DE8803883U1 - Vorrichtung zum Lockern und Festziehen von Gewindeverschlußkappen von Flaschen - Google Patents
Vorrichtung zum Lockern und Festziehen von Gewindeverschlußkappen von FlaschenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lockern und Festziehen der auf dem Hals von Flaschen und flaschenartigen Behältern vorhandenen Gewinde-Verscn/uß-
° kappen, die einen dem Jeweiligen Außendurchmesser der zu lockernden bzw, festzuziehenden Verschlußkappe entsprechend dimensionierten, konisch divergierenden
Hohlraum aufweist; an der Umgienzungsfläche des Hohlraums Ist ein Gewinde
ausgestaltet, bei dem die Richtung der Gewindesteigung der Richtung der Gewindesteigung der Verschlußkappe entgegengesetzt verläuft und unter Zuhilfenahme
iv dessen die Vorrichtung - auf die Verschlußkappe in der öffnungsrichiung aufgeschraubt - auf die Verschlußkappe angepreßt wird und diese auf dem Flaschenhals
lockert.
In der gegenwärtigen Verpackungstechnik wird den Im allgemeinen zur Lagerung unt/ Verkauf dienenden flaschenartigen Behältern
>vtd Flaschen unveränderte, ]a sogar erhöhte Bedeutung beigemessen. Zum Verschließen derartiger Flaschen verwendet man zweierlei Mittel: In dem einfachsten Fall wird die Flasche nach Auffüllung mit einer angebördelten Kappe verschlossen, die nur deformiert von der
Flasche entfernt werden kann und zum wiederholten Verschließen ungeeignet ist. In anderen Fällen wird auf dem Flaschenhals ein Gewinde ausgestaltet, auf welches - nach erfolgtem Auffüllen der Flasche - eine ebenfalls gewlndlge Verschlußkappe aufgeschraubt wird, die In der Mehrzahl der Fälle zur Demonstrierung des intakten Zustands der Flasche zusätzlich auf den l· laschenhals aufgepreßt wird. Beim Öffnen der Flasche löst sich die Verschlußkappe an den Stellen
der Perforation von dem auf den Flaschenhals gepreßten Kragen ab, wonach die
Kappe von der Flasche abgeschraubt bzw. darauf zurückgeschraubt werden kann.
Als Folge der qualitativen Schwankungen bei der Flaschenabfüllungstechnologie,
der Festigkeitsparameter des Materials der Verschlußkappe, der Maßtoleranz der
Flasche und der Gestaltung der eventuellen Perforation ist ein Entfernen der Verschlußkappe von dem Flaschenhals auch für eine über durchschnittliche physische Kraft verfügende Person problematisch, geschweige denn für die breite Gruppe der jungen und älteren Leute. Zum Lockern der sich überhauptnicht oder nur schwer öffnenden Verschlußkappen sind zahlreiche Hilfsmittel bekanntgeworden,
deren gemeinsames Merkmal meistens darin besteht, daß dann, wenn das Hilfsmittel auf die im allgemeinen zylindrische Außenumfängstlache der Kappe aufgedrückt wird, ein größeres Drehmoment auf die Verschlußkappe ausgeübt werden
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und die eingeklemmte Verschlußkappe In der Mehrzahl der Fälle von der Flasche
abgeschraubt werden kann.
In) Gaststättenwesen und In den Haushalten verwendet man verbreitet zum
B Lockern der Gewinde-Verschlußkappen Jenes zangenartige Hilfsmittel, dessen
gewölbten Preßplatten mit Hilfe des Handgriffs des Mittels auf den Außenmantel
der Verschlußkappe aufgepreßt werden können, wonach die Verzahnung des Hilfsmittels an mehreren Stellen In den Mantel der Kappe eingreift und so die eingeklemmte Verschlußkappe von dem Flaschenhals abgeschraubt werden kann.
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Ein Nachteil eines solchen Hilfsmittels zeigt steh darin, daß die plattenartigen
Klemmbacken eine Irreparable Deformation oder Zerstörung der Verschlußkappe
verursachen, wodurch ein abgedichtetes Wiederverschließen der Flasche unmöglich
wird.
In der HU-C-192 440 ist eine Vorrichtung dargestellt, die zum Abschrauben der
auf dem Hals eines flaschenartigen Behälters angeordneten Gewinde-Verschlußkappe geeignet Ist. Das Gerät weist einen Inneren Hohlraum mit einer sich an dem
Außenmantel der Verschlußkappe anpassenden Geometrie des Formats eines Dreh- körpers auf, wobei der Hohlraum an dem einen Ende offen Ist und zu dem offenen
Ende hin konisch divergiert. Auf der Umgrenzungsfläche des Hohlraums Ist ein
gleichfalls konisches Gewinde ausgestaltet. Die Richtung der Innengewindesteigung
Ist stets entgegengesetzt zu der Richtung der Gewindesteigung der zu lockernden Verschlußkappe. Auf diese Welse wird gewährleistet, daß dann, wenn das Gerät mit
seinem Konischen Inneren Hohlraum auf die Verschlußkappe gesetzt und in die
Öffnungsrichtung der Verschlußkappe gedreht wird, die Verschlußkappe in dem
inneren Hohlraum des Geräts eingeklemmt wird, wodurch die Verschlußkappe leicht
gelockert und von dem Flaschenhals abgeschraubt werden kann.
Es ist nicht unbedingt nötig, die gelockerte Verschlußkappe von dem Gerät zu entfernen;
in diesem Fall wird die Verschlußkappe zum erneuten Versch/ießen der
Flasche mit dem Gerät zusammen auf den Flaschenhals aufgeschraubt. Nachdem die Verschlußkappe wieder auf den Flaschenhals aufgeschraubt ist, wird das Gerät
gegenüber der bereits angezogenen Verschlußkappe weitergedreht und abgehoben.
Übrigens fcann das Mittel nach dem Lockern der Verschlußkappe von der auf die
Flaschen noch aufgeschraubten Verschlußdeckel mit einer abwärts gerichteten Bewegung entfernt werden. Der bedeutendste Nachteil des erwähnten Geräts besteht
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darin, daß die wieder aufgeschraubte Verschlußkappe Immer weniger gegen den
Flaschenhals angepreßt wird, nachdem das Gerät entfernt worden Ist, wodurch der
Verschluß Immer weniger zuverlässig Ist. Durch mehrmaliges Ab- bzw. Aufsetzen
des Geräts wird die Verschlußkappe derart deformiert, daß sie mit der Handkraft überhauptnlchtmehr auf dem Flaschenhals angezogen werden kann, well das
erwähnte Gerät Im Laufe der wiederholten Berührung mit der Kappe einfach auf
der Verschlußkappe zu rutschen beginnt, wodurch die Flasche nicht mehr dicht abgeschlossen werden kann. Die deformierte Verschlußkappe und der auf dem
Flaschenhals zurückgebliebene Kragen können ferner die Hand verletzen. 10
Der Erfindung wurde das Ziel gesetzt, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren
Hilfe die auf dem Markt befindlichen Gewinde-Verschlußkappen unterschiedlicher
Größe beliebig oft gelockert und von dem Flaschenhals abgeschraubt und gleicherweise mehrmals wiederaufgeschraubt und auf dem Flaschenhals angezogen
werden können, und zwar so, daß Immer ein dichter Verschluß erreicht wird.
Erfindungsgemäß wurde das dem Stand der Technik entsprechende Gerät so weiterentwickelt, daß auf dem Gehäuse des mit dem konisch divergierenden Hohlraum
des Formats eines Drehkörpers ausgestalteten und auf dem Mantel ein lnnengewinde
aufweisenden Geräts wenigstens ein Langiocn ausgebildet Ist, das zu der Längsachse des konischen Hohlraums parallel oder beinahe parallel ist und in dem ein
nach dem Inneren des Hohlraums gerichtet verzahntes, nach außen als Betätigungskörper ausgestaltetes Metallplättchen bewegbar, aber gegen Herausfallen gesichert
angeordnet Ist, wobei die In das Innengewinde des konischen Hohlraumes elngrel fenden Zähne des Metallplättchens in der Öffnungsrichtung des Geräts sägezahnar-
tig abgeschrägt sind. Auf diese Weise können sie in der Öffnungsrichtung entlang
des Mantels der Verschlußkappe frei gleiten, während in der Schließrichtung die Zahnspitzen an die Verschlußkappe angepreßt werden und sich in den Mantel der
Verschlußkappe einhaken und die Verschlußkappe auf dem Flaschenhals festziehen.
Das Innengewinde des konischen Hohlraums wird vorzugsweise von einer Stahlspiralfeder mit profiliertem Querschnitt gebildet, rings welcher das aus Kunststoff im
Spritzgußverfahren erzeugte und wenigstens teilsweise ringförmige Gehäuse der Vorrichtung koaxial ausgestaltet ist. Zur Erleichterung des Gebrauchs können auf
dem Gehäuse mehrere, aber wenigstens zwei Griffvorsprünge ausgebildet sein, während der innere konische Hohlraum mit einem als Werbeträger dienenden, in
der Vorrichtung lösbar befestigten Scheibenkörper verschlossen ist.
Zwhchen dem angegossenen Betätlgungskb'tper des Metallplättchen und dem verzahnten
Teil kann an den beiden kürzeren Selten des Metallplättchen* /e eine Rille
ausgearbeitet sein, In die die Seltenwände des Gehäuses der Vorrichtung unten
bzw. oben hineinragen und das Metallplättchen In dem Längloch festhalten,
Der Vorte// der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt sich darin, daß diese nicht
nur zum Abschrauben der Verschlußkappe, sondern auch zum wiederholten Auf"
schrauben ohne etwaige zahlenmäßige Beschränkung geeignet Ist, und zwar so, daß
weder das Lockern, noch das Anziehen der Verschlußkappe die Ausübung groß&r
physischer Kraft beansprucht, da die Zähne des Metallpiättchens steh In das Material der Verschlußkappe einhakend das Anziehen der Verschlußkappe selbstschließend gewährleisten.
Die Erfindung wird anhand eines vorteilhaften Ausführungsbelsptels mit Hilfe der
Zeichnung näher erläutert, In der zeigen:
Flg. 1 die Seitenansicht einer möglichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ohne das Metallplättchen,
Fig. 2 einen axialen Halbschnitt der Vorrichtung entlang der Linie H-Il aus Figur 1,
wobei das Metallplättchen eingesetzt Ist,
Flg. 3 eine Seitenansicht des in die längliche öffnung der Vorrichtung nach Figur J
einsetzbaren Metallpiättchens und
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Fig. 4 einen entiang der Linie IV-IV des Metallplättchen nach Figur 3
aufgenommenen Querschnitt.
Die in Figur 1 schematisch dargestellte Ausfüh-jngsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht aus einem unteren zylindrischenTeil 1 und einem oberen kegel-
stumpfförmigen Teil 2. Damit die Finger der die Vorrichtung gebrauchenden
Person auf dem Außenmantel nicht verrutschen, ist die Außenfläche des unteren
zylindrischen Teils geriffelt. Parallel zu der Längsechse des koaxial angeordnete*.
zylindrischen Teils 1 und des kegelstumpfförmigen Teils 2 ist ein Lar ;-!oc* " aus gestaltet, das zur Aufnahme eines blockierenden Elementes dient.
Aus dem Längsschnitt nach Figur 2 ist es wohl ersichtlich, daß in dem Körper 4
der Vorrichtung ein innerer Hohlraum 5 ausgebildet ist, der in Anpassung an die zu lockernden bzw. festzuziehenden Verschlußkappen mit dem kleinsten bzw.
größten Durchmesser dimensioniert ist.
b
Der Hohlraum 5 erweitert sich konisch in Richtung zu der Öffnung des zylindrischen Teils 1 nach unten, während er oben mit einer in dem kegelstumpfförmigen
Teil lösbar befestigten, in unserem Beispiel eingeschnappten Scheibe 6 verschlossen
ist. Auf der Umgrenzungsfläche des Hohlraums 5 ist ein entsprechend konisches
1^ Innengewinde 7 ausgestaltet. Im Hinblick darauf, daß das hler beschriebene Hilfsmittel zum Lockern und Festziehen von Verschlußkappen mit rechtsgängigem Gewinde geeignet ist, ist das Gewinde 7 als Linksgewinde ausgebildet, das von einer
Stahlspiralfeder mit profiliertem Querschnitt gebildet wird. In dem Langloch 3 des Körpers 4 1st das gezahnte Metallplättchen 8 angeordnet, dessen Zähne 9 mit Spiel
zwischen die Gewinderippen 7 der Umgrenzung des Inneren Hohlraums hineinragen.
In unserem Beispiel 1st der Außenteil des Metallplättchens 8 als aus Kunststoff
verfertigter Betätigungskörper 10 ausgestaltet, der unten und oben über die
längliche öffnung 3 hinausreicht und dadurch verhindert, daß das Metallplättchen
über die gegebene Grenze In das Innere der Vorrichtung hineingepreßt werden
kann. Zwischen dem Betätigungskörper 10 des Metallplättchens 8 und dessen
Verzahnung 9 Ist oben und unten Je eine Rille 11 ausgestaltet, deren Weite so
gewählt 1st, daß sie größer Ist als die Wanddicke des Körpers 4, wodurch die
Bewegung des Metallplättchens 8 senkrecht zu der Längsachse der Vorrichtung
ermöglicht Ist, gleichzeitig aber das Metallplättchen 8 gegen Herausfallen
gesichert Ist.
Die Draufsicht aus der Figur 2 zeigt eine solche Ausführungsvariante, bei der der untere zylindrische Teil 1 nicht geriffelt Ist, sondern bei der von dem zylindrischen Teil 1 - senkrecht darauf - der Griff vorsprung 12 zwecks leichteren
Gebrauchs der Vorrichtung absteht.
Figur 3 stellt das Metallplättchen 8 mit dem daran befestigten Betätigungskörper 10 aus Kunstitoff mit den Zähnen 9 und den Rillen 11 ausführlicher dar. Wie ersichtlich, l\t das Metallplättchen 8 trapezförmig und an die Konizität des
3ß Inneren Hohlraums 5 und des Gewindes 7 angepaßt.
Figur 4 stellt den Querschnitt des Metallplättchens 8 nach Figur 3 dar. Hler kenn beobachtet werdsfy daß die Zähne 9 des Metallplättchen* B In der Öffnungsdreh'
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*■ richtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sägezahnartig abgeschrägt sind; auf
diese Weise können die Zähne entlang des Mantels der Verschlußkappe frei gleiten,
während in der Schließdrehrichtung die dann vorlaufenden Zahnspitzen sich in den
Mantel der Verschlußkappe einhaken und die Verschlußkappe auf dem Flaschenhals
festziehen.
Vorzugsweise wird die erfindunysgemäße Vorrichtung aus Kunststoff auf Amidbasis
hergestellt; als solcher Kunststoff soll z. B. "Danamid" erwähnte werden. Das
Gewinde 7 wird aus phosphatiertem oder rostfreien Feder stahl mit einem D:.7ch-
^O messer von etwa 1,5 mm hergestellt, und zwar so, daß, nachdem das Gewindeprofil
durch Kaltverformung mit einem zu der Faserrichtung senkrechten oder dazu
parallelen Querschnitt ausgestaltet worden ist, 4-5 Schraubengänge aus dem
Federstahl auf einen konischen Dorn aufgewickelt werden. Rings des derart
erzeugte Gewindes 7 wird der Körper 4 der erfindungsgemäßen Vorrichtung im
Spritzgießverfahren gefertigt, wonach das mit dem Kunststoff-Betätigungskörper 10 bereits versehene Metallplättchen 8 In das Langloch eingesetzt wird. Als Erfolg der Schrumpfung des angewendeten Kunststoffs von 0,1 - 0,5 mm wird das Gewinde gegen Verdrehung gesichert in dem Körper 4 eingebaut, wobei das Metallplättchen 8 radial bewegbar aber unentfernbar In dem Langloch 3 liegt. Das
Metallplättchen 8 kann ein vernickeltes Stahlblech sein; die Zähne weisen einen Abschrägungswlnkel von 30 - 40 ° auf. Die In den Körper 4 eingeschnappte Scheibe
S kann mit beliebiger Werbung versehen werden und da sie lösbar befestigt Ist,
kann sie Jederzeit ausgetauscht werden.
Zum Lockern der auf dem Flaschenhals festgeklemmten Verschlußkappe wird die erfindungsgemäße Vorrichtung In der Öffnungsrichtung der Verschlußkappe auf die Verschlußkappe aufgeschraubt, wobei das Gewinde 7 Im Bereich der Berührung
gegen den zylindrischen Außenmantel der Verschlußkappe angepreßt wird; die
Verschlußkappe kann sich In der Vorrichtung nicht verdrehen, so daß sie mit der
Vorrichtung verdreht wird. Inzwischen schneidet das Gewinde 7 geringfügig In die Mantelfläche der Verschlußkappe ein, wodurch die Verschlußkappe, während sie abgeschraubt wird, In dem Hohlraum bleibt, wodurch eine Deformation vermieden wird. Im Laufe des Lockerns bewegt sich das Metallplättchen radial nach außen und die Zähne 9 des Metallplättchen 8 gleiten unbehindert entlang des Mantels
der Verschlußkappe, ohne diese zu beschädigen.
Im Laufe des Verschließen der Flasche wird die Verschlußkappe an den Drehvorsprüngen 12 der Vorrichtung in an sich bekannter Weise solange auf den Flaschenhals zurückgeschraubt, bis das Zurückschrauben der Verschlußkappe fühlbar schwer
geworden ist. Nun ergreift man die Vorrichtung bei dem Metallplättchen 8 bzw.
^ dem Betätigungskörper 10 des Metallplättchen 8 - beim Vorhandensein zweier
Metallplättchen 8 sind diese vorzugsweise diametral gegenüber in den beiden Langlöchern 3 angeordnet - und dreht die Vorrichtung weiter. Die Zahnspitzen 9 des
radial nach innen gedrückten Metaiipiättchi ns 8 haken sich in der Schließdrehrichtung der Verschlußkappe in den Mantel der Verschlußkappe ein, das Metall-
plättchen 8 nimmt eine selbstschließende Stellung in dem Langloch 3 ein und ver
hindert £ds Abgleiten der Vorrichtung von der Verschlußkappe während des fortgesetzten Anziehens. Auf diese Weise kann die Verschlußkappe deformationsfrei und
mit minimaler Kraftausübung angezogen werden und die Flasche wird wieder abgedichtet verschlossen.
Der konische Hohlraum 5 In dem Körper 4 der Vorrichtung kann auch aus
koaxialen Stufen mit sich stufenweise vergrößernden Durchmessern ausgebildet sein, wodurch das Lockern bzw. Festziehen von Verschlußkappen mit extrem
kleinem bzw. großem Durchmesser ermöglicht wird.
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Claims (4)
- VlERlNG & JENTSCHURAzugelassen beim Europäischen Patentamt European Patent Attorneys — Mandataires en Brevets EuropeansDipWng. Hans-Wartin Viering - DipUng. Rolf Jentschura - Steinsdorfstraße 6 ■ D-8000 München 22Anwaltsakte 6099Ferenc KeIe Dreher-Kleinge werbetreibendeCsengery u. 9. H-1074 BudapestVorrichtung zum Lockern und Festziehen von Gewindeverschlußkappen von Flaschen-PAfENfANSPRUCHE1. Vorrichtung zum Lockern und Festziehen von Gewinde-Verschlußkappen von Flaschen, mit e'mem nach außen konisch divergierenden Hohlraum, der dem Außendurchmesser det zu lockernden bzw. festzuziehenden Verschlußkappe entsprechend dimensioniert ist und auf dessen Umgrenzungsfiäche ein Gewinde ausgestaltet 1st, bei dem die Richtung der Gewindesteigung zu der Richtung der Gewindesteigung der Verschlußkappe entgegengesetzt 1st, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein zu der Längsachse des konischen Hohlraum (5) paralleles oder annähernd paralleles Langloch (3) In der Vorrichtung ausgestaltet ist, in dem ein dem Inneren des konischen Hohlraums (5) zugewandt verzahntes, nach außen mit einem Betätlgungskb'rper (10) versehenes radiales Metallplättchen (8) radial bewegbar, aber gegen Herausfallen gesichert befestigt 1st, wobei die Zähne (9) des Metallplättchen (8) über das Innengewinde (7) des Hohlraums (5) hinausragen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (9) des Metallplättchen (8) In der Öffnungsdrehrichtung der Vorrichtung sich auf dem Mantel der Verschlußkappe frei bewegend sägezahnarttg abgeschrägt sind, während die Zdhnspltzen In der Schließrichtung der Vorrichtung sich In den Mantel dee Verschlußkappe einhaken.Telefon (0 SS) 28 34 i 3 und 29 34 i 4 · Telefax (Q SS) 22 S3S 20 · Teiex 17 SSS 454+ · Teiegrimm Sieinpü München
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere konische Hohlraum (5) in dem aus Kunststoff gespritzten und wenigstens teil weise ringförmigen Körper (4) der Vorrichtung koaxial ausgebildet ist und aus dem Außenmatitel der Vorrichtung mehrere, wenigstens aber zwei Griffvor-Sprünge (12) senkrecht abstehen, während der innere konische Hohlraum (5) miteinem als Werbeträger dienenden, in dem Vorrichtungskörper (4) lösbar befestigten Scheibenkörper (6) abgeschlossen ist und das Innengewinde (7) des Hohlraums (5) von einer eingebauten Stahisprialfeder mit profiliertem Querschnitt gebildet wird.
10 - 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischc dem befestigten Betätigungskörper (&Lgr;0) Jes Metallplättchen (&dgr;) und dem verzahnten Teil an beiden kürzeren Sehen des Metallplättchen je eine Rille (11) ausgestaltet ist, die das Metallplättchen in dem Langloch (3) der Vorrichtung radial bewegbar aber gegen Herausfallen gesichert festhalten.• t »• I · I
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