DE879212C - Bremseinrichtung fuer Anhaengerfahrzeuge - Google Patents

Bremseinrichtung fuer Anhaengerfahrzeuge

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Publication number
DE879212C
DE879212C DEK8676A DEK0008676A DE879212C DE 879212 C DE879212 C DE 879212C DE K8676 A DEK8676 A DE K8676A DE K0008676 A DEK0008676 A DE K0008676A DE 879212 C DE879212 C DE 879212C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
braking
trailer
rear wheels
braking device
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
DEK8676A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse GmbH
Original Assignee
Knorr Bremse GmbH
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Publication date
Priority claimed from DEK980A external-priority patent/DE861361C/de
Application filed by Knorr Bremse GmbH filed Critical Knorr Bremse GmbH
Priority to DEK8676A priority Critical patent/DE879212C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879212C publication Critical patent/DE879212C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/58Combined or convertible systems
    • B60T13/588Combined or convertible systems both fluid and mechanical assistance or drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

  • Bremseinrichtung für Anhängerfahrzeuge Gegenstand des Patents 861361 ist eine Bremseinrichtung für Anhängerfahrzeuge, die durch eine vom Zugfahrzeug aus gesteuerte, durch Druckmittel bewirkte Bremsung entsprechend ihrem Leergewicht und durch eine durch die Deichselkräfte zwischen Zug- und Anhängerfahrzeug bewirkte Bremsung entsprechend ihrer jeweiligen Last abgebremst werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer solchen Bremseinrichtung die Bremse für die Hinterräder des Anhängerfahrzeuges so zu gestalten, daß ihr Anbau auch unter schwierigen Einbaubedingungen einwandfrei möglich ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, da,ß die durch Druckmittel bewirkte Bremsung auf die Vorder- und Hinterräder und die- von den Deichselkräften zwischen Zug- und Anhängerfahrzeug bewirkte Bremsung nur auf die Vorderräder einwirkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierbei trägt das Anhängerfahrzeug i die Zuggabel 3, an deren Kopf die Stange 7 längs verschiebbar gelagert ist. Diese zur Auflaufbremseinrichtung des Anhängers gehörende Stange ist an das Zugfahrzeug 9 angekuppelt und stützt sich in Fahrtrichtung mittels einer Feder i i am Kopf der Zuggabel ab.
  • Die Stange 7 ist gelenkig mit einer weiteren Stange 13 verbunden, welche in den Zylinder 15 hineinragt. In diesem zur Druckmittel-, in vorliegendem Fall Druckluftbremseinrichtung gehörenden Zylinder ist der Kolben 17 gelagert, dessen Kolbenstange i9 zum 'Hebel 21 an der Bremstrommel des Vorderrades des Anhängers führt. Ein gleicher Hebel der Bremstrommel des zweiten Vo-rderrades ist über nicht dargestelltes Gestänge ebenfalls mit der Kolbenstange i9 verbunden.. Kolben 17 und Gestängeteil 13 kommen an der Stelle 23 in kraftschlüssige Verbindung miteinander. Der Kolben 17 ist auf seiner dem Raum 25 zugekehrten Seite von Druckluft beaufschlagt, welche über die Anhängersteuerleitung 27 von der Druckluftbremsanlage des Zugfahrzeuges 9 zugeführt wird. Die Anhängersteuerleitung 27 ist bei 29 an das Leitungssystem des Zugwagens angekuppelt. Die .andere Seite des Kolbens 17 steht unter Einfluß der Feder 31. Der Zylinder 15 ist um den Punkt 33 schwenkbar an der Zuggabel 3 gelagert, Von der Anhängersteuerleitung 27 führt vor ihrer Einmündung in den Zylinderraum 25 eine weitere Leitung 70 zu einem zweiten dem Zylinder 15 parallel geschalteten Zylinder 72, welcher einen Kolben 74 enthält, der über ein Gestänge 76 die, Bremshebel (wovon der Hebel 78 sichtbar ist) an den Bremstrommeln der Hinterräder des Anhängerfahrzeuges i betätigt. Der Kolben 74 steht auf seiner dem Zylinderraum 8o zugekehrten Seite unter dem Druck der Steuerleitung 70, also dem gleichen Druck, wie, ' er -im Raum 25 des. Zylinders 15 herrscht. Die andere. Seite des Kolbens 74 wird durch die Feder 82 beeinflußt. In die Anhängersteuerleitung 70 ist eine Drosselstelle 84 eingeschaltet, durch welche ein gewünschtes Nacheilen der Abbremsung der Hinterräder gegenüber derjenigen der Vorderräder des Anhängerfahrzeuges erzielt werden soll. Diese Aufeinanderfolge der Bremswirkungen bildet jedoch keine grundsätzliche Voraussetzung bei der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung, sondern, wird nur bei Bedarf gewählt. In anders gelagerten Betriebsfällen, kann daher die Drossel 84 auch weggelassen werden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Bremseinrichtung ist folgende: Im ungebremsten Fahrzustand überträgt sich die Zugkraft des Fahrzeuges 9 über die Stange 7 und die Feder i i auf die Gabel 3 und damit auf das Anhängerfahrzeug i. Die Stange 13 übt dabei keine Kraft auf den Kolben 17 aus. Letzterer steht auf seiner einen Seite (Raum 25) unter dem höchsten Regeldruck in der Steuerleitung 2#7, wobei die Kraft der Feder 31 überwunden ist und Kolben 17 sowie Gestänge i9, 21 ihre dem gelösten Zustand der Bremsen an den Vorderrädern entsprechende Stellung einnehmen. Der höchste Regeldruck herrscht auch im Leitungsabschnitt 70 und damit im Raum 8o des Zylinders 72, so daß auch dessen Kolben 74 unter überwindung der Feder 82 das Gestänge 76, 78 in der Lösestellung hält. Wird an der Druckluftbremseinrichtung des Zugfahrzeuges eine Bremsung eingeleitet, so sinkt damit gleichzeitig der Druck in der Anhängersteuerleitung 27, 70 sowie in. den Zylinderräumen 25, 8o, wodurch die Federn 31, 82 zur Wirkung kommen. Diese Federn drücken auf die Kolben 17 bzw. 74 und bewegen sie samt den Gestängeteilen i9. 21, 76, 78 unter Anlegen der Bremsbacken an. die Trommeln der Vorder- und Hinterräder und Anziehen der Bremsen z. B. bis zu einer der Abbremsung des leeren Anhängers entsprechenden Stellung. Durch die, Drossel 84 im Leitungsabschnitt 7o kann dabei, wie schon erwähnt, ein. gewisses Nacheilen der Abbremsung der Hinterräder gegenüber den Vorderrädern erzielt werden. Die durch die Federn 31 bzw. 82 hervorgerufene Teilabbrernsung verhindert jedoch noch nicht das Auflaufen des beladenen Anhängerfahrzeuges auf das Zugfahrzeug. Bei diesem nun auftretenden, in seiner Stärke vom Geschwindigkeitsunterschied zwischen Zug- und Anhängerfahrzeug und der Masse, also dem Beladungszustand des letzteren abhängigen Auflaufvorgang bewegt sich das Gestänge 7,13 gegen die Kraft einer Feder 86 relativ zur Zuggabel 3 und damit auch zum Zylinder 15. Durch diese Relativbewegung beeinflußt das Gestänge 13 kraftschlüssig den Kolben 17 mit der Folge eines weiteren Anziehens der Bremsen der Vorderräder bis zu dem notwendigen Höchstbetrag. Damit hört das Auflaufen des Anhängers auf das Zugfahrzeug auf, und das Gestänge bewegt sich in seine gezeigte Anfangslage zurück. Beim Lösen. der Zugwagenbremse wird die Anhängersteuerleitung 27, 7o zusammen mit den Räumen 25, 8o wieder auf den höchsten Regeldruck aufgefüllt, wobei; die Kolben 17, 74 unter Überwindung der Federn 3,1, 82 bis zum völligen Lösen der Bremsen an Vorder- und Hinterrädern in ihre Ausgangsstellung zurückkehren. An Stelle der gezeigten Federspeicherzylinder könnten auch sogenannte Zweikammerzylinder verwendet werden, bei welchen die eine Seite des Kolbens unter dem veränderlichen Druck derAnhängersteuerleitung steht, während die andere Seite einem konstant zu haltenden Höchstdruck ausgesetzt ist. Außerdem ist es nicht notwendig, das Gestänge 13 und den Kolben 17 gleichachsig anzuordnen. Die beiden. Teile könnten z. B. auch völlig getrennt nebeneinanderliegen; wobei der Kolben 17 unter Federwirkung wieder seine Teilabbremsung durchführt, worauf dann das. Gestänge der Auflaufbremse ohne weitere Beeinflussung .des Kolbens die Bremsen der Vorderräder mit der lastabhängigen Stärke anzieht.
  • Die Ausbildung der Bremseinrichtung für die Hinterräder als Druckmittelbremse bringt den Vorteil mit sich, daß ihre Anbringung auch bei kompliziert gestalteten Unterbauten der Fahrzeuge ohne Schwierigkeiten möglich ist, nachdem der Bremszylinder unmittelbar an den Hinterrädern gelagert werden kann und im übrigen nur die Steuerleitung 70 verlegt zu werden braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremseinrichtung für Anhängerfahrzeuge, welche durch eine vom Zugfahrzeug aus gesteuerte, durch Druckmittel bewirkte Bremsung entsprechend ihrem Leergewicht und durch eine durch die Deichselkräfte- zwischen Zug-und Anhängerfahrzeug bewirkte Bremsung entsprechend ihrer jeweiligen Last abgebremst werden, nach Patent 861 361, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Druckmittel bewirkte Bremsung auf die Vorder- und Hinterräder und die von den Deichsellcräften zwischen Zug-und Anhängerfahrzeug bewirkte Bremsung nur auf die Vorderräder einwirkt. z. Bremseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Druekmittelbremsung der Vcrder- und Hinterräder je ein Zylinder (15, 72) vorgesehen ist, deren Kolben (17, 7.1.) durch den Druck der gemeinsamen Anhängersteuerleitung (27, 70) im Sinne des Lösens der Bremse und durch die Wirkung elastischer Mittel, vorzugsweise von Federn (31 bzw. 8z), im bremsenden Sinne beeinflußt werden. 3. Bremseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Druckmittelbremsung der Vorder- und Hinterräder vorgesehenen Zylinder (15, 72) als Zweikammerzvlinder ausgebildet sind. 4.. Bremseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in. die Anhängersteuerleitung (70) zur Erzielung einer verzögerten Bremsung der Hinterräder gegenüber der Druckmittelbremsung der Vorderräder eine Drosselstelle (84) eingeschaltet ist.
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DEK980A DE861361C (de) 1949-12-15 1949-12-15 Bremseinrichtung mit Federspeicher- oder Zweikammerbremszylinder fuer Kraftfahrzeuganhaenger
DEK8676A DE879212C (de) 1949-12-15 1951-01-17 Bremseinrichtung fuer Anhaengerfahrzeuge

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