DE880315C - Verfahren zur UEbertragung telegrafischer Zeichen in Traegerstrom-telegrafenanlagen mit veraenderbarem Pegel - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung telegrafischer Zeichen in Traegerstrom-telegrafenanlagen mit veraenderbarem Pegel

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Publication number
DE880315C
DE880315C DES11930D DES0011930D DE880315C DE 880315 C DE880315 C DE 880315C DE S11930 D DES11930 D DE S11930D DE S0011930 D DES0011930 D DE S0011930D DE 880315 C DE880315 C DE 880315C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
working
capacitor
transmission
auxiliary
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Expired
Application number
DES11930D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Arzmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE880315C publication Critical patent/DE880315C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/06DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection
    • H04L25/061DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection providing hard decisions only; arrangements for tracking or suppressing unwanted low frequency components, e.g. removal of DC offset
    • H04L25/062Setting decision thresholds using feedforward techniques only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Direct Current Feeding And Distribution (AREA)

Description

  • Verfahren zur Übertragung telegrafischer Zeichen in Trägerstromtelegrafenanlagen mit veränderbarem Pegel Es ist-bereits ein Verfahren zur Übertragung telegrafischer Zeichen bekanntgeworden, bei dem die Erhaltung der mittleren Zeichenlänge mit Hilfe von Widerstand-Kondensator-Kombinationen im Gitterkreis der Elektronenröhren durchgeführt wurde. Dabei wird an den Widerständen im Gitterkreis durch den entstehenden Gitterstrom eine Verlagerungsspannung gebildet, die gleich oder ungefähr gleich der Hälfte der Übersteuerungsspannung ist.
  • Es ist auch bekannt, die Verlagerungsspannung unabhängig vom Gitterstrom aus einer dem Gitterkreis zugeführten- festen Zusatzspannung und einer von den ankommenden Zeichen abgezweigten Regelspannung zu bilden. Zur Erhaltung eines verzerrungsfreien Empfangs ist es dabei erforderlich, die Regelspannung gegenüber der Arbeitsspannung voreilen zu lassen, was dadurch geschieht, daß die Arbeitsspannung durch ein geeignetes Netzwerk verzögert auf den Regelkondensator und damit auf das Gitter der Elektronenröhre wirkt.
  • Die beiden vorgenannten Verfahren haben den Nachteil, daß zwar der Anfang eines Zeichenschrittes unv erzerrt wiedergegeben wird, das Ende des Zeichenschrittes jedoch infolge zu kleiner Nachwirkzeit des Regelgliedes (CIV-Kombination) im Sinne einer Zeichenverlängerung verzerrt wird. Es soll zwar die Zeitkonstante der Kondensator-Widerstand-Kombination groß gegenüber - einem Zeichenstromschritt gemacht werden. In der Praxis gelingt dies mit den zugelassenen Mitteln jedoch nicht ohne weiteres. Gelingt es nämlich, die Ladung des Kondensators für den Zeichenanfang richtig zu bemessen, so bewirkt die Entladung des Kondensators über den Widerstand bei Abschaltung des Trägers eine zeitliche Verschiebung des Flankenmittelpunktes, d. h. der an dem Kondensator auftretende Spannungsverlust verschiebt den auf der Flanke ausgewählten Punkt nacheilend, so daß das Zeichen verlängert wird. Eine ausreichende Vergrößerung des an den Kondensator geschalteten Widerstandes, durch die die geschilderten. Mängel gemildert bzw. beseitigt werden könnten, ist durch den Gitterkreis der Röhre nach oben begrenzt. Auch der Kondensator kann nicht beliebig vergrößert werden, da der innere Widerstand der Vorröhren und der Diodenstrecke den Ladevorgang mit beeinflußt. Wird aber die Ladezeit des Kondensators zu groß, so wird für einen einzelnen Zeichenstromschritt bzw. für eine beliebige Textfolge die Spannung am Kondensator verschieden groß, wodurch wieder die Anfänge der Zeichenschritte verzerrt würden.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß es für die absolute Erhaltung der mittleren Zeichenlage erforderlich ist, die Spannung am Kondensator so lange zu erhalten, bis Anfang und Ende des Zeichenschrittes abgetastet sind, oder mindestens dafür zu sorgen, daß die Spannung an dem Regelkondensator am Ende eines Zeichens wieder die gleiche Größe hat wie zu Beginn des Zeichens: Gemäß der Erfindung wird von der Arbeitsspannung eine gegenüber dieser nacheilende Hilfsspannung abgeleitet, die den gleichen Betrag aufweist wie die voreilende Regelspannung und gemeinsam mit dieser derart auf den Regelkondensator wirkt; daß die Spannung an diesem zu Beginn und am Ende eines Zeichens die gleiche ist.
  • Zweckmäßig wird die Hilfsspannung, die der Arbeitsspannung nacheilt, gegenüber dieser um die Ausschwingzeit des Zeichenschrittes verzögert. Die Zuführung der voreilenden und der nacheilenden Regelspannung zu dem Regelglied bzw. zu dem Gitter der Röhre erfolgt über zwei Dioden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand von zwei Figuren näher erläutert werden.
  • Fig. = zeigt das Schaltbild, Fig. 2 das Arbeitsprinzip des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Die ankommenden Telegrafierzeichen werden an die Klemmen i und 2 herangeführt und über den Verstärker V der Primärwicklung P des Übertragers Ü zugeführt. Dieser Übertrager besitzt drei Sekundärwicklungen, von denen die eine, S i, die Arbeitsspannung, S 2 die voreilende und S 3 die nacheilende Regelspannung erzeugt.
  • Die in der Wicklung S 2 erzeugten Spannungen gelangen nach Gleichrichtung über die Diode D verzögert auf die Widerstand-Kondensator-Kombination CR. Von- der Sekundärwicklung S i wird die Arbeitsspannung abgeleitet, die nach Gleichrichtung über das Verzögerungsnetzwerk VN i auf das Gitter der Elektronenröhre E wirkt, in deren Anodenkreis sich das Empfangsrelais ER befindet. 'Die Verzögerungszeit des Netzwerkes VN i ist gleich der Einschwingzeit der nickst dargestellten Empfangssiebe oder größer. Gegenüber .der an den Klemmen 3, q. auftretenden Arbeitsspannung wird über VN 2 eine Hilfsspannung, die von der Wicklung S 3 erzeugt wird, verzögert zur Wirkung gebracht; diese ist mit der voreilenden Regelspannung, die von der Wicklung S :z erzeugt ist, betragsgleich und wird über die zweite Diodenstrecke der Diode D auf die Widerstand-Kondensator-Kombination CR und damit das Gitter der Elektronenröhre E gegeben. Die Verzögerungszeit der von S 3 abgeleiteten Hilfsspannung gegenüber der Arbeitsspannung an den Klemmen 3 und q. entspricht der Ausschwingzeit eines Zeichenschrittes.
  • In der Fig. 2 ist im linken unteren Quadranten der zeitliche Verlauf der drei Spannungen besonders hervorgehoben. Die Arbeitsspannungen, das sind die Spannungen, die an den Klemmen 3, q. auftreten, sind für Minimalpegel und für einen um i Neper höheren Pegel durch stark ausgezeichnete Linien dargestellt; die gegenüber der Arbeitsspannung voreilende Regelspannung, die von der Wicklung S 2 abgeleitet wird, ist gestrichelt, die von S 3 abgeleitete nacheilende Hilfsspannung ist punktiert gezeichnet. Im linken oberen Quadranten ist die Anodenstrom-Gitterspannungskennlinie der Elektronenröhre E dargestellt, während im Quadranten rechts oben der zeitliche Verlauf des Anodenstromes angegeben ist.
  • Zur Bildung der Verlagerungsspannung wird am Widerstand Rin der Fig. x eine Spannung abgenommen, die gleich der Hälfte der Übersteuerungsspannung Üsp ist; In dem Arbeitsprinzip der Fig. 2 ist deshalb immer nur der halbe Betrag der Regelspannung und der Hilfsspannung gezeichnet; der nur der halbe Betrag der negativen Gittervorspannung Ug entgegengeschaltet ist.
  • Bei Minimalpegel beginnt der Aufbau der voreilenden Regelspannung in Punkt i und steigt während der Einschwingzeit der Siebe auf Punkt 2. Sie verläuft dann weiter über 3 nach q.: Nach Verlauf der Verzögerungszeit tritt in Punkt 2 die Arbeitsspannung auf, die über die Punkte 5, 6 nach 7 verläuft. Um die Einschwingzeit verzögert beginnt die Hilfsspannung wirksam zu werden, die von Punkt 8 über g und 7 nach =o verläuft. Der Ansprech.punkt für das Empfangsrelais sind die Punkte A und B in der Arbeitsspannungskurve.
  • Ist der Pegel um z. B. i Neper erhöht, so verläuft die Regelspannung, die der Arbeitsspannung voreilt, von i über 2, 2', 3' nach q.. Die Arbeitsspannung setzt verzögert in Punkt 2' ein und verläuft über 2", 5", 5@, 6/, 6", 7" nach 7'. Die Hilfsspannung, die gegenüber der Arbeitsspannung verzögert auftritt, setzt in Punkt 8 ein, verläuft über 9', 7', 7''' nach =o.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Übertragung telegrafischer Zeichen in Trägerstromtelegrafenanlagen mit veränderbarem Pegel unter Verwendung von Elektronenröhren, bei denen der Arbeitspunkt verlagert wird und eine gegenüber der Arbeitsspannung voreilende Regelspannung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß von der Arbeitsspannung eine gegenüber dieser nacheilende Hilfsspannung abgeleitet wird, die in bezug auf die voreilende Regelspannung den gleichen Betrag aufweist und gemeinsam mit dieser derart auf den Regelkondensator wirkt, daß die Spannung an diesem zu Beginn und am Ende eines Zeichens die gleiche ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung von einer Wicklung (S 3) des Eingangsübertragers (Ü) abgeleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeit der Hilfsspannung gleich der Ausschwingzeit eines Zeichenschrittes gemacht wird. q.. Verfahren nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung und die Hilfsspannung über eine Diode (D) auf die Widerstand-Kondensator-Kombination (CR) einwirken.
DES11930D 1943-05-22 1943-05-22 Verfahren zur UEbertragung telegrafischer Zeichen in Traegerstrom-telegrafenanlagen mit veraenderbarem Pegel Expired DE880315C (de)

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