DE3446136C2 - Handgerätschaft zur Körperpflege und/oder Körperreinigung - Google Patents

Handgerätschaft zur Körperpflege und/oder Körperreinigung

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DE3446136C2 DE3446136A DE3446136A DE3446136C2 DE 3446136 C2 DE3446136 C2 DE 3446136C2 DE 3446136 A DE3446136 A DE 3446136A DE 3446136 A DE3446136 A DE 3446136A DE 3446136 C2 DE3446136 C2 DE 3446136C2
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Dr Wachter Kurmittel 5427 Bad Ems GmbH
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Abstract

Pflege- und/oder Reinigungsmittel spendende Handgerätschaft zur Körperpflege und/oder Körperreinigung, mit einem Pflege- bzw. Reinigungsmittel enthaltenden Wechselbehältnis, wobei das Wechselbehältnis im Inneren der Handgerätschaft anordbar ist.

Description

! 3 4
Ί'ϊ re eine möglichst große Menge an Pflege- und/oder rung des Reinigungskopfes ist neben dem Vorzug, daß
'S{ Reinigungsmittel zur Verfugung stehen solL die fertigungsmäßige Verarbeitung von weichem und
■i| Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin- hartem Material eindeutig getrennt ist, mit dem Vorteil
Il dung zunächst und im wesentlichen die Lehre gegeben, verbunden, daß der Strukturkörper entsprechend seiner
H die Handgerätschaft so auszubilden, daß das Wechsel- 5 Aufgabe kein geschlossener Körner zu sein braucht,
■3 behältnis im Inneren der Handgerätschaft anordbar ist, sondern lediglich, die notwendige Form vorgebend,
S und weiter, daß die Handgerätschaft einen Pflege- und strebenartig oder ähnlich ausgebildet sein kann. In Aus-
h Reinigungskopf und einen Greifkörper aufweist, die lös- gestaltung dieser Lehre ist bei einer praktischen Aus-
}j bar miteinander zu verbinden sind, und daß das Wech- führung vorgesehen, daß der Strukturkörper eine Reihe
selbehältnis in dem Greifkörper aufnehmbar ist io von kreisrunden Bohrungen aufweist Neben einer Re-
Das hat den Vorteil, daß ein relativ großer Raum zur duzierung des Materialaufwandes ist bei einer derarti-
; Verfügung steht und so eine relativ große Menge an gen Ausgestaltung des Strukturkopfes weiterhin die
\ Pflege- und Reinigungsmittel aufgenommen werden vorteilhafte Wirkung festzustellen, daß so Lüftungszu-
^ kann, da der Greifkörper naturgemäß in etwa an die gang zum Inneren der Handgerätschaft geschaffen ist,
; Dimensionen einer Hand, mit der er geführt werden soll, 15 insbesondere bei abgenommenem Überzug, der etwa
; angepaßt ist eingedrungene Feuchtigkeit ohne weiteres austrocknen
Gemäß dieser Lehre ist eine Handgerätschaft ge- läßt
schaffen, bei der das Wechselbehältnis von den Funktio- Das Wechselbehältnis selbst, das erfindungsgemäß im nen entlastet ist, im wesentlichen die Struktur der Hand- Inneren der Handgerätschaft anordbar ist ist zumindest gerätschaft zu bilden und geeignet ausgestaltet zu sein, 20 teilweise deformierbar, so daß beim Gebrauch das Pfleum einen Austritt von Pflege- bzw. Reinigungsmittel im ge- bzw. Reinigungsmittel nach Maßgabe eines Einwir-Kontaktbereich zwischen Kappe und Wechselbehältnis kens auf den deformierbaren Bereich dosierbar ist, also zu verhindern. in geeigneten Mengen zum Austritt gebracht werden Darüber hinaus ergibt sich der Vorteil, daß die erfin- kann. Grundsätzlich könnte hierzu die Handgerätschaft, 1, dungsgemäße Handgerätschaft auch ohne ein Wechsel- 25 also vorzugsweise der Greifkörper, entsprechende Aus- ;-*> behältnis zum Massieren und/oder Bürsten des Körpers nehmungen aufweisen, durch die hindurch von außen /t benutzt werden kann, da insoweit ihre Funktionstüch- unmittelbar auf das Wechselbehältnis eingewirkt wer- ^i tigkeit nicht von dem Vorhandensein eines Wechselbe- den kann. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist '« hältnisses abhängig ist Die eindeutige funktionale Tren- jedoch weiterhin vorgesehen, daß die Handgerätschaft \\ nung zwischen dem Wechselbehältnis und der Handge- 30 zum Einwirken auf das Wechselbehältnis einen in das rätschaft ermöglicht es im übrigen, das Wechselbehält- Innere der Handgerätschaft verschiebbaren Dosiernis relativ einfach, d. h. insbesondere auch dünnwandig schieber aufweist Damit kann beim Gebrauch der , aufzubauen, da dem Wechselbehältnis beim Gebrauch Handgerätschaft, etwa mit dem Daumen der die Handder erfindungsgemäßen Handgerätschaft keinerlei Be- gerätschaft führenden Hand, durch einen Druck auf den deutung für die Struktur der Handgerätschaft mehr zu- 35 Dosierschieber eine geeignete Menge an Reinigungskommt. bzw. Pflegemittel zum Austritt gebracht werden. Aufin vorteilhafter Weise ist darüber hinaus einerseits grund des Dosierschiebers ist es mithin möglich, die ' ein Zugang zum Inneren der Handgerätschaft geschaf- Handgerätschaft, insbesondere den Greifkörper, gefen, dadurch daß die Handgerätschaft einen Pflege- und schlossen auszubilden, so daß die Hand eines Benutzers Reinigungskopf und einen Greifkörper aufweist, um das 40 nur außen an der Handgerätschaft anliegt und ein unbe-Wechselbehältnis einzulegen oder herauszunehmen, an- absichtigtes Einwirken auf das Wechselbehältnis ausgedererseits ist aber auch gerade der Pflege- und Reini- schlossen ist. Da der Dosierschieber mit dem deformiergungskopf für sich abnehmbar und somit ggf. austausch- baren Bereich des Wechselbehältnisses zusammenwirkt, bar, wenn etwa der Wunsch besteht, unterschiedliche ist eine selbsttätige Rückstellung des Dosierschiebers Pflege- und Reinigungsköpfe zu verwenden, oder wenn 45 gegeben, braucht also nicht notwendig eine Federbelanach einer gewissen Abnutzung ein Erneuerungsaus- stung od. dgl. des Dosierschiebers zum Zurückschieben tausch vorgenommen werden soll. in die Ausgangsstellung vorgesehen zu sein.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Vorteilhafterweise ist der Dosierschieber in dem ist vorgesehen, daß der Pflege- und Reinigungskopf Greifkörper in einem oberen Randbereich angeordnet, pflegende und/oder reinigende Ausformungen aufweist, 50 der dem Pflege- und Reinigungskopf zugeordnet ist, da gebildet aus einem elastischen Werkstoff, daß aber der hiermit eine günstige Betätigungslage, etwa für den Reinigungskopf insgesamt eine im wesentlichen un- Daumen einer angreifenden Hand, gefunden ist, darüber • nachgiebige Struktur besitzt. Dies kann etwa dadurch hinaus aber auch der Dosierschieber weder bei dem realisiert sein, daß bei einem einstückigen Reinigungs- Reinigungs- bzw. Pflegevorgang noch beim Festhalten kopf die Grundstruktur aus einem relativ harten Kunst- 55 bzw. Führen der Handgerätschaft störend wirkt
stoff gebildet ist, wie etwa Polystyrol, daß aber die pfle- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung genden und/oder reinigenden Ausformungen aus einem ist vorgesehen, daß die Handgerätschaft mit einem Fußrelativ weichen und zugleich hautfreundlichen Kunst- teil ausgebildet ist, womit sie einerseits unabhängig von stoff bestehen, wie etwa Silikonkautschuk oder Weich- einem Ablagebehältnis od. dgl. aufstellbar ist, andererpolyäthylen oder dergleichen, oder auch aus Gummi. 60 seits aber auch bei geeigneter Ausbildung des Fußteils Besonders bevorzugt ist hierbei vorgesehen, daß der in eine Schlaufenhalterung od. dgl. eingehängt werden Reinigungskopf aus einem überzug und einem Struk- kann, um eine Behinderung der greifenden Hand bei turkörper besteht und daß der Überzug im Randbereich der Handhabung der erfindungsgemäßen Handgerätdes Strukturkörpers gehaltert ist. Die Halterung des schaft zu vermeiden, ist als besonders bevorzugte Lö-Strukturkörpers kann bspw. mittels an dem Überzug 65 sung vorgesehen, daß das Fußteil glasstielartig ausgeausgebildeten Dichtlippen realisiert sein, die in eine ent- formt ist, so daß die erfindungsgemäße Handgerätschaft sprechende Dichtungsnut im Randbereich des Struktur- in etwa vergleichbar einem Kelchglas gefaßt werden körpers eingreifen. Eine derartige zweiteilige Ausfüh- kann, wobei der glasstielartige Bereich des Fußteils zwi-
5 6
sehen zwei Finger genommen wird, etwa zwischen den Überzug Noppen- und/oder Bürstenbereiche aufweist. Zeige- und Mittelfinger. So ist nicht nur eine Störung die zur massierenden Pflege in gleicher Weise geeignet durch das Fußteil beim Greifen der Handgerätschaft sind wie zur bürstenden Pflege der Haut bzw. des Körvermieden, sondern sogar in vorteilhafterweise ein si- pers. Insbesondere diese Noppen- und/oder Bürstenbecheres Greifen und Führen der Handgerätschaft mög- 5 reiche, bevorzugt aber der gesamte Überzug, bestehen Hch. Insbesondere ist ein Herausrutschen der Handge- aus einem hautfreundlichen Weichkunststoff, wie etwa rätschaft aus der führenden Hand auch bei Feuchtigkeit Silikonkautschuk oder Weichpolyethylen, wie im übri- und bei seifig-glitschigen Bedingungen praktisch nicht gen auch schon weiter oben angedeutet. Ein besonderer möglich. Vorteil der Bürstenbereiche noch wird in ihrer schaum-
Das Wechselbehältnis der erfindungsgemäßen Hand- 10 fördernden Wirkung gesehen. Die Bürstenbereiche ungerätschaft muß selbstverständlich zunächst, d. h. bevor terstützen sehr wirkungsvoll die Erzeugung von pflees in die Handgerätschaft eingesetzt wird, verschlossen gendem- bzw. reinigendem Schaum auf dem Körper, sein, um ein Austreten von Pflege- und Reinigungsmittel nachdem durch Betätigung des Dosierschiebers entwährend des Vertriebs sicher zu verhindern, nach Ein- sprechende Mittel an der Spendeöffnung zum Austritt setzen in die Handgerätschaft ist aber ein Wechselbe- 15 gebracht worden sind.
hältnis mit ständiger öffnung unzweckmäßig, da durch Die Noppen- und/oder Bürstenbereiche sind bevor-
Austrocknen des Pflege- und Reinigungsmittel ein er- zugt kreisringartig, vorzugsweise abwechselnd auf dem
höhter Verbrauch verursacht werden kann. Pflege- und Reinigungskopf bzw. dem Überzug ausge-
Um hier eine Abhilfe zu schaffen, ist gemäß einer bildet, insbesondere dann, wenn, wie bevorzugt vorge- || weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß das 20 sehen, die gesamte Handgerätschaft (mit Ausnahme des U Wechselbehältnis einen abnehmbaren, dornartigen Dosierschiebers) rotationssymmetrisch zu einer senk-Wegwerf-Stopfen aufweist, der vor erstmaligem Ge- rechten Mittelachse ausgebildet ist, wie das genauer aus brauch der Handgerätschaft abgezogen wird. Vorzugs- der weiter unten noch näher erläuterten Zeichnung zu weise ist dieser Wegwerf-Stopfen mit einem Griffbe- entnehmen ist Bezüglich der Aufnahme des Wechselbereich relativ geringen Durchmessers versehen, wodurch 25 hältnisses im Inneren der Handgerätschaft ist in weiteder Wegwerf-Stopfen von dem Wechselbehältnis auch rer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die noch entfernt werden kann, nachdem das Wechselbe- Handgerätschaft innenseitig einen Zentrierungsnocken hältnis in die Hauptgerätschaft eingelegt worden ist, aufweist, der insbesondere dann für eine lagemäßig renämlich durch eine in der Handgerätschaft, vorzugswei- produzierbare Einlegung des Wechselbehältnisses in die se in dem Pflege- und Reinigungskopf vorgesehene 30 Handgerätschaft bzw. genauer in den Greifkörper der Spendeöffnung, an der (innen) anliegend die Austritts- Handgerätschaft vorteilhaft ist, wenn das Wechselbeöffnung des Wechselbehältnisses im Gebrauchszustand hältnis, wie bevorzugt vorgesehen, nur teilweise aus eider Handgerätschaft sich befindet nem besonders weichen Kunststoff besteht, nämlich in
Nachdem der Wegwerf-Stopfen (erstmalig) entfernt dem Teil, in dem es mit dem Dosierschieber zusammenworde ist, ist eine hiervon unabhängige Verschlußmög- 35 wirkt Es ist ersichtlich, daß es dann notwendig ist, das lichkeit für die Austrittsöffnung bzw. die Spendeöffnung Wechselbehältnis immer in gleicher Weise in den Greifnotwendig. Gemäß einer weitere Ausgestaltung der Er- körper einzulegen. Vorteilhafterweise kann auch das findung ist hierzu ein Verschlußstopfen vorgesehen, der Wechselbehältnis noch eine Zentrierungsausnehmung während des Gebrauchs der Handgerätschaft grund- aufweisen, vornehmlich, um anzuzeigen welcher Besätzlich zunächst beiseite gelegt werden kann. Beson- 40 reich dem Zentrierungsnocken zugeordnet einzusetzen ders bevorzugt ist jedoch vorgesehen, daß der Ver- ist Eine derartige Zentrierungsausnehmung muß jeschlußstopfen während des Gebrauchs der Handgerät- doch nicht notwendig vorhanden sein, da aufgrund des schaft in dem Fußteil der Handgerätschaft aufnehmbar auch insgesamt für das Wechselbehältnis wählbaren reist Nach Gebrauch der Handgerätschaft kann der Ver- lativ weichen Materials sich das Wechselbehältnis im schlußstopfen aus dem Fußteil herausgezogen werden, 45 Bereich des Zentriernockens ohne weiteres an diesen in dem er hauptsächlich über einen langen Verschluß- formmäßig anpassen kann.
dorn in einer entsprechenden Bohrung gehaltert ist, und Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung erge-
auf den Pflege- und Reinigungskopf aufgesetzt werden. ben sich noch aus der nachfolgenden Beschreibung ei-
Hierzu ist bevorzugt vorgesehen, daß der Verschluß- nes Ausführungsbeispieles, das auf der Zeichnung darstopfen eine Abdeckfläche relativ großen Durchmessers so gestellt ist In dieser Zeichnung zeigt
aufweist an der man den Verschlußstopfen leicht an- F i g. 1 die Draufsicht auf eine Handgerätschaft;
greifen kann, die aber auch, nachdem sie auf den Reini- F i g. 2 einen Schnitt durch die Handgerätschaft entgungskopf aufgestülpt ist, noch die Funktion über- lang der Linie II-II in F i g. 1;
nimmt, den Reinigungskopf im Bereich der Spendeoff- F i g. 3 die Draufsicht auf den einzeln dargestellten
nung zumindest teilweise abzudecken. In diesem Be- 55 Verschlußstopfen;
reich des Reinigungskopfes bzw. des Überzuges ausge- F i g. 4 eine Seitenansicht des in F i g. 3 dargestellten
bildete Noppen- und/oder Bürstenbereiche sind sol- Verschlußstopfens;
cherart, etwa zur Schonung, bei Nichtbenutzen der F i g. 5 eine Einzeldarstellung des Dosierschiebers;
Handgerätschaft abdeckbar bzw. überdeckbar. Da der F i g. 6 einen Schnitt durch den Dosierschieber gemäß
hauptsächlichen Benutzung der Handgerätschaft zufol- 60 F i g. 5 entlang der Linie VI-VI und
ge diese Bereiche nach Beendigung der Benutzung F i g. 7 eine perspektivische Darstellung des Fußbe-
mehr oder weniger feucht sind, ist die Abdeckfläche des reiches der Handgerätschaft bei abgenommenem Ver-
Verschlußstopfens mit Ausnehmungen versehen, die ein schlußstopfen.
ungehindertes Austrocknen dieser Bereiche ermögli- Dargestellt und beschrieben ist eine Handgerätschaft
chen. 65 2, in der ein Wechselbehältnis 1 angeordnet ist Die
Wie zuvor schon angedeutet ist in weiterer Ausge- Handgerätschaft 2 dient zum Reinigen, Pflegen, Massiestaltung der erfindungsgemäßen Handgerätschaft vor- ren, Bürsten u. dgl. des Körpers und weist zu diesem gesehen, daß die Handgerätschaft bzw. bevorzugt der Zweck in ihrem oberen Bereich Noppen- und Bürsten-
bereiche 17 bzw. 18 auf. Ein Benutzer kann die dargestellte Handgerätschaft 2 mit einer Hand von unten an dem Fußteil 12 umgreifen, in der Weise, daß er, vergleichbar einem Glasstiel, den verengten Bereich des Fußteils 12 etwa zwischen Zeige- und Mittelfinger nimmt und insgesamt die Handgerätschaft in seiner Hand so anordnet, daß er mit einem Daumen der Hand den Dosierschieber 10 betätigen kann, mit dem bewirkbar ist, daß aus dem Wechselbehältnis 1 darin enthaltene Pflege- und/oder Reinigungsflüssigkeit aus der Austrittsöffnung 15 des Wechselbehältnisses 1 bzw. der Spendeöffnung 14 des Pflege- und Reinigungskopfes 3 der Handgerätschaft 2 austritt. Die Pflege- und/oder Reinigungsflüssigkeit kann insbesondere ein Duschgel oder ein Hautpflegegel sein. Wie weiter in F i g. 2 und insbesondere in den F i g. 3 und 4 zu erkennen ist, ist bei der dargestellten Handgerätschaft ein Verschlußstopfen 13 vorgesehen, der nach Gebrauch der Handgerätschaft auf den Pflege- und Reinigungskopf 3 bzw. genauer die Spendeöffnung 14 aufgesetzt werden kann, um mittels seines Verschlußdornes ly die Austrittsöffnung 15 des Wechselbehältnisses 1 zu schließen.
Wie zu erkennen ist, weist der Verschlußstopfen 13 eine Abdeckfläche 16 auf, die dazu dient, dem der Spendeöffnung 14 unmittelbar benachbarten Bürstenbereich 18 des Dosierkopfes 3 bei Nichtgebrauch der Handgerätschaft 2 abzudecken. In dem Verschlußstopfen 13 vorgesehene öffnungen 17 ermöglichen es, daß etwa in den Bürstenbereichen 18 sich befindende Feuchtigkeit bei Abdeckung mittels des Verschlußstopfens 13 ohne weiteres austrocknen kann.
Wie darüber hinaus F i g. 2 zu entnehmen ist, ist das Wechselbehältnis 1 innerhalb eines Greifkörpers 4 aufgenommen, der wiederum lösbar mit dem Pflege- und Reinigungskopf 3 zu verbinden ist, nämlich, wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, ist der Pflege- und Reinigungskopf 3 über ein an dem Pflege- und Reinigungskörper 3 ausgebildetes Gewinde und ein in dem Greifkörper 4 ausgebildetes entsprechendes Gegengewinde in letzterem einschraubbar.
Der Reinigungskopf 3 besteht im einzelnen aus einem Strukturkörper 7 und einem Überzug 6, der in einem Randbereich 8 des Strukturkörpers 7 über Dichtlippen 20, die an dem Überzug 6 ausgebildet sind, gehaltert ist
Der Strukturkörper 7 verfügt weiterhin über Ausnehmungen 21, die einerseits das Gewicht des aus relativ starrem Kunststoff bestehenden Strukturkörpers 7 herabsetzen, andererseits aber auch etwa zwischen den Strukturkörper 7 und den Überzug 6 eindringende Feuchtigkeit ohne weiteres austrocknen lassen.
Mittels des Dosierschiebers 10 ist das Wechselbehältnis 1, das zumindest in dem dem Dosierschieber 10 zugeordneten Bereich aus elastischem Kunststoff besteht so daß es einen deformierbaren Bereich 9 aufweist, deformierbar, so daß nach Maßgabe der Deformation der Austritt von Pflege- und Reinigungsmittel durch die Auslaßöffnung 15 bzw. die Spendeöffnung 14 dosierbar ist
Der zuvor angesprochene Dosierschieber 10 ist in den F i g. 5 und 6 gesondert einzeln dargestellt wobei zu erkennen ist daß der Dosierschieber 10 aus einem Schiebekopf 22 und einem Verschiebebereich 23 besteht. Der Verschiebebereich 23 ist hohlkörperartig aufgebaut und besteht wie im übrigen die Handgerätschaft 2 mit Ausnahme des Überzuges 6 insgesamt aus relativ hartem Kunststoff wie etwa Polystyrol, während der Schiebekopf 22 aus einem weicheren Kunststoff besteht zur Schonung des Wechselbehältnisses 1 bei der Betätigung. Der Schiebekopf 22 ist in dem Schiebebereich 23 mittels Haltenocken 24 befestigt wie in F i g. 5 zu erkennen ist.
Das Fußteil 12 der Handgerätschaft 2 ist in Fig. 7 gesondert perspektivisch dargestellt bei abgenommenem Verschlußstopfen 13, wobei eine Ausnehmung 25 zu erkennen ist, mit deren Hilfe die Handgerätschaft 2 nach Gebrauch etwa an einem Haken od. dgl. aufgehängt werden kann. In gleicher Weise kann die Handgerätschaft 2 nach Gebrauch aber auch mittels des Fußbereiches 12 aufgestellt werden, im übrigen bei abgenommenem Verschlußstopfen 13 genauso wie bei in den Fußbereich 12 bzw. genauer die Halterungsbohrung 26 eingeschobenen Verschlußstopfen 13.
Wie schließlich noch insbesondere den F i g. 1 und 2 zu entnehmen ist, ist die Handgerätschaft 2 im wesentlichen rotationssymmetrisch bezüglich einer senkrechten Mittelachse ausgebildet, mit Ausnahme des Dosierschiebers 10. Diese Ausgestaltung führt bei dem Dosiergerät, wie gleichfalls den F i g. 1 und 2 zu entnehmen ist, zu einer zweckmäßigen und zugleich sehr ansprechenden Formgebung, die darüber hinaus mit dem Vorteil verbunden ist, daß entsprechende Spritzformen für die Herstellung mit weniger Aufwand hergestellt werden können, als dies etwa bei sehr unregelmäßigen Formen der Fall ist.
Bezüglich des Wechselbehältnisses 1 ist darüber hinaus noch der Zeichnung zu entnehmen, daß ein Zentrierungsnocken 27 vorgesehen ist der mit einer entsprechenden Zentrierungsausnehmung in dem Wechselbehältnis 1 zusammenwirken kann, wobei die Zentrierungsausnehmung aber nicht notwendig vorgesehen sein muß, wenn das Wechselbehältnis 1 auch in dem dem Zentrierungsnocken 27 zugeordneten Bereich aus relativ weichem, deformierbarem Kunststoff besteht
Bezugszeichenliste
(List of reference numerals)
40 1 Wechselbehältnis
2 Handgerätschaft
3 Reinigungskopf
4 Greifkörper
5 Ausformungen
45 6 Überzug
7 Strukturkörper
8 Randbereich
9 Bereich
10 Dosierschieber
50 11 Randbereich
12 Fußteil
13 Verschlußstopfen
14 Spendeöffnung
15 Austrittsöffnung
55 16 Abdeckfläche
17 Noppenbereiche
18 Bürstenbereiche
19 Dichtlippe
20 Ausnehmung
60 21 Schiebekopf
22 Schiebebereich
23 Haltenocken
24 Ausnehmung
25 Halterungsöffnung
65 26 Zentrierungsnocken
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

1 2 bereiche (17, 19) kreisringartig, vorzugsweise ab-Patentansprüche: wechselnd ausgebildet sind.
1. Pflege- und/oder Reinigungsmittel spendende
Handgerätschaft zur Körperpflege and/oder Kör- s Die Erfindung betrifft eine Pflege- und/oder Reiniperreinigung, mit einem das Pflege- bzw. Reinigugs- gungsmittel spendende Handgerätschaft zur Körpermittel enthaltenden Wechselbehältnis, dadurch pflege und/oder Körperreinigung, mit einem das Pflegegekennzeichnet, daß das Wechselbehältnis (1) bzw. Reinigungsmittel enthaltenden Wechselbehältnis,
im Inneren der Handgerätschaft (2) anordbar ist, daß Insbesondere handelt es sich bei der hier beschriebedie Handgerätschaft (2) einen Pflege- und Reini· io nen Handgerätschaft um ein Hautmassagegerät Mit gungskopf (3) und einen Greifkörper (4) aufweist, die diesem Hautmassagegerät, das auch als Wasch- und lösbar miteinander zu verbinden sind, und daß das Massiergerät bezeichnet werden kann, ist es möglich. Wechselbehältnis (1) in dem Greifkörper (4) auf- den Körper zu reinigen und gleichzeitig massierend zu nehmbar ist pflegen, wiewohl das Gerät auch lediglich im Hinblick
2. Handgerätschaft nach Anspruch 1, dadurch ge- is auf seine massierende Wirkung zu benutzen ist
kennzeichnet, daß der Pflege- und Reinigungskopf Eine bekannte Gerätschaft der vorbezeichneten Art (3) pflegende und/oder reinigende Ausformungen (5) (vgL bspw. DE-AS 28 36 995) besteht aus einem Wechaufweist, gebildet aus einem elastischen Werkstoff, selbehältnis mit einer auf das Wechselbehältnis aufsetzdaß aber der Reinigungskopf (3) insgesamt eine im baren Kappe, die aus einem relativ weichen Kunststoff wesentlichen unnachgiebige Struktur besitzt 20 besteht und noppenartige Ausbildungen aufweist Das
3. Handgerätschaft nach Anspruch 2, dadurch ge- Wechselbehältis dient zur Aufnahme von Körperreinikennzeichnet, daß der Reinigungskopf (3) aus einem gungs- und Körperpflegemitteln in flüssiger Form, die Überzug (6) und einem Strukturkörper (7) besteht durch die aufgesetzte Kappe hindurch nach außen auf und daß der Oberzug (6) in einem Randbereich (8) die Oberfläche der Kappe austreten können. Die Kappe, des Strukturkörpers (7) gehaltert ist 25 die aus relativ weichem Kunststoff besteht, ist mit nop-
4. Handgerätschaft nach einem der Ansprüche 1 penartigen Ausbildungen versehen, um die bekannte bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselbe- Handgerätschaft insgesamt, einem Seifenstück verhältnis (1) zumindest teilweise deformierbar ist und gleichbar, massierend und zugleich reinigend über die beim Gebrauch das Pflege- bzw. Reinigungsmittel Haut zu führen. Bei dem Reinigungsvorgang kann ein nach Maßgabe eines Einwirkens auf den deformier- 30 Benutzer den Austritt von Reinigungs- bzw. Pflegemitbaren Bereich (9) dosierbar ist tel durch einen Druck auf das gleichfalls aus relativ wei-
5. Handgerätschaft nach Anspruch 4, dadurch ge- chem Kunststoff hergestellte Wechselbehältnis hervorkennzeichnet, daß die Handgerätschaft (2) zum Ein- rufen. Hierzu ist die bekannte Handgerätschaft in ihrem wirken auf das Wechselbehältnis (1) einen in das Aufbau auch so aufgeteilt, daß die Hand des Benutzers Innere der Handgerätschaft (2) verschiebbaren Do- 35 das Wechselbehältnis während des Gebrauchs im wesierschieber (10) aufweist sentlichen umschließt
6. Handgerätschaft nach Anspruch 5, dadurch ge- Der Aufbau der bekannten Handgerätschaft und die kennzeichnet, daß der Dosierschieber (10) in dem Fuktionen, die dem Wechselbehältnis zugeordnet sind, Greifkörper (4) in einem dem Pflege- und Reini- bedingen, daß die Kappe gut dichtend auf dem Wechselgungskopf (3) zugeordneten oberen Randbereich 40 behältis aufsitzt, um ein Austreten von Reinigungs- bzw. (11) gelagert ist Pflegemittel zwischen der Kappe und dem Wechselbe-
7. Handgerätschaft nach einem der Ansprüche 1 hältnis zu verhindern, und daß das Wechselbehältnis bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Handge- einerseits aus einem relativ weichem Material besteht, rätschaft (2) ein Fußteil (12) ausgebildet ist um durch Zusammendrücken des Wechselbehältnisses
8. Handgerätschaft nach Anspruch 7, dadurch ge- 45 Pflege- bzw. Reinigungsmittel zum Austritt zu bringen, kennzeichnet, daß das Fußteil (12) glasstielartig aus- andererseits aber der Werkstoff eine genügende Festiggeformt ist keit aufweist, um der bekannten Handgerätschah insge-
9. Handgerätschaft nach einem der Ansprüche 1 samt die körperliche Struktur zu geben. Im Ergebnis ist bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgerät- zunächst der Gebrauchswert der Handgerätschaft beschaft (2) einen vorzugsweise während des Ge- 50 einträchtigt bzw. verlorengegangen, wenn das Wechselbrauchs in dem Fußteil (12) aufnehmbaren Ver- behältnis fehlt, bspw. weil es weggeworfen wurde, da es schlußstopfen (13) aufweist, mit dem eine Spendeöff- durch ein neu zu beschaffendes, mit Pflege- bzw. Reininung (14) in dem Pflege- und Reinigungskopf (3) gungsmittel gefülltes Wechselbehältnis zu ersetzen ist.
verschließbar ist. Die verbleibende Kappe kann eigenständig nicht zum
10. Handgerätschaft nach Anspruch 9, dadurch ge- 55 Massieren od. dgl. benutzt werden, ist ohne ein Wechkennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (13) mit ei- selbehältnis also praktisch ohne jeden Gebrauchswert, ner Abdeckfläche (16) versehen ist Darüber hinaus muß das Wechselbehältnis selbst relativ
11. Handgerätschaft nach einem der Ansprüche 1 aufwendig ausgestaltet sein, da es, wie ausgeführt, eine bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Austritts- Abdicht-, eine Spende- und Handhabungsfunktion zu öffnung (15) des Wechselbehältnisses (1) im Ge- 60 erfüllen hat Bei jedem Wechselvorgang muß mithin ein brauchszustand dicht an der Spendeöffnung (14) des bestimmender Teil der bekannten Handgerätschaft aus-Pflege- und Reinigungskopfes (3) anliegt. gewechselt werden.
12. Handgerätschaft nach einem der Ansprüche 1 Im Hinblick auf die vorbezeichneten Eigenschaften bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgerät- der bekannten Handgerätschaft ist der hier beschriebeschaft (2) Noppen- und/oder Bürstenbereiche (17, 65 nen Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Handgerät-18) aufweist. schaft der eingangs genannten Art anzugeben, die einen
13. Handgerätschaft nach Anspruch 12, dadurch erhöhten Gebrauchswert und gleichzeitig eine gesteigekennzeichnet, daß die Noppen- und/oder Bürsten- gerte Wechselfreundlichkeit besitzt, wobei insbesonde-
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