DE8802639U1 - Gerät zum Auftragen von flüssigen Medikamenten - Google Patents
Gerät zum Auftragen von flüssigen MedikamentenInfo
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Description
G 88
Jan Rica 5300 Bonn
Die Neuerung bezieht sich auf ein Gerät zum strichförmigen Auftragen von flüssigen Medikamenter auf die Haut, insbesondere
behaarte Haut.
Bisher werden flüssige Medikamente auf die Haut in der Regel entweder direkt aufgetragen und mit den Händen oder
Fingerkuppen verrieben oder es wird ein Schwämmchen oder Wattebausch mit der flüssigen Medizin getränkt und dann mit
diesem aufgetragen. Im ersteren Pail tritt jeweils eine Konterminierung von den in der Regel nicht zu behandelnden
Körperteilen/ nämlich den Fingern.- mit dem Medikament ein, was
gleichzeitig auch mit feinem Verlust an wertvollem Medikament verbunden ist. Im zweiten Fall kann eine Konterminierung der
Hände vermieden werden, jedoch erfolgt beispielsweise bei der Behandlung von Kopfhaut eine Konterminierung des empfindlichen
Haares mit den Medikamenten, was vielfach unerwünscht ist. Das gleiche gilt beispielsweise bei der Behandlung von Tieren, die
ein dichtes Haarkleid aufweisen.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Gerät und &ogr; leichzeitig MedikamentenbehäJiter zu schaffen, der ein
gezieltes und dosiertes Auftragen auf die z\x behandelnden
Körperteile ermöglicht und eine unnötige Konterminierung nisht
beteiligter Körperteile vermeidet.
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* Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung mit einem Gerät erreicht, i
das gekennzeichnet iet durch eine das flüssige Medikament |
enthaltende Patrone mit einer bei Berührung mit einem |
&bgr; eine Kugel oder Faser oder eohwämmohen litxt. Gemäß der
Neuerung wird also das Prinzip des Kugelschreibers oder Faserstiftes eingesetzt, um flüssige Medikament« gezielt
dosiert und in feiner Verteilung auf die gewünschten Hautflächen aufzutragen.
dessen Dosierung. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Patrone direkt in einer Größe ausgebildet
ist, daß sie ohne weitere Hilfsmittel mit der Hand gefaßt und
j 5 durch Führen der Patrone mit der Spenderöffnung auf der
Kopfhaut nach Art von Schreibbewegungen in Strichform beispielsweise das Medikament auf die Haut aufgetragen wird.
Zum Schutz vor Austrocknen kann die Patrone mit einer über die Spenderöffnung reichenden abziehbaren Schutzkappe ausgerüstet
2Q sein.
Es ist auch möglich, ein oder mehrere Patronen in einem Patronenhalter einzusetzen. Der Patronenhalter dient der
besseren Führung der Patrone und Handhabung, wobei
2g unterschiedliche Ausgestaltungen möglich sind. Für die
Halterung nur einer Patrone ist der Patronenhalter bevorzugt zweiteilig aus zwei etwa zylindrischen miteinander
verschraubbaren oder ineinander steckbaren Hohlkörpern ausgebildet, in die die Patrone eingesetzt ist, wobei die
Spenderöffnung an einem Höhlkörperende herausgeführt ist bzw* wie bei einem Kugelschreiber durch eine entsprechende
Betätigungseinrichtung mittels Feder herausführbar ist. Die Patronen können dann auch ausgewechselt werden, der Halter ist
wiederholbar benutzbar.
vorgesehen, daß mehrere Patronen gleichzeitig gehaltert werden, um auf diese Heise bei dem Auftragen der Medikamente an
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mehreren Stellen gleichzeitig eine gleichmäßige und dichte
Verteilung des Medikamentes auf der Kopfhaut zu erreichen. Sine zweckmäßige Auebildung eines eolehen Mehrfaeh-Patronenhalters
etmaß der Neuerung besteht beispielsweise darin, daß der
Patronenhalter stabförmig mit Durchbrechungen ausgebildet ist,
in die die Patronen eingehängt werden, so daß ein kammartiges Gerät entsteht. Die Patronen können hierbei in einer Reihe
nebeneinander angeordnet sein oder aber auch beispielsweise nach Art einer Bürste auf einer größeren Fläche.
uie cnindung erraogiicnc eine eenr leine ousieite verteilung
flüssiger Medikamente auf der Haut, beispielsweise auf der sehr empfindlichen Kopfhaut.. Durch leichtes Hin- und Herbewegen wird
das flüssige Medikament aus den Patronen über die Spenderöffnung ausgetragen. Bei Unterbrechung der Berührung der
Patrone bzw. der Spenderöffnung mit der Kopfhaut hört auch das Ausfließen der Medikamente wieder auf. Die Patronen können nach
einmaligem Gebrauch bzw. nach Entleerung weggeworfen werden.
dargestellt. Es zeigen
Figur 2 die Ansicht eines Patronenhalters mit eingesetzter 25
Patrone
Figur 1 zeigt in der Ansicht die Patrone 1, die als Röhrchen ausgebildet und mit# den flüssigen Medikament gefüllt.ist und an
ihrem Köpfende 12 fest verschlossen ist und an ihrem anderen Ende mit der Spenderöffnung 11 ausgebildet ist* Die
Spenderöffnung 11 wird beispielsweise durch eine am Ende des Röhrchens sitzende Kugel gebildet, die beim Abrollen auf der
Haut durch die anhaftenden flüssigen Medikamente eine Medikamentenspur hinterläßt. Anstelle einer Kugel können auch
Fasern, die eine Schreibspitze oder Auftragspitze bilden oder
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beispielsweise ein SehwMmmehen in der Spenderöffnung eingesetzt
sein. Zur Verhinderung des Abdunstens kann die Spenderöffnung
der Patrone 1 mittels einer Schutskappe 2, die aufgesteckt wird, verschlossen sein. Die Größe der Patrone richtet sich
nach dem jeweiligen Medikament. Die Patrone 1 kann so groß & sein, daß sie direkt handhabbar ist. Es ist aber auch möglich,
die Patrone 1 in einen Patronenhalter 3, wie in Figur 2 in Ansicht dargestellt, einzusetzen. Für eine Patrone kann der ·(
Patronenhalter 3 beispielsweise aus zwei hohlzylindrischen ■ ';;'
Teilen 31, 32 bestehen, die miteinander durch Schrauben oder ',!..'
stecken verbunden werden. Einer der hohlzylindrischen Körper, ,*,,
hier der Körper 32, ist am Ende mit der Ausnehmung 33 versehen, '.«<.'
durch die die Patrone 1 mit der Spenderöffnung 11 herausgeführt ·'·,,·
ist. Die Patrone 1 kann selbstverständlich an ihrem äußeren '
Umfang mit Ringwülsten oder dergleichen versehen sein, um ',,'.'
einerseits die Griffigkeit zu erhöhen oder andererseits ein ; ;
In der Figur 3 ist ein stabförmiger Mehrfach-Patronenhalter 3
dargestellt, der in einer Reihe mit Durchbrechungen 30, in dem gezeigten Beispiel mit sieben Durchbrechungen, ausgebildet ist,
in die Patronen 1 eingehängt sind. Um ein Durchfallen der Patronen 1 zu verhindern, sind diese beispielsweise an ihrem
der Spenderöffnung 11 gegenüberliegenden Ende mit einem,
überstehenden Köpfchen 12 versehen. Der somit kammartig ausgebildete Patronenhalter kann nun beispielsweise zur
Behandlung über die Haut oder durch ein dichtes Fell geführt werden, wobei an jeder Spenderöffnung einer Patrone das
flüssige Medikament aufgetragen wird bei Berührung mit der Haut. Die hier dargestellten Patronenhalter stellen lediglich
Ausführungsbeispiele dar und es sind vielfältige Abwandlungen, beispielsweise mehrere Reihen von Patronen nebeneinander oder
in kreisförmiger Anordnung in einem entsprechend gestalteten Patronenhalter möglich.
Claims (2)
1. Gerät zum strichförmigen Auftragen von flüssigen Medikamenten auf die Haut, insbesondere behaarte Haut,
gekennzeichnet durch sine das flüssige Medikament enthaltende Patrone mit einer bei Berührung mit einem
Gegeolager, wie der Haut, aktivierbaren Spenderöffnung, in
der eine Kugel oder Faser oder ein Schwämmchen sitzt.
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone mit einer über die
Spenderöffnung reichenden abziehbaren Schutzkappe ausgerüstet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802639U DE8802639U1 (de) | 1988-02-29 | 1988-02-29 | Gerät zum Auftragen von flüssigen Medikamenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802639U DE8802639U1 (de) | 1988-02-29 | 1988-02-29 | Gerät zum Auftragen von flüssigen Medikamenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802639U1 true DE8802639U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6821231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802639U Expired DE8802639U1 (de) | 1988-02-29 | 1988-02-29 | Gerät zum Auftragen von flüssigen Medikamenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802639U1 (de) |
-
1988
- 1988-02-29 DE DE8802639U patent/DE8802639U1/de not_active Expired
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