DE8802832U1 - Vorbau für Gebäudefassaden - Google Patents
Vorbau für GebäudefassadenInfo
- Publication number
- DE8802832U1 DE8802832U1 DE8802832U DE8802832U DE8802832U1 DE 8802832 U1 DE8802832 U1 DE 8802832U1 DE 8802832 U DE8802832 U DE 8802832U DE 8802832 U DE8802832 U DE 8802832U DE 8802832 U1 DE8802832 U1 DE 8802832U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- building
- porch
- front structure
- wall
- structure according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 9
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 claims description 6
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 4
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 3
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims 1
- 244000309464 bull Species 0.000 description 8
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 2
- 229920002430 Fibre-reinforced plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 239000011151 fibre-reinforced plastic Substances 0.000 description 1
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 1
- 238000004381 surface treatment Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G23/00—Working measures on existing buildings
- E04G23/02—Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
- E04G23/0266—Enlarging
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/003—Balconies; Decks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Bay Windows, Entrances, And Structural Adjustments Related Thereto (AREA)
Description
I ·
I *
I ·
I *
I ·
• . &igr;' ; ;, · · · · · · '■
"Hadt, aVa'i* März 198&THgr; ;,
raa.KURTNiiNt Dieter Kohlmue [
&Tgr;&Agr;&Ogr;&Igr;&Agr;&Bgr;&Tgr;&bgr;&Tgr;&Agr;&Agr;&bgr;&bgr;&bgr; 3 f
TEL
Beschreib ung Vorbau für Gebäudefassaden
10
Die Heuerung„ bezieht sich auf einen Vorbau gemäß dem
Oberbegriff des Schuteanspruchs 1.
Vorbauten dieser Art sind seit langer Zeit allgemein bekannt. Sie wurden bisher in der Regel bereits in die
Planung eines zu errichtenden Gebäudes einbezogen und als integraler Bestandteil von diesem im Zuge des Baues erstellt.
Als nachträgliches Mittel zur Auflockerung und Verschönerung von glatten Gebäudefassaden ist lediglich die Anbringung
von dekorativen Oberflächenverkleidungen und mehr oder minder gerüstartigen Bauten aus Holz in Zimmermanns-Bauweise
oder ein insoweit einem Neubau gleichkommender Umbau eines ganzen Gebäudeteils bekannt.
30
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vorbau zu
schaffen· der an einem bestehenden Gebäude zur Auflockerung
von dessen Fassade* insbesondere glatter Fassade, ohne die
Notwendigkeit u»fangreicher Baumaßnahmen mit geringem Arbeitsaufwand
angebracht werden kann und danach das voll-
-2-
·· ··-· at ■ &igr; &igr; &igr; ti &igr;
&igr; « « · » &igr; &igr;&igr;&igr;
I · · · · I 111
> · · · ♦ ♦ &igr; &igr; &igr; &igr; r
wertige Erscheinungsbild eines Gebäudes mit von vornherein eingeplantem und integriertem Vorbau ergibt.
Die vorstehende Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Schutzanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Der neuerungsgemäße Vorbau kann im Herstellerwerk praktisch vollständig in seiner endgültigen Form gefertigt werden.
Aufgrund seines geringen Gewichts bei dennoch hoher Eigenfestigkeit ist gewährleistet, daß er ohne Schwierigkeiten
zum Einsatzort transportiert und dort mit einfachen Hebezeugen zu der gewünschten Stelle am Gebäude gebracht werden
kann. Das durch die Leichtbauweise bedingte geringe Gewicht des Vorbaus ermöglicht es, ihn im Normalfalle ohne begleitende
Maßnahmen zur Festigkeitserhöhung des Gebäudesan diesem mit einfachen, in der Gebäudewandung leicht verankerbaren
Befestigungsmitteln festzulegen, wobei seine Glasfaserverstärkung einen perfekten dauerhaften Sitz am
Gebäude garantiert.
Nach der Anbringung am Gebäude sind an dem neuerungsgemäßen Vorbau allenfalls noch die üblichen dekorativen Oberflächenbehandlungen
wie Malerarbeiten und dgl. vorzunehmen, um den perfekten Eindruck eines bereits mit dem Gebäude errichteten,
in dieses von vornherein eingeplanten und integrierten Vorbaues zu erhalten.
Die aufgrund der Fertigung aus glasfaserverstärktem Kunststoff
auch in Leichtbauweise erzielbare relativ hohe Eigenfestigkeit des neuerungsgetaaßfin Verhaues ermöglicht soger
eine recht erhebliche zusätzliche mechanische Belastbarkeit im an Gebäude befestigten Zustand, so daß bei der üblichen
normalen Festigkeit von Gebäudewänden eine Nutzung des von dem Vorbau umschlossenen Raumes voa Gebäude aus möglich ist,
z.B. als Blumenbank vor einen in der glatten Gebäudewand
-3-
vorgesehenen Fenster innerhalb eines dieses dekorativ umgebenden neuerungsgemäßen Vorbaus oder in einem an der
glatten Außenwandung des Gebäudes angebrachten erkerartigen
Vorbau.
Zur Senkung der Kosten von Neubauten können .neuerungsgemäße Vorbauten natürlich auch bei Neubauten nach deren Errichtung
zur Fassadenauflockerung angebracht und von vornherein in die Fassadengestaltung einbezogen werden.
In jedem Falle erfordert die Anbringung von .neuerungsgemäßen
Vorbauten an einem Gebäude nur einen geringen Arbeitsaufwand , so daß die diesbezüglichen Arbeiten rasch zum Abschluß
gebracht werden können und die Benutzung des Gebäu-1"
des, wenn überhaupt, so nur kurzzeitig beeinträchtigt wird, wobei diese Arbeiten auch keinerlei umfangreiche Verschmutzung
im Gebäude und in dessen Umkreis bedingen.
Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen des
Vorbaus gemäß Schutzanspruch 1.
Die Maßnahme gemäß Schutzanspruch 2 ist dort von Vorteil, wo ein ausgedehnter Gesamtvorbau zu erstellen ist. Sie bietet
außerdem in Verbindung mit der Maßnahme nach Schutzanspruch 3 die Möglichkeit einer sehr flexiblen Gestaltung solcher
Vorbauten unter Einsatz einer verhältnismäßig geringen Anzahl vorgefertigter Grund-Bauelemente.
Die Maßnahme gemäß Schutzanspruch 4 ermöglicht ein besonders kleines Gewicht des Vorbaus bei dennoch zuverlässiger dauerhafter
Gesamtfestigkeit. Sie verringert überdies die nötigen Montagearbeiten in optimaler Weise, weil praktisch nur die
tragenden Bauelemente mechanisch fest an der Gebäudewand angebracht zu werden brauchen, während für die nicht zum
Tragen bestimmten Bauelmente ein einfaches Anhängen ggf. mit
-4-
•1 ' · 1 I ■ > lilt «« I)
ti . lit«·
• · I.I ) III«««
I &igr; 1 I liii It·«
'* 1I Ii it ·« ·«
vorgefertigten integrierten Verbindungsmitteln an die trägende
Struktur g
I Die Maßnahme gemäß Anspruch 5 ermöglicht es, neuerungsge-"
5 maße Vorbauten gleichzeitig zur Wärmeisolierung dee betreffenden Gebäudes einzusetzen und ihre Steifheit zu erhöhen.
Die Unteransprüche 6 und 7 betreffen bevorzugte Gestaltungen von neüerUngsgemüßen &igr; Vorbauten hinsichtlich ihrer dreidi-I
1Ü mersionalen Erstreckung.
f.; Die Neuerung wird nachstehend an Ausiührungsbeispielen
! anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
15 In der Zeichnung zeigt jeweils in perspektivischer Darstellung:
Fig. 1 einen als Erker gestalteten Vorbau aus drei Grund-Bauelementen
im auseinandergezogenen Zustand zum
20 Sichtbarmachen der einzelnen Bauelemente und unter
seinem endgültigen Erscheinungsbild, 25
Fig. 3 einen sich über mehrere Gebäude-Stockwerke erstreckenden Erker-Vorbau 'aus den Bauelementen
gemäß Fig. 1 unter Verwendung eines weiteren zusätzlichen Bauelementes im zusammengebauten Zu-I
30 stand sowie im endgültigen Erscheinungsbild, und
"■ 35 der Wandung des Bauelements, das, wie die beiden
i ' -5-
J J^ ··· · «ac ac
anderen, in Fig. 1 aus Gründen einer besseren Obersichtlichkeit
ohne besondere Wandungsdetails wiedergegeben ist.
^ Der in Fig. 1 dargestellte und dort allgemein mit der Bezugszahl
1 bezeichnete Vorbau besteht aus drei Bauelementen la, Ib und Ic, die durch einfache Verbindungsmittel in
Form von eingeformten Löchern 2 entlang der im zusammengefügten Zustand der Bauelemente zusammenstoßenden
Außenränder und nicht dargestellten Schraubbolzen mit Muttern mit geringem Arbeitsaufwand zusammenfügbar sind. Das
mittlerte Bauelement la ist wegen seiner Kastenform mit geschlossener Seitenwand, geschlossener Deckwand und geschlossener
Bodenwand sowie rundherum teilweise geschlossener Vorderwand und rundherum teilweise geschlossener
schon für sich allein als tragende Struktur für den ge- i
samten Vorbau 1, so daß das obere Bauelement Ib und das
untere Bauelement Ic , die beim Zusammenbau auf das mittlere Element la aufgesetzt bzw. daran angehängt werden,
nicht als tragende Strukturen ausgeführt zu werden brauchen und dementsprechend dünnwandig gestaltet werden
können. In besondere gelagerten Eineatzfallen können natürlich
auch die Bauelemente lc und Ib durch entsprechend steife und dicke Wandungen ebenfalle ale tragende oder
mittragende Strukturen gestaltet werden.
Die Bauelemente la, Ib und Ic werden mit ihrer vom Betrachter
der Fig. 1 abgelegenen Rückseite an der glatten
Wand eines Gebäudes, dessen Fassade mit den hier erkerartigen Vorbau aufzulockern ist, befestigt. Dies geschieht
auf einfache Weise mit geringem Arbelteaufwand mittels
nicht dargestellter Schrauben, die durch vorzugsweise vorgefertigte
Löcher 3 in den rückseitigen Wandungeteilen der
-6-
&rgr; it ir ti · &igr; ■ · ■ ·
• * · · » I Ill I ·
·«·#*! Ilk f ·
«••••■I I I I i ·
I · MM
ankerte Dübel eingeschraubt werden. Relativ große Öffnungen 4 in der Vorderwand und 4' in der Rückwand des Bauelements
la dienen dem Lichtdurchlaß zu eventuell hinter dem Vorbau in der Gebäudewand befindlichen Fensteröffnungen
oder auch nur zu Dekorationszwecken.
Der Zusammenbau kann bereits vor der Befestigung des Vorbaus 1 an der in den Zeichnungen nicht dargestellte Gebäudewand
vorgenommen und dann der Vorbau 1 im ganzen an der Gebäudewand befestigt werden. Es ist aber auch möglich
und in manchen Fällen aufgrund besonderer Gegebenheiten am Montageort und seitens der Hebezeuge zweckmäßig,
erst das mittlere Bauelement la an der Gebäudewand zu befestigen und erst dann die Bauelemente Ib und Ic daran
festzulegen und sodann gegen die Gebäudewand zu verschrauben, um so entlang des gesamten Vorbaus zum Gebäude hin
eine zuverlässig geschlossene Stoßfuge zu erhalten. 20
Gemäß Fig. 2 kann in die Öffnung 3 in der Vorderwand des mittleren Bauelements la ein gewöhnliches Fenster S ggf.
mit Fensterkreuz 6 eingebaut werden, für das ein Fensterstock gleich bei der Herstellung des Bauelements la mit in
*** dieses integriert werden kann.
Der an dem Gebäude befestigte Vorbau 1 kann durch Streichen. Auftragen einer dekorativen Putzschicht und anderweitige
bekannte Maßnehmen zur Oberflächengestaltung in gleicher Weise wie ein mit der Errichtung des Gebäudes
in dieses integrierter Vorbau an die Erscheinungsform der restlichen &Igr;·&Iacgr;&igr; &eegr; sad &ogr; angepaßt werden und stellt sich dann
wie ein solcher in den Bau integrierter Vortau, der im Falle des Ausfuhrungsbeispiels einen Erker nachbildet,
dar.
Alls Wände des Vorbaus 1 bzw. der Bauelemente Ia-Ic weisen
mindestens außenseitig eine Lage hoher Festigkeit aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf. Dies ergibt ein stabiles
, witterungsbeständiges Gefüge von hoher Schiagb
festigkeit mit ausgezeichneten selbsttragenden Eigenschaften bei dennoch gegenüber anderen Baustoffen vergleichsweise
geringem Gewicht.
Die Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Wandausführung, die zum 1" einen eine sehr gute Wärmeisolation ergibt und zum anderen
auch eine besonders hohe Steifigkeit und Festigkeit der einzelnen Wände. Wenn es nur darauf ankommt, ein besonders
hohes Tragvermögen und eine besonders hohe Steifigkeit des Vorbaus 1 zu erzielen, dann kann es genügen, nur das
mittlere Bauelement la mit Wänden gemäß Fig. 4 zu versehen. Für den Einsatz des Vorbaus 1 gleichzeitig zum
Zwecke einer Wärmeisolation werden alle Außenwände des Vorbaue 1 in der Xn Fig. 4 wiedergegebenen Weise ausgeführt.
20
20
Gemäß Fig. 4 besteht die Außenwand aus einer äußeren Decklage 7 und einer inneren Decklage 8 jeweils aus glasfaserverstärktem
Kunststoff und einem dazwischen befindlichen Kern 9 aus wärmeisolierendem Schaumstoff, der mit den
Außenlagen vorzugsweise vernetzt ist. Auf diese Weise wird bei gering bleibendem Gewicht ein Gefüge hoher Festigkeit
und Steifigkeit mit hervorragenden 'wärmeieoJierenden Eigenschaften
erhalten.
Die Fig. 3 zeigt, wie aus Bauelementen la und Ib gemäß
Fig. 1 und einem weiteren Bauelement Id, das im wesentlichen dem Bauelement la mit dem Unterschied gleicht, daß
es keine Fensteröffnung hat und ggf. etwas höher let als
dieses, ein sich über mehrere Gebäudestockwerke erstreckender Erker-Vorbau gebildet werden kann. Die Fig. 3 ver-
-8-
It (I «I · · *
III 1*1 »
III 1*1 »
III I · · ·
*· · »I I »II
deutlicht die VieJLfalt von Gestaltungsmöglichkeiten mit
einer relativ geringen Anzahl von im Herstellerwerk vorgefertigten Bauelementen.
Mit relativ wenigen Grundbauelementen , die nach herkömmlichen Techniken der Fertigung größerer Formteile aus
Glasfaserkanststoff ggf. mit Zwischenlage aus Schaumstoff
im Herstellerwerk montagefertig vorgefertigt werden,
lassen sich Fronterker, Inneneck-Erker, Außeneck-Erker, Fenstervorbauten über und unter einem Fenster oder rundherum
und vieles mehr bei Altbauten sowie auch bei Neubauten mit einem gegenüber üblichen Bautechniken weitaus
geringeren Kosten- und Arbeitsaufwand insbesondere an der Baustelle herstellen.
15
15
} FUr das Ansetzen von Bauelementen ohne besondere tragende
^ Struktur an strukturell tragende Bauelemente können auch
bekannte Klebetechniken angewendet werden.
Unter anderem bieten die oeuerungsgemäßen Vorbauten eine
' kostengünstige Möglichkeit der Fassadennachgestaltung bei
den vielen unscheinbaren und manchmal geradezu häßlichen Gebäuden,die in der ersten Nachkriegszeit erricht wurden.
Claims (7)
1. Zur architektonischen Auflockerung einer Gebäudefassade
bestimmter Vorbau, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbau als vorgefertigter, gesondert an der Gebäudeaußenwand
verankerbarer Formteil (1) in Leichtbauweise mit aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehender,
die fertige Außenform des Vorbaus vorgebender Außenwand hergestellt ist.
2. Vorbau nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbau (1) aus vorgefertigten Bauelementen (laid)
mi£ vorbereiteten Verbindungsmitteln zusammensetzbar
ist.
3. Vorbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einzelne Bauelemente des Vorbaus
(1) so geformt sind, daß sie nach dem Baukastenprinzip gegen solche mit unterschiedlicher Außenkontur
austauschbar sind.
4. Vorbau nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastabstutzung und die Lastübertragung
in die Gebäudeaußenwand strukturell nur in einen Teil (la) der Bauelemente integriert ist.
-2—
5. Vorbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch
gekennzeichnet, daß der Vorbau (1) in Sandwichbauweise mit beiseitigen Decklagen (7,8) aus glasfaserverstärktem
Kunststoff und einem dazwischen befindlichen Kern (9) hergestellt ist, der mindestens
eine im wesentlichen über die Decklagen reichende Wärmedämmlage aus wärmeisolierendem Material von
kleinem spezifischen Gewicht, insbesondere aus einem Hartschaumkunststoff, aufweist.
10
6. Vorbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a durch
gekennzeichnet, daß der Vorbau (1) über mehrere Geschoßhöhen reicht.
7. Vorbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d adurch
gekennzeichnet, daß der Vorbau (1) di« Form
eines Front-, Außeneck- oder Inneneckerkers aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802832U DE8802832U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Vorbau für Gebäudefassaden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802832U DE8802832U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Vorbau für Gebäudefassaden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802832U1 true DE8802832U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6821385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802832U Expired DE8802832U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Vorbau für Gebäudefassaden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802832U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-03 DE DE8802832U patent/DE8802832U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2117710A1 (de) | Aus bewehrten, auf- und nebeneinander setzbaren Bauelementen und senkrechten Fundamentständern bestehende Wand, insbesondere für Fertighauskeller | |
| DE3407718A1 (de) | Wintergarten | |
| DE19637836A1 (de) | Fenstereinfassungselement | |
| DE8802832U1 (de) | Vorbau für Gebäudefassaden | |
| EP0331197A1 (de) | Vorbau für Gebäudefassaden | |
| EP0520084A1 (de) | Verfahren und vorgefertigter Modul zur Herstellung von Bauwerken und Gebäuden | |
| DE1459901C3 (de) | Gebäude, das eine Front mit Loggien aufweist | |
| DE19507661A1 (de) | Bordüre für geflieste Flächen | |
| EP0861963A2 (de) | Brandschutzverglasung | |
| DE2452482C2 (de) | Vordach für Bauwerke | |
| DE9216407U1 (de) | Außen- und Innenverkleidung für Gebäudeöffnungen | |
| DE19718449A1 (de) | Abschlußschiene aus zwei Schienenteilen für eine Bauwerks-Wärmedämmung oder eine Bauwerks-Schalldämmung | |
| AT525235B1 (de) | Haus, im Wesentlichen bestehend aus plattenförmigen Boxen | |
| DE8806125U1 (de) | Integrierbares Fassadenprofil oder Reliefplatte für Vollwärmeschutzsysteme | |
| AT403820B (de) | Balkon oder ähnlicher anbau sowie verfahren zur nachträglichen herstellung eines balkons oder ähnlichen anbaus | |
| DE8122237U1 (de) | Abstellwinkel fuer die stirnseiten von betondecken | |
| DE8321337U1 (de) | Fensterzarge | |
| DE69313924T2 (de) | Stützsäule und Platte mit dieser Stützsäule | |
| DE3909245A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines rolladenkastens | |
| DE1509571B1 (de) | Fenster- oder Fenstertuerfertigbauteil,das als Ganzes in Wandoeffnungen von Gebaeuden einsetzbar ist | |
| DE20319820U1 (de) | Erker-Fenster-Vorbau | |
| DE2213655C2 (de) | Wand für ein Fertighaus | |
| EP2099009A1 (de) | Gebäudemodell aus modularen Elemente | |
| DE3127850A1 (de) | Wandteil | |
| CH685953A5 (de) | Wormedommplatte, insbesondere fur ein Schurzenelement an einem Rolladenkasten. |