DE877152C - Verfahren und Anlage zur Herstellung von Schutzgas - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Herstellung von Schutzgas

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DE877152C
DE877152C DEL5867D DEL0005867D DE877152C DE 877152 C DE877152 C DE 877152C DE L5867 D DEL5867 D DE L5867D DE L0005867 D DEL0005867 D DE L0005867D DE 877152 C DE877152 C DE 877152C
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DEL5867D
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Robert Von Dipl-Ing Linde
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/74Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material
    • C21D1/76Adjusting the composition of the atmosphere
    • C21D1/763Adjusting the composition of the atmosphere using a catalyst

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Description

  • Verfahren und Anlage zur Herstellung von Schutzgas Das für die Wärmebehandlung, beispielsweise für das Blankglühen, Hartlöten usw., metallischer Werkstücke benötigte Schutzgas wird meistens aus kohlenstoffhaltigen Ausgangsstoffen gewonnen, da sowohl das aus diesen Brennstoffen durch Entgasung erzeugte Leuchtgas als auch das mit Hilfe einfacher und leicht zu bedienender Vergasungseinrichtungen hergestellte Generatorgas überall preiswert erhältlich sind. Diese Gase werden zwecks Erzielung einer möglichst großen Schutzgasausbeute in der Regel mit etwa der halben stöchiometrischen Luftmenge verbrannt, und das durch die Teilverbrennung entstandene Gasgemisch wird nach Entfernung des Verbrennungswassers in dem Zustand verwendet, der sich aus den Zufälligkeiten des Verbrennungsvorganges ergibt. Die auf diesem Wege erzeugten Schutzgase enthalten u. a. außer der durch Waschvorlagen leicht entfernbaren Kohlensäure noch größere Mengen an Kohlenoxyd, das seiner reduzierenden Eigenschaften wegen zunächst durchaus erwünscht zu sein scheint.
  • Trotzdem erfüllt das kohlenoxydhaltige Schutzgas nicht alle beim Ofenbetrieb auftretenden Forderungen. Zunächst erfordern die toxischen Wirkungen derartiger Gasgemische besondere Vorsichtsmaßnahmen. Zwar kann das aus den Beschickungs- und Entnahmeöffnungen bzw. aus den Fugen der diesen Öffnungen zugeordneten Verschlüsse entweichende Gas angezündet und damit das giftige Kohlenoxyd verbrannt werden. Es läßt sich aber nicht verhindern, daß durch viele kleine und durch zufällig entstehende Undichtigkeiten gefährliche Kohlenoxydmengen - im. den Aufstellungsraum des Ofens eindringen und dort Gefahren verursachen.
  • Außerdem reagiert das Kohlenoxyd mit den in der Regel aus Chrom-Nickel-Legiertingen bestehenden Heizwiderständen, deren elektrisches Leitvermögen und deren mechanische Festigkeit infolge der CO-Einwirkung unerwünschte Veränderungen erfährt. Auch die aus Eisen oder Stahllegierungen bestehenden und hohen Temperaturen ausgesetzten Bauteile des Ofens, wie beispielsweise die Fördervorrichtungen und die Metallbewehrungen, werden infolge der durch das Kohlenoxyd des Schutzgases bewirkten Veränderungen namentlich des Kohlenstoffgehaltes hinsichtlich ihrer Festigkeitseigenschaften, Dehnbarkeit und Zähigkeit in unerwünschter Weise verändert. In ,der gleichen Weise kann bekanntlich kohlenoxydhaitiges Gasgemisch auch auf die im Offen befindlichen, zu glühenden oder zu lötenden Werkstücke einwirken. Ein weiterer lästiger Nachteil .des Kohlenoxyds im Schutzgas ist dessen Neigung bei mittleren Temperaturen unter Ruß- oder Koksbildung zu zerfallen, wodurch z. B. die Leitungen verstopft werden. Da sich das Gleichgewicht mit steigender Temperatur zugunsten des Kohlenoxyds verschiebt, ist mit einem Zerfall unter ICohlenstoffbildung, also einer aufkohlenden Wirkung des Kohlenoxyds im Ofenraum des Glüh- oder gar- des -Lötofens nicht zu rechnen, wohl aber treten lästige Nebenreaktionen mit anderen Gastbestandteilen auf.
  • Die den Kohlenstoffgehalt der Heizwiderstände.. und des Behandlungsgutes in unerwünschter Weise verändernden Einwirkungen wurden schon den in technischen Brenngasen -enthaltenen Kohlenwasserstoffen zugeschrieben, und es ist bereits vorgeschlagen worden, diese Bestandteile durch Zerfallkatalysatoren aus dem Schutzgas oder aus dem zu dessen Herstellung benutzten Rohgas zu entfernen. Diese Maßnahme konnte naturgemäß nicht die vorstehend aufgezählten, durch das Kohlenoxyd verursachten Mängel und Nachteile beseitigen, da bei diesem Zerfall der Kohlenwasserstoffe der Kohlenoxydgehalt nicht verringert, -sondern unter besonderen Bedingungen sogar erhöht wird.
  • Durch den Erfindungsgegenstand werden nicht nur diese Mißstände vermieden, sondern es wird gleichzeitig ein wesentlich leichter zu handhabendes und außerdem erheblich wirksameres Schutzgas gewonnen. Die Erfindung besteht darin, daß das Kohlenoxyd des ,durch Verarbeitung kohlenstoffhaltiger Ausgangsstoffe gewonnenen Gases bzw: des aus diesem -Gas durch Teilverbrennung erzeugten Gemisches in einer vor dem Schutzgasofen angeordneten Reaktionskammer durch Reaktion mit .der im Gemisch vorhandenen und erforderlichenfalls noch zusätzlich beigegebenen Feuchtigkeit durch Wasserstoff ersetzt wird. Hierbei werden also nicht wie bei den bekannten, die Beseitigung der Kohlenwasserstoffe betreffenden Verfahren die . reduktionsfähigen, jedoch ihrer Nebenwirkungen wegen unerwünschten -Bestandteile entfernt, was insbesondere bei den üblichen, einen hohen Kohlenoxydgehalt aufweisenden Gasen .deren Schutzwirkung in unzulässigem Maße vermindern würde, sondern es tritt an die Stelle des unerwünschten Kohlenoxyds ein besonders reduktionsfähiger Bestandteil in Gestalt des Wasserstoffes.
  • An sich ist dieses als Konvertierung bezeichnete Verfahren, bei dessen Anwendung, in der Regel unter Mitwirkung von Kontaktmassen, eine chemische Umsetzung nach der Formel CO +H20@=C02+H2 auftritt, im Zusammenhang mit der Wasserstofferzeugung aus festen Brennstoffen sowie in Verbindung mit der Herstellung ungiftiger technischer Brenngase bereits bekannt. Nicht erkannt worden ist aber bisher die Tatsache, daß dieses Gas gerade für- Schutzgasöfen besonders geeignet ist, weil infolge des höheren Wasserstoffgehaltes seine Reduktionswirkung ungleich höher ist als die des kohlenoxydhaltigen Schutzgases, weil es seines geringeren spezifischen Gewichtes wegen leichter in die feinsten Poren und Fugen der Werkstücke eindringt, bei-Anwendung .des Hartlötverfahrens eine leichte Verflüssigung und Verteilung des Lotes bewirkt, vor allem aber auch, weil es keine die Zusammensetzung und das Gefüge der Metalloberflächen verändernden Einflüsse ausübt. Da ferner auch das bei der Teilverbrennung entstehende Verbrennungswasser. sowie die von den Gemischbestandteilen . mitgeführte Feuchtigkeit für die Konvertierung ausgenutzt werden, können die Einrichtungen zur Entfernung fdes .im Schutzgasofen sehr unerwünschten Wasserdampfgehaltes vereinfacht werden und, bei Anwendung besonders wirksamer Kontaktmassen, die. schon bei Anwesenheit der theoretisch erforderlichen Wasserdampfmenge die restlose Umsetzung des Kohlenoxyds ermöglichen-würden, sogar in Fortfall kommen.
  • Aber auch bei Verwendung ,solcher Kontaktstoffe,- deren einwandfreie W_ irkungsweise einen gewissen, unter Umständen sogar beträchtlichen Wasserdampfüberschuß zur Voraussetzung hat, entstehen nicht die geringsten Nachteile. Durch zweckentsprechende Abstimmung der dabei noch zusätzlich dem Roihgas zuzuführenden Flüssigkeits-und/oder D'ampfmengenanteile kann .nämlich das aus der Verbrennungskammer entweichende heiße Rohgas gerade auf die für die Konvertierung günstige Temperatur herabgekühlt werden.
  • Der sonst für diese Aufgabe erforderliche Wärmeaustauscher wird in :diesem, Falle erspart. Da jedoch die Entfernung des in dem umgewandelten Schutzgas noch enthaltenen Feuchtigkeitsüberschusses eine nachfolgende Abkühlung des Gemisches erfordert, erscheint es trotzdem zweckmäßig, das nach erfolgter Feüchtigkeitsabscheidung hinsichtlich seiner Zusammensetzung nunmehr allen Anforderungen entsprechende umgewandelte Schutzgas beispielsweise mittels eines Wärmeaustauschers, in :dem der bei der Teilverbrennung frei werdende Wärmeüberschuß bzw. die den Bedarf in der -Konvertierungsanlage übersteigende fühlbare Robgaswärme dem in den. Ofen, strömenden umgewandelten Schutzgas zugeführt wird, mindestens so weit anzuwärmen, daß die Wärmebilanz des Ofens nicht gestört und die Gleichmäßigkeit der Ofentemperatur beeinträchtigende Kaltgasströmungen vermieden werden. Die Feuchtigkeitszufuhr und die Konvertierungsanlage werden also zweckmäßigerweise zwischen der zur Rohgaserzeugung dienenden Verbrennungskammer bzw. zwischen dem Wärmeaustauscher, ,der die Rohgastemperatur auf den in der Konvertierungsanlage zweckmäßigen Wärmegrad von 40o bis 5oo° C bringt, einerseits und dem zur Entfernung des Feuchtigkeitsgehaltes dienenden Kühler andererseits angeordnet. Wie aus diesen Zusammenhängen hervorgeht, erfordert weder die Konvertierung selbst, noch das Wiederaufwärmen des umgewandelten Schutzgases einen zusätzlichen Wärmeaufwand, da die hierfür. notwendigen Wärmemengen von .der Teilverbrennung des Rohgases bzw. von dem in der Reaktionskammer frei werdenden Wärmeüberschuß geliefert werden. Da das Leucht-oder Generatorgas vor der Mischung mit der Verbrennungsluft gut entschwefelt werden scann, sind die Voraussetzungen für den Betrieb der Konvertierungsanlage besonders günstig, da .die meisten der .in Frage kommenden Kontaktmassen stark schwefelempfindlich sind.
  • Bei Anwendung. bestimmter, an sich bekannter Katalysatoren können auch die sonst nur durch umständliche Absorptionsvorrichtungen zu entfernenden organischen Schwefelverbindungen in Schwefelwasserstoff umgewandelt werden, der im Kühler oder in einem nachgeschalteten Absorber, z. B. einem Raseneisenerzgefäß, also mit sehr einfachen Mitteln aus dem Gasgemisch entfernt werden kann. Die hierdurch mögliche leichte und restlose Entfernung der Schwefelverbindungen ist von besonderem Vorteil, weil die Sch-,vefelfreiheit des Schutzgases dessen Gebrauchswert erheblich steigert.
  • Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, .daß infolge des hohen Wasserstoffgehaltes im Endgas die für die Teilverbrennung dem Gas zuzuführende Luftmenge im Sinne einer erhöhten Schutzgasausbeute gesteigert wird. Mit zunehmender Luftzufuhr steigt nämlich der seiner neutralen Eigenschaften wegen sehr erwünschte Stickstoffgehalt im Schutzgasgemisch. Insbesondere bei Verwendung von Generatorgas gewinnt die Konvertierung besondere Bedeutung, da der Wasserstoffgehalt des Ausgangsgases verhältnismäßig niedrig ist und für viele Zwecke nicht genügt. Gemäß dem vorliegenden Vorschlag kann jedoch der Wasserstoffgehalt gesteigert und der Verwendungsbereich des Generatorgases erhöht werden. Bei solchen Ofenanlagen, bei denen die Verbrennungswärme .des Schutzgases auch zur Beheizung herangezogen wird, ergibt sich außerdem noch der Vorteil, daß das umgewandelte Gas etwa die gleiche Wärmemenge liefert wie das kohlenoxydhaltige Rohgas vor der Konvertierungsanlage, da jede Volumeinheit Kohlenoxyd durch ein gleich großes Wasserstoffvolumen von etwa dem gleichen unteren Heizwert ersetzt wird.. Schließlich kann das durch die Konvertierung von Kohlenoxyd befreite Gas unbedenklich auch durch heiße Leitungen geleitet oder mit heißen Teilen in Verbindung gebracht werden, ohne d:aß infolge einer Koh lenoxydzersetzung Verstopfungen oder Bußausscheidungen erfolgen.
  • In der Zeichnung ist zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes eine Ofenanlage mit den Merkmalen der Erfindung schematisch ,dargestellt.
  • In einer Verbrennungskammer i wird ein Brenngas-Luft-Gemisch, das .durch den Stutzen zugeführt wird, teilweise verbrannt. Die Luftmenge ist der in der Zeiteinheit zuströmenden Brenngasmenge so angepaßt, daß sämtlicher zugeführter Sauerstoff restlos beseitigt wird. Bei dieser zur vollkommenen Verbrennung ungenügenden Luftzufuhr verbleiben in dem die Verbrennungskammer durch den Stutzen 3 verlassenden Rohgas genügend brennbare Bestandteile, die eine d;ie Schutzgaseigenschaft betdingende reduzierende Wirkung aufweisen, d. ih. bei hohen Temperaturen Sauerstoff zu binden vermögen. Zu diesen Bestandteilen gehören außer dem nach der Teilverbrennung noch vorhandenen Wasserstoffanteil bei technischen Brenngasen (Leuchtgas oder Generatorgas) auch das in beträchtlichen ,Mengenanteilen vorhandene Kohlenoxyd.
  • Dieser Gemischbestandteil, der seiner eingangs dargelegten Eigenschaften wegen unerwünscht ist, wird in der mit einer geeigneten Kontaktmasse angefüllten Reaktionskammer 4,durch Wasserstoff ersetzt, der dem im Gemisch bereits vorhandenen und erforderlichenfalls noch durch die Leitung 7 zusätzlich zugeführten Wasserdampf entstammt. Die Umsetzung oder Umwandlung vollzieht sich nach der Formel CO +H20=C02+H2 je nach der Art des Katalysators bei etwa 300 bis 5oo° C. Auf diesen für den Ablauf des chemischen Prozesses sowie für die Kontaktmasse in der Kammer 4 günstigsten Temperaturbereich muß das aus der Verbrennungskammer i mit einer Temperatur von - etwa iooo° C entweichende Rohgas abgekühlt werden. Dies kann durch den Wärmeaustausche r 6 geschehen, in dem die zu diesem Zweck aus dem Rohgas abzuführende Wärmemenge dem zwecks Gastrocknung und Schwefelabsorption. im Absorber 9 vorher im Kühler 5 abgekühlten umgewandelten Schutzgas wieder zugeführt wird, so daß es bereits mit erhöhter Temperatur durch die gegen Wärmeabgabe geschützte Entnahmeleitung 8 in den Schutzgasofen gelangt. Eine weitere Erhitzungsstufe kann dadurch erreicht werden, daß ein Wärmeaustausch zwischen,dem umgewandelten Schutzgas und der Verbrennungskammer i, z. B. deren Wandungen herbeigeführt wird.
  • Wenn die durch die Leitung 7 zuzuführende Feuchtigkeit in Form eines Wassernebels eingespritzt wird, entzieht die Flüssigkeit dem heißen Rohgas die Verdampfungswärme. Die dadurch erzielte Abkühlung des Rohgases ist also wesentlich stärker als bei Zuführung von mehr oder weniger stark überhitztem Wasserdampf. Durch zweckentsprechende Bemessung der Mengenanteile von Dampf und Flüssigkeit kann also die Temperatur in der Reaktionskammer 4 sehr genau auf den erforderlichen Betrag eingeregelt werden. Daß bei sehr reichlicher Flüssigkeitszufuhr der Wärmeaustauscher 6 unter anständen erspart werden kann, ist bereits dargelegt worden. Eine Regelung der Reaktionskammertemperatur kann auch durch Zugabe von, stärker abgekühltem, der Endgasleitung entnommenem oder auf einem Nebenweg gekühltem Gas erfolgen.
  • Daß bei Anwendung bestimmter und an sich bekannter Katalysatoren in der Reaktionskammer 4 auch noch die organischen Schwefelverbindungen in leicht zu entfernenden Schwefelwasserstoff umgewandelt werden können, ist ebenfalls in der Einleitung angegeben. Dieser Gemischbestandteil kann ebenso wie die gleichfalls unerwünschte Kohlensäure in einem mit geeigneten Absorptionsmitteln versehenen Zwischenkühler 5 und Wärineaustauscher 6 eingeschalteten Reiniger g entfernt werden.
  • Die dargestellte Anordnung bietet den Vorteil, daß das umzuwandelnde Gasgemisch nicht angewärmt zu werden braucht, denn für die Konvertierung wird die durch die Teilverbrennung sogar im Überschu$ vorhandene Wärme ausgenutzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von reduzierendem, durch Verarbeiten kohlenstoffhaltiger Ausgangsstoffe erzeugtem Schutzgas für die Wärmebehandlung, z. B. für das BQankglühen, Hartlöten usw. von Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daB Kohlenoxyd in einer vor der Verbrauchsstelle angeordneten Reaktionskammer durch Reaktion -mit der im Gasgemisch vorhandenen und gegebenenfalls noch zusätzlich beigemischten Feuchtigkeit durch Wasserstoff ersetzt wird.
  2. 2. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB die Reaktionskammer (4) an einer Stelle des Gasweges angeordnet ist, an der die von der Teilverbrennung her im Gemisch noch enthaltene fühlbare Wärme eine für die Reaktion bzw. für ,die in der Reaktionskammer vorhandene Kontaktmasse zuträgliche Temperatur des kohlenstoffhaltigen Gasgemisches gewährleistet.
  3. 3.- Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da$ zwischen Verbrennungsraum (z) und Reaktionskammer (4) ein Wärmeaustauscher (6) eingeschaltet ist, der einen Teil .der Verbrennungswärme an das nach .dem Verlassen der Reaktionskammer in einem Kühler (5) abgekühlte Gas abgibt.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung für die Temperatur des Gasgemisches in der Reaktionskammer (4) durch zweckentsprechende Bemessung der dem Gemisch zuzuführenden Mengenanteile an Dampf und/oder Wasser.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch einen Katalysator in der Reaktionskammer (4), der auch die schwer absorbierbaren Schwefelverbindungen in leicht aus dem Gasgemisch zu entfernenden Schwefelwasserstoff umwandelt.
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