DE8804920U1 - Durch Muskelkraft angetriebenes Fortbewegungsmittel, insbesondere Fahrrad - Google Patents

Durch Muskelkraft angetriebenes Fortbewegungsmittel, insbesondere Fahrrad

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/12Rider propulsion of wheeled vehicles operated by both hand and foot power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

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Beschreibung
Durch Muskelkraft angetriebenes Fortbewegungsmittel insbesondere Fahrrad.
|6 Die Erfindung betrifft ein durch Muskelkraft angetriebenes FortbewegUhgsmittel, insbesondere Fahrrad, das zur Fahrtrichtungsbeeinflussung einen die Stellung des Vorderrades beeinflussenden Lenker aufweist und mit einem auf das Vorderrad wirkenden zusatzantrieb versehen ist.
Es sind aus der Praxis bereits Fahrräder bekannt, die über •inen von Hand zu betätigenden Zusatzantrieb verfügen. Bei | diesen Fortbewegungsmitteln steht die Antriebsbewegung für den Zusatzantrieb jedoch in einem gewissen Gegensatz zu tO der den Hauptantrieb bewirkenden Fußbewegung, wodurch sich I Unbequemlichkeiten für den Benutzer des |
Fortbewegungsmittels ergeben und darüber hinaus der Zusatzantrieb nur unvollständig genutzt werden kann.
ft 5 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein durch Muskelkraft angetriebenes Fortbewegungsmittel der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß sich für dessen Benutzer ein harmonischer Bewegungsablauf ergibt und dadurch eine optimale Ausnutzung des Zusatzantriebs möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch' gelost/ daß dear Lenker in der Form zweier Lenkerkurbeln ausgebildet ist> die um eine gemeinsame Achse drehbar sind und im Bereich der Längssäule zumindest eine Antriebsscheibe aufweisen, die über ein endloses Kraftübertragungsteil mit einer Nabenscheibe an der Radnabe des Vorderrades verbunden ist.
Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im wesentlichen darin, daß der Bewegungsablauf für den Zusatzantrieb im wesentlichen dem der Fußpedale entspricht, wodurch der Benutzer des Förtbewegungsmittels zu dessen Antrieb mit seihen Armen und Beinen eine im Wesentlichen übereinstimmende Bewegung ausführt. Hierdurch wird bei vergleichsweise höherer Antriebsleistung insgesamt auch ein ermüdungsfreierer Betrieb erreicht.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind zu beiden Seiten der Lenksäule je eine Antriebsscheibe und beidseits des Vorderrades je eine Nabenscheibe vorgesehen, die jeweils über ein eigenes Kraftübertragungsteil miteinander verbunden sind. Dies ermöglicht insbesondere bei nur geringerem Bedarf an Zusatzantriebsleistung, wahlweise nur die eine oder die andere der beiden Lenkerkurbeln zu betätigen. Dabei empfiehlt es sich weiter, daß an der Antriebs- und/oder an der Nabenscheibe eine Freilaufeinrichtung vorgesehen ist. Wenn daher insbesondere in der Ebene oder an Gefällstrecken kein Zusatzantrieb notwendig ist, können die Lenkerkurbeln in beliebiger Ruhelage verbleiben. Weiter empfiehlt es sich dann, daß für jede Lenkerkurbel ein eigener Freilauf vorgesehen ist.
In Weiter bevorzugter Ausführüngsform der Erfindung äind die mit den Antriebsscheiben verbundenen Enden der Lenkerkurbeln in von einem die Antriebsscheiben umschließenden Gehäuse vorstehenden Hülsen geführt( wobei die Hülsen zusätzlich Griffteile bilden* Dadurch ist es in Vorteilhafter Weise möglich, im Bereich der Hülsen Bremshebel zur Betätigung der Vorder- und/oder Hinterradbremse vorzusehen.
Das Kraftübertragungsteil kann in üblicher Weise von einer Kette gebildet sein; ebenso ist es jedoch auch möglich, daß das Kraftübertragungsteil von einem Keilriemen gebildet ist.
Schließlich besteht im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, daß an der Nabenscheibe eine Bremseinrichtung in der Art einer Rücktrittbremse vorgesehen ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Fortbewegungsmittels in Porm
eines Fahrrades,
25
Fig. 2 eine Vorderansicht des Gegenstandes nach Fig. 1.
Das in der Zeichnung dargestellte, durch Muskelkraft angetriebene Fortbewegungsmittel in Form eines Fahrrades ist in bekannter Weise zur Fahrtrichtungsbeeinflussung mit einem die Stellung des Fahrrades beeinflussenden Lenker i. versehen. Ferner weist das Fortbewegungsmittel ej-"sn uf das Vorderrad wirkenden Zusatzantrieb 2 auf.
Der Lenker 1 ist in der Form zweier Lenkerkurbeln 3 ausgebildet, die um eine gemeinsame Achse 4 drehbar sind. Im Bereich der Lenksäule 5 weist der Lenker 1 Antriebsscheiben 6 auf, die über ein endloses Kraftübertragungsteil 7 mit an der Radnabe 8 des Vorderrades 9 angebrachten Nabenscheiben 10 verbunden sind.
Die Antriebsscheiben 6 sind zu beiden Seiten der Lenksäule und die Nabenscheiben 10 beidseits des Vorderrades 9 angeordnet und jeweils über ein eigenes Kraftübertragungsteil 7 untereinander verbunden. Die Antriebs- und/oder die Nabenscheibe 6, 10 kann in in der Zeichnung nicht näher dargestellter Weise mit einer Freilaufeinrichtung versehen sein, wobei für jede Lenkerkurbel 3 ein eigener Freilauf vorgesehen sein kann.
Wie sich insbesondere aus Fig. 2 ergibt, können die Antriebsscheiben 6 von einem nur in Fig. 2 wiedergegebenen Gehäuse 11 umschlossen sein, von dem seitlich Hülsen 12 vorstehen. In diesen Hülsen 12 sind, die mit den Antriebsscheiben 6 verbundenen Enden der Lenkerkurbeln 3 geführt, wobei die Hülsen 12 zusätzlich Griffteile bilden. Im Bereich dieser Hülsen 12 können dann übliche Bremshebel 13 zur Betätigung der Vorder- und/oder Hinterradbremse vorgesehen sein.
Das Kraftübertragungsteil 7 kann in ebenfalls in der Zeichnung nicht näher dargestellter Weise entweder von einer Kette, ebenso jedoch auch von einem Keilriemen oder ähnlichem gebildet sein.
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Schließlich besteht auch die Möglichkeit, an der Nabenscheibe 10 eine Bremseinrichtung in der Art einer Rücktrittbremse vorzusehen, was jedoch in der Zeichnung ebenfalls nicht näher dargestellt ist.

Claims (8)

Peter Mozer Deutschhausgasse 3 Ulm/Donau 7900 Ulm, 07.04.88 Akte G/7321 d/th Schutzansprüche:
1. Durch Muskelkraft angetriebenes Fortbewegungsmittel, insbesondere Fahrrad, das zur
Fahrtrichtungsbeeinflussung einen die Stellung des Vorderrades beeinflussenden Lenker aufweist und mit einem auf das Vorderrad wirkenden Zusatzantrieb versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (1) in der Form zweier Lenkerkurbeln (3) ausgebildet ist, die um eine gemeinsame Achse (4) drehbar sind und im Bereich der Lenksäule (5) zumindest eine Antriebsscheibe (6) aufweisen, die über ein endloses Kraftübertragungsteil (7) mit einer Nabenscheibe (10) an der Radnabe (8) des Vorderrades (9) verbunden ist.
2. Fortbewegungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Lenksäule (5) je eine Antriebsscheibe (6) und beidseits des Vorderrades (9) je eine Nabenscheibe (10) vorgesehen sind, die jeweils über ein eigenes Kraftübertragungsteil (7) untereinander verbunden sind.
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3. Fortbewegungsmittel nach Anspruch 1 oder·2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Antriebs- und/oder an der Nabenscheibe (6, 10) eine Freilaufeinrichtung vorgesehen ist.
4. Fortbewegungsmittel nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Lenkerkurbel (3) ein eigener Freilauf vorgesehen ist.
5. Fortbewegungsmittel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Antriebsscheiben (6) verbundenen Enden der Lenkerkurbeln (4) in von einem die Antriebsscheiben (6) umschließenden Gehäuse (11) vorstehenden Hülsen (12) geführt sind, wobei die Hülsen (12) zusätzlich Griffteile bilden.
6. Fortbewegungsmittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Hülsen (12) Bremshebel (13) zur Betätigung der Vorder- und/oder Hinterradbremse vorgesehen sind.
7. Fortbewegungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsteil (7) von einer Kette gebildet ist.
8. Fortbewegungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsteil (V) von einem Keilriemen gebildet
30 ist.
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Fortbewegungsmittei nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet/ daß an der Nabenscheibe (lö) eine Bremseinrichtung in der Art einer Rücktrittbremse vorgesehen ist*
DE8804920U 1988-04-14 1988-04-14 Durch Muskelkraft angetriebenes Fortbewegungsmittel, insbesondere Fahrrad Expired DE8804920U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3831629A1 (de) * 1986-10-30 1990-03-22 Zeddies Geb Fasshauer Erika Vorrichtung zum motor - antrieb von fahrraedern
WO1996026860A3 (en) * 1995-02-28 1996-10-24 Hedrik Sjirk Wagter Foldable human powered vehicle
ES2404229R1 (es) * 2011-07-15 2013-06-06 Porras Vila Fo Javier Bicicleta con doble cadena, para manos y pies
DE102013016510B4 (de) 2012-10-07 2023-03-23 Martin Kraiss Fahrrad mit Armkurbelantrieb

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