DE8803952U1 - Gliederkette - Google Patents

Gliederkette

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DE8803952U1
DE8803952U1 DE8803952U DE8803952U DE8803952U1 DE 8803952 U1 DE8803952 U1 DE 8803952U1 DE 8803952 U DE8803952 U DE 8803952U DE 8803952 U DE8803952 U DE 8803952U DE 8803952 U1 DE8803952 U1 DE 8803952U1
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DE
Germany
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DE8803952U
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English (en)
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Arnold & Stolzenberg 3352 Einbeck De GmbH
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Arnold & Stolzenberg 3352 Einbeck De GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/08Driving-chains with links closely interposed on the joint pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

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Gliederkette
Die Neuerung betrifft eine Gliederkette nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 34 31 317 ist bekannt, zum Schutz der Kolbenstange eines eine Gliederkette, insbesondere Flyer-Kette, beispielsweise am Gabelstapler bewegenden Hydraulikzylinders, zwischen Laschen der Kettenglieder fest angeordnete Schutzlaschen vorzusehen, die zumindest an einer Seite der Kettenglieder vorspringende freie Flächen aufweisen. Die Schutzlaschen sind mit kreisförmigen Durchgängen versehen, durch die die auch die Laschen tragenden Bolzen hindurchgeführt sind* Diese Schutz laschen müssen somit bereits bei der Herstellung der Kette montiert werden, oder bei ihrer nachträglichen Anbringung muß zunächst ein Teil der Laschen abgezogen und nach Aufschieben der Schutzlaschen wieder auf den Bolzen befestigt werden.
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Auch das Aufsetzen der Schutzlaschen bereits bei der Herstellung der Kette kompliziert den Montagevorgang, da sie aus einem anderen, weicheren Material bestehen als die anderen Kettenteile.
Die Schutzlsschen bestehen aus einen·. Maerial das wesentlich schneller verschleißt als das
Material der Kettenglieder. Es kann daher erforderlich werden, sie nach längerer Betriebsdauer zu ersetzen. Dies ist, wie beschrieben, ein sehr arbeits- und zeitaufwendiger Vorgang.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Neuerung, die bekannte Gliederkette mit zwischen Laschen der Kettenglieder angeordneten, auf einer Seite über die Laschen vorstehenden Schutzlaschen, die von in Querrichtung der Gliederkette verlaufen
den zylindrischen Verbindungselementen für die Laschen getragen sind, in der Weise zu verbessern, daß die Schutzlaschen sehr leicht auch auf eine bereits fertiggestellte Kette montiert werden können, ohne daß ihr Halt auf der Kette
bei deren bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß gelöst durch das im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegebene Merkmal. Vorteilhafte Weiterbildungen der neuerungsgemäßen Gliederkette ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Dadurch, daß die Schutzlaschen mit offenen Ein-
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schnitten zum klemmenden Aufstecken auf die Verbindungselemente von der Seite aus, auf der die Schutzlaschen vorstehen, versehen sind, können die Schutzlaschen einerseits auf ihrer vorstehenden Seite einer Druckbelastung ausgesetzt werden, ohne daß ihr Halt auf den Verbindungselementen beeinträchtigt wird, und andererseits können sie durch Druck von der äiidsrsn Ssits her relativ leicht aus ihre*?. Klemmsitz gelöst werden.
20 25 30
Vorzugsweise besteht die Schutzlasche aus einem elastischen Material und die Einschnitte umfassen jeweils einen das Verbindungselement aufnehmenden Kreisabschnitt und einen von diesem nach außen führenden Zugangsabschnitt, wobei die Breite des Einschnitts an der Übergangsstelle zwischen Kreisabschnitt, und Zugangsabschnitt geringer ist als der Durchmesser des Verbindungselementes. Man erhält auf diese Weise eine sehr einfache Schutzlasche, die in der Herstellung nicht aufwendiger ist als die bekannte Schutzlasche und bei der dieser gegenüber sogar noch eine Materialeinsparung erfolgt.
Die Neuerung wird im folgenden anhand eines
in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen teilweise geschnittenen Abschnitt einer Gliederkette und
35
Fig. 2 eine Seitenansicht der Glieder
kette nach Fig. 1, die wiederum zum Teil entlang der Linie H-II geschnitten ist.
Die gezeigte Gliederkette besteht aus metallenen Laschen 1, die auf jeweils zwei benachbarte zylindrische Bolzen 2 aus Stahl derart aufgesteckt sind, daß jeweils zwei benachbarte Bolzen 2 durch vier Laschen 1 miteinander verbunden sind.
Zumindest die jeweils vier nebeneinanderliegenden Laschen 1, zu denen nicht die die Kette zu beiden Seiten begrenzenden Laschen gehören, sind drehbar auf den Bolzen 2 angeordnet, so daß die einzelnen Glieder der Kette in bekannter
Weise gelenkig miteinander verbunden sind. Die Laschen 1 weisen entsprechende kreisförmige Durchgänge auf, so daß die Bolzen 2 vollständig von ihnen umschlossen sind.
Zwischen den Laschen 1 sind auf jeweils zwei benachbarten Bolzen 2 Schutzlaschen 3 aufgesteckt, wobei in Längsrichtung der Kette jeweils zwischen zwei Schutzlaschen 3 ein Abstand entsprechend einer Gliedteilung vorgesehen ist. Wie Fig. 2
erkennen läßt, besitzen die Schutzlaschen 3 nicht wi~ die Laschen 1 nur kreisförmige Durchgänge für die Aufnahme der bolzen 2, sondern sie sind mit nach außen geöffneten Einschnitten 4 versehen, die jeweils aus einem den Bolzen 2
aufnehmenden Kreisabschnitt und einem von diesem nach außen führenden Zugangsabschnitt bestehen. Die Schutzlaschen 3 sind aus einem elastischv.;r Material gebildet, vorzugsweise Kunststoff, und der Zugangsabschnitt ist so ausgeformt, daß er sich
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zum Kreisabschnitt hin verengt lind am Übergang zu diesem schmaler ist als der Durchmesser des Bolzens 2. Zum Aufstecken der Schutzlaschen auf die Bolzen 2 wird somit der Einschnitt 4 etwas aufgebogen, bevor der Bolzen 2 in den
Kreisabschnitt gelangt. Dies kann mit einem relativ geringen Kraftaufwand erfolgen. Aufgrund der Elastizität des Materials erhält der Einschnitt 4 dann wieder die gezeigte Form, so daß der Bolzen 2 im Kreisabschnitt des Einschnittes
4 eingeklemmt ibt, wie in Fig. 2 anhand des unteren Einschnittes der mittleren Schutzlasche sowie des oberen Einschnittes der unteren Schutzlasche dargestellt ist. Zum Abnehmen der Schutzlaschen 3 von dem Bolzen 2 ist somit zu
nächst erforderlich, da6 die Einschnitte 4 etwas aufgebogen werden. Dies ist im wesentlichen nur unter Anwendung ganz gezielt gerichteter Kräfte möglich.
Die Schutzlaschen 3 stehen gemäß Fig. 2 nur auf einer Seite der Kette über die Laschen 1 vor, während sie auf der anderen Seite von diesen verdeckt sind. Die Kontur der Schutzlaschen 3 auf der vorstehenden Seite richtet sich nach
dem jeweiligen Verwendungszweck. Die Einschnitte werden so in den Schutzlaschen 3 angeordnet, daß ein Aufstecken auf die Bolzen 2 nur von der vorstehenden Seite her möglich ist. Dies hat zur Folge, daß während des Betriebs auf die
vorstehende Kante der Schutzlaschen 3 wirkende Druckkräfte diese nur noch stärker gegen die Bolzen 2 drücken, ohne daß dl« Gefahr einer Ablösung besteht. Diese kann nur durch entgegen- gesetzt gerichtete Kräfte erreicht werden; diese
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treten im normalen Betrieb jedoch nicht auf,
da die Schutzlaschen 3 durch die in der gleichen Ebene liegenden oder sogar vorstehenden Kanten der Laschen 1 hiergegen geschützt sind. Ein unabsichtliches Ablösen der Schutzlaschen 3 von den Bolzen 2 ist somit praktisch nicht möglich, da hierzu besondere Kräfte zwischen den Laschen 1 auf die Schutzlaschen 3 einwirken müssen, die üblicherweise nicht auftreten. Andererseits reichen jedoch schon relativ
geringe Kräfte aus, wenn sie richtig angesetzt werden, um die Schutzlaschen 3 von den Bolzen 2 zu lösen.
Die Einschnitte 4 einer Schutzlasche 3 können
beide in Aufsteckrichtung geöffnet sein. Zweckmäßiger ist es jedoch, um die Gefahr eines unbeabsichtigten Lösens noch weiter zu verringern, wie in Fig. 2 gezeigt, den einen Einschnitt in
Aufsteckrichtung und den anderen Einschnitt
etwa senkrecht hierzu zu öffnen. Wie anhand der mittleren Schutzlasche 3 ersichtlich ist, wird sie zunächst mit dem Einschnitt aufgesteckt, der senkrecht zur Aufsteckrichtung verläuft, und dann im Uhrzeigersinn um diesen Einschnitt
geschwenkt, bis auch der andere Einschnitt auf dem zugeordneten Bolzen 2 einrastet. Bei der Lösung der Schutzlasche 3 von den Bolzen 2 wird in umgekehrter weise vorgegangen.
Im dargestellten Aueführungsbeispiel sind die Bolzen 2 massive Zylinder. Es können jedoch stattdessen auch hohlzylindrische Buchsen ver wendet werden. Weiterhin können die Bolzen oder Buchsen im mittleren Bereich auf ihnen drehbare
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Rollen tragen, auf die dann die Schutzlaschen aufgesteckt werden. Die Schutzlaschen können in dargestellter Weise symmetrisch, aber auch unsymmetrisch angebracht werden. Auch sind zwei oder mehr Schutzlaschen je Kettenglied denkbar. Selbstverständlich sind auch andere Anordnungen und Kombinationen der metallenen Laschen möglich.
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Claims (6)

1 Schutzansprüche
1. Gliederkette mit zwischen Laschen der Kettenglieder angeordneten, auf einer Seite über die Laschen vorstehenden Schutzlaschen,
die von in Querrichtung der Gliederkette verlaufenden zylindrischen Verbindungselementen für die Laschen getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzlaschen (3) mit offenen Ein
schnitten (4) zum klemmenden Aufstecken auf . die Verbindungselemente (2) von der Seite aus, auf der die Schutzlaschen (3) vorstehen, versehen sind.
2. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Schutzlasche (3) f.uf zwei benachbarte Verbindungselemente (2) aufgesteckt ist und daß die beiden Einschnitte
(4) der Schutzlasche (3) in Aufsteckrichtung
geöffnet sind.
3. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Schutzlasche (3) auf zwei benachbarte Verbindungslernente (2)
aufgesteckt ist und daß der eine Einschnitt (4) der Schutzlasche (3) in Aufsteckrichtung und der andere Einschnitt (4) etwa senkrecht zur Aufsteckrichtung geöffnet sind.
4. Gliederkette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzlasche (3) aus einem elastischen Material besteht und die Einschnitte (4) jeweils einen das
Verbindungselement (2) aufnehmenden Kreisab-
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schnitt und einen von diesem nach außen führenden Zugangsabschnitt umfassen, und daß die Breite des Einschnittes (4) an der Übergangsstelle zwischen Kreisabschnitt und Zugangsabschnitt geringer ist als der Durchmesser des Verbindungselementes (2).
5. Gliederkette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente Bolzen (2) oder Buchsen sind, auf die die Laschen (1) aufgesteckt sind.
6. Gliederkette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (2) oder Buchsen drehbare Rollen tragen, auf die die Schutzlaschen (3) aufgesteckt sind.
DE8803952U 1988-03-21 1988-03-21 Gliederkette Expired DE8803952U1 (de)

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