DE8802266U1 - Hygrometer - Google Patents

Hygrometer

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DE8802266U1
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hygrometer
hygroscopic body
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N19/00Investigating materials by mechanical methods
    • G01N19/10Measuring moisture content, e.g. by measuring change in length of hygroscopic filament; Hygrometers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

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S 18 - 6
[ Beh/MO
Anmelder: Wilhelm Schulze-Witteborg
Hugenpoth 5
469o Herne 2
Hygrometer
Die Erfindung betrifft ein Hygrometer mit einem
langgestreckten, aus einer Vielzahl von Kunstfasern
2Q bestehenden hygroskopischen Körper, dessen oberes Ende an einer Aufhängevorrichtung aufgehängt ist und der von einem an seinem unteren Ende befestigten Gewicht durch Schwerkraft straff gehalten wird, sowie mit mindestens einer Kontrollmarke, an der die Längenänderung des hygroskopischen Körpers ablesbar ist.
IyJ'' Bei den nach dem Stande der Technik bekannten Hygro-
'""' metern der angegebenen Art sind die Kunstfasern harfenartig nebeneinander angeordnet. Dabei ist das untere Ende dieser Harfe mit einem Übersetzungsmechanismus verbunden, der die Längendehnungen der Harfe auf einen langen, verdrehbaren Zeiger überträgt, der auf einer Skala die Längendehnungen der Harfe anzeigt. Diese Längendehnungen sind abhängig von der jeweiligen Luftfeuchtigkeit. Durch eine entsprechende Eichung der Skala kann also an der Skala die relative
Luftfeuchtigkeit abgelesen werden. Hygrometer der angegebenen Art sind gerätetechnisch verhältnismäßig aufwendig und deshalb teuer.
51A ; Aufgabe der Erfindung ist es, ein Hygrometer der ange- ^ gebenen Art zu schaffen, welches mit erheblich weniger Aufwand auskommt und dennoch dazu geeignet ist, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum, beispiels-
uiai Ua -in Aar* Wnhni in er anoroi phonH 7.imer1aQei or 2an9.11 &mdash;
zeigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einem Hygrometer der eingangs genannten Art vor, daß die Kunstfasern des hygroskopischen Körpers zu mindestens einem gezwirnten Faden verbunden sind, der eine Länge von mindestens o,4 Meter hat, und daß die Kontrollmarke unmittelbar hinter derm Gewicht angeordnet ist, welches pro Faden maximal 2 Gramm schwer ist.
,
Das Hygrometer gemäß der Erfindung verzichtet in besonders vorteilhafter Weise auf den komplizierten Ubertragungs- und Ubersetzungsmechanismus für den Drehantrieb eines Zeigers. Stattdessen kann die Längendehnung des gezwirnten Fadens direkt an der hinter dem Gewicht befindlichen Skala Kontrollmarke festgestellt werden. Es hat sich nämlich überraschender Weise herausgestellt, daß ein hygroskopischer Körper, der als gezwirnter Faden aus Kunstfasern besteht und nur einer verhältnismäßig geringen Zugbelastung ausgesetzt ist, seine Länge bei Änderung der relativen Luftfeuchtigkeit außerordentlich stark ändert. Infolgedessen können beim Hygrometer gemäß der Erfindung die Längungen und Verkürzungen des Fadens an dem Gewicht direkt abgelesen werden, so daß sich ein außerordent-lich billiges und für viele Zwecke aus-
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reichend genau anzeigendes Hygrometer ergibt, welches eine große Lebensdauer hat und keinerlei Wartung erfordert.
Eine zweckmäßig Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der hygroskopische Körper zwei Fäden aufweist, die zu einer Fadenschlinge verbunden sind, welche über die Aufhängevorrichtung geführt ist und am unteren Ende vom Gewicht belastet ist. Eine solche Fadenl(j schlinge kann leicht auf- und abgehängt werden, was besonders vorteilhaft ist, wenn das an einer Wand hängende Hygrometer beispielsweise für die Reinigung der Wand abgehängt werden soll.
Eine bevorzugte AusfUhrungsform des Hygrometers gemäß der Erfindung sieht vor, daß die Kunstfasern des gezwirnten Fadens gekräuselt sind. Hierdurch wird die Bandbreite der Verlängerungen und Verkürzungen bei wechselndet Luftfeuchtigkeit noch weiter vergrößert, s0 dafl eine noch genauere Ablesung der Längenänderungen an der Skala möglich ist.
Ein AusiÜhrungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
25
Fig. 1 das Hygrometer gemäß der Erfindung in schematischer Seitenansicht in einer ersten Ausführung s f &ogr; rm;
Fig. 2 einen Längenabschnitt des
hygroskopischen Körpers in
Seitenansicht;
Fig. 3 ein Hygrometer gemäß der Erfindung in einer zweiten Ausführungsform .
Das in der Zeichnung dargestellte Hygrometer weist einen Träger 1 auf, an dessen oberem Ende mittels
eines dünnen Stahlstiftes £ ein hygroskopischer Körper
3 aufget-väingt ist. Dieser hygroskopisehe Körper 3 besteht aus einer Ve^lzahl Von Kunstfasern, die au mindestens einem gezwirnten faden zusammengedreht sind, wobei die eineeinen fasern dieses gezwirnten Fadens in sich gekräuselt sind.
Der hygroskopisehe Körper 3 hat eine Länge von mindestens o,4 Meter und ist am unteren Ende mit einem Gsviicht 4 verbunden, vislchss pro Faden leichter als 2 Gramm ist und beispielsweise als kleine Schmuckperle ausgebildet sein kann. Unmittelbar hinter dem Gewicht
4 befinden sich an dem Träger 1 eine oder mehrere Kontrollmarken 5, an der die von der relativen Luftfeuchtigkeit abhängenden Längendehnungen des hygroskopischen Körpers 3 abgelesen werden können.
Durch eine entsprechende Eichung der Kontrollmarken
5 kann mit diesem sehr einfach aufgebauten Hygrometer die Luftfeuchtigkeit beispielsweise in einem Wohnraum mit ausreichender Genauigkeit abgelesen werden. Kit einem solchen Hygrometer ist es auf einfachste Weise möglich festzustellen, ob die in einem V'ohnraum herrschende relative Luftfeuchtigkeit eine für das Wohlbefinden und zum Schutz gegen Erkältungskrankheiten ausreichende Höhe hat.
Beim AusfUhrungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist der hygroskopische Körp:.:* 3 als Fadenschlinge ausgebildet, die oben über den dünnen Stahlstift 2 geführt ist und am unteren Ende von einem Gewicht 4 belastet ist, welches in diesem Falle 4 Granm wiegen kann, weil es van zwei Fäden getragen wird.
Ansprüche
36

Claims (3)

Schutzansprüche
1. Hygrometer mit einem langgestreckten, aus einer Vielzahl von Kunstfasern bestehenden hygroskopischen Körper, dessen oberes Ende an einer Aufhängevorrichtung aufgehängt ist und der von einem an seinem unteren Ende befestigten Gewicht durch Schwerkraft straff gehalten wird, sowie mit mindestens einer Kontrollmarke, an der die Längenänderung des hygroskopischen Körpers ablesbar ist,
dadurch gekennzeichnet, eaß die Kunstfasern des hygroskopischen Körpers (3) zumindestens zu einem gezwirnten Faden verbunden sind, der eine Länge von mindestens o,4 Meter hat, und daß die Kontrollmarke (5) unmittelbar hinter dem Gewicht (4) angeordnet ist, welches pro Faden maximal 2 Gramm wiegt.
2. Hygrometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hygroskopische Körper (3)
zwei Fäden aufweist, die zu einer Fadenschlinge verbunden sind, welche oben über die Aufhängevorrichtung (2) geführt ist und am unteren Ende vom Gewicht (4) belastet ist.
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3. Hygrometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunstfasern des gezwirnten Fadens gekräuselt sind.
DE8802266U 1988-02-22 1988-02-22 Hygrometer Expired DE8802266U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8802266U DE8802266U1 (de) 1988-02-22 1988-02-22 Hygrometer

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DE8802266U DE8802266U1 (de) 1988-02-22 1988-02-22 Hygrometer

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DE8802266U1 true DE8802266U1 (de) 1988-04-14

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ID=6820940

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DE8802266U Expired DE8802266U1 (de) 1988-02-22 1988-02-22 Hygrometer

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DE (1) DE8802266U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10007908A1 (de) * 2000-02-21 2001-08-30 Peter Lancier Maschb Hafenhuet Feuchtesensor zur Erkennung von Feuchtigkeitsbelastungen von Lichtwellenleiterfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10007908A1 (de) * 2000-02-21 2001-08-30 Peter Lancier Maschb Hafenhuet Feuchtesensor zur Erkennung von Feuchtigkeitsbelastungen von Lichtwellenleiterfasern

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