DE8803928U1 - Wechselbehälter, insbesondere Silobehälter - Google Patents

Wechselbehälter, insbesondere Silobehälter

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/26Hoppers, i.e. containers having funnel-shaped discharge sections
    • B65D88/30Hoppers, i.e. containers having funnel-shaped discharge sections specially adapted to facilitate transportation from one utilisation site to another

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Gebrauchsmusteranmeldung Herr Normann Bock, Zum Brook 48, 2808 Syke; Wechselbehälter. Insbesondere Silobehälter
Die Neuerung betrifft einen Wechselbehälter, insbesondere Silobehälter, mit einem an der Behälterstirnseite, angebrachten Beschlag zum Ansetzen des Hakens einer dem Aufnehmen und Absetzen des Behälters dienenden Wechseleinrichtung eines Lastkraftwagens für den Transport des aufgenommenen Behälters.
übliche Wechseleinrichtungen bestehen aus einer am Chassis eines Lastkraftwagens um eine waagerechte Achse kippbaren Kippbrücke, die mittels eines am Lastkraftwagen abgestutzten Arbeitszylinders in einem bestimmten Anstellwinkel ankippbar ist. Längs der Kippbrücke ist eine Kulisse schlittenartig verfahrbar. Wird die Kulisse mit einem Wechselbehälter verbunden, beispielsweise über entsprechende Haken und Beschläge, kann der Wechselbehälter auf die Kippbrücke des Wechselgerätes gezogen und somit vom Lastkraftwagen aufgenommen werden.
Silöbehälter, auch Transportsilos genannt, sind Behälter, die, mit Sand, Zement o.dgl. gefüllt, oder leer transportiert werden können. Auf z.B. einer Baustelle kann die Füllung des Transportsilos verbraucht werden, worauf das leere Silo wieder vom Lastkraftwagen mit dem Wechselgerät aufgenommen und zur er-
neuter» Füllung/ beispielsweise zu einem Zementwerk, transportiert wird. Für diese Zwecke geeignete Silobehälter sind mit einem Standgerüst versehen, damit, z.B. auf einer Baustelle, ein lotrechtes Stehen des Silos möglich ist. Aus stehenden Silos kann der Inhalt aus unteren Auslauföffnungen auf einfachste Weise entnommen werden. Der Transport der Silobehälter hat jedoch liegend zu erfolgen, weshalb eine Wechseleinrichtung in der Lage sein muB, den stehenden Behälter in die liegende Position zu überführen, und umgekehrt.
Insbesondere bei beladenen Silobehältern können von den Wechseleinrichtungen dabei zu bewältigende Gewichte Größenordnungen von z.B. 20 t erreichen. Dabei sind dann insbesondere solche Wechseleinrichtungen, die über einen von der Kulisse abstehenden Arm mit am freien Armende befindlichen Haken am Beschlag des Silobehälters angreifen, aufgrund der gegebenen Hebelarmverhältnisse überbeansprucht.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wechselbehälter, insbesondere einen Silobehälter so auszugestalten, daß Oberbeanspruchungen der Wechseleinrichtung eines Lastkraftwagens vermieden werden.
Die Aufgabe ist neuerungsgsmäß dadurch gelöst, daß an der Behälterstirnseite wenigstens ein zweiter Beschlag angeordnet ist.
Bei Wechselgeräten mit Haken können sich durch entsprechende Positionierung des zweiten Beschlags an der Behälterstirnseite die Hebelannverhältnisse so verändern, daß der Hebelarm
zwischen zweitem Beschlag und einem entsprechenden damit in WirkVÄtbindung bringbaren Element an der Kulisse der Wechseleinrichtung verkürzt ist. Demzufolge ist die aus dem Gewicht des zu hebenden Transportsilos resultierende Biegebelastung des Hebelarms zwischen Element an der Kulisse und zweitem Beschlag auch geringer.
Vorzugsweise ist der zweite Beschlag im Randbereich der Behälterstirnseitenfläche angeordnet, wodurch sich eine wesentliche Verkürzung des Hebelarms ergibt. Dabei ist der zweite Beschlag in dem Randbereich derart angeordnet, daß er sich zwischen zwei am Behälter angeordneten Kufen befindet, mit denen der Behälter auf der Wechseleinrichtung gleitet und ruht. Diese Kufen sind vorgesehen, um den Behälter in liegender Position auf der KippbUhne des Wechselgeräts zu bewegen. Da sich der zweite Beschlag zwischen den beiden seitlichen Kufen an der Stirnseitenfläche des Silobehälters befindet, kann z.B. die Kulisse mit einem einfachen aus der Ebene der Kippbühne vorstehenden Haken versehen werden, der in den zweiten Beschlag einhakbar ist.
Um die Wechseleinrichtung mit dem zweiten Beschlag des zu transportierenden Behälters in Verbindung zu bringen, kann jedoch auch im Füßbereich des üblichen Hakenatms einer Wechseleinrichtung ein zusätzlicher Haken angebracht werden, der in den zweiten Beschlag eingreift.
Die Anordnung eines zweiten Beschlags im Randbereich der Behälterstirnseitenflächen hat somit auch den Vorteil, daß die
aus dem Gewicht Jes aufzunehmenden oder abzusetzenden Silobehälters resultierende Belastung der Wechseleinrichtung auf wenigstens zwei Anschlagpunkte verteilt wird.
Der neuerungsgemäß vorgesehene zweite Beschlag besteht aus zwei zueinander parallelen, von der Behälterstirnseitenfläche vorstehenden Laschen, die im Bereich der freien Enden durch eine gemeinsame Ankerstange miteinander verbunden sind, ber zweite Beschlag ist somit ein konstruktiv einfaches Sauteil, daß auch nachträglich ohne weiteres an jedem bereits in Betrieb befindlichen Silobehälter angeordnet werden kann.
Da Silobehälter auch von Wechseleinrichtungen zunächst aufgenommen und dann auf einen vom Lastkraftwagen mitgeführten Anhänger übergesetzt werden können, hat der zweite Beschlag noch den wesentlichen Vorteil, daß er auch als Transportsicherung bei der Mitführung des Silobehälters auf einem Anhänger genutzt werden kann, indem ein am Anhänger verankerter Haken o.dgl. in den zweiten Beschlag des auf dem Anhänger liegenden Silobehälters eingehakt wird.
Der zweite Beschlag ist derart am Behälter angeordnet, daß seine Ankerstange parallel zum gleichartigen Ankerelement des ersten Beschlags verläuft. Diese Maunähme hat den Vorteil, daß ein von einer Wechseleinrichtung mit einem Hakenarm zunächst erfaßter Silobehälter durch die Erfassung bereits ausgerichtet wird, wobei der zweite Beschlag in die richtige Position kommt, um mit z.B. einem im Fußbereich des HakenaiiÄ=, Defindlichen zweiten Haken o.dgl. Element der Wechseleinrichtung zu
verrasten.
um diese Positionierung zu erleichtern, ist der erste Beschlag mit zwei von der Behälterstirnseitenfläche vorstehenden Hakenleitflächen ausgerüstet, die zum ersten Beschlag hin trichterartig zusammenlaufen.
Ein Ausführungsbeispiel, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es |
zeigen: \
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines stehenden
Silobehälters und
Fig. 2 eine Draufsicht des Silobehälters gemäß Fig. 1.
&igr; Fig. 1 zeigt die schematische Seitenansicht eines stehen- j
den Silobehältere, der zum Traneport mit einem eine Wechseleinrichtung aufweisenden Lastkraftwagen geeignet ist. Der Silobehälter 1 weiet den unteren Auelauftrichter 2 mit Auelaufmündung 3 auf und steht mit einem hier lediglich schematisch angedeuteten Gerüet 4 am Aufstellungsort. In dae Gerüst 4 integriert sind Kufen 5, mit denen der Silobehälter 1 auf der Kippbühne einer Wechseleinrichtung gleiten kann und mit denen er auf der Wechseleinrichtung während des Transports durch einen Lastkraftwagen ruht. Die obere Stirneeitenflache 6 let mit einem ersten Beschlag 7 versehen, dessen- Ankeretange 8 schematise!) angedeutet 1st. Mit 9 ist eine Hakenleitfliehe bezeichnet. Am äußeren Rand der stirneeitenflache 6 befindet sich ein
zweiter Beschlag 10r der aus zueinander parallelen, von der Stirnseitenfläche 6 vorstehenden Laschen 11 besteht, die im Bereich ihrer freien Enden durch eine gemeinsame Ankerstange 12 miteinander verbunden sind.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Behälter 1 mit der Stirnseitenfläche 6. Die beiden Kufen sind mit 5 und 51 bezeichnet. Fig. 2 läßt insbesondere erkennen, daß der erste Beschlag 7, ebenso wie der zweite Beschlag 10, aus zwei zueinander parallelen Laschen 13 und 13· mit der sie verbindenden Ankerstange 8 besteht, wobei die Laschen 13,13· zu trichterartig zusammenlaufenden Hakenleitflächen 9 und 9* verlängert sind. Die Laschen des zweiten Beschlages sind mit 11 und 11* bezeichnet, wobei zu erkennen ist, daß die Ankerstange 12 des zweiten Beschlages parallel zur Ankeretange 8 des ersten Beschlages verläuft.

Claims (1)

  1. Ansprüche;
    1. Wechselbehälter, insbesondere Silobehälter, mit einem an der Behälterstirnseite angebrachten Beschlag zum Ansetzen des Hakens einer dem Aufnehmen und Absetzen des Behälters dienenden Wechseleinrichtung eines Lastkraftwagens für den Transport des aufgenommenen Behälters,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an der Behälterstirnseite (6) wenigstens ein zweiter Beschlag (10) angeordnet ist.
    2. Wechselbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Beschlag (10) im Randbereich der Behälterstirnseitenfläch« (6) angeordnet ist.
    3_j. Wechselbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Beschlag (10) in einen Abschnitt des Randbereichs angeordnet ist, der sich zwischen zwei am Behälter (1) angeordneten Kufen (5,5*) befindet, mit denen der Behälter (1) auf der Wechseleinrichtung gleitet und ruht.
    4_i Wechselbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dad der zweite Beschlag (10) aus zwei zueinander parallelen, von der Behälterstirneeitenflache (6) vorstehenden Laschen (11,11*) besteht, die im Bereich ihrer freien Enden durch eine gemeinsame Ankerstange (12) miteinander verbunden sind.
    - 2
    &bull; < &igr; ·
    5. Wechselbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Beschlag (10) derart am Behälter (1) angeordnet ist, daß seine Ankerstange (12) parallel zum gleichartigen Ankerelement (8) des ersten Beschlages (7) verläuft.
    6. Wechselbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Beschlag (7) mit zwei von der Behälterstirnseitenfläche (6) vorstehenden Hakenleitflächen (9,^*) ausgerüstet ist, die zum Beschlag (7) hin trichterar&ig zusammenlaufen.
DE8803928U 1988-03-23 1988-03-23 Wechselbehälter, insbesondere Silobehälter Expired DE8803928U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9404749U1 (de) * 1994-03-21 1995-07-20 Bock, Normann, 28857 Syke Wechselbehälter, insbesondere Transportsilo

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT326040B (de) * 1972-01-07 1975-11-25 Altmayer G Container für schüttfähiges gut
DE8204335U1 (de) * 1982-02-17 1982-10-14 Eugen Dietterle KG, Gips- und Sägewerk, 7033 Herrenberg Silo für Trockengips und andere Trockenmörtel

Patent Citations (2)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
Prospekt der Fa. Normann Bock, Brinkum-Bremen 07.04.1986 *

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