DE2213655C2 - Wand für ein Fertighaus - Google Patents

Wand für ein Fertighaus

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DE2213655C2 DE19722213655 DE2213655A DE2213655C2 DE 2213655 C2 DE2213655 C2 DE 2213655C2 DE 19722213655 DE19722213655 DE 19722213655 DE 2213655 A DE2213655 A DE 2213655A DE 2213655 C2 DE2213655 C2 DE 2213655C2
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Juergen Dipl.-Ing. 2000 Hamburg Thiele
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
    • E04B1/04Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
    • E04C2/044Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres of concrete

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Description

Die Erfindung betrifft eine Wand für ein Fertighaus mit großformatigen, an ihren vertikalen Stoßfugen miteinander verbundenen, vorgefertigten Wandplatten aus Beton, die Ausnehmungen für Fenster, Türen od. dgl. aufweisen.
Die Herstellung von Gebäuden mit Wänden aus vorgefertigten Wandplatten aus Beton ist bis heute weitgehend auf Industriebauten und große Wohnbzw. Verwaltungshäuser beschränkt. Beim Bau von Einfamilienhäusern konnte sich diese Bauweise noch nicht nennenswert durchsetzen, da ihr insbesondere in diesem Bereich auf Grund der deutlich sichtbaren Stoßfugen aus ästhetischen Gründen Vorurteile entgegenstehen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1484 313 ist bereits ein Wandaufbau für Raumkästen bekannt, wobei die Wandplatten aus einem rahmenartigen Stahlgestell bestehen, an dem jeweils die einzelnen Schichten der Wandplatte befestigt sind. Da das rahmenartige Stahlgestell diesen Wandplatten Festigkeit gibt, sind Ausnehmungen für Fenster, Türen od. dgl. zwingend innerhalb dieses Gestells angeordnet, so daß die Stoßfugen zwischen benachbarten Wandplatten sich immer über die volle Höhe dieser Wandplatten erstrecken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wand der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, daß die Sichtbarkeit der Stoßfugen zwischen den Wandplatten auf ein Minimum reduziert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Stoßfugen jeweils an einem Rand einer Ausnehmung oder innerhalb des Bereiches einer Ausnehmung angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, daß eine solche vertikale Stoßfuge um die Höhe eines Fensters oder einer Tür verringert wird, d. h. optisch entfällt.
Bei einer Wand insbesondere der eingangs beschriebenen Art mit einer Wandecke wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch gelöst, daß die eckbildende Wandplatte etwas über die Außenfläche der anstoßenden Wandplatte vorsteht. Hierdurch wird erreicht, daß der von außen sichtbare Bereich der Stoßfuge in eine zurückliegende Kante verlegt wird, die von außen praktisch nicht erkennbar ist. Wird hierbei z. B. die einer Giebelwand zugehörige Wandplatte gegenüber der anstoßenden Wandplatte vorspringend angeordnet, so sticht dieser vorspringende Teil der eckbildenden Wandplatte auf Grund seines säulenartigen Charakters optisch stärker ins Auge, und die zurückliegende Stoßfuge tritt rein optisch zurück.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die bereits aufgestellte Wand eines Einfamilienhauses in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 zwei in einer Ebene anzuordnende Wandplatten während der Montage,
F i g. 3 einen Knotenpunkt zweier eine Außenwandecke bildenden Wandplatten,
F i g. 4 einen Ausschnitt aus einem Türsturz von außen gesehen und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Türsturz gemäß Fig.4.
In Fig. 1 ist zu erkennen, daß die in der Zeichnung vorn dargestellte Giebelwand aus drei in einer Ebene angeordneten Wandplatten 1, 2, 3 aus Beton besteht. In der linken Wandplatte 1 ist eine Ausnehmung 4 für ein Fenster angebracht, die in vollem Umfang in der Wandplatte 1 enthalten ist, so daß sich die benachbarte Wandplatte 2 mit einer geraden vertikalen Stoßfuge 5, die in der Zeichnung übertrieben dargestellt ist, an sie anschließt. Dagegen ist die Stoßfuge 7 zwischen der mittleren und der rechten Wandplatte 2 bzw. 3 so gelegt, daß sie innerhalb des Bereichs einer Ausnehmung 6 angeordnet ist.
In F i g. 2 sind den Wandplatten 1,2 aus Fig.!
entsprechende Wandplatten 1' und T während der Montage der Wandplatte 2' dargestellt.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den F i g. 1 und 2 sind alle Außenwände bildenden Wandplatten 1,2,3; 1', ΐ mit einer Oberflächenstrukturierung versehen, die in ihrem Aussehen einer Klinkerverblendung entspricht. Diese Oberflächenstrukturierung 8 wird bereits bei der Herstellung der Wandplatten durch eine entsprechende Formgebung der Formen erzeugt. Bei den dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen erstreckt sich diese Strukturierung 8 nach oben hin bis zur waagerechten Verlängerung der Fensterstürze, während unten ein etwa gleich breiter, glatter Sockelteil 9 frei gelassen ist. Wenn die sichtbar verbleibenden Stoßfugen 5 bzw. 7 in die senkrechten »Fugen« dieser Oberflächenstrukturierung gelegt werden, werden sie optisch weitgehend unterdrückt.
Fi g. 3 zeigt eine Eckverbindung zweier Wandplatten für Außenwände, bei denen beispielsweise die der Giebelwand des Hauses zugehörige Wandplatte 1 mit einer Wandplatte 10 verbunden ist. Aus dieser Zeichnung ist auch der Aufbau der Wandplatten in der sogenannten Sandwich-Bauweise erkennbar. Hiernach bestehen die Wandplatten aus einer Außenschale 11 aus Beton und einem inneren tragenden Kern 12 ebenfalls aus Beton. Zwischen der • Außenschale 11 und dem Kern 12 ist eine Schicht 13 aus einem wärmedämmenden Material, beispielsweise aus Glaswolle oder aus geschäumtem Kunststoff, angeordnet. An der Stoßfuge 14 ist die eckbildende Wandplatte 1 der Giebelwand seitlich gegenüber der Außenfläche 15 der anstoßenden Wandplatte 10 vorspringend ausgebildet, so daß die Stoßfuge 14 in der dadurch zurückgesetzten Kante liegt.
Die Verbindung der vorgefertigten Wandplatten 1 und 10 erfolgt wie auch bei den anderen Außenwänden bildenden Wandplatten 1, 2, 3; 1', 2' durch in den Wandplatten verankerte und aus diesen hervor-
springende Stahlschlaufen 16, die nach Zusammensetzen zweier Wandplatten derart miteinander fluchten, daß eine senkrechte Stange 17 hindurchgeschoben werden kann. Anschließend wird der Hohlraum 20 mit Beton vergossen.
Zur Feuchtigkeitsabdichtung der Stoßfugen werden in zwei miteinander fluchtende Nuten 18 sogenannte Fugendichtungeh 19 eingesetzt.
Die vorbeschriebene Sandwich-Bauweise der Wändplatten sowie die Ausbildung von Fugenabdichtungen ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 4 und 5 ist ein Türsturz 21 derart an benachbarten, eine Ausnehmung für eine Tür aufnehmenden Wandplatten 22 für eine Außenwand angebracht, daß sich auch hier die sichtbare Stoßfuge 23 bis in die Ebene der die Ausnehmung seitlich begrenzenden Seitenkante 24 der Wandplatte 22 nach oben erstreckt. In der Stoßfuge 23 ist wie bei der Ausführung gemäß F i g. 3 in miteinander fluchtenden Nuten 18 eine Fugendichtung 19 angeordnet.
Damit der Türsturz auf einer Konsole 25 der Wandplatte 22 aufliegt, ist er auf seiner dem Hausinneren zugewandten Seite mit einem vorkragenden Auflagerteil 26 versehen, das — von außen unsicht-
xo bar — auf dieser Konsole 25 aufliegt. Der Türsturz und die Wandplatte 22 sind gleichermaßen wie bei der Ausführung gemäß F i g. 3 in Sandwich-Bauweise ausgeführt, wobei auch die Verbindung gleichartig ausgebildet ist. Aus diesem Grunde sind für gleichartige Teile gleichartige Bezugsziffern in der Zeichnung vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wand für ein Fertighaus mit großformatigen, an ihren vertikalen Stoßfugen miteinander verbundenen, vorgefertigten Wandplatten aus Beton, die Ausnehmungen für Fenster, Türen od. dgl. aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß Stoßfugen (S; 7) jeweils an einem Rand einer Ausnehmung (4) oder innerhalb des Bereichs einer Ausnehmung (6) angeordnet sind.
2. Wand, insbesondere nach Anspruch 1, mit einer Wandecke, dadurch gekennzeichnet, daß die eckbildende Wandplatte (1) etwas über die Außenfläche der anstoßenden Wandplatte (10) vorsteht.
DE19722213655 1972-03-21 1972-03-21 Wand für ein Fertighaus Expired DE2213655C2 (de)

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DE19722213655 DE2213655C2 (de) 1972-03-21 1972-03-21 Wand für ein Fertighaus

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DE2213655B1 DE2213655B1 (de) 1973-09-06
DE2213655A1 DE2213655A1 (de) 1973-09-06
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DE2213655B1 (de) 1973-09-06
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