DE880208C - Drehrohrofen - Google Patents

Drehrohrofen

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DE880208C
DE880208C DEW1443A DEW0001443A DE880208C DE 880208 C DE880208 C DE 880208C DE W1443 A DEW1443 A DE W1443A DE W0001443 A DEW0001443 A DE W0001443A DE 880208 C DE880208 C DE 880208C
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DE
Germany
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turner
rotary kiln
rib
furnace
wing
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DEW1443A
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DE1615642U (de
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Walther Dr-Ing Walbrecker
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/14Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined with means for agitating or moving the charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Drehrohrofen Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des im Patent 876 156 beschriebenen Drehrohrofens. Durch eine Kombination der Schaufelräder mit Wendern#, die stets peripherisch am inneren Umfang des Ofens untergebracht sind, wird erreicht, daß die durch #die Igroßflächigen Schaufelräder bewirkte Längseinteilung des Ofens stark gemiudert, ja aufgehoben wird. Abb. i zeigt den Dre#hrohrofen. mit seiner Charge i, das zentriert an Trägern aufgehängte Schaufelrad 2 und die am Ofenumfang Montierten Wender 3.
  • FaIls beispielsweise die Wender eine freie Bauhöhe oder Eintauchtiefe voll 3o bis 4o cm besitzen uiifd der Abstand zwischen beiden Geräten io bis .b 20 CM 1 eträgt, verringert sich bei einem Großofen von 3 m 0 der Schaufelraddurchmesser von fast 3,m auf iSo bis 220 CM, so daß das Schaufelrad jetzt =r noch, eine Fläche bearbeitet, die kaum den halben freien, Ofenquerschnitt in Anspruch nimmt. Mit dieser Verkleinerung verbindet sich eine hälf- tige Gewichtsersparn,is der Schaufek Die Koppelung beider Geräte sichert ebenfalls die völlige un,d ständige Umschau-felung des gesamten festen Stoffes, da auch der schwache, io bis 20 CM niessen#de Materia:lbdh#lzylinder zwischen beiden Arbeitsgeräten in sich zusammenbrechen und den Wendern oder den Schaufeln zufallen muß und in dereni Kreislauf hineingezogen, wird.
  • Die an, sich bekannten Wender können aus Metall oder Ikeramischen Stoffen wie Porzellan, und Steingut best.#hen#; es sind kellenartige S,ch;5pf,-eräte-, die ihre Chargge am Fuße des, Gutsbettes aufnehmen und igeschlossen durch das Gutsbett hindurchpressen" ohne die überlagernden Schichten des festen Gutes in ihren Bereich hineinziehen, zu können. Nach Passieren des Gutsstromes werfen das sie ihre Strombett Charge. ab; in Gestalt wodurch eines den Erzschleiers mit hoher Ge- atud ' schwindigkeit durch den Ofen streichenden Röstgasen, ausgiebige Gelegenheit geboten wird, die Feinstteile des Erzschleiers als unter Umständen wertvollen Anteil des zu verarbeitenden MateriaIs-, als Staub aus dem Ofen,auszutragen.
  • Zudem wird durch die Arbeit der Wender das Strombett de-s festen Stoffes nach der auilaufenden Ofenseite und nach, eben verlagert, und die auf der auflaufenden Tragrolle des Ofens infolge der einiseitigen. Lage des festen Gutsstromes bereits ruhende Mehrlast erhetblich gesteigert" so daß es schließlich zum Bruch der Rollen kommen kann.
  • Diese Nachteile vermeidet der Rippenwender, eine durch eine lotrechte, kräftige Rippe geteillte flache Schaufel, deren unterteilte Tragfläche sowohl nach beiden Seiten wie nach der Ofenmitte. hin eine der Rölligkeit des festeh Stoffes gemäße, Neigung bes-itzt. Beim Durchgang durch das feste Gut erneuert der Rippenwender durch den dauernden-,- dreiseitigen Abfluß des Materials seine Charge fortlaufend, so, daß immer wieder neue Schichten des durchfahrenen Stoffes erfaßt werden und die Charge sich nach dem Durchgang aus allen Lagen des Gutsstromes zusammensetzt.
  • Die Neigung der Tragfläche muß der gestellten Aufgabe entsprechen, und der Rippenwender nur so viel Material von der Schaufel entlassen, wie andererseits. :aufgenommen wird, eine Forderung, der un-schwer entsprochen werden kann.
  • Fa:1,ls die Wender wie die bisherigen zu geschlossenen Reihen- zusammengefügt werden, würden sie ihre Aufgabe des dauernden Materialwechsels nicht Iösen können. Sie wenden deshalb mit mä#ßigem, waage.- oder lotrechtem Ab-stand zusammengesetzt, wobei der senkrechte Abstand entweder durch eine stärkere Neigung des dem Ofenaustrag zustrebenden Schenkels oder durch dessen Verlängerung gewonnen wird. Die letzte Lösung 'hat den Vorteil, den Materialtransport zu beschIlleunigen.
  • Der Rippenwender wird axial und senkrecht zum Ofenmantel eingebaut und gibt seine Charge sofort nach dem Durchgang durch den festen Stoff an das Strombett ab, wodurch nicht nur die Bildung eines. Erzschleiers vermied-en-, sondern auch ein, -langsamer Abfluß des durch keine Wurfbeschleunigung angetriebenen Stoffes auf der Oberflä,che erreicht und ein zeitlich gründlicherer Reaktionsaustausch zwischen Gas und festen. Stoff gewährleistet wird.
  • Der Rippenwender ist in Abb. 2- und 3 dar-Ilt: 4 ist der Teilungssteg mit der Hdhf#k4#hle geste gegen die Tragfläche, 5 die geteilte und geneigte Tragfläche, 6 der gerade, ins Ofenfutter eingeführte Flachschaft, -der in bekannter Weise mit dem Ofenmantel verbunden. wird.
  • Der- auf den Rippenwender durch die vor seiner Front 1 l ageernden Massen ausgeübte Druck wird nach Abb. 4 durch die Teilungsrippe und ihre beiderseitige Hdhlk#dhle, wie durch die Neigung der Tragfläche von derselben in erhebIlichem Maße abgelenkt.
  • Wiederum ist 4 die Teilungsrippe mit Hohl' kehle, 5 die Tragfläche, Pfeit.7 der durch -beide seitlich abgelenkte MateriaMruck, Pfeil 8 die Neigung der Flächen, die durch Winkel bestimmt ist, und Pfeil 9 der aus beiden Komponenten sich ergebende und zur Wirkung kommende Flächendruck des festen Stoffes. Dieser weicht von der Senkrechten um etwa 45', also die Hä:Ifte ab. Infolge der H;#lbierung des Flächendruckes, der schließlich an den Auß,enkanten der Tragflächen durch den Abfluß der Massen vom Wender in den materialleeren Raum unterhalb des Gerätes in Bewegung umgesetzt wird, verringert sich die Knickgefahr des ganzen Gerätes um das gleiche Maß.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPR Ü C H E: i. Drehrc;hrofen" gekennzeichnet durch die Koppellung der nach Patent 976 156 eingebauten Schaufelräder mit an sich bekannten Wendern. :2. DrJhrohrofen nach Anspruch i, dadurch gelkennzeichnet, daß die verwandten Wender eine auf die Tragfläche aufgesetzte Rippe besitzen. 3. Drehrohrofen nach Anspruch i und:2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche des Wenders durch die Rippe in gleiche oder un-. el gleiche Teilflächen unterteilt ist. 4. Dre!hrohrofen nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch g,#li:ennzeichnet, daß die Teilflächen. der Tragfläche des Wenders nach beiden Seiten und der Ofenmitte hin geneigt, die Flächen gleich oder ungleich, lian.g und die Neigung gleich oder verschieden ist. 5. Drehrohrofen nach Anspruch 1, 2, 3 und4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wender mit mäßigem waagerechtem oder lotrechtem Absta!nd zu Reihen zusammengeschlossen sind.
DEW1443A 1950-03-18 1950-03-18 Drehrohrofen Expired DE880208C (de)

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