DE8803543U1 - Positionsgeber für Nähmaschinen - Google Patents
Positionsgeber für NähmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/22—Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position
- D05B69/24—Applications of devices for indicating or ascertaining sewing-tool position
Landscapes
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
♦I;::.. |"|;-:j. &ogr; &khgr; rau & schneck
.:.·..· ·.,··..· ·..··..· PATENTANWÄLTE
R/Ba
Frankl & Kirchner GmbH & Co KG Fabrik für Elektromotoren u. elektrische Apparate, Scheffelstraße 73,
683o Schwetzingen/ Baden
"Positionsgeber für Nähmaschinen"
Die Erfindung betrifft einen Positionsgeber für Nähmaschinen nach dem Oberbegriff des Anspruches
Derartige Positionsgeber, insbesondere für Industrie-Nähmaschinen, sind beispielsweise aus der DE-PS
28 37 743 bekannt und in der Praxis in großer Zahl im Einsatz. Ihre Haupt-Funktion besteht
darin, in Abhängigkeit von der Drehwinkellage der Armwelle einer Nähmaschine Signale zu erzeugen
und einer Steuerung der Nähmaschine zuzuleiten. Aus diesen Signalen werden Informationen Über
die Drehgeschwindigkeit, die Stellung der Nadel der Nähmaschine und weitere Informationen abgeleitet. Die Positionsgeber weisen hierzu eine Welle
auf, die mit den Signal-Erzeugungseinrichtungen, auf die es im vorliegenden Fall nicht ankommt,
verbunden ist. Diese Welle wird mit der Armwelle der Nähmaschine mittels einer Kupplung lösbar
verbunden, wobei die Welle im Bereich dieser Kupplung aus dem Gehäuse des Positionsgebers
herausgeführt ist. Obwohl derartige Positionsgeber in vielen Millionen Stück seit mindestens
2o Jahren in der Praxis im Einsatz sind, ist es bisher nicht gelungen, das Einziehen von Fäden
von der Nähmaschine in den Positionsgeber zu vermeiden. Bekanntlich sind ja auf dem oberen
Arm einer Nähmaschine immer ein oder mehrere Faden-Vorratsrollen angeordnet. Die freien Enden
dieser Fäden können über die Kupplung in das Gehäuse des Positionsgebers eingezogen werden,
was dort zu Störungen führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Positionsgeber der gattungsgemäßen Art so auszugestalten,
daß das Einziehen von Fäden von der Nähmaschine in das Gehäuse des Positionsgebers
wirksam unterbunden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches
gelöst.
Wesentlich ist, daß die Kupplung zumindest an ihrer Oberseite, und zwar zumindest über einen
großen Teil ihrer Länge, mit einem Abdeckschild abgedeckt ist, das ein Einziehen von Fäden in
das Gehäuse des Positionsgebers unterbindet. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß mit
dieser einfachen Maßnahme das geschilderte Problem vollständig zu beseitigen ist.
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| • · | • ··· ♦· | ·· | Vorteile der | a | |
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| Weitere Einzelheiten. | Merkmale | und | |||
Erfindung ergeben eich aus der nachfolgenden Beschreibung eines AuefUhrungsbeispiele anhand
der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine Nähmaschine mit einem Positionsgeber gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung
und
Fig. 2 einen Positionsgeber gemäß der Erfindung in teilweise aufgebrochener Darstellung.
Die in Fig. 1 dargestellte Nähmaschine weist in Üblicher Weise eine Grundplatte 1, einen hiervon
hochragenden Ständer 2 und einen wiederum hiervon vorkragenden, sich über die Grundplatte 1 erstrekkenden
Arm 3 auf. Im Arm 3 ist eine Armwelle 4 drehbar gelagert, von der der Antrieb einer auf-
und abbewegbaren Nadelstange 5, die eine Nadel 6 trägt, abgeleitet wird. In der Grundplatte 1
befinden sich der Nadel 6 zugeordnete Stichbildewerkzeuge, die in der Zeichnung nicht dargestellt
sind. Die Armwelle 4 wird von einem unterhalb der Grundplatte 1 befindlichen Antriebsmotor 7
angetrieben, der wiederum von einer Steuerung gesteuert bzw. geregelt wird, die in einem Steuerkasten
8 untergebracht ist. Die übertragung des Antriebs vom Antriebsmotor zur Armwelle 4 erfolgt
über einen Riementrieb 9. Auf der Armwelle 4 [
ist außerdem ein Handrad Io angebracht. \
Auf dem Arm 3 der Nähmaschine sind mehrere Faden-Vorratsrollen 11, 12, 13, 14 angeordnet, die
auf vertikal nach oben abstehenden Lagerstäben 15 drehbar gelagert sind» Von einer Vorratsrolle 11
wird ein zur Nadel 6 geführter Nadelfaden 16 abgezogen. Falls es sich um eine Kettenstichma-•chine handelt, kann von einer weiteren Vorratsrolle 12, 13, 14 ein Greiferfaden abgezogen werden.
Handelt ss sich urn sins Doppslstsppstich=Nähmssehi-ne, so kann von einer der weiteren Vorratsrollen 12,
13, 14 jeweils der auf Greiferspulen aufzuwickelnde Faden abgezogen werden. Bei den weiteren Vorratsrollen handelt es sich um echte Vorratsrollen,
die also nach Verbrauch einer anderen Vorratsrolle eingesetzt werden.
Auf der vom Arm 3 abgewandten Seite des Handrades ist an der Armwelle 4 ein Positionsgeber 17 angebracht, der in Fig. 2 näher dargestellt ist.
Er weist eine Lagerplatte 18 auf, in der eine Welle 19 frei drehbar gelagert ist, mit der nicht
dargestellte Einrichtungen zur Erzeugung von Signalen in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit und/oder der Drehwinkellage der Armwelle 4
verbunden sind. Zur Abdeckung dieser Einrichtungen ist an der Lagerplatte 18 ein abnehmbarer Deckel
angebracht, der zusammen mit der Lagerplatte 18 ein Gehäuse 21 bildet. An unteren Ende der Lagerplatte 18 ist eine Arretisrelnriehtung 22 angebracht» mittels der das Gehäuse 21 gegenüber
dem Ständer 2 der Nähmaschine drehfest festgelegt werden kann.
• t ·
Am Austritt der Welle 19 aus der Lagerplatte 18
ist eine topfförmige Kupplung 23 an der Welle 19
angebracht, die auf das freie Ende 24 der Armwelle aufgesteckt und mit dieser mittels einer Befestigungsschraube
25 drehfest verbunden wird.
An der Lagerplatte 18 ist ein Abdeckschild 26 einstückig ausgebildet, der den zylindrischen
Außenumfang der Kupplung 23 zumindest im Bereich von deren Oberseite 27 abdeckt. Der Abdeckschild
ist selber also ringzylinderabschnittsförmig ausgebildet. Er liegt unter Freilassung nur eines
winzigen Spaltes 28 von wenigen Zehntel Millimetern über der Kupplung. Er kann etwa halbringzylindrisch
ausgebildet !sein. Das Anziehen bzw. Lösen der Befestigungsschraube 25 ist dann in
deren unterer Stellung möglich. Der Abdeckschild kann die Kupplung noch sehr viel weiter als lediglich
halbringzylindrisch umschließen, solange nur Platz gelassen wird, damit die Befestigungsschrsjube
25 zugänglich ist. Insbesondere kann der Abdeckschild 26 aus einem vollringzylindrischen,
also rundum geschlossenen ringzylindrischen Abschnitt 29 bestehen, der die zylindrische Außenfläche
3o im Bereich des Austritts aus der Lagerplatte 18 vollständig umgibt. Hieran kann ein
teilringzylindrischer Abschnitt 31 anschließen, der nur die Oberseite 27 abdeckt» wie es bereits
geschildert wurde.
• · 4· 9 4 t ·· &bgr; ·
Der geec>:'1dsrte Abdeckschild 26 ist dann
&iacgr; bedeutsam, wenn das Gehäuse 21, und zwar insbe-
sondere die Lagerplatte 18, im Bereich der Ober-
&idiagr; seite 27 einen schräg zur Kupplung 23 hin abfal
lenden Abschnitt 32 aufweist, über einen solchen
schrägen Abschnitt rutschen Fäden, die hierauf fallen, zur Kupplung 23 hin ab. Andererseits
sind solche schräg abfallenden Abschnitte 32 irn Hinblick äüf die übliche Ausgestaltung dsr
Handräder Io von besonderer Bedeutung, da sie zumindest teilweise in den Handrädern untergebracht
werden müssen.
Claims (5)
- RAU & SCHNECK.:.·.,· ·..··..· ·..··..· PATENTANWÄLTEDlPL-ING. OR. MANFRED RAU DIPL-PHYS. DR. HERBERT SCHNECK ZUGELASSENE VERTRHER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMTVNR: Io6 984 Nürnberg, den 15.o3.88R/BaFrankl & Kirchner GmbH & Co KG Fabrik für Elektromotoren u. elektrische Apparate, Scheffelstraße 73, 683o Schwetzingen/BadenAnsprüche1. Positionsgeber für Nähmaschinen, zur Erzeugung von Signalen in Abhängigkeit der Drehgeschwindigkeit und/oder Drehwinkelstellung einer Armwelle der Nähmaschine, mit einem Gehäuse (21) und einer in diesem gelagerten Welle (19) und mit einer aus dem Gehäuse (21) herausgeführten Kupplung zur lösbaren Verbindung dieser Welle (19) mit der Armwelle (4), dadurch gekennze1chnet. daß das Gehäuse (21) mit einem die Kupplung (23) mindestens an ihrer Oberseite (27) und mindestens In ihrer Längsrichtung teilweise überdeckenden Abdeckschild (26) versehen ist.
- 2. Positionsgeber nach Anspruch 1, dadurch eekennzelchnet. daß der Abdeckschild (26) im Bereich des Austritts der Kupplung (23) bzw. Welle (19) aus dem Gehäuse (21) als die Außenfläche (3o) der Kupplung (23) vollständig umgebender ringzylindrischer Abschnitt (29) ausgebildet 1st.DIiMNORNIIfOI KONIO»T«Alrtj/<j(<fi)/j3M)#i/l«iJ 'f jflfMewit/ttUtf TILIXMIfM POlTlCMICKAMt NK), 1141M · Ut■·- 2 «
- 3. Positionsgeber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckschild (26) einen teilringzylindrischen Abschnitt (31) aufweist.
- 4. Positionsgeber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abdeckschild (26) und der zylindrischen Außenfläche (3o) der Kupplung (23) ein Spalt (28) mit einer Weite von weniger als 1 mm ausgebildet ist.
- 5. Positionsgeber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckschild (26) sich an einen zu diesem bzw. der Kupplung (23) hin geneigt verlaufenden Abschnitt (32) des Gehäuses (21) anschließt.♦ I &igr;III ·· I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803543U DE8803543U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Positionsgeber für Nähmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803543U DE8803543U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Positionsgeber für Nähmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803543U1 true DE8803543U1 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=6821911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803543U Expired DE8803543U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Positionsgeber für Nähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803543U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-16 DE DE8803543U patent/DE8803543U1/de not_active Expired
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