DE8802785U1 - Schneidgerät für die manuelle Bearbeitung verformbarer Nahrungsmittel - Google Patents

Schneidgerät für die manuelle Bearbeitung verformbarer Nahrungsmittel

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DE8802785U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Schneidgerät für die manuelle Bearbeitung verformbarer Nahrungsmittel, insbesondere Teigwaren, bei der auf einer auswechselbaren Achse in gleichem Abstand voneinander scheibenförmige Räder mit profilierten Schneidflächen gelagert sind und die Achse an einem Bügel mit Haltegriff befestigt ist.
Ein derartiges Schneidgerät ist durch das DE-GM 83 34 388 bekannt geworden. Dieses weist eine auswechselbare Rundstahlachse mit seitlich begrenzenden Einsteckhülsen auf,
ordnet sind. Darüberhinaus sind Arbeitsgeräte bekannt, bei denen eine profilierte Rollform beidseitig mit Handgriffen versehen ist. Bei diesen bekannten Geräten besteht der Nachteil, daß sie z. B. bei der Herstellung von Nudeln aus einer Teigmasse nur eine Nudelbreite abdecken und der Teig sich bei den Geräten darüberhinaus schnell um die Walzen herumwickelt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Schneidgerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sowohl bei breiten wie auch bei schmalen Teigstreifen ein Umwickeln der Walzen oder Achsen mit Teigstreifen verhindert wird, wobei es möglich sein soll, mit einem Gerät Teigstreifen voneinander unterschiedlicher Breite herstellen zu können.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe dadurch, daß an der mit dem Haltegriff versehenen Achshalteeinrichtung mindestens zwei Walzen auf Achsen drehbar gelagert sind, auf denen profilierte Schneidräder derart angeordnet sind, daß die Sehfteldrader der einen Wälze einen größeren Abstand voneinander haben als die Schneidräder der änderen Walze, wobei sswischen den Schneidrädern einer jeden Walze eine der jeweiligen Walze zugeordnete Teigstreifenabstreifvorrichtung vorgesehen ist.
• * · ♦
Weitere Merkmale der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben und nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Aueführungsbeispiele näher er« läutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführung des erflndungsgeaäßen Schneidgeräts in einer Draufsicht,
Fig. 2a das Schneidgerät nach Fig. 1 in einer und 2b Seitenansicht und einer Seitenansicht
Schnitt.
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines Schneidgeräts in der Draufsicht,
Fig. 4 weitere Ausführungsformen von mehrachsigen bis 8 Schneidgeräten in verschiedenen Ansichten.
Das in Fig. 1 dargestellte Schneidgerät weist einen Haltegriff 7 auf, an dessen Endabschnitten 14, 15 jeweils ein Bügel 16, 17 angeordnet ist. Zwischen den freien Schenkeln der Bügel 16, 17, die eine Achshalteeinrichtung 8 bilden, ist jeweils eine Walze 9, 10 angeordnet, die mittels Achsen 11 in den freien Endabschnitten der Bügel 16, 1" gelagert ist. Jede der Walzen 9, 10 weist Schneidräder auf, wobei die Schneidräder 12 der Walze 9 einen geringeren Abstand voneinander haben als die Schneidräder 12 der Walze 10.
Als Teigstreifenabstreifvorrichtung 13 sind jeder Walze eine Anzahl von streifenförmigen Teigabweisern 18 zugeordnet, die Sit dem Bügel 16, 1? Verbunden sind. Diese Teigabweiser 18 befinden sich jeweils zwischen zwei Schneidrädern 12 und sind bis unter die jeweilige Walze 9, 10 geführt. Hierdurch wird verhindert, daß sich durch die Schneidräder 12 aufgetrennte Teigstrexfen um die Walzen 9, 10 wickeln können (Fig. 1 bis 2b).
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In Fig. 3 ist ein weiteres schneidgerät 2 dargestellt, bei dem an dem einen Bügel 16 zwei Walzen 9, 10 gelagert sind« Hierzu sinn ?,we1 Querträger 19 vorgesehen, die mittel &bgr; Achsen 11 in dem Bügel 16 drehbar gelagert sind. An dem Querträger 19 sind im Abstand voneinander die beiden WaI-ten 9, 10 mittels Achsen 20 drehbar gelagert. Jede der beiden Walzen 9, 10 weist Schneidräder 12 auf. Der Abstand der Schneidräder 12 voneinander ist in etwa gleich dem der Schneidräder 12 der Walze 10. Die Schneidräder 12 der Walze 9 greifen in den Zwischenraum zwischen den Schneidrädern 12 der Walze 10 ein. An dem Bügel 16 sind streifenförmige Teigabweiser 18 angeordnet, die in die Zwischenräume zwischen den Schneidrädern 12 der Walze 10 eingreifen und bis unterhalb der Walze 10 geführt sind. Bei einer Betätigung des Schneidgeräts 2 verhindern die Teigabweiser 18 ein Aufwickeln von Teigstreifen auf die Walze 10. Die auf der Walze 10 befindlichen Schneidräder 12 drücken die Teigstreifen wieder hinunter, die das Bestreben haben, sich auf die Walze 9 aufzuwickeln.
In Fig. 4a und 4b ist ein Schneidgerät 3 dargestellt, bei dem zwei Walzen 9, 10 mit Schneidrädern 12 zwischen zwei Lagerplatten 22 in Achsen 11 drehbar gelagert sind. An den Lagerplatten 22 ist jeweils ein Haltegriff 7 vorgesehen. Die Haltegriffe 7 bzw. die Lagerplatten 22 sind mittels einer Stange 21 miteinander verbunden. An der Stange 21 sind streifenförmige Teigabweiser 18 jeweils so angeordnet, daß sie der Drehrichtung der Walzen 9, 10 entgegengesetzt ein Aufwickeln von Teigstreifen verhindern. Hierzu kann z. B. wie in Fig. 4b dargestellt der eine Teigabweiser 18 bis in dem Bereich der Unterseite der Walze 9 und der andere Teigabweiser 18 bis in den Bereich der Oberseite der Walze 10 geführt werden.
In Fig. 5 ist ein weiteres Schneidgerät 4 dargestelir ei dem die Teigstreif^abstreifvorrichtung 13 als zylindrisches ovales oder eckiges Lagerstück 23 ausgebildet ist. An den Endabschnitten 24, 25 des Lagerstücks 23 ist je-
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veils ein Haltegriff 7 vorgesehen. In dem Lagerstück 23 sind einander gegenüberliegend und zueinander versetzt Schlitze 26 ausgebildet, in denen jeweils mittels einer Achse 27 ein Schneidrad 12 gelagert ist. Die Schneidräder 12 ragen nur relativ gering über den äußeren umfang das Lagerstücks 23 hinaus, wodurch dieses beim Zertrennen von Teig entstehende Teigstreifen nach unten drückt. Hierdurch wird ein Aufwickeln dieser Teigstreifen verhindert. Je nach Stellung des Schneidgeräts 4 ist es möglich, Teigstreifen größerer Breite oder aber solche von kleinerer Breite zu erzielen.
In den Fig. 6 und 7 sind Schneidgeräte 5, 6 dargestellt, die je nach Stellung eine besondere Breite der zu erzielenden Teigstreifen ermöglichen. Das Schneidgerät 5 be steht ebenfalls aus zwei Lagerplatten 22 mit jeweils einem Handgriff 7, zwischen denen drei Walzen 9, 10, 28 mit Schneidrädern 12 angeordnet sind. Die Schneidräder 12 der Walzen 9, 10, 28 sind so vorgesehen, daß sie in die jeweiligen Zwischenräume 29 zwischen den Schneidrädern 12 der benachbarten Walzen 9, 10, 28 eingreifen. Das Schneidgerät 6 nach Fig. 7 weist gegenüber dem Schneidgerät 5 vier Walzen 9, 10, 28, 30 mit Schneidrädern 12 auf, die ebenfalle zwischen den Lagerplatten 22 angeordnet sind. Ohne Veränderung an den Schneidgeräten 5, 6 ist es somit möglich, mittels des Schneidgeräte 5 drei und mittels des Schneidgeräte 6 vier verschiedene Teigstreifen zu erzielen, die jeweils eine besondere Breite haben. Durch die jeweils nicht mit der Teigmaese im Eingriff befindlichen Schneidräder 12 wird verhindert, daß sich die Teigstreifen auf die Walzen der Schnoidgeräte 5, 6 aufwickeln können.
Pig. 8 zeigt eine weitere Aueführungeform eines Schneidge rät· 37, da· bei einetückiger Auebildung die Möglichkeit der Herstellung verschiedener Teigwaren bietet. An dem Endabechnitt 14 dee Haltegriffe 7 eind zwei oaboln 31, 31, an dem Endabaohnitt IS zwei Oabeln 32, 32 auegebildet. Zwioohen den jeweiligen GabelSchenkeln 33, 34, 35, 36 ist
jeweils eine Walze 9, 10; 28, 30 eingeordnet. Die Walzen 9, 10; 28, 30 sind mittels Achsen 11 an den Gabelschenkeln 33, 34, 35, 36 befestigt. Auf jeder Walze 9, 10; 28, 30 sind im Abstand voneinander Schneidräder 12 vorgesehen. Die Zwischenräume 29 der Schneidräder 12 der einzelnen Walzen 9, 10; 28, 30 sind voneinander verschieden, so daß mittels jeder Walze 9, 10; 28, 30 spezielle Teigwaren wie schmale Nudeln, breite Nudeln, breite Teigstreifen, Keksformen oder dergleichen hergestellt werden können. Jedes Paar von Gabeln 31, 31 sowie 32, 32 ist mit den zugehörigen Walzen 9, 10 und 28, 30 so ausgebildet, daß es gleichzeitig als Teigstreifenabstreifvorrichtung 13 dient. Hierzu greifen die Schneidräder 12 der Walzen 9, 10; 28, 30 jeweils in die Zwischenräume zwischen den Schneidräöern 12 auf der anderen zugeordneten Walze ein. Sofern ein Teigstreifen hochgezogen wird, wird er durch die Schneidräder 12 der jeweils oberen Walze an einem Aufwickeln gehindert. Es ist aber auch möglich, zusätzlich streifenförmige Teigabweiser 18 vorzusehen, wie es durch Strichlinien angedeutet ist. Diese werden zweckmäßigerweise an den Spreizstücken 38, 39 der Gabeln 31, 32 befestigt.

Claims (1)

  1. *·· KWreNTAfsm*LTE1N HAMBURG UND MÜNCHEN European Patent Attorneys · Mandataires en Brevets Europeans
    s__,ä1 Jä&mdash;. DR^NG-ASCHMOT-BOGATZKY DfLRERNAT. RtXJ= E. WIUSMS
    Aimexaer. drhernathelmutkiuan
    Reinhard-Michael Sperling
    Hamburg 90 ScMosanONendarrimi Eduard-Schrnid-Strasse2
    D-21O0 Hamburg 90 D-8000 München 90
    Telefon (040) 771431 Telefon (089) 652091
    Be7eichnUnO* Telex 217795 (lntec-d> Telex523467 (wap-d)
    Jj^ ^ ^ Telegramme Patrans Hamburg Telegramme Patrans München
    Schneidgerat fur die manuelle TeiefaxGHi/Gu(040)77773* TeiefaxGm/Ga(O89)65i62oe Bearbeitung verformbarer Datex-P4ooo303es
    Nahrungsmittel ^ Hamburg
    Ihr Zeichen/YourFlvference Unser Zetohen/Our Reference Datum/Date
    6 3665 DE 01.03.1988
    bCHÜTZANSPRÜCHE
    1. Schneidgerät für die manuelle Bearbeitung verformbarer Nahrungsmittel, insbesondere Teigwaren, bei der auf einer auswechselbaren Achse in gleichem Abstand voneinander scheibenförmige Räder mit profilierten Schneidflächen gelagert sind und die Achse an einem Bügel mit Haltegriff befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit dem Haltegriff (7) verbundenen Achshalteeinrichtung (8) mindestens zwei Walzen (9, 10) auf Achsen (11) drehbar gelagert sind, auf denen profilierte Schneidräder (12) derart angeordnet sind, daß die Schneidräder (12) der einen Walz« (9) einen größeren Abstand voneinander haben als die Schneidräder (12) der anderen Walze (10), wobei zwischen den Schneidrädern (12) einer jeden Walze (9, 10) eine der jeweiligen Walze (9, 10) zugeordnete Teigstreif enabstreifvorrichtung (13) vorgesehen ist.
    2. Schneidgerät: nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Endabschnitten (14, 15) des Haltegriffs (7) jeweils ein Bügel (16, 17) zur Lagerung einer Walze (9, 10) mit Schneidrädern (12) ausgebildet ist und daß als Teigstreifenabstreifvorrichtung (13) an jedem Bügel (16, 17) streifenförmige Teigabweiser (13) angeordnet sind, die bis unter die jeweilige Walze (9, 10) geführt und jeweils zwischen zwei Schneidrädern (12) befindlich sind.
    3. Schneidgerät nach Anspruch 1, bei dem an einem Endabschnitt des Haltegriffs ein Bügel zur Halterung der Schneidräder angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bügel (16) im Abstand voneinander zwei Walzen (9, 10) mit Schneidrudern (12) angeordnet sind, wobei die Schneidräder (12) der dem Haltegriff (7) zugewandten ersten Walze (10) in den Zwischenraum (29) zwischen den Schneidrädern (12) der zweiten Walze (9) eingreifen und an dem Bügel (16) streifenförmige Teigabweiser (18) angeordnet sind, die bis unter die erste Walze (10) geführt und jeweils zwischen zwei Schneidrädern (12) befindlich sind.
    4. Schneidgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (9, 10) beidseitig auf einem Querträger (19) drehbar gelagert sind, der mittels Achsen (11) mit den Bügel (16) verbunden ist.
    5. Schneidgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei koaxial zueinander in Abstand angeordnete Handgriffe (7), die mittels einer Stange (21) verbunden sind und jeweils eine Lagerplatte (22) aufweisen, an der beidseitig der Stange (21) in den Lagerplatten (22) gelagerte Walzen (9, 10) mit Schneidradern (12) angeordnet sind, wobei an der Stange (21) streifenförmige Teigabweiser (IS) angeordnet sind, die bl<§ zwischen die Sehneidräder (12) geführt und an der einen walze (9) an deren Unterseite, und an der anderen
    &bull;SS
    Walze (10) an deren Oberseite jeweils entgegengesetzt zur Drehriehtung der betreffenden Waise (9, 10) enden«
    6, schneidgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teigstreifenabstreifvorrichtung (13) als ovales, eckiges oder zylindrisches Lederstück (23) ausgebildet ist, an dessen Endabschnitten (24, 25) jeweils ein Haltegriff (7) angeordnet ist und in dem einander gegenüberliegend und zueinander versetzt Schlitze (26) ausgebildet sind, in denen jeweils ein
    7. Schneidgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Lagerplatten (22) mit jeweils einem Handgriff (7), zwischen denen drei Walzen (9, 10, 28) mit Schneidrädern (12) derart angeordnet sind, daß die Schneidräder (12) der Walzen (9, 10, 28) in die jeweiligen Zwischenräume (29) zwischen den Schneidrädern (12) der benachbarten Walzen (9, 10, 28) eingreifen.
    8. Schneidgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Lagerplatten (22) vier Walzen (9, 10, 28, 30) mit Schneidrädern (12) angeordnet sind.
    9. Schneidgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Endabschnitten (14, 15) des Haltegriffs (7) jeweils zwei Gabeln (31, 31; 32, 32) ausgebildet sind, zwischen deren Gabelschenkeln (33, 34, 35, 36) jeweils eine Walze (9, 10; 28, 30) mittels Achsen (11) gelagert ist und daß auf jeder Walze (9, 10; 28, 30) int Abstand voneinander Schneidräder (12) derart angeordnet sind, daß die Zwischenraums (29) der Schneidräder (12) auf den Walzen (9, 10, 28, 30) voneinander verschieden sind und die Schneidräder (12) der Walzen (9, 10; 28, 30) in die jeweiligen Zwischenräume (29) zwischen den Schneidrädern (12) der benachbarten Walzen (10, 9; 30, 28) eingreifen.
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