DE877902C - An eine Kolbenmaschine angebaute Abdampf- oder Abgasturbineneinheit - Google Patents

An eine Kolbenmaschine angebaute Abdampf- oder Abgasturbineneinheit

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DE877902C
DE877902C DED778D DED0000778D DE877902C DE 877902 C DE877902 C DE 877902C DE D778 D DED778 D DE D778D DE D0000778 D DED0000778 D DE D0000778D DE 877902 C DE877902 C DE 877902C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
reduction
turbine
wheel
exhaust
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Expired
Application number
DED778D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Haegermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weser AG
Original Assignee
Weser AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/02Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of multiple-expansion type
    • F01K7/025Consecutive expansion in a turbine or a positive displacement engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • An eine Kolbenmaschine angebaute Abdampf- oder Abgasturbineneinheit Die Erfindung bezieht sich auf hauptsächlich zum Antrieb von Schiffsschraubenwellen verwendete vereinigte Kolbenmaschinen und Abdampf-oder "#,bgasturbinenanlagen, bei welchen der Abdampf- oder Abgasteil eine an die Kolbenmaschine anzubauende Einheit bildet, bestehend aus einer über einem zweistufigen Untersetzungsgetriebe mit elastischer oder Schlupfzwischenkupplung angeordneten und mit demselben baulich vereinigten Turbine. Die bekannten Anlagen: dieser Art erfordern mit zunehmender Größe bzw. Leistung eine verhältnismäßig große Baulänge bei entsprechend großem Gewicht, was besonders für ihre Verwendung auf Schiffen im Hinblick auf die in diesem Falle zu berücksichtigenden besonderen Raum-und Gewichtsverhältnisse sehr nachteilig ist.
  • Um diesem Nachteil zu begegnen, schlägt die Erfindung vor, bei einer Abdampf- oder Abgasturbineneinheit der vorstehend gekennzeichneten Art die Turbinenwelle, vom hinteren Maschinenende gesehen, so weit seitlich nach außen vom Scheitelpunkt des großen Rades der erstenUntersetzung abzurücken, daß das Turbinengehäuse und das Gehäuse des großen Rades der zweiten Untersetzung in. der Längsrichtung voneinander freigehen. Ferner wird gemäß der Erfindung die Welle des großen Rades der zweiten Untersetzung, im Gegensatz zur bekannten Hohlwellenanordnung, fest mit denn Rad verbunden und das Drucklager dieser Welle durch zwei zu beiden Seiten. des Rades gelagerte, gegen Druckflächen. der Welle wirkende Druckhackenreihen ersetzt. Das bisher übliche besondere Drucklager mit Druckwelle fällt also fort.
  • Durch das vorstehend angegebene erste Baumerkmal ist es ermöglicht, das gesamte Getriebe in Richtung.auf die Kolbenmaschine zu verschieben, bis die zweite Untersetzung in die Querebene der Turbine rückt, wobei die erste Untersetzung dicht hinter die Turbine zu liegen kommt und die bisherige lange Zwischenwelle zwischen Turbine und Turbinenritzel fortfällt. Dadurch wird bereits eine wesentliche Verkürzung der ganzen Turbineneinheit erreicht. Sie wird durch das zweitgenannte Merkmal vervollständigt, indem dadurch die Wellenlänge von der zweiten Untersetzung bis zur Kurbelwelle der Kolbenmaschine um die Länge des, bisherigem. besonderen Drucklagers samt Druckwelle kürzer wird. Neben einer erheblich gekürzten Baulänge der Turbineneinheit wird, durch den Fortfall schwerer Maschinenteile auch ein beträchtlicher Gewinn an Genwicht, Werkstoffen und Herstellungskosten. erzielt.
  • In weiterer Durchbildung des Erfindungsgedankens kann ferner die bisher übliche Konuskupplung am Außenende der Welle der zweiten Untersetzung zur Übertragung sowohl der Leistung der Kolbenmaschine als auch derjenigen der Turbine auf die anzutrenbende Welle fortfallen. Da gemäß der Erfindung das von der Turbine aus getriebene große Rad der zweiten Untersetzung unmittelbar auf der von der Kolbenmaschine angetriebenen Welle befestigt ist, kann diese ihrerseits unmittelbar mit der anzutreibenden Welle verbunden werden, indem sie einfach an diese angeflanscht wird.
  • Nach rechnerischen Ermittlungen werden durch die Erfindung bei den hauptsächlich in Betracht kommenden Maschinengrößen für die Gesamtleistungen; von etwa i8oo PS bis etwa 8ooo PS Ersparnisse an Baulänge vorn rund 3@3 % und an Gewicht von rund: 37 0% erreicht.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgedanken skizzenmäßig dar, und zwar zeigen Fig. i, 2 und. 3 im Längsschnitt, in Stirnansicht vom hinteren Maschinenende und im Grundriß eine Turbineneinheit nach bisheriger Bauart und Fig. 4, 5 und G in entsprechend gleichem; Darstellungen eine solche Einheit gemäß der Erfindung. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen bei beiden Bauarten die gleichem Teile.
  • Es bezeichnen d die Turbine, b, c die erste Untersetzung, d die Zwischenkupplung, e, f die zweite Untersetzung. Bei der Bauart nach Fig. i bis 3 überdecken sich, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, vom Maschinenende aus in der Längsrichtung betrachtet, Turbinengehäuse g und Gehäuse dz der zweiten Untersetzung (s. den in Fig. 3 eingezeichneten Doppelpfeil x). Die Turbinenwelle ist durch eine lange Zwischenwelle i (Fig. i und 3) mit dem von der Turbine angetriebenen Ritzel b verbunden. Das Ritzel b befindet sich im Scheitelpunkt des großen, Rades c der ersten Untersetzung (Fig. 2). Die Welle h des großen; Rades f der zweiten Untersetzung ist hohl. Durch sie ist die von der Kolbenmaschine angetriebene Welle l hindurchgesteckt, die mit der Kolbenmaschinenwelle über ein. Drucklager m mit Druckwelle n und am anderen Ende durch eine Konuskupplung o mit der anzutreibenden Welle verbunden ist. Die Kon.uskupplung dient gleichzeitig zur Verbindung der Ho!ilwelle k des Rades f mit der anzutreibenden Welle.
  • Von dieser Bauaxt unterscheidet sich die in Fig. 4 bis 6 dargestellte wie folgt: Die Turbinenwelle bzw. das Ritzel b ist, wie aus Fig. 5 ersichtlich, vom Maschinenende gesehen links nach außen vom Scheitelpunkt des Rades c abgerückt (Win.-kel t). Dadurch wird zwischen Turbinengehäuse g und Gehäuse h der zweiten Untersetzung ein Abstand; y (Fig. 5) geschaffen, so daß diese beiden Gehäuse in der Längsrichtung der Maschine voneinander freigehen. Infolgedessen kann das gesamte Getriebe in Richtung auf die Kolbenmaschine verschoben: werden, bis die zweite Untersetzung in die Querebene der Turbine rückt, wie die Fig. 4 und 6 zeigen. Da die erste Untersetzung b, c gleichzeitig dicht an die Turbine heranrückt, ist die lange Verbindungswelle i zwischen. Turbine und Ritzel b fortgefallen. Das große Rad f der zweiten Untersetzung sitzt fest auf einer Nabe p (Fig. 4) der Verbindungswelle q zwischen Kolbenmaschine und anzutreibender Welle. Drucklager und Druckwelle sind fortgelassen.. Statt dessen sind zu beidem Seiten des Rades f Druckbackenreihen r gelagert, die gegen. Druckflächen, s der Welle q bzw. Nabe p wirken. Außerdem ist die Konuskupplung o (Fig. i) am äußeren, Wellenende fortgefallen.. Die Welle q wird an, beiden Enden einfach an die Kolbenmaschinenwelle und an die anzutreibende Welle angeflanscht. Die Lage der Turbine zur Kodben.-maschine bzw. die der Überströmleitungen zwischen Turbine und Kolbenmaschine und Kondensator hat sich durch Abrücken der Turbine um den, Winkel t geändert, was bei den normalen Anordnungen im Schiff eine günstige Verkürzung der .Überströmleitungen bedeutet.
  • Die baulichen Unterschiede zwischen der Einheit nach Fig. i bis 3 und derjenigen nach Fig. 4 bis 6 ergeben die in Fig. 4 mit z bezeichnete Verkürzung' der letzteren, gegenüber der ersteren, und eine entsprechende Gewichtsverminderung und Werkstoffersparnis.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. An eine Kolbenmaschine angebaute Abdampf- oder Abgasturbineneinheit, bestehend aus einer über einem zweistufigen Untersetzungsgetriebe mit elastischer oder Schlupfzwischenkupplung angeordnetem. und mit demselben baulich vereinigten Turbine, insbesondere zum Antrieb einer Schiffsschraubenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenwelle, vom hinterem, Maschinenende gesehen, so weit seitlich nach außen vom Scheitelpunkt des großen Rades der ersten Untersetzung abgerückt ist, daß das Turbinengehäuse und das Gehäuse des großen Rades der zweiten. Untersetzung in der Längsrichtung voneinander freigeben, und daß ferner die Welle des großen Rades der zweiter. Untersetzung fest mit dem Rad ve-rbund.en und ihr Drucklager, bei gleichzeitigem Fortfa,11 einer besonderen, Druckwelle, durch zwei zu beiden Seiten des Rades gelagerte, gegen Druckflächen der Welle wirkende Druckba.ckenreihen ersetzt ist, so daß die zweite Untersetzung in die (Querebene .der Turbine und die erste Untersetzung in deren nächste Nähe zu liegen kommen. z. Abdampfturbinen:einheit nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des großen. Rades der- zweiten. Untersetzung an die Schraubenwelle oder an das mit dieser- verbundene hintere Wellenstück unmittelbar an,-geflanscht ist.
DED778D 1944-06-04 1944-06-04 An eine Kolbenmaschine angebaute Abdampf- oder Abgasturbineneinheit Expired DE877902C (de)

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