälzkörper, im vorliegenden Fall Kugeln, gebildet sind. Die eine Gleitführung besteht dabei aus den
Kugeln 22, 23 und 24 und die andere Gleitführung aus den Kugeln 25, 26 und 27. Auf diese Weise ergeben die Gleitführungen
einen abschnittsweise örtlich begrenzten Berührungsverlauf zwischen dem Rolladen 4 und dem Apparategehäuse 3,
bei dem der Rolladen und das Apparategehäuse über besonders kleine Flächenabschnitte miteinander in Berührung stehen,
entsprechend den aus dem Apparategehäuse herausragenden Kugelkalotten. Fig.8 läßt die Anordnung der Kugeln, beispielsweise
der Kugel 22, im Apparategehäuse 3 erkennen, wobei jede der Kugeln in einem am Apparategehäuse 3 vorgesehenen,
von einem Deckel 28 abgeschlossenen Käfig 29 aufgenommen ist und unter der Wirkung einer Feder 30 aus einer im Apparategehäuse
3 vorgesehenen öffnung 31 aus demselben kalottenförmig
herausgedrückt wird.
Bei den hier vorliegenden Gleitführungen hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn an der dem Apparategehäuse 3 zugewandten
Wandfläche 14 des Rolladens 4 in der Verschiebungsrichtung desselben verlaufende, den beiden Gleitführungen zu=
geordnete Rinnen 32 und 33 vorgesehen sind, in welche die am Apparategehäuse 3 angeordneten Kugeln der beiden Gleitführungen
eingreifen, Hiedurch werden die Eigenschaften der Gleitführungen
für den Rolladen Verbessert, wobei gleichzeitig eine Geradführung für den Rolladen 4 bei seinem Verschieben
erhalten wird, Die dem Apparategehäuse 3 zugewandte Wandflä-
I t t I I I
It (III I
II t I I I ! Ml
PHO 87502 -8-
che 14 des Rolladens 4 verläuft dabei wieder in einem mit a ' bezeichneten Abstand zum Apparategehäuse
Wie ersichtlich, bestehen eine Reihe von Abwandiungsmöglichkeiten,
der im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele, ohne daß dabei der Rahmen der Neuerung verlassen
wird. Dies gilt insbesondere für die Anordnung und Ausbildung ■Äar zwischen dem Rolladen und dem Apparategehäuse wirksamen
Gleitführungen.
• · I
i t f
• I I > i &igr;
«I I
Claims (6)
1. Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparategehäuse
verschiebbaren Rolladen, der zum wahlweisen Abdecken oder Freigeben einer Siebscherfolie des Trockenrasierapparates
dient und in am Apparategehäuse vorgesehenen nutförmigen Führungen beidseitig seitlich geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daG die dem Apparategehäuse zugewandte Wandfläche des Rolladens mit Abstand zum Apparategehäuse verläuft und
daß zwischen dem Rolladen und dem Apparategehäuse mindestens eine Gleitführung wirksam ist, die einen in der Verschiebungsrichtung
des Rolladens abschnittsweise örtlich begrenzten Berührungsverlauf zwischen dem Rolladen und dem Apparategehäuse
ergibt. - *·
2. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung durch mindestens eine wirkungsmäßig
im wesentlichen in der Verschiebungsrichtung des Rolladens orientierte Rippe gebildet ist.
3. Trockenrasierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippe am Apparategehäuse vorgesehen ist.
4. Trockenrasierapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Apparategehäuse zugewandten Handfläche
des Rolladens mindestens im Bereich des von der Siebscherfolie abgewandten Endes desselben, eine Stahlfolie angebracht
ist, mit welcher der Rolladen auf der Rippe gleitet.
5. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitführung durch einzelne in der Verschiebungsrichtung des Rolladens hintereinander liegende, aus
dem Apparategehäuse herausragende Wälzkörper gebildet ist.
6. Trockenrasierapparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Apparategehäuse zugewandten Wandfläche
des Rolladens eine in der Verschiebungsrichtung desselben verlaufende Rinne vorgesehen ist, in welche die am
Apparategehäuse angeordneten Wälzkörper der Gleitführung eingreifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0102687A AT386788B (de) | 1987-04-24 | 1987-04-24 | Trockenrasierapparat mit mindestens einem am apparategehaeuse verschiebbaren rolladen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804972U1 true DE8804972U1 (de) | 1988-06-09 |
Family
ID=3505090
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804972U Expired DE8804972U1 (de) | 1987-04-24 | 1988-04-15 | Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparategehäuse verschiebbaren Rolladen |
| DE8888200755T Expired - Lifetime DE3863479D1 (de) | 1987-04-24 | 1988-04-20 | Trockenrasierapparat mit mindestens einem am apparategehaeuse verschiebbaren rolladen. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8888200755T Expired - Lifetime DE3863479D1 (de) | 1987-04-24 | 1988-04-20 | Trockenrasierapparat mit mindestens einem am apparategehaeuse verschiebbaren rolladen. |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4926551A (de) |
| EP (1) | EP0290071B1 (de) |
| JP (1) | JP2557944B2 (de) |
| KR (1) | KR970001154B1 (de) |
| CN (1) | CN1010468B (de) |
| AT (1) | AT386788B (de) |
| AU (1) | AU612943B2 (de) |
| CA (1) | CA1314390C (de) |
| DE (2) | DE8804972U1 (de) |
| ES (1) | ES2023699B3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT398721B (de) * | 1992-05-19 | 1995-01-25 | Koninkl Philips Electronics Nv | Rasierapparat mit einer verstellbaren zahnschneideinrichtung |
| USD379012S (en) * | 1994-11-07 | 1997-04-29 | U.S. Philips Corporation | Dry shaver |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB876245A (en) * | 1959-01-09 | 1961-08-30 | Walter Rowland Hart | Dry shaving appliances |
| DE1122410B (de) * | 1960-09-05 | 1962-01-18 | Ernst Moeckl | Kappe fuer Scherkoepfe von elektrischen Rasierapparaten |
| US3143796A (en) * | 1963-02-08 | 1964-08-11 | Ronson Corp | Electric head construction with movable slide cover |
| DE1553764A1 (de) * | 1967-01-13 | 1971-06-24 | Ernst Moeckl | Rasiergeraet |
-
1987
- 1987-04-24 AT AT0102687A patent/AT386788B/de not_active IP Right Cessation
-
1988
- 1988-04-15 DE DE8804972U patent/DE8804972U1/de not_active Expired
- 1988-04-20 ES ES88200755T patent/ES2023699B3/es not_active Expired - Lifetime
- 1988-04-20 EP EP88200755A patent/EP0290071B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1988-04-20 DE DE8888200755T patent/DE3863479D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1988-04-21 US US07/184,309 patent/US4926551A/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-04-21 CN CN88103017A patent/CN1010468B/zh not_active Expired
- 1988-04-21 JP JP63096946A patent/JP2557944B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 1988-04-21 CA CA000564782A patent/CA1314390C/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-04-22 AU AU15116/88A patent/AU612943B2/en not_active Ceased
- 1988-04-23 KR KR1019880004607A patent/KR970001154B1/ko not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2557944B2 (ja) | 1996-11-27 |
| KR970001154B1 (ko) | 1997-01-29 |
| CN88103017A (zh) | 1988-11-02 |
| AU1511688A (en) | 1988-10-27 |
| KR880012319A (ko) | 1988-11-26 |
| CN1010468B (zh) | 1990-11-21 |
| AU612943B2 (en) | 1991-07-18 |
| ATA102687A (de) | 1988-03-15 |
| US4926551A (en) | 1990-05-22 |
| ES2023699B3 (es) | 1992-02-01 |
| EP0290071B1 (de) | 1991-07-03 |
| CA1314390C (en) | 1993-03-16 |
| JPS63283678A (ja) | 1988-11-21 |
| AT386788B (de) | 1988-10-10 |
| DE3863479D1 (de) | 1991-08-08 |
| EP0290071A1 (de) | 1988-11-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60101076T2 (de) | Schieber für eine Rettungsleine | |
| DE3600719C2 (de) | ||
| CH663524A5 (de) | Schminkdose. | |
| EP2392286B1 (de) | Lagereinheit für Knochenschrauben, Set und chirurgischer Behälter | |
| EP0818159B1 (de) | Vorrichtung zur Säuberung von verunreinigten Nägeln | |
| DE3627408A1 (de) | Schubladenschrank, insbesondere mit mehreren schubladen | |
| DE8804972U1 (de) | Trockenrasierapparat mit mindestens einem am Apparategehäuse verschiebbaren Rolladen | |
| DE2711906C3 (de) | Lehrgerät | |
| LU84052A1 (de) | Einwurftuer fuer eine ballenpresse | |
| DE4323993C3 (de) | Falt- oder raffbarer Vorhang | |
| DE2929227C2 (de) | Behälter mit durchbrochenen Wänden, insbesondere Sterillisierbehälter für ärztliche Werkzeuge | |
| DE2308683C3 (de) | Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät | |
| DE9311098U1 (de) | Halter für die Textilbespannung von Reinigungsgeräten | |
| DE102012101155A1 (de) | Mophalter, Moptuch und Moptuchvorratsbehälter | |
| DE3042658C2 (de) | Schrank mit Schublade | |
| DE10158902C1 (de) | Dichtungs-Vorrichtung für ein Tor | |
| DE19860213B4 (de) | Hordenwagen | |
| DE1055351B (de) | Walzenschaber, insbesondere fuer Papiermaschinen | |
| DE1555529C3 (de) | Käfig mit Ausnehmungen zur Führung der Rollen einer Fahrzeugbremsbetätigungsvorrichtung | |
| DE4338315A1 (de) | Gerät zum Reinigen der Zahnzwischenräume und der angrenzenden Bereiche im menschlichen Gebiß | |
| DE2707258C3 (de) | Automatische Zeichenvorrichtung | |
| DE20107167U1 (de) | Vorrichtung zur Haarkonturgebung insbesondere menschlicher Haupt- und/oder Körperbehaarung | |
| DE20008583U1 (de) | Mülltonnengehäuse mit geführtem Deckel | |
| DE2716251B2 (de) | Liftstab zum Einführen bzw. Herausnehmen von Vorhangtragelementen in bzw. aus einer Vorhangschiene | |
| DE561345C (de) | Puderdose |