DE8803373U1 - Säulenpresse für große außermittige Belastungen und Schnittschlagdämpfung - Google Patents

Säulenpresse für große außermittige Belastungen und Schnittschlagdämpfung

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DE8803373U1
DE8803373U1 DE8803373U DE8803373U DE8803373U1 DE 8803373 U1 DE8803373 U1 DE 8803373U1 DE 8803373 U DE8803373 U DE 8803373U DE 8803373 U DE8803373 U DE 8803373U DE 8803373 U1 DE8803373 U1 DE 8803373U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/32Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure
    • B30B1/323Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure using low pressure long stroke opening and closing means, and high pressure short stroke cylinder means

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Description

Die Erfindung betrifft eine druckmittelbetätigte Säulenpresse, bestehend aus Pressenoberteil und Pressenunterteil. Im Pressenunterteil sind mindestens zwei Zylinder angeordnet, a>xen Kolben im oberen Bereich als Säulen ausgebildet sind und an denen das Pressenoberteil durch eine kraftbetätigte Verriegelungsvorrichtung befestigt ist, über Eilhubzylindsr wird das Pressenoberteil, nach Lösen der Klemmvorrichtung, in Arbeitsposition gefahren.
Bei bekannten druckmittelbetätigten Pressen setzt sich der Zylinderhub aus Eilweg und Arbeitsweg zusammen, die Zylinder erhalten einen zu großen Gesamthub und benötigen für den Druckaufbau zuviel Kompressionsvolumen, sie lassen sich nur unzureichend regeln.
Die Druckaufbauzeiten und die Antriebsleistung sind durch das benötigte Kompressionsvolumen je Hub hoch.
Bei außermittigen Belastungen iarc die Schrägstellung zwischen Tisch und Stößel abhängig von der Stößelführungslänge, dem Stößelf ührungsspiel und der Pressenständersteifigkeit. Der Stößel überträgt das eingeleitete Moment auf den Pressenständer und verursacht hier starke Deformationen. Die Bearbeitungsqualität wird durch diese Maschinendeformationen ungünstig beeinflußt.
Die Kunststoffverarbeitung verlangt neue Pressenentwicklungen mit hohen Schließgeschwindigkeiten (1000 mm/see), guter Parallellaufgenauigkeit (< 0.1 mm/m) und schnellen Druckaufbauzeiten (ca. 0.2 see). Die bisher dafür gebauten Preisen haben ein aufwendiges Gesamtkonzept, in dem drei Zylindersysteme mit großem Aufwand in die Pressen integriert wurden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Presse gleicher Gattung zu schaffen, bei der die erwähnten Nachteile vermieden und folgende verbesserten Eigenschaften erzielt werden:
Ein sehr gutes dynamisches und statisches Verhalten bei mittiger und außermittiger Belastung. Die Tisch- und Stößelschrägstellungen können in engen, vorgegebenen Bereichen eingehalten werden.
Die Maschine hat keinen Fressenständer und keine Stößelführung in herkömmlicher Bauart, aus dies üb Grunde kam* diese Presse sehr kompakt gebaut werden. Die Maschine Let ca. 30 & leichter als vergleichbare Hochleisttuigspressen, dies wirkt sich günstig auf die Herstel!kosten an«.
Seit« 3
Durch dieee Bauart der Presse ergeben eich folgende Vorteilet Kein Verformen de· Preeeenetänders, wie diee bei heutigen Maeohinen der Fall litt. Optimale sehnittechlagdämpfung, weil die Dämpfungefliche
größer ale die Preekraftflicht ist.
Heber Wirkungegrad der Presse, weil Koropresnionsvolumen und Ständerdehnung je Arbeitehub «ehr gering sind.
Da bei Eilhubbewegungen (Fig. 1) kein öl für den Arbeitszylinder benötigt wird, werden die für druckmittelbetätigte Pressen üblichen Strömungsverluste vermieden
In &agr;&bgr;&idiagr;&idigr; SylxJriuSx'nGlwSnSxjuiSxtSIi 5j.Tv£ SlithsltSH uSr pjTSSJCrSft"/
Dämpfung*-, Parallelhalte- und Losreißzylinder sowie die Führung des Pressenoberteils.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erklärt.
FIG. 1 zeigt eine Ausführungsform der Säulenpresse (nach Anspruch 1 der Erfindung) in halbschematischem Längsschnitt. In FIG. IA ist die oberer Grundstellung gezeigt, in FIG. IB hat die Presse den Eilhub beendet und beginnt mit dem Arbeitshub.
Die Presse nach FIG. 1 besteht aus Pressenoberteil 2 und Pressenunterteil 1, in dem mindestens swei Zylinderkolbeneinheiten 3 angeordnet sind. Das Pressenoberteil 2 ist an den Kolbenstangen 6 mit den druckmittelbetätigten Verriegelungsvorrichtungen 17 formschlüssig verbunden. Die Kolbenfläche 7 wird über die Druckmittelquelle 12 und das Ventil 11 (Stellung 0) druckbeaufschlagt. Hit der Kraft der druckmittelbetätigten Fläche 7 wird der Kolben gegen den Anschlag 19 im Zylinderraum 5 gedrückt, dies ist die Grund- bzw. Ausgangsposition der Presse (FIG IA Ventile in Stellung 0).
Bevor die Eilhubbewegung eingeleitet werden kann, muß die druckmittelbetätigte Verriegelungsvorrichtung 17 über Ventil 21 (Stellung 1) entriegelt werden. Der Eilhub nach unten ^ird über Ventil 22 (Stellung 1) gestartet, das Pressenoberteil 2 bewegt sieh mit der Eilganggeschwindigkeit nach unten, bis die Ventile 21 und 22 irt Stellung 0 zurückgeschaltet werden, der Leerhub ist beendet. Über die Verriegelungsvorrichtung 17 wird das Pressenoberteil 2 formschlüssig mit den Kolbenstangen 6 verbunden. (FIG. IB)
Der Arbeitehub (Preßkraft) wird eingeleitet«indem Ventil 11 in Stellung 1 umgeschaltet wird, die unteren Zylinderräume
8.1 und 8.2 werden druekentlaetet, die zylinderr&une S.l und
5.2 werden mit der Bruekmittelguelle 12 verbunden.
Die Schaltstellungen der Ventile werden bis zum Arbeitshubende beibehalten, dann wird das Ventile 11 in Stellung 0 umgeschaltet. Die Zylinderflache 7 wird druckbeaufschlagt, das Pressenoberteil 2 wird nach oben gefahren, bis die Kolbenflache 4 gegen den Anschlag 19 fährt. Mit Beginn des Rückhubes der Zylinderkolbeneinheiten 3 kann das Preesenoberteil &zgr; zusätzlich im Eilgönf höchgefahrsn werden, hierzu muß die Verriegelung 17 gelöst werden, um mit dem Eilhubzylinder 13 (Ventil 22, Stellung 2) das Pressenoberteil 2 nach oben zu bewegen. Am oberen Umschaltpunkt wird Ventil 22 in Schaltstellung 0 zurückgeschaltet (Grundposition der Presse FIG. IA).
Entstehen während des Arbeitshubes außermittige Belastungen, so werden diese durch Differenzwegmessung 16 (s3) ermittelt und über die Regelventile 10.1 und 10.2 ausgeglichen. So kann z.B. ein Gegendruck, der vom Regelventil 10.1 aufgebaut wird, im Zylinderraum 8.1 eine reduzierte Kraft ((Fläche 4 &khgr; Systemdruck) - (Fläche 7 &khgr; Regeldruck)) erzeugen. Die ungleichen Kräfte der Zylinderkolbeneinheiten 3.1 und 3.2 gleichen die außermittige Belastung aus.
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Seite
&bull; Benennung der Positiinsnummem in den FIG* IA, IB und IC
Poe. 1 Pressenunterteil Poe. 2 Pressenoberteil Pos. 3 Zylinderkolbeneinheit Pos. 4 ober· Kolbenflaehe Pos. 5 oberer Zylinderraum Pos. 6 obere Kolbenstange Pos. 7 untere Kolbenfläche Pos. 8 unterer Zylinderraum (8.1»linke Seite,
8.2* rechte Seite)
Pos. 9 untere Nut in Kolbenstange Pos. 10 Druckregelventile (10.1-linke Seite,
ic.2*rechte saite)
?os. 11 Magnetventil für Preßkraft
Pos. 12 Druckmittelquelle Pos. 13 Eilhubzylinder Pos. 14 Werkstück Pos. 15 Werkzeug (15.1-Oberteil, 15.2=Unterteil) Pos. 16 Wegmeßeinrichtung Pos. 17 druckmittelbetätigte Verriegelungsvorrichtung
Pos. 18
Pos. 19 Anschlagflache im oberen Zylinderraum
Pos. 20
Pos. 21 Magnetventil für Verriegelungsvorrichtung Pos. 22 Magnetventil für Eilhub
Pos. 23
Pos. 24
Pos. 25
Pos. 26 obere Nut in Kolbenstange

Claims (1)

  1. Anmelder: Rülzheim, den 7.01.88
    Horst Baltschun
    Südring 22
    Rülzheim
    Ansprüche
    Säulenpresse für große außermittige Belastungen und Schnittschlagdämpfung
    Druckmittelbetätigte Säulenpresse, bestehend aus Pressenoberteil und Pressenunterteil, in dem mindestens zwei Zylinderkolbeneinheiten angeordnet sind, die oberen Kolbenstangen sind als Säulen ausgebildet, das Pressenoberteil kann nach Lösen einer Klemmvorrichtung an den Kolbenstangen durch Eilhubzylinder verschoben werden,
    gekennzeichnet durch folgende Merkmale
    a) die oberen Kolbenstangen (6) der Zylinderkolbeneinheit (3) sind als Säulen ausgebildet, an denen das Pressenoberteil (2) während der Eilhubbewegung gleitet, beim Arbeitshub wird über die druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung (17) das Pressenoberteil (2) kraftschlüssig mit den Kolbenstangen (6) verbunden, die unteren Kolbenflächen (7) können zusätzlich als Zylinder für verstärkten Rückhüb eingesetzt werden,
    b) die Parallelhaltung des Pressenoberteils (2) während des Arbeitshubes wird durch Druckregelung in den Zylinderräumen (8.1 und 8.2) über die Druckregelventile (10.1 und 10.2) erreicht, auch bei außermittiger Arbeitsbelastung kann die Schrägstellung des Pressenoberteils (2) zum Pressenunterteil (1) in engen Grenzen gehalten und durch Differenzwegmessung (16) ermittelt werden,
    c) das Pressenoberteil (2) wird durch Eilhubzylinder (13) verschoben.
    d) Die Kolbenstange (6) weist mindestens 2 Nuten (9 u.26) auf, das Pressenoberteil (2) wird während des Arbeitshubes über eine Verriegelungsvorrichtung (17) mit der Kolbenstange (6) in der Hut (9) formschlüssig verbunden, in der oberen Haltestellung wird das Pressenoberteil (2) über eine Verriegelungsvorrichtung (17) in der Nut (26) formschlüssig mit der Kolbenstange (6) verbunden.
DE8803373U 1988-03-12 1988-03-12 Säulenpresse für große außermittige Belastungen und Schnittschlagdämpfung Expired DE8803373U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004006126B4 (de) * 2004-02-07 2006-12-28 Horst Baltschun Presse mit verriegeltem Stößel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102004006126B4 (de) * 2004-02-07 2006-12-28 Horst Baltschun Presse mit verriegeltem Stößel

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