DE880337C - Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel - Google Patents

Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel

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Publication number
DE880337C
DE880337C DEL8779A DEL0008779A DE880337C DE 880337 C DE880337 C DE 880337C DE L8779 A DEL8779 A DE L8779A DE L0008779 A DEL0008779 A DE L0008779A DE 880337 C DE880337 C DE 880337C
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DE
Germany
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circuit breaker
erase head
breaker according
pressure medium
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Expired
Application number
DEL8779A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dipl-Ing Petermichl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/7015Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid characterised by flow directing elements associated with contacts
    • H01H33/7023Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid characterised by flow directing elements associated with contacts characterised by an insulating tubular gas flow enhancing nozzle
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/24Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring

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  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenlöschung durch ein strömendes Druckmittel
    Es wurde bereits vorgeschlagen, einen elektrischen
    Stromuntembrecher mit Lichtbogenlöschuing durch
    ein st.rö.meziides Druckmittel so. auszubilden, daß
    mindestens ein Schaltkontakt beim Abschailtvorgang
    in den Düsenkanal eines Löschkopfes hineingezogen
    wird, aus dem das Druckmittel teils gegenläufig
    zur Schailtstift:bewegung und. teils; in anderer
    Richtung abströmt. Insbesondere handelt es sich
    tun einen. Fre!is@trahldrucltgas,scihalter. Dablei sind
    die Druckmittelzu- und -abströmwege des Lösch-
    kopfes so, ausgebildet, dlaß die Abführung der
    L.icb:tbob-le,ngaisie in der Unterbrechungsstelle ab,
    gekehrter Richtung nicht nur in der Nälie der Kon-
    taktspitze, sondern auch in einem weiteren, vor-
    zugsweise möglichst: großen Teil des Düsenkanails
    erfolgt. Dies läßt sich insbesondere durch einen
    innerhalb des Löschkopfes a,ng .eordneten, dien
    Druckgaszuführungskanä.l verlängernden Ringhohl-
    kö,rper erreichen. Bei einer solchen Ausführung
    wird die Gefahr von Rückzündungen und. Über-
    schlägen durch die längs der Lichtbogenstrecke
    g;:genlä,ufi:g zur Schaltstifrbewegung ins Freie
    strömenden Gase, insbesondere bei der Unter-
    hrechun;g höherer Leistungen, sehr vermindert, so
    daß sich also, Löschköpfe dieser Art zur Unter-
    l:rechung höherer Lei;situingen als bisher verwenden
    lassen..
    Es ist üblich, Freis trahlschalter in, der Weise
    aufzubauen, d;aß zwei Lüscliköpfe- an den Enden
    vorn Schwenkarmen, befeisti:gt sind, die sich nach
    der Trennung der Lö@s@chk opfkontakte aus@einan;der-
    bew,egen, so d;aß zwischen. den, Läschkopfkontakten
    ine Span.nungstreinnstrecke in freier Luft entsteht.
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich au,f einen
    .-elektrischen Stromunterbrecher mit Lich:tbogen-
    löschung durch ein .strömendes Druckmittel, ins-
    besondere Frenatrahl,druckgasschalter, mit nur
    einem Löschkopf und besteht darin, daß der aus
    dem Löschkopf herausragende bewegliche I,',ontakt-
    sti.ft mit dem, einen: Ende eines Trennmessers. als
    Gegenkontakt. zusammenwirkt. Dabei kann der
    Löschkopf, wie es bei einer Freistrahlschalterartmit
    zwei sich gegenüberstehenden Löschköpfen und ge-
    s.ondartem Trennmesser an, sich bekannt ist, auf
    :-intim -Stütz-er fest angeordnet sein, während das,
    Trennmesser auf dem anderen Stüttzer Vorzugs-
    weise vertikal schwenkbar gdlagert ist.
    ES Ist zwar bekannt, einen Trennkontakt für die
    Spannungstrennung unmittelbar mit einen Lösch-
    kopf zusammenwirken zu lassen. Dabei handelt es
    sich aber um einen anders: aufgebauten Löschkopf,
    und zwar um einem, Löschkopf, der im Innern
    einem. festen Kontakt aufweist, in den .ein Trenn-
    schaltglne-d von außen her eingreift, nicht aber
    um einen Löschkopf mit einem sich bei .der Ab-
    schaltung in sein Inneres zurückziehenden Schalt-
    kontakt.
    Durch die Erfn!dung ist es somit möglich,
    Schalter mit Löschköpfen, die eine Spanntnngs-
    trennung zwischen dien Leistwrngskontakten in freier
    Luft ermöglichen: sollen, in einfacher Art für
    höihere Leistungen, als bisher zu bauen.
    Der Abschaltvorgang spieilt sich bei einer der-
    artigen Anc@rdn:un@g folgendermaßen ab. Durch
    Druckluftbeaufschlagung wird der bewegliche Kon-
    takts!tift in seine rückwärtige Stellung giedrückt,
    wobei gleichzotig eine Kütlung und Löscheng des
    Lichtbogens. erfolgt. Nach dem Löschen deis. Licht-
    bogens wird das Trennmesser betätigt, und nach
    Herstellung der erforderlichen Spannun.gs.trenn-
    strecke wird die Dmuickgaszufuh!r gesperrt, und deir
    Kontaktstift geht in seine aste Stellung zurück. Es
    ist z-,veckmäiß:i!g, d'asi vordere Ende des, mit dehn be-
    wegli,chen Kontaktstift in Berührung stehenden
    Tmnnmessers als, Twlpe auszubilden. Es, ergeben
    sich. güinstige- Betriebsbedingungen, Nvenn, ebenfalls
    erfindungsgemäß, die auf einem besonderen Stüitz,er
    ruhende Isolierdüse-eine Schrägstellung erhiäilt. Als
    Foilge davon. ergibt sieh, da,ß das Trennmesser
    einen kleineren Auslemkwin!kel erhält. Die Anomd-
    nung "viird in, bekamn:beT Weise zweckmäßig so
    durchgeführt, daß das- Trennmesser im einge-
    schalteten Zustand mit der Isolierdüse eines
    rechten. Winkel bildet. Durch erfindungsgemäße
    konische Ausibilidung des oberen Teiles des Isolier-
    düsenkörpers. wird vermieden, daß sich auf ihm
    eine große Schneelast
    durch deren
    Gefrieren das. Ei,nschailten das Trennmessers er-
    schwert oder durch deren Schmelzen das. Innere
    d>eir Isolierdüse naß werden könnte.
    ,Durch Einbau, eineis- bereits vorgeschlagenes
    Isiolierzylinders innerhailb; der Isolierdüise wird
    ,erreicht, daß. der größte; Teig der durch dien Licht-
    bogen innerhalb der Düse erzeugten glühenden
    Lich.tboge@n.gase nach rückwärts in die Düse ab-
    geblasen wird. Diese Gasse strömen dann nicht
    direkt ins Freie, sondern sind gezwungen, einten
    Dühnpfer zu durchströmen, in dem sie abgekühlt
    und unisichäid.lich gemacht werden..
    Erfindungsgemäß wird ferner der elektrische-
    Aufbau. so@ gestaltet, daß sich der kühlende Dämpfer
    in dem Teil der Zwiechenfassung zwischen d;m
    Stützisolator und der Isolierdüse- hefindet, der
    infolge der AbwinkeIung d'er Isolierdüse als toter
    Raum anfällt.
    Die Erfindung wird an Hand eines Aus.führungs-
    heis:pieles@ noc.'h näher erläutert. Auf dem Druck-
    gasbeihälter i stehen die Isolatoren 2 und 3 mit den
    Stromanschlußkontakten d. und 5. Der Isolator 2
    trägt die schräg gestellte Isolierdüsie 6 mit dem aus
    ihrem oberem Teil herausiragenden Kontaktstift 7.
    Der Kointalctstift 7 steht in Verbindung mit dem
    Tulpenkontakt S, dem oberen Teil des Trenn-
    messers 9, das die Verbindung zu dem auf dem
    Sbiitz;i!solato,r 3 angebrachten Stromansahlußkon-
    bakt 5 herstellt. Der durch die Schrägstiellung der
    Isolierdüsie 6 zwischen. der Isiolierdüse. 6 und dem
    Stüitzeir z entstandene Raum wird zu einem
    Dämpfer io mit dem! Öffnungen. i i ausgebildet.
    Fig. z zeigt in. veirgröB@eirter Darstellung den
    oberen Teil des Stützisolators 2, die Isolierdüse 6
    sowie den den Tulpenkontakt 8 bildenden Teil des
    Trennmessers 9 und den Dämpfer io. Die das
    Zurückschlagen. des beweglichen Kontal;ts!tiftcs 7
    sowie die Kühlung und Löschung des Lichtbogens
    bewirkenden, Druckgase: strömen durch. die Off-
    nun,- iz des Stützisolators 2 in den Druckgas-
    kanal 13 innerhalb der Düse 6 und eirreichen an
    deren oberem Ende den durch das Zurückgehen des
    beweglichen Kontaktstiftes 7 erzeugten Lichtbogen.
    Die in Fig. i dargesttellten Einzelteile sind mit. den
    gleichen Bezubs!zeichen versehen wie in Fig.2.
    Dort verläßt ein Teiil des strömenden Druckgases
    die Isolierdiiise, der andere Teil wird umgelenkt und
    zieht einem: größeren, Teifl der durch den Lichtbogen
    erzeugten, glühenden Gase in -dies Innere der Düse
    und, strömt durch den von dem Isolierzylinder 14
    und dem Kontaktstiftgehäuse 1s gebildeten Kanal
    i!6 in den Dämpfer io, den er nach erfolgter Ab-
    kühlung durch die Öffnung ii verläßt.
    Durch die erfindungsamemHe konische Aus-
    bildung der Isodierdfse6 wird. eine Anhäufung von
    Schnee verhindert; et-,va in das Innere der Isolier-
    düse, dringendes Regenwasseir fließt durch die im
    Baden der Düse angebrachten Öffnungen 17 und. 18
    ab. Die Rinne i9 verhindert ein. Eirndri:n:gen von
    Feuchtigkeit in den Erdisolator. Die Strömungs-
    richtung der Gase- ist; durch Pfeile gekennzeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Elektrischer Stromunterbrecher mit Licht- bogenlöschung durch ein strömendes Druck- m.itteal, bei dem ein Sohailtkontakt beim Ab- schaltvorgang in den Düsenkanal eines Lösch- kopfeis@ hinreingezogen, wird, auis dem das Druck- mittel teils gegenläufig zurr Sch.a!ltkontakt- Bewegung und teils in anderer Richtung ab iströmt und bei dem die Druakmittelzu- und -ab@ströimNvege s!o ausgebildet sind, @ daß die Abführung der Lich:tbogen!gase, in der Unter- bre@chungs:strecke abg`kehrter Richtung nicht nur in der Nähe der Kontaktspitze, sondern.
    auch in einem weiteren, Vorzugsweise möglichst großen Teil des Düsenkanals erfolgt, inisbeson- dere Freistrah-ldruckgassch.alter, dadurch ge- kennzeichnet, daß der aus dem Löschkopf herausragende bewegliche Kan:tal;tstift mit dem :inen Ende eines Treianmes,s-ers als Gegen- konta.l:t zusammenwirkt. 2. Stromunterbrecher nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß der Löschkopf auf einem Stlützer fesitsteh ,ernd angeordnet und das Trennmesser auf einem anideren Stüt.zer vor- zugsweise ve:rtikail sch-#v,e:nlch@ar gelagert ist. 3. Stromunterbrecher nach Anspruch i und 2, dadurch g@henn:zeichnet, daß der Löschkopf schräg stehend ang@eo@rdnet isst. .4. Stromunterbrecher nach Anspruch i bis 3. el:ennzeiclrnet durch einen derartigen Aufbau,
    daß die Achsen des Löschkopfes und des Tren:n- mesisers im Einschaltzustand wenigstens an.- nähernd, einen rechten:. Winkel einschließen. j. Stromunterbrecher nach Anspruch i oder folgenden; dadurch gekennzeichnet, daß der Löschkopfkontakt und der Trennimeisserko.ntakt in Form von! Tulpe und, Stift ausgebildet sind. 6. Stromunterbrec er nach Anspruch i oder fodgeniden, dadiurch. gekennzeichnet, daß der Löschkopf auf seinem Tragstützer mitteils einer Zwischenfassung befestigt isst, die, eine Abgas- kammer für die: nach rückwärts nustreteniden Schaltgase aufweist. 7. Strolmunterbrecher nach Anspruch 6, da- durch gekennzeichnet, daß die Abgaskammer mit seitlichen Gasaustrittsöffnun:gen und mit einer Dämpfungseinrichtung versehen ist.
DEL8779A 1951-04-12 1951-04-15 Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel Expired DE880337C (de)

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