DE8803116U1 - Kühlluftschacht für die Antriebsmechanik von Modellhubschraubern - Google Patents

Kühlluftschacht für die Antriebsmechanik von Modellhubschraubern

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DE8803116U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys
    • A63H27/12Helicopters ; Flying tops

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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

Die Erfindungbetrifft einen Ktthlluftschacht für die Antriebsmechanik von Modellhubschraubern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Herkömmliche Kühlluftschächte dieser Art haben etwa die Form eines kopfstehenden Stiefels, wobei der obere, zur teilweisen Aufnahme von Motor und Mechanik dienende Schachtabschnitt oben schräg nach hinten abfallend ausgebildet ist und demzufolge eine nach oben und nach hinten schräg offene Form hat. Der Einbau dieser bekannten Lüftungsschächte erfolgt durch Befestigung des unteren Endes des rohretutzenförmigen unteren Schachtabschnitts am Rumpfböden*
Im Einbauzustand ragt der Motor mit liegendem Zylinder und der untere Teil der Rotorantriebsmechanik und einem Lüfterrad in den erweiterten oberen Abschnitt des Lüftungsschachtes hinein, wobei sich das Lfifterräd im obersten Bereich des rohrstutzenartigen unteren Schachtabschnitts befindet.
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Es hat eich nun gezeigt, daß beim Betrieb Von Modellhubschraubern, die mit den herkömmlichen Ktthlluftschachten ausgestattet sind« Motorschäden in Form von Lagerechäden oder Kolbenfressern auftreten können, die auf unzureichende Kühlung zurückzuführen sind. Man hat daher schon versucht, statt zweiflügeliger LttfterrMder dreiflUgelige Lüfterräder zu verwenden, um den Kühlluftdurchsatz zu erhöhen. Diese Maßnahme. /Ha uooan Aaa höheren A*· hei 4-awi derat*n^an pinen
dreiflUgeligen Lüfterrades zwangsläufig eine Minderung der Motorleistungsabgabe an den Hubschrauberrotor nach sich zieht, konnte aber den gewünschten Erfolg auch nicht bringen.
Außerdem kommt es vor, daß die im Betrieb auftretenden mechanischen Schwingungen an Rumpf und KUhlluftschacht zum Durchscheuern des Kühlluftschachtes in Höhe des Lüfterrades führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maßnahme zu schaffen, die zu der notwendigen Verbesserung der Motorkühlung führt und gleichzeitig die Gefahr des Scheuerns zwischen Lüfterrad und KUhlluftschacht praktisch beseitigt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfinung durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten KUhlluftschacht gelöst. 25
Demzufolge hat der erfindungsgemäße Lüftungsschacht in seinem oberen Abschnitt eine rundum, also auch hinten geschlossene Reehteekkastengrundfonn und ist mit seinem oberen Rand für eine Befestigung an der oberen Rtnöpfiellertwand ausgebildet. Der kastenförmige obere Schachtabschnitt dient dabei zur im wesentlichen vollständigen Aufnahme von Motor und Rotorantriebsmechanik.
Damit werden folgende Vorteile erreicht: 35
Zunächst wird die Kühlung des Motors, insbesondere des Zylinders intensiviert, weil Kühlluft nur noch von oben
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in den Schacht eintreten kann. Bei den herkömmlichen KUhI-lufteohäcthten sind die Uberhitzungeschaden an Motor und Lagern n&iiieh darauf zurückzuführen, daß dort der wesentliche Teil des Kühlluftstrome nicht über den Motorzylinder strömt, sondern nur die Mechanik bestreicht. Wegen der nach hinten offenen For« des oberen Schachtabschnitts wird nämlich dei wesentliche Teil der geförderten Kühlluft aus dem hinteren Bereich der KUfnpfzeÜe angesaugt und strömt über die Mechanik, während nur ein kleinerer Teil der Kühlluft tatsächlich von oben in den Schacht eintritt und den Motorzylinder bestreicht und für eine ausreichende Kühllung unzureichend ist. Die aus dem hinteren Rumpfzellenbereich einströmende Luft ist außerdem noch warm, weil das Abgasrohr des Motors durch den hinteren Teil der Rumpfzelle verläuft. Erfindungsgemäß setzt also die Verbesserung der Kühlung nicht an einer Verstärkung des Gebläses an, sondern vielmehr an einer Veränderung der Schachtkonstruktion und damit der Kühlluftführung. Dabei reicht ein übliches zweiflügeliges Gebläserad zur Förderung eines ausreichenden Kühlluftstromes mit intensiver Bestreichung des Motorzylinders vollkommen aus, so daß die Motorleistungsabgabe für den Rotorantrieb ohne Leistungseinbuße zur Verfügung steht, was aus Gewichtsgründen sehr wichtig ist.
Als zusätzlichen, ganz wesentlichen Vorteil bringt die erfindungsgemäße Kühlluftschachtkonstruktion aber auch eine wesentliche Versteifung der RumpfZellenkonstruktion mit sich, da der sowohl unten als auch oben fest mit der Rumpfzelle stt verbindende Kühlluftschacht eine außerordentlich große Steifigkeit der Rumpfkonstruktion ergibt, wodurch die sonst bei Verwendung der herkömmlichen, nur unten mit der Rumpfzelle verbundenen Kühlluftschächte zur Herstellung der nötigen Konstruktionssteifigkeit und zur Hontage der Antriebsmechanik notwendigen Sperrholzspanten im Rumpf entfallen können. Der
Einbau der Antriebsme<£han£I: wird dadurch leichter «sä
schneller durchführbar und das bisher auftretende Problem des schwingungsbedingten Scheuems des Lüftexrads am Kühlluftschacht ist beseitigt.
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Gegebenenfalls kann der hintere Bereich dee kastenförmigen oberen ßohachtabechnltte durch eine der RotorantriebseeohanAk angepaßte Abdeckung abgedeckt sein« eo daft der gesamte, von oben angesaugte KUhlluftatrom über den Zylinderkopf des Motors gesaugt wird. Die gleiche Wirkung kann aber auch durch entsprechende Gestaltung der oberen Rumpfzellenwand selbst erreicht werden.
Vorteilhaft ist es auch, den KUhlluftschacht sowohl an unteren Ende des rohrstutzenfurmigen unteren Schachtabschnitts als auch am oberen Ende des kastenförmigen oberen Schachtabschnitts mit einem angeformten, auswärts ragenden flachen Rand zu versehen, der das Einlaminieren bzw. Verbinden mit der Rumpfzellenwand erleichtert. St*tt eines unteren Randes kann der Schacht unten mit einer Montageplattform versehen sein, die gleichzeitig als eigensteife Konstruktion zur Halterung der KufenbUgel dient.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung kurz beschrieben, welche den Kühlluftschacht nach der Erfindung in der Rumpfzelle eines Modellhubschraubers mit eingebauter Antriebsmechanik zeigt.
Die Zeichnung zeigt den Kühlluftschacht in geschnittener Seitenansicht. Die in der Zeichnung linke Seite des Schachtes ist dabei die im Einbauzustand, bezogen auf die Längsachse des Modellhubschraubers, vordere Schachtseite, und die in der Zeichnung rechte Schachtseite ist die im Einbauzustand hintere Scnacäfcseite.
30
Der KUhlluftschacht 1 weist einen rohrstutzenartigen unseren Abschnitt la und einen erweiterten oberen Schachts; ^-v Itt Ib auf, der int Grundriß (nicht dargestellt) eine etwa rechteckige, in den AuBenkonturen der aufzunehmenden Antriebsraechanik angepaßte Kastenform hat. Am unteren Ende des rohrstutzenförmigen unteren Schachtteils la ist eine Plattform 2 angeformt, die
am Boden der Rumpfzelle anlaminiert ist und zur Aufnahme der Kufenbügel und zur Erhöhung der Stabilität der Rumpfzelle gegen Aufprallbeanspruchungen der Kufenbügel bei karten Landungen dient. Am oberen Ende des kastenartigen oberen Schachtteils ist ein etwa horizontaler, nach außen weisender Rand 3 angeformt, der zur Verbindung des Schachtes mit der Deckwand der Rumpfzelle dient.
Der kastenförmige obere Schachtabschnitt Ib nimmt den Motor 4 vollständig sowie die Rotorantriebsmechanik 5 des Hubschraubers im wesentlichen vollständig auf, wobei das unten am Motor angeordnete Lüfterrad 6 gerade in den obersten Teil des rohrstutzenartigen unteren Schachtabschnitts la hineinragt. 15
Wie die Zeichnung zeigt, ist der Motor 4 in üblicher Weise mit liegend nach vorne weisendem Zylinderkopf eingebaut. Im Bereich der hintenliegenden Rotorantriebsmechanik 5 ist der Lüftungsschacht oben mit einer Abdeckung versehen, so daß der Kühlluftzutritt in den Kühlluftschacht auf einen Bereich 8 beschränkt ist und somit der gesamte eintretende Kühlluftstrom zunächst über den Zylinderkopf des Motors 4 strömt.
Die Rumpfzelle des Modellhubschraubers ist lediglich schematisch durch den Rumpfzellenboden 9 und die Rumpfzellendecke 10 dargestellt.
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Claims (5)

Schutzansprüche
1. Kühlluftschacht für die Antriebsmechanik von Modellhubs^hraubern, mit einem rohrstutzenförmigen, als Kühlgebläsekanal dienenden und mit seinem unteren Ende am Rumpfbodenbereich des Modellhubschraubers befestigbaren unteren Abschnitt (la) und einem kastenförmig erweiterten oberen Abschnitt (Ib) zur mindestens teilweisen Aufnahme der Antriebsmechanik (4, 5),
dadurch gekennzeichnet, daß der kastenförmige obere Schachtabschnitt (Ib) eine an seinem Umfang rundherum vollkommen geschlossene Fern hat und eine zur vollständigen Aufnahme des Motors (4) der Antriebsmechanik (4, 5) ausreichende und eine die Befestigung seines oberen Randes an der Rumpfdecke des Modellhubschraubers ermöglichende Höhe hat. 15
2. Kühlluftschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des kastenförmigen oberen Schachtabschnitts (Ib) mit einem angeformten flachen, auswärts weisenden Randteil (3) versehen ist.
20
3. Kühlluftschacht nach Anspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Rand des rohrstutzenförmigen unteren Schachtabschnitts (la) ein angeformter flacher, auswärts weisender Randteil gebildet ist.
25
4. Kühlluftschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren finde des rohrstutzenfOrmigen unteren Schachtabschnitts (la) eine Montageplattform (2) befestigt oder angeformt ist.
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5. Kühlluftschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenförmige obere Schachtabschnitt (Ib) mit einer aufsetzbaren bzw. befestigbaren Abdeckung (7) versehen ist, welche den rückwärtigen, zur Aufnahme der Rotorantriebsmechanik dienenden Teil der oberen Schachtöffnung mit Ausnahme einer Durchführungsöffnung für die Rotorantriebsmechanik verschließt und so den Kühllufteintritt am oberen Schachtende auf den vorderen, den Antriebsmotor (4) überdeckenden Bereich der oberen Schach^öffnung begrenzt.
DE8803116U 1987-11-17 1988-03-08 Kühlluftschacht für die Antriebsmechanik von Modellhubschraubern Expired DE8803116U1 (de)

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