DE877877C - Antriebseinrichtung fuer die Spindeln, Spulentraeger od. dgl. von Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Antriebseinrichtung fuer die Spindeln, Spulentraeger od. dgl. von Spinn- und Zwirnmaschinen

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DE877877C
DE877877C DEC1832D DEC0001832D DE877877C DE 877877 C DE877877 C DE 877877C DE C1832 D DEC1832 D DE C1832D DE C0001832 D DEC0001832 D DE C0001832D DE 877877 C DE877877 C DE 877877C
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DE
Germany
Prior art keywords
belt
drum
drive
machine
spindles
Prior art date
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Expired
Application number
DEC1832D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Frederick Bergmann
Fred John Samerdyke
Clarence Charles Walters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo Nobel UK PLC
Original Assignee
Courtaulds PLC
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Filing date
Publication date
Application filed by Courtaulds PLC filed Critical Courtaulds PLC
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Application granted granted Critical
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • .Antriebseinrichtung für die Spindeln, Spulenträger od. dgl. von Spinn- und Zwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für die Spindeln, Spulenträger od. dgl. von Spinn-und Zwirnmaschinen mit auf und ab beweglichen Spulenbänken und einer zwischen den beiden Spindelreihen ortsfest gelagerten Antriebstrommel, über die mehrere endlose Bänder oder Schnüre zum gruppenweisen Antrieb der auf beiden Maschinenseiten angeordneten Spulenträger laufen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß jedes der entgegengesetzt laufenden Riementrume des über Spann- und Leitrollen laufenden Antriebsbandes oder Riemens die Antriebstrommel nur einmal berührt.
  • Nachstehend wird, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt sein soll, ihr Wesen an einer Kappen-Twist-Maschine erläutert, die beim Herstellen von Mehrfach-Viskosekunstseidenfäden im fortlaufenden Arbeitsverfahren benutzt wird.
  • Fig. i zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer Kappen-Zwirn-Einrichtung, die den unteren Teil einer Maschine zum Herstellen eines Mehrfach-Viskosekunstseidenfadens bildet; die Abbildung zeigt einen Querschnitt durch die Gesamteinrichtung; Fig. 2 zeigt die Einrichtung nach Fig. i im Grundriß entsprechend einem Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 3; Fig. 3 zeigt die im wesentlichen der Fig. i entsprechende Ansicht, gesehen längs der Linie 3-3 der Fig. 2; Fig. 4. zeigt in schaubildlicher Darstellung im wesentlichen dieselbe Einrichtung wie Fig. 3, läßt jedoch deutlicher die Bahn des Riemens erkennen: Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Maschine nach der Linie 5-5 der Fig. 2 und läßt insbesondere die Vorrichtung zum Antrieb des Hubträgers erkennen.
  • In der dargestellten Einrichtung wird jeder Faden i auf den einander entgegengesetzten Seiten der Maschine durch Führungsglieder 3 einer Kappen-Zwirn-Spindel 4 zugeleitet.
  • Die auf beiden Seiten der Maschine vorgesehenen Kappen-Zwirn-Spindeln 4 werden von ortsfesten Schienen 6 getragen. Die ortsfesten Schienen 6 sind auf beiden Seiten der Maschine von Trägern 7 unterstützt, die fest an dem senkrechten, einen Teil des Maschinenrahmens 9 bildenden Rahmengestell 8 angebracht sind. Die ortsfesten senkrechten Spindeln i i, auf denen die Kappen 12 gelagert sind, sind mit ihren unteren Enden auf den ortsfesten Schienen 6 befestigt. Die umlaufenden Spulentriebe 13 der Kappen-Zwirn-Spindeln, die die fadentragenden Spulen 14 unterstützen, sind auf den auf und ab beweglichen Spulenbänken 5 drehbar gelagert. Während des Betriebes der Kappen-Zwirn-Spindeln werden die Spulen 14 in Umlauf versetzt und innerhalb der ortsfesten Kappen 12 in senkrechter Richtung auf und ab bewegt.
  • Die auf gegenüberliegenden Seiten der Maschine vorgesehenen Spulenbänke 5 stehen durch Querträger 15, von denen einer in Fig. 2 zu erkennen ist, miteinander in Verbindung. Im allgemeinen genügen für je ein Paar einander gegenüberliegender Spulenbänke 5 zwei im Abstand voneinander angeordnete Querträger 15. Die Querträger 15 sind auf ortsfesten Stangen 16 gleitend geführt, und zwar ist am Ende eines jeden Querträgers 15 eine solche Führungstange 16 vorgesehen. Mit ihren unteren Enden sind die Stangen 16 an Trägern 17 befestigt, die auf den Stützen 7 ruhen. Mit ihren oberen Enden sind sie an Streben 18 befestigt, die an einem Träger i9 sitzen. Dieser Träger i9 bildet einen Teil des Rahmens der Maschine und steht mit den senkrechten Rahmenteilen 8 in Verbindung. Die Spulenbänke 5 sind auf beiden Seiten der Einrichtung durch Querträger 15 miteinander verbunden und bilden so einen nahezu starren Rahmen, der in der gewünschten Weise in senkrechter Richtung auf und ab bewegt werden kann.
  • Die Spulentriebe 13 auf den gegenüberliegenden Seiten der Maschine werden mittels Riemen 21 von einer rasch umlaufenden Trommel 22 aus angetrieben, die in der Längsrichtung zwischen den Spulentrieben liegt. Die Trommel 22 sitzt auf einer Welle 23. Diese Welle 23 wird von einem Rahmen getragen, der unterhalb der Trommel 22 liegt und mit dem Rahmen 9 der Maschine starr verbunden ist. Jeder Riemen 21 treibt vier Spindeln an, und zwar zwei auf jeder Maschinenseite. Natürlich können mittels eines, einzigen Riemens auch mehr oder weniger Spindeln angetrieben werden: Eine einzige umlaufende Trommel kann mehrere Riemen gleichzeitig antreiben, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Aus Fig. i bis .4, und zwar insbesondere aus Fig. 4, ist zu erkennen, daß die beiden gegenüberliegenden Trume eines jeden endlosen Bandes 21 in der Längsrichtung der Trommel 22 im Abstand voneinander liegen, und zwar läuft das eine Trum über die Trommel und das andere unten um die Trommel herum. Die Trommel wird also von den beiden Riementrumen umschlossen. Beide Trume berühren die Trommel und werden von ihr angetrieben. Die gegenseitige Anordnung von Riemen und Trommel ist so, daß die von jedem Riementruin berührte Trommeloberfläche sich in der gleichen Richtung bewegt wie der Riemen selbst. Geeignete Mittel, wie beispielsweise Rollen oder Riemenscheiben, sind dicht an der Trommel vorgesehen, um den Riemen auf einem beträchtlichen Mantelumfang mit der Trommel in Berührung zu halten und diese Berührung während der Bewegung der Spulenbänke 5 aufrechtzuerhalten.
  • Bei der in der Zeichnung angegebenen Drehrichtung der Trommel 22 wird der Riemen 21 in den durch die Pfeile angedeuteten Richtungen laufen, so daß er, von oben her gesehen, den Spindeln eine Drehung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne vermittelt. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird das über die Trommel 22 hinweggeführte und der Einfachheit halber mit 25 bezeichnete Riementrum mittels der Scheiben 26 und 27 nach unten gegen die Trommel gedrückt. Diese beiden Scheiben sind zu beiden Seiten der Trommel angeordnet. Die Trommel 26 wird von dem Arm 28 getragen, der auf einer Stange 29 sitzt, die mittels des Lagers 31 mit dem Querträger 15 in Verbindung steht und sich zwischen den Querträgern 15 des auf und ab beweglichen Rahmens 5, 15 erstreckt. Zweckmäßig trägt die Stange 29 die Scheiben 26 für die benachbarten Riemen. Die Scheibe 27 wird von dem Arm 32 getragen, der auf der Stange 33 sitzt. Mit Hilfe der Träger 34 ist diese Stange auf dem ortsfesten Rahmen 24 abgestützt. Ähnlich wie die Stange 29 kann sich auch die Stange 33 in der Längsrichtung der Maschine erstrecken und die entsprechenden Scheiben 27 der benachbarten Riemen tragen.
  • Das andere Trum 25 des Riemens 21 ist unter der Antriebstrommel 22 hinweggeführt. Es läuft über eine beweglich gelagerte Scheibe 36 und von dort auf seinem Wege zu dem Spulentrieb 13 unter der Scheibe 37 hinweg. Die Scheibe 37 wird von einem Arm 38 getragen, der auf einer Stange 39 sitzt. Die Stange 39 ist mittels der Lager 4o auf dem Querträger 15 gelagert. Ebenso wie die die Scheiben 26 tragenden Stangen 29 erstreckt sich auch die Stange 39 für die Scheibe 37 in der Längsrichtung der Maschine und wird von dem anderen Querträger 15 des auf und ab beweglichen Rahmens 5, 15 unterstützt. Die Stange 39 kann also zur Lagerun, entsprechender Scheiben 37 für benachbarte ]Ziemen 21 herangezogen werden.
  • Die Scheibe 36 dient dazu, den Riemen 21 auch während der Aufundabbewegung des Hubrahmens 5, 15 unter einer nahezu gleichbleibenden Spannung zu halten. Bei der dargestellten Einrichtung ist daher und ab bewegten Maschinenteile angehängt ist. Wie in Fig. 2 und 5 gezeigt ist, ist die an der linken Seite der Maschine angeordnete Welle 4.9 mit einem Kettenrad 54 versehen, mit dem ein darauf aufzuwickelndes Zugglied 55 verbunden ist. Dieses Zugglied 55 steht mit einem Hebel 56 in Verbindung, der bei 57 schwenkbar am Gehäuse 58 des Maschinenrahmens 9 befestigt ist.
  • Der Rahmen 5, 15 wird von einer umlaufenden Nockenscheibe 59 aus über einen Rollenhebel 61, 55 auf und ab bewegt. Die Nockenscheibe 59 wird durch ein Untersetzungsgetriebe 62 gedreht, das durch einen Motor 63 angetrieben wird. Dieser Motor 63 treibt auch die Antriebstrommel 22 mit Hilfe einer im Gehäuse 58 angeordneten Kette 64 an. Diese Kette 64 läuft in einem abnehmbaren Gehäuse über Kettenräder 65, die auf den Wellen des Motors 63, des Untersetzungsgetriebes 62 und der Trommel 22 sitzen, sowie über ein Kettenspannrad 66. Ein biegsames Ouerspannglied 68, das an seinem einen Ende mit einem auf der linken Welle ¢9 angeordneten Kettenrad 69 verbunden ist und an seinem anderen Ende an einem auf der rechten Welle .49 angeordneten Kettenrad 71 angreift, dient zum Antrieb der Welle 49 auf der rechten Seite der Maschine und sorgt auf diese Weise dafür, daß sich die Spulenbänke 5 auf beiden Seiten der Maschine gleichzeitig bewegen. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebseinrichtung für die Spindeln, Spulenträger od. dgl. von Spinn- und Zwirnmaschinen mit auf und ab beweglichen Spulenbänken und einer zwischen den beiden Spindelreihen ortsfest gelagerten Antriebstrommel, über die mehrere endlose Bänder oder Schnüre zum gruppenweisen Antrieb der auf beiden Maschinenseiten angeordneten Spulenträger laufen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der entgegengesetzt laufenden Riementrume (25 und 35) des über Spann- und Leitrollen (26, 27, 36 und 37) laufenden Antriebsbandes oder Riemens (21) die Antriebstrommel (22) nur einmal berührt.
  • 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei der ein endloser Riemen von Scheiben berührt wird, die ihn gegen die Antriebstrommel drücken, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Riementrume (25 und 35) von mindestens einer Scheibe (27 oder 36) derart gegen die Antriebstrommel (22) gedrückt wird, daß für jedes Riementrum auf der Antriebstrommel ein ausreichender Umschlingungsbogen erzielt wird.
  • 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und :, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzt laufenden Riementrume (25 und 35) die Antriebstrommel (22) an Stellen berühren, die in der Längsrichtung der Antriebstrommel im Abstand voneinander liegen und daß alle Teile eines jeden Riementrums (25 und 35) im Bereich der Antriebstrommel in einer Ebene liegen, die senkrecht zur Drehachse der Antriebstrommel verläuft.
  • 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Antriebsband gegen die Antriebstrommel (22) drückenden Scheiben (27 und 36), in unmittelbarer Nähe der Antriebstrommel angeordnet, die entgegengesetzt laufenden Riementrume berühren und daß zusätzliche Scheiben (26 und 37) vorgesehen sind, die gleichfalls die entgegengesetzt laufenden Riementrume berühren und, auf gegenüberliegenden Seiten der Antriebstrommel angeordnet, als Leitrollen für das Antriebsband (21) dienen.
  • 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß jede der das Antriebsband (21) gegen die Antriebstrommel (22) drückenden Scheiben (27 und 36) die Seite des Antriebsbandes berührt, die der mit der Antriebstrommel inBerührungkommendenSeite gegenüberliegt, wobei wenigstens eine der Scheiben (36) so angeordnet ist, daß der Umschlingungsbogen des über diese Scheibe (36) laufenden Riententrums (35) auf der Antriebstrommel (22) besonders groß (nahezu der halbe Trommelumfang) ist.
  • 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Scheibe (36) als Spannrolle ausgebildet ist, um eine nahezu gleichbleibende Spannung im Antriebsband (21) aufrechtzuerhalten..
  • 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrollen (27 und 36) am ortsfesten Rahmen (2q.) gelagert sind.
  • B. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrollen (26 und 37) auf dem auf und ab beweglichen, die Spulenbänke (5) tragenden Rahmen (15) gelagert sind. die Scheibe 36 auf einem Arm .4z gelagert, der gelenkig an einem Träger 42 angreift. Dieser Träger 42 ist starr an einer Stange 43 befestigt. die ihrerseits starr mit dem ortsfesten Rahmen 9 der Maschine in Verbindung steht. Die Stange 43 erstreckt sich in der Längsrichtung über die ganze Maschine und trägt in ähnlicher Weise Scheiben 36 für andere Riemen. Eine Spannvorrichtung, wie beispielsweise ein Seil, das über eine auf dem Träger 42 gelagerte Scheibe hinwegläuft, ist mit dem einen Ende an dem schwenkbaren Arm 41 befestigt, der die Scheibe 36 trägt, und am anderen Ende mit einem geeigneten Gegengewicht 4.6 belastet.
  • Die Scheiben 26 und 37 für die gegenüberliegenden Riementrume bewegen, sich in gleichem Sinne zusammen mit den Spulenbänken 5 und verbleiben in festem Abstand gegenüber der Ebene des am Spulentrieb ansetzenden Riemens. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Scheiben in fester Lage gegenüber den Spulenbänken 5 angeordnet; sie können aber auf diesen Schienen auch in geeigneter Weise beweglich gelagert sein,- so daß der Riemen stets gespannt wird, ohne daß dabei die Führung durch die Scheiben beeinträchtigt wird. Die Scheiben 27 und 36 sind auf dem starren Rahmen.9 der Maschine gelagert und tragen dazu bei, den Umfassungsbogen der Berührung zwischen Riemen und Treibtrommel 22 zu vergrößern. Bei der dargestellten Ausführungsform übt auch die Scheibe 26 diese Wirkung aus.
  • Aus der Darstellung nach Fig. r bis 4 ist die Bewegung der einzelnen Abschnitte des Riemens und der zugehörigen Einrichtung während der Aüfundabbewegung der Spulenbänke 5 zu erkennen.
  • Wenn sich die Spulenbänke 5 in ihrer unteren, in Fig. r mit voll ausgezogenen Linien veranschaulichten Stellung befinden, dienen die Scheiben 26 und 37 dazu, die ihnen zugeordneten Riementrume 25 und 35 den Spulentrieben 13 zuzuführen, nach denen hin sich der Riemen bewegt; denn die Scheiben sind auf den Querträgern 15 befestigt und bewegen sich zusammen mit diesen nach unten. Wenn der Riemen die Spulentriebe auf den Spulenbänken 5 verlassen hat und sich in Richtung auf die Trommeln 22 zu bewegt, braucht er gegenüber den Spulentrieben nicht geführt zu werden; infolgedessen haben diese Abschnitte der Riementrume 25 und 35 auch keine Führungsscheiben auf dem auf und ab gehenden Rahmen 5, 15. Sie sind in Richtung auf die Trommel zu schräg nach oben gerichtet. Ähnliche Verhältnisse liegen vor, wenn sich die Spulenbank 5 in der obersten Stellung befindet, wie dies in Fig. z mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Da die Scheiben 26 und 37 feste Stellungen gegenüber den Spulentrieben 13 einnehmen, denen sich der Riemen nähert, führen sie in dieser Lage den zu den Spulentrieben laufenden Riemen, wohingegen die die Spulentriebe verlässenden Riementrume 25 und 35, diie sich der Antriebstrommel 22 nähern, in Richtung auf diese Trommel zu schräg nach unten wandern.
  • Während der Aufundabbewegung der Spulenbänke 5 wird also der Riemen alle Zeit zwangläufig auf seinem Wege von den Spulentrieben aus geführt. Infolgedessen bewegt er sich mit Bezug auf den Spulentrieb, dem er sich nähert, in vorgeschriebener Bahn. Während der Aufundabbewegung wird weiterhin die Spannrolle 36 verschwenkt. Sie spannt den Riemen während der Aufundabbewegung der Spulenbänke 5 stets gleichmäßig. Dies wird durch die mit voll ausgezogenen und gestrichelten Linien in Fig. 3 veranschaulichten Stellungen verdeutlicht. Die Anordnung der Scheiben ist im übrigen so getroffen, daß der Eingriffswinkel zwischen den beiden Riementrums einerseits und der Trommel andererseits sich nur sehr geringfügig ändert.
  • Um die Drehrichtung der Spulentriebe zu ändern, können die verschiedenen Scheiben 26, 27, 36 und 37 in der Längsrichtung der treibenden Trommel ?? verschoben und in solche Stellungen übergeführt werden, in denen sie mit den Trumen des gleichen Riemens in Berührung stehen, die denen gegenüberliegen, mit denen sie ursprünglich in Berührung standen. Dies kann dadurch bewirkt werden, daß die verschiedenen Stangen 29, 33. 39 und 43 zusammen mit den von ihnen getragenen Scheiben als Ganzes in der Längsrichtung der Trommel verschoben werden. Dies wird durch entsprechendes Lockern der Träger, die zu diesem Zweck besonders ausgebildet sind, und durch Festklemmen der Stangen an den Querträgern 15 oder gegebenenfalls am Maschinenrahmen erreicht.
  • Außerdem sollen die Riementrume im Verhältnis zur Antriebstrommel 22 umgewechselt «erden können, d. h. das ursprünglich oben auf die Trommel 2-a auflaufende Trum sollte unter der Trommel hindurchgeführt werden, und das unter dieser Trommel laufende Trum soll über die Trommel hinweggeführt werden. Dies kann leicht ohne Auftrennen des Riemens bewerkstelligt werden, und zwar nachdem der Riemen von den Scheiben abgenommen worden ist, so daß er schlaff ist. Der Riemen wird von den Spulentrieben auf den gegenüberliegenden Seiten de;- Maschine abgenommen und als Ganzes umgelegt, so daß die Riementrum-e ausgewechselt sind. Sind die Scheiben und die Riementrume so ausgewechselt worden, so ist auch die Drehrichtung der Spindeln gewechselt, obwohl die Umlaufrichtung der Antriebstrommel 22 die gleiche ist. Derartige Änderungen können in einem Zeitraum von sehr wenigen Minuten durchgeführt werden.
  • Der aus den Spulenbänken 5 und den Querträgern 15 bestehende Rahmen, der die Spulentriebe 13 trägt, kann in senkrechter Richtung durch beliebige Antriebsmittel auf und ab bewegt werden. Bei der dargestellten Einrichtung wird der Rahmen 5, 15 mittels biegsamer Zugglieder 47, z. B. Ketten, auf und nieder bewegt. Jede dieser Ketten ist mit ihrem einen Ende an einem Ende des O_uerträgers 15 befestigt und greift an ihrem anderen Ende an einem Kettenrad 48 (Fig. 2) an, das fest auf einer Welle 49 sitzt, welche sich auf beiden Seiten der Maschine in deren Längsrichtung erstreckt. Auf jeder Welle 49 sind ein oder mehrere Kettenräder 5 i befestigt, an denen ein darauf aufzuwickelndes Zugglied mit einem Gegengewicht 53 zum Ausgleich eines Teiles des Gewichtes der auf
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