DE8803413U1 - Flexibles Schleifwerkzeug - Google Patents

Flexibles Schleifwerkzeug

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DE8803413U1
DE8803413U1 DE8803413U DE8803413U DE8803413U1 DE 8803413 U1 DE8803413 U1 DE 8803413U1 DE 8803413 U DE8803413 U DE 8803413U DE 8803413 U DE8803413 U DE 8803413U DE 8803413 U1 DE8803413 U1 DE 8803413U1
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    • B24D11/02Backings, e.g. foils, webs, mesh fabrics

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Description

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Beschreibung
Die Erfindung bezieht eich auf ein flexibles Sehleifenwerkseug mit einer eira aus dem bildsamen Zustand erstarrte Polymerstoff -Ausrüstung tragenden Unterlage.
Durch das Ausrüsten wird die unterlage eines flexible Sehleifenwerkseuga sum einen mechanisch verfestigt and geglättet und sum anderen abgedichtet gegenüber dem Bindemittel für das Schleifkorn sowie gegenüber Sohleifhilfsmitteln wie Nasser, Emulsion oder öl. Da die Ausrüstung die swischen dem Schleifkorn und der Unterlage wirkenden Kräfte SU übertragen hat, muß sie sich sicher an und zwischen den die unterlage bildenden Fasern oder Fasersträngen verankern. Dies gelingt um so besser, je geringer die Viskosität im Aufbringungssustand ist. Xn anderer Hinsicht ist jedoch geringe Viskosität unerwünscht, weil sie im allgemeinen gleichbedeutend ist mit der Anwesenheit beträchtlicher Lösungsmittel- oder Dispersionemittelmengen, die den Trocknungeaufwand (inergiebedarf, Trocknerlängs) vergrößern. Auch kann dadurch die auftragbare Substantmengs begrenst sein. Schließlich kann eine durch geringe Viskosität verursachte su große Bindringtiefe nachteilig· Veränderungen der
·· IUl t · MII
Eigenschaften der Unterlage mit sich bringen, beispielsweise ] ein Verspröden der Fasern bei Appreturen anf der Grandlage ' von Phenolharz *
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schleifwerkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Ausrüstung bei guter Haftung an der Unterlage und bei geringen Trocknungeaufwand eine hinreichend dicke Schicht aufweist.
Dia erfindungsgemäße !lösung besteht darin, daß die Ausrüstung Schauastruktur aufweist.
"· Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß die Verwendung von Schaum die erläuterten Konsistenzprobleme vermindert, weil er sozusagen zwei Konsistenzen aufweist. Selbst ein aus verhältnismäßig leichtflüssigem Stoff bereiteter Schaum besitzt eine beträchtliche Formbeständigkeit, die den Auftrag einer hinreichend dicken Schicht gestatet, wobei die Masse der nach dem Aushärten verbleibenden Festkörper sowie die des im Trocknungsvorgang auszutreibenden Lösungs- oder Dispergierungsmittels oder des aufgrund chemischer Umsetzung anfallenden Wassers gering 1st. Die Fälligkeit des Schaume, sich an der Oberfläche der Unterlage an der Fasern und in den Faserzwischenräumen zu verankern, wird hingegen vom Entwäseerungsvermögen sowie von der Viskosität der dem Schaum zugrunde liegenden Flüssigkeit beeinflußt, wobei diese Viskosität unabhängig von der Formbeständigkeit des Schaums als ganzem vergleichsweise gering gewählt werden kann. Die Fähigkeit der an der Schaumoberfläche vorhandenen Flüssigkeit, in die Fasersvrischenräume einoudrlngen und sich dort su verankern, wird durch die echaumstruktur nioht gemindert, zumal sich gezeigt hat, daß der Schau» in dem unteren, an dl· textil· Oberfläch· grenzenden Bereich die neigung hat, &igr;·1&eegr;· Dicht* zu vergrößern, weil die größeren Blasen von der unterlage wegwandern, insbetond·«·, wenn der Auftrag auf die
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ho*i*ontale oder geneigte Behn von oben erfolgt. Daher •eiohnet aieh die ersindungagemäAe Ausrüstung in vielen rillen dadurch aua, daß ihre Diohte an der Oberflach· der unterlage grttfler iat ale in Entfernung davon. Oleiohieitig let aber die Mas·· der in den an die textile Unterlage grensenden Bereich freien Flüssigkeit begrenit, wodurch auch die Bindringtiefe in gewünschter Welse begrenst wird.
«in «Msentiichar Voj?fceil Amt Krfinduna haatiaht. darin, daA Oberflächenvertiefungen der Unterlage, insbesondere solche, die iwischen Faserstrangen von Textilunterlagen, wie sie beispielsweise bei Verwendung von Nähgewirken auftreten, durch die 8ohaumausrüstung weitgehend gefüllt werden können. Auch bei beträchtlichen Unebenheiten der Unterlage kann dadurch eine verhältnismäßig glatte, ebene Oberfläche ersielt werden.
Bin wesentlicher Vorteil der von Fasersträngen und swi-Bchenliegender Sehauatfüllung gebildeten Rückseite besteht dabei darin, daß die Faeerstxänge als Rippen die Kraftubertragung im wesentlichen übernehmen können, während die swischenliegende Schaumfüllung von den Kräften entlastet ist. Sie kann aber auch in gewünschtem KaBe an der Kraftübertragung beteiligt werden, indem vorsugsweise die Höhe der rückseitigen Schaumausrüstung diejenigen der Faserstränge im unbelasteten Zustand übersteigt, ohne wesentliche Schichtdicke auf den Fasersträngen, wobei ein Schaum von derart nachgiebiger Konsistens gewählt wird, daß er unter des betrieblieh auftretenden Keiften (voraeteüoh des Druck
des Schleif drucke wid#t4m DrodclMtlicB&s oder OrttcJcschuhs) so weit komprimiert wird, wie es die BBbe der Faeeacel xnläfit, wdMd ki Bereich der ffnlieiimmminwfiinq lediglich die ffir diese Kompreeeioa erforderlichen Kräfte übren «erden. Bei dieser Auefüiiruiigefosai wird eise wesentliche Schichtdicke eof den Fnninrnf rJlnqnii vexmiedes, damit dcort
höh· Krttft· unabhängig von de« möglieherweise begrenzten Festigkeit d«r Sohauttausrttstung übertragen werden können.
Bei einer anderen Auaführungsitorm kann die Sohaunauarttatung eine die Rückseite (eineohlieJSlioh der Faseretrttnge) vollständig und im wesentlichen deckende Schicht bilden. Dies hat den Vorteil hoher Rüokeeitenglätte, wie sie mittels herkömmlicher Verfahren bei einmaligem Auftrag - insbesondere bei kostengünstigen Gewirken mit uneinheitlicher und unebener Oberfläche oder geringer Gewebedichte - bislang nicht ersielt werden konnte. Die abrasive Wirkung, die manche herkömmlichen unterlagen an den Gleitbelägen von Druckbalken oder Drucksohuhen von Schleifmaschinen seigen, kann dadurch vermieden werden.
Überraschenderweise wurde weiterhin eine ausgeprägte Beständigkeit gegenüber den beim SchleifVorgang auftretenden Walk-, Zug- sowie Saherbelastungen festgestellt, so daß auch gegen Ende eines Dauerteste bei unverändert einheitlicher, glatter Rückseite ein entsprechend gleichmäßiges Schliffbild auf der Werkstückoberfläche erhalten wurde. Im Vergleich su herkömmlich ausgerüsteten Bändern wurde ferner ein besonders ruhiges, schwingungsaraes Laufverhalten sowie eine verbesserte Kraftübertragung «wischen den Antriebselementen und der Bandrückseite festgestellt.
Für die rückseitige Deckschicht und Vertiefungsfüllung wird sweckmäBigerweise ein Schaum mittlerer Weichheit gewählt, nämlich ein Schaum, bei dem der für die Kompression auf die BBlifie) Amt OAelse efffesdesrl&elitt St ss^sdeeeeee) 7Ov TtPfi vorzugsweise mindestens 1200 kPa sowie hOehetens 2S00
Vertiefungsfflllttfig, bei welcher die heberen nicht oder kaum von eines Suhauaechiefct abgedeckt sind, wird &igr;wnrfnn 1 QtWMt* l.«e arägexakelt, eo dad der oberhalb vem den BrHebongea der Osterlage befindliche fibesaeteB
entfernt wurd· und dia·« höchsten Behebungen selbst in wesentlichen besohichtungsfrei blieben. Ii bildet «ich auf dieie Wei·· eine Rakeleohaumechioht, die sieh in des ftaumfonn dadurch auszeichnet, defl die Oberfläch· der awisohenraumfUllung jeweils an den Rändern der Zwischenräume sich der Höhe der Faseretränge annähert. Dabei kann die Höhe der Ewisehenraumfüllung geringer sein als die Höhe der Faser-•tränge, wenn nach dem Aufrakeln ein Volumenverlust auftritt} sie kann ebenec hoch sein; sie kann aber auch höher aufgewölbt sein, wenn nach dem Aufräkeln ein Machtreiben des Schaume auftritt.
Besondere vorteilhaft kann auch die Ausführung der rückseitigen 8chaumschicht oder Vertiefungsfüllung als Kalanderschaumschicht sein. Diese zeichnet eich in der ftaumform dadurch aus, daß die oberflächennahe Dichte des Schaume beträchtlich größer ist als in tieferen Bereichen, was auch damit zusammenhängt, daß die Wärmeeinwirkung der aufgeheizten Kalanderwalze in Oberflächennähe intensiver iet. Dank der größeren Dichte der Schaumschicht in Oberflächennähe zeichnet sich die Kalanderschaumschicht durch hohe mechanische Widerstandsfähigkeit aus.
Die Dichte der Schaumausrüstung beträgt im gebrauchsfertigen Sustand vorzugsweise im Mittel 0,5 bis 0,9 b/cm , vorzugsweise etwa 0,7 g/cm3.
Wenngleich die Anwendung der Schaumausrüetung auf der Schleifbandrückseite besondere Vorteile aufweist, kommt doch äsen iac· Asmeadeag atf «ear SAsaee&te in , aftalioh aar Füllung von Vertiefungen end Feee3cetrang**8wicoh<wnräumen koraeeitigen Oberf lftdie der Qatexlage aas Bildung einer glatten Oberfläche der ausgerüsteten unterlage «tu: dear Schleifkoacnschicltt. Dafür seil ein sear fester Schaum gewählt werden, der den Schleifdruck praktisch inkompreesibel aufnimmt. Darunter iet xu verstehen, daß die »achgiebigiceit der semaosaefmMten Bereiche so gering iet, daß sie
&bull;ich auf de« eahl«tl£«v?cbnie nitiht auewirkt. Die·· Bedingung ist sumindest dann erfüllt, wenn die Kompression dar echaumgefüllten Bereich· des gebrauchsförtlgen Sohleifbende unter dem 8ohleifdruck geringer i»t file ein Drittel der Mittleren Schleifkornaboeesung.
Nenn im Zueaumtenhang der Erfindung von Unterlage, inebeaondere unter Beiugnahme auf die Haftung der Schaunausrüetung daran, gesprochen wird, so kann darunter auch eine durch eine Primärausrüstung vorbehandelte Unterlage zu verstehen sein, die wahrnehnbar oder vorzugsweise nicht wahrnehmbar zwischen der Schaumausrttstung und den die Unterlage bildenden Fasern liegt. Ferner schließt die Erfindung nicht aus, daß der erfindungsgemXßen Schaumausrttstung eine weitere Ausrüstung mit geschäumtem oder nicht geschäumtem Material folgt, beispieltweise zur Bildung einer harten oder zähen Deckfläche vor Aufbringen der Schleifkornschicht.
Der Vorteil der Schaumausrüetung, daß Oberflachenvertiefungen der Unterlage ausgefüllt werden, bezieht sich nicht nur auf in der Tiefe geschlossene Oberflächenvertiefungen, sondern auch auf offene, die von einer Seite zur anderen der Unterlage durchgehen und erst durch die Schaumausrüstung geschlossen werden.
Zwar ist es bekannt (US-PS 4 629 473), Schaumstoff in ein flexibles Schleifwerkzeug einzuarbeiten; jedoch handelt es sich dabei um eine vorgefertigte Schaumstoffschicht, die zwischen die Unterlagen und die Kornschicht laminiert wird, um daer SasneeMefet Kachgiebigkeit zn verleihen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die vorteilhafte Aasfuhnangsba'^-?*/ e veranschaulicht. Darin zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Schnittansicht einer ersten
Fig. 2 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform, Fig. 3 eine Schnittansicht einer dritten Ansführungsform.
Das flexible Schleifwerkzeug gemäß Fig. 1, das ein Schleifband sein kann, umfaßt eine Unterlage 1, deren textiler Teil ein Nähgewirk ist, das aus einem Vlies oder Fasersträngen 2 mit parallel zur Zeichnungeebene verlaufender Richtung, lotrecht dazu verlaufenden Fäden oder Faseretrangen 3 und nähfaden 4 besteht, mittels deren die Faserstränge 3 und die Schicht 2 miteinander verbunden sind. Derartige Mähgewirke sowie deren Verwendung für flexible Schleifwerkzeuge sind bekannt.
Auf der Vorderseite ist eine von Körnern 6 gebildete Kornschicht mittels einer Bindemittelschicht 7 mit der Unterlage 1 verbunden und durch eine Machleimschicht 8 abgedeckt.
!wischen den Fasersträngen 3 bilden sich auf der Rückseite rinnenförmige Vertiefungen 9. Die Faserstränge 3 und die ■ähfäden 4 treten rückseitig entsprechend stärker hervor. Die Vertiefungen 9 sind erfindungsgemäB mit einem Kunststoffschaum 10 gefüllt, dessen Oberfläche 11 etwa die Höhe der Faseretränge 3 und nähfaden 4 erreicht und sogar ein wenig über diese hinaus gewölbt 1st. Wenn er genügend .welch ist, um von rückseitigen Kräften, wie sie bei der Anpreisung des Bandes gegen ein Werkstück auftreten, zusammengedrückt au werden, werden solche Kräfte hauptsächlich von den rippenartig in der Rttckflache dea Schleifwerkzeugs in Erscheinung tretenden Faeereträngen 3 bzw. nähfaden 4 übernommen. Der Schaum 10 braucht daher keine sehr hohe Festigkeit au besitzen und beteiligt sich an der Übertragung der quer zur Bandebene verlaufenden Kräfte nur entsprechend ■&bull;ln«r Aufwölbung und feinen Elaatlzltatnaodul.
Der für den Schau» au wählende llaatlaltätanodul hängt demnach von den au übertragenden Kräften ab. Ir kann aehr
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weich sein, wann die rückseitigen Anpreßkräfte hauptsächlich durch die Faseretränge 3 fibertragen werden sollen, jedoch kann für den Schau» auch eine hohe Druckfestigkeit gewählt werden, wenn er beträchtlich zur Übertragung der Druckkräfte beitragen soll. Seine Beanspruchung kann durch das MaB seiner Aufwölbung entsprechend seiner Kompression bis zu der durch die Faserstränge bestirnten Ebene begrenzt werden, wodurch auch die von ihm im Verhältnis zu den Fasersträngen zu übertragenden Kräfte begrenzt werden.
Für die Schamnausrüstung kann jeder verschäumbare und anschließend sich verfestigende Stoff verwendet werden, der hinreichende Adhäsion zu der Unterlage entwickelt. Bs handelt sich vorzugsweise um Kunstharz, insbesondere Phenole, Harnstoff- und Melaminharze sowie um Kunststoff-Dispersionen auf der Basis von Polyacrylsäureester, Polyvinylacetat, Polyurethan, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyethylen, Polyvinylether, Acrylnitrll-Butadien-Styrol-Copolymerisat sowie Polyvinylpropionat, deren Mischpolymerisate, Co- bzw. Terpolymere jeweils ausschließlich oder eine Zusammenstellung beliebiger Anteile dieser Polymere. Ferner kann der von der Kunststoff-Dispersion gebildete Schaum Tenside, Verschäumer, Schaumstabilisatoren, Färb- und Füllstoffe, Vernetzer, chemische Treibmittel sowie Hilfsetoffe zum Einstellen des gewünschten pH-Wertes enthalten. Das schaumbildende Gas kann als Luft, Stickstoff, Kohlendloxid oder dergleichen mechanisch eingebracht sein oder durch chemische Umsetzung innerhalb der dem Schaum zugrunde liegenden Flüssigkeit erzeugt sein. Die Bezeichnung des dem Schaum zugrunde liegenden Stoffs als Flüssigkeit soll die Verwendung viskoserer Stoffe nicht ausschließen, sofern der Schaum insgesamt mindestens streichbar ist. Die Dichte des Schaum· bein Auftrag liegt zweckmäßiger*«!·· zwischen 0,1 und 0,4 ff/cm3, voriufliwei·· iwieohen 0,15 und 0,3 ff/cn3. Di· Viskosität ds· Schaum· liegt aweckmäßiffsrweies twiaehen 3000 und 10000 mFa.s. und der ihm zugrunde liegenden Flüssigkeit
zwischen 50 und 1500 APa.&bgr;. Das Auftragsgewicht des Sehai (in trockenen Instand) liegt zwecknäfiigerweise zwischen
2 2
und 300 g/n, vogswese zwischen 75 und 150 g/n. Die Konsistenz der rückseitigen Schaumausrüstung in gebrauchsfertigen Zustand wird an besten durch die Zusamnendrückbarkeit charakterisiert, nämlich durch die Kraft, die zur Kosion auf die Hälfte der Dicke erforderlich ist. Diese Kraft liegt zweekmäBfgerweise zwischen 700 und 2500 kPa mit den weiter oben angegebenen Vorzugsstufen.
Zur Herstellung wird der noch nicht erstarrte Schaum auf die Rückseite der Unterlage aufgetragen und der Überschuß mittels eines Rakelnessers in einer in Richtung der Faser-Strange 9 verlaufenden Relativbewegg abgerakelt. Datei wird die auf den Pasersträngen 3 und Nähfaden 4 befindliche Schaummasse in wesentlichen entfernt und es verbleibt lediglich die in den Zwiscfaenräunen 9 befindliche Kasse Diese kann sich infolge rheologischer vorgänge bein Rakeln oder durch fortdaurnde Expansion anschließend noch ein wenig ausdehnen und - wie bei 11 - noch ein wenig aufwölben. Brforderlich ist dies nicht. Bs kann bei anderen Auaführungsfomen auch zur Schonung des Schaums gegenüber rückseitig einwirkenden Kräften auch zweckmäßig sein, daß die Oberfläche 11 in Gegenteil ein wenig konkav eingewölbt ist, um hinter die Oberflächen der von den Fasersträngen 3 und Nähfäden 4 gebildeten vergleichsweise festen Rippen zurückzutreten.
Nahe der überfläche der unterlage tritt durch Entfernung wenigstens der größeren Blasen eine Verdichtung des Schaums auf, die in Bereich 5 angedeutet ist und die wesentlich verantwortlich ist für die ausgezeichnete Haftung des Schaum* an der unterlage.
Zn der zweiten Ausführungiform genlfl Fig. 2 erkennt min den Querschnitt von Fatartträngen 13# dl· sin« Schar von sin herkömmlich·· Ovwab· bildenden parallelen Fäden darstellen,
IG
dessen quer se den Fäden 13 verlaufende Fäden der Einfachheit halber «eggelassen sind. Die Fäden 13 schließen offene Zwischenräume 14 miteinander ein. Desgleichen haben auch die quei." su den Fäden 13 verlaufenden Fäden Abstand voneinander· Die Zwischenräume 14 sind erf induagsgenäß mit Schauuausrüstung 15 gefüllt. Zur Verbesserung der Festigkeit der Unterlage kann anschließend vorderseitig sowie gegebenenfalls auch rückseitig eine feste Schicht 16 bzw. 17 aufgetragen werden. Anschließend erfolgt der Auftrag der Bindemittelschicht 18, des Korns 19 und der Rachleimechicht 20.
Fig. 3 zeigt eine Ansführungsfoxm, die sich von derjenigen gemäß Fig. 1 dadurch unterscheidet, daß eine rückseitige Schaunschicht 18 vorgesehen ist, die eine beträchtliche Dicke besitzt, vorzugsweise zwischen 0,2 und 1 mm, weiter vorzugsweise zwischen 0,3 und 0,6 mm. Bei einem praktisch erprobten Beispiel wurde ein Nähgewirk mit einem Flächengewicht von 260 g/m zunächst mit einer Grundappretur versehen und anschließend auf der Rückseite mit einer fichaumbeschichtung mittels Waisenrakel bei einem freien Spalt zwischen Walzenrakel und Unterlagenoberf lache von 0,75 mm versehen. Die Auftragsmenge betrug 75 g/m . Mach Trocknung zwischen 85 und 100°C wurde die verbleibende Schicht mittels Stahl-Paplerwalse unter einem Liniendruck von 50 daN/crn bei einer Welsentemperatur von 170°C kalandriert. Anschließend fand Kondensation bei 1500C statt. Die Kornseite wurde herkömmlich behandelt.
Zn Vergleich mit einem herkömmlichen Schleifband gleicher Art betrug die Einsparung hinsichtlich des Festkorpsrauftrags beim Appretieren 75 g/m3.
t ti Ii 1 &igr; Kit 1 ·
Mir aufgetragen· Sohaua beitand au· einer veriohäumten, kunitharihaltigen, wtfirigen KunstatoffdiepeMioii/ nämlich enthaltend
33,3 Gew.-% Diorylan 7326 (Chem. Fabrik Pfersee) Acrylflfturaeatier-Copolymer eelbstvernetsend 50,0 Qew.-% Dicrylan 7331 (Fa. Chem. Fabrik Pfereee) Aorylaiureeater-Copolymer
4,2 Gew.-« Knittex CR (Chem. Fabrik Pfereee) Bthylenharnatof£triasinhar&bgr;
4.2 Gew.-I Helisarinweie AM (BASF) Farbstoff
8.3 Gew.-% Dicrylan-Stabiliewtor 7320 (Chem. Fabrik Pfereee) Sohaumatabiliaator
Die Schaumdichte betrug 0,225 g/cm3.

Claims (13)

1. Flexibles Schlelfwerkseug alt einer eine aus dem bildsamen Zustand erstarrte Polymerstoff-Ausrüstung tragenden Unterlage, dadurch gekennselchnet, daß die Ausrüstung (10, 15) Sohaumstruktur aufweist.
2. Schielfwerkseug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte der Schaumauerüstung an der Oberfläche der Unterlage (1) größer 1st als In Entfernung davon.
3. Schleifwerkseug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennseichnet, daß die Unterlage (1) aa ihrer Oberfläche
von der ag (9) 1» wilgen gefflllt sind.
4. Sehlei
nach
rech 3, dadurch gekennseichitat,
dad die B8ad ame rftekeeitigen Scnaumauer&stung diejenige der Faeerstr&ige (3) im unbelaeteten Xuetand abersteigt dime llcb Sehieatdietee auf den Faserstr&ngen.
5. Schleifwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dl· echauraauerüetung unter dan Antrieb·- und/oder eähleifdrücken auf mindeetene di· Kuh· der Paeexetränge (3) koepreeeibel üt.
6. Schleifwerkseug nach einem der Ansprüche 1 bis 5/ dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumauerüetung eine die Rückseite vollständig und im wesentlichen deckende Schicht /lß\ bildet.
, &mdash; f .
7. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennseichnet, daß der für die Kompression der Schaumauerüetung auf die Hälfte ihrer Dicke erforderliche Druck mindestens 700 kPa beträgt.
8. Schleifwerkseug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennseichnet, daß die kornseitige Schaumausrüstung unter dem Schleifdru@k im wesentlichen inkompressibel ist.
9. Schleifwerkseug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennseichnet, daß die Schaumausrüetung eine Rakelschaumschicht ist.
10. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennseichnet, daß die Schaumauerüstung eine Kalanderschaumschicht ist.
11. Schleifwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennseichnet, daß die Siebte dar SGh&aaaasrasfcang nahe ihrer freien
dicfeter ist el« in
12. Schleifwm nach einem der Ansprüche 1 bis Ii1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte der Schaumausrüatung ist Mittel mehr als etwa 0,5 g/ce3 beträgt.
13. Schleifwesksttug n*«ih einen d*x Aneprttoha 1 bit 12/ daducoh g«JcitfitiA«lehn·«/ d«ß die Diohte der ech*uauuertiitung im Mittel kleines al· etwa 0,8 g/&agr;»3 ist.
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