DE877005C - Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen - Google Patents

Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen

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Publication number
DE877005C
DE877005C DEA405D DEA0000405D DE877005C DE 877005 C DE877005 C DE 877005C DE A405 D DEA405 D DE A405D DE A0000405 D DEA0000405 D DE A0000405D DE 877005 C DE877005 C DE 877005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
axis
car
railway
around
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Expired
Application number
DEA405D
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr-Ing E H Aumund
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/12Body fitments or devices facilitating or controlling outflow on discharge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/16Closure elements for discharge openings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/06Bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen Nach dem Patent 747 gor ist ein Eisenbahnwagen vorgeschlagen worden, der eine obere Entladeklappe enthält, die um eine waagerechte Achse drehbar ist, um das Ladegut durch Kippen aus der geöffneten Stirnwand entladen zu können, die aber auch um eine senkrechte Achse gedreht werden kann, um Fahrzeuge über eine mit der oberen Klappe zusammenarbeitende untere Klappe als Überfahrklappe bei waagerechter Stellung des Wagens aus der Stirnwandöffnung herausfahren zu können.
  • Nach der Erfindung wird diese Einrichtung dadurch vollkommener gestaltet, daß die an sich bekannte Überfahrklappe gleichzeitig als Stauklappe benutzt wird. Dabei werden an sich bekannte bauliche Elemente in neuer Anordnung benutzt, um die beiden Aufgaben mit denselben Mitteln lösen zu können.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Beispiele einer solchen Einrichtung, und zwar zeigt Abb. i bis q. einen Wagen, bei dem über der Stauklappe zwei Klappenteile mit senkrechten Drehachsen sich befinden, die in an sich bekannter Weise in der Mitte zusammenstoßen.
  • Abb. i und 2 zeigen Aufriß und Grundriß des Wagens. Abb. 3 zeigt die Seitenansicht des leeren Wagens, während Abb. q. den Wagen in Kippstellung zeigt. Die Lagerung der Klappe erfährt eine die Kipperentladung ermöglichende Änderung.
  • Abb. g bis 12 zeigen ein Beispiel eines Wagens, bei dem über der Stauplatte nur ein breiteres Klappenteil angeordnet ist, das bei der Kipperentladung in bekannter Weise um eine obere waagerechte Achse schwingt und dadurch die Stirnwand in ihrer ganzen Ausdehnung für den Durchgang des Schüttgutes frei macht, während bei der Ladung von Fahrzeugen die obere Klappe um eine seitliche senkrechte Achse waagerecht gedreht wird.
  • Es zeigt Abb. 5 und 6 den Aufriß und den Grundriß des Wagens, während Abb. 7, 8 und g die Stirnwand in Seitenansicht zeigen.
  • Abb. io zeigt die Lage der Klappe beim Kippen, und Abb. ii und 12 zeigen Einzelheiten des Halslagers für die Drehbewegung um die senkrechte Aclise.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen ist a die Stauplatte, die gleichzeitig als Überfahrklappe benutzt werden kann, wie in Abb.3 in gestrichelten Linien angegeben ist, und die in aufgerichtetem Zustande die oberen Klappenteile geschlossen hält, die bei dem Beispiel nach Abb. i bis q. mit bi und b2 bezeichnet sind, während das obere Klappenteil nach Abb. 5 bis 12 mit c bezeichnet ist. Bei dem Beispiel nach Abb. z bis q. werden die Klappenteile bi und b2 im unteren Rand durch die Klappe a gehalten, während sie oben durch einen Riegel d miteinander verbunden sind. Damit beim Öffnen des Wagens nach Abb. i bis q., wenn zunächst die Klappe a ausgehakt wird und dabei der untere Rand- der Klappe bi und b2 frei wird, diese Klappenteile sich nicht unter dem Druck des Ladegutes verbiegen, werden sie zunächst durch eine am Kipper angebrachte Haltevorrichtung gehalten, bis so viel Ladegut aus dein Wagen ausgeströmt ist, daß kein Druck mehr auf den Teilen b1 und b2 lastet und die gegenseitige Verriegelung ohne Schaden gelöst werden kann. Die Stauplatte, die den unteren Teil des Wagenendverschlusses bildet, erfüllt außer der Aufgabe zum Regeln des Ladegutstromes und zur Überfahrt der Fahrzeuge noch die weitere Aufgabe, zu verhindern, daß die Klappen b1 und b2 beim Kippen zu weit nach unten reichen und durch Eindringen in den entladenen Haufen das weitere Kippen erschweren. Diese Forderung kann noch weiter dadurch unterstützt werden, daß die Drehachsen der Klappen b1 und b2 mit den Lagern e und f etwas schräg gestellt sind und sich oben etwas in Richtung auf den Wagen neigen. Dann reichen die nach vorn geklappten Klappenteilebl und b2 weniger tief herunter, und außerdem haben sie bei waagerecht stehendem Wagen das Bestreben, sich von selbst zu schließen. Trotzdem ist es erforderlich, die oberen Lager e der senkrechten Drehachsen gleichzeitig um eine waagerechte Achse drehbar zu machen und die unteren Lager f als Gabellager auszubilden, damit die Klappen bi und b2 ausweichen können, wenn sie so tief in den angeschütteten Haufen reichen, daß sie bei Fortsetzung der Kippbewegung Verbiegungen erfahren würden.
  • Die beiden Klappen b1 und b2 können beim Befördern von Fahrzeugen in bekannter Weise in das Innere des Wagens gedreht werden. Sie schränken dann allerdings die Breite des Wagens an beiden Seiten um ein gewisses Maß ein. Das ist günstiger bei der Ausführung nach Abb. 5 bis 12, bei der über der unteren Stauklappe, die auch hier in an sich bekannter Weise als Überfahrklappe dient, nur ein bewegliches oberes Teil vorhanden ist, das, - in das " Innere` des Wagens gedreht, die Wagenbreite nur an einer Seite einengt. Außerdem ist das Entladen beim Kippen einfacher, indem die obere Klappe in bekannter Weise um eine obere waagerechte Achse g schwingt und dadurch die Wagenöffnung für das Schüttgut frei gemacht wird, wenn die unteren Haken zum Halten der unteren Klappe gelöst werden. Eine besondere Stützung ist hier also nichterforderlich. Es ist nur Vorsorge zu treffen, daß die untere Klappe sich beim Öffnen nicht verbiegt. Das kann geschehen, indem das Öffnen der beiden die untere Klappe haltenden Haken durch Drehen der durchgehenden Drehachse dieser Klappe gleichzeitig erfolgt.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die obere Klappe auf Drehbarkeit um eine senkrechte Achse mit den Lagern i und k umgestellt, wenn der Wagen für die Beförderung von Fahrzeugen hergerichtet und die Klappe c in das Innere des Wagens gedreht werden soll. Damit bei dieser Umstellung die erforderlichen Schaltungen vollständig erfolgen und durch falsche Handhabung kein Schaden entstehen kann, ist eine entsprechende Sicherung vorgesehen, die in folgender Weise wirkt: Die Einstellung der oberen Klappe c auf die waagerechte Achse g für die Kippentladung soll nicht erfolgen können, solange das untere Lager k für die senkrechte Achse noch eingeschaltet ist, weil dann die Klappe an dieser Stelle festgehalten wäre und sich verbiegen würde und umgekehrt. Die Schaltung des Lagers k erfolgt daher durch Einrücken eines Bolzen l nach Abb. ii und 12 durch Niederdrücken einer Stange m, die in ungekuppeltem Zustande bis auf den Haken h reicht, in den die untere Klappe eingehakt ist. Erst wenn die Klappe a ausgehakt ist und der Haken h sich in der tiefsten Lage befindet, die Klappe a also sich in Überfahrstellung befindet, kann die Stange m niedergedrückt und damit die Kupplung durch den Bolzen l erfolgen. Wird die Klappe a nach der Kippentladung wieder gehoben und der Haken h für die neue Füllung neu eingehakt, so muß die Stange m erst wieder angehoben werden, wenn sie vorher gesenkt worden sein sollte.
  • Weiter soll es unmöglich sein, die obere um die senkrechte Achse mit den Lagern i., k drehbare Klappe zu drehen, solange nicht das untere Achslager k eingeschaltet ist. Zu dem Zweck trägt die Stange m einen um die Lagerung i drehbaren Riegelverschluß, der so in die Lagerung n am anderen Ende der Achse g eingreift, daß die Klappe nicht in das Wageninnere gedreht werden kann, bevor das Lager k eingekuppelt ist.
  • Die Ausführung kann in den Einzelheiten in ganz verschiedener Weise erfolgen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen, die wahlweise um eine obere waagerechte oder um eine senkrechte Achse drehbar sind, und mit einer zusätzlichen, am unteren Ende der Wagenstirnwand befindlichen, horizontal ausklappbaren Überfahr- oder Stauklappe, nach Patent 747 toi, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauklappe des Stirnwandverschlusses zusammenarbeitet mit zwei oberen, um senkrechte Achsen gelagerten, nach außen und innen drehbarer Klappenteilen, die in der geschlossenen Lage unten durch die Stauklappe gehalten werden, während sie oben miteinander verriegelt sind.
  2. 2. Eisenbahnwagen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Lager der senkrechten Achsen gleichzeitig um eine waagerechte Achse drehbar ist und das untere Lager gabelförmig ausgeführt wird, so daß die Klappe nach oben ausweichen kann, wenn sie sich fest auf einen angeschütteten Lagerhaufen legt und das Kippen weiter fortgeführt wird.
  3. 3. Eisenbahnwagen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauklappe den unteren 1%erschluß einer über die ganze Wagenbreite reichenden oberen Klappe bildet, die beim Kippen um eine obere Drehachse ausschwingt, während sie bei Benutzung der Stauklappe als Überfahrplattform um eine senkrechte Achse drehbar ist. q..
  4. Eisenbahnwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen der unteren Klappe durch die Drehachse dieser Klappe miteinander verbunden sind, so daß die Lösung der Haltevorrichtungen an beiden Seiten gleichzeitig erfolgt.
  5. 5. Eisenbahnwagen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet; daß die Einstellung der Schüttgutentladung nur möglich ist, wenn die obere Klappe von der senkrechten Führungsachse befreit ist, so daß sie um die obere-waagerechte Achse ausschwingen kann.
  6. 6. Eisenbahnwagen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschwenken der Klappe oder der Klappenhälften in das Innere des Wagens erst erfolgen kann, wenn die Klappe mit der Lagerung auf der senkrechten Achse gekuppelt ist.
DEA405D 1942-12-11 1943-01-14 Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen Expired DE877005C (de)

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DEA405D DE877005C (de) 1942-12-11 1943-01-14 Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen

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DEA97030D DE747201C (de) 1942-12-11 1942-12-11 Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen
DEA405D DE877005C (de) 1942-12-11 1943-01-14 Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen

Publications (1)

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DE877005C true DE877005C (de) 1953-05-18

Family

ID=25963017

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DEA405D Expired DE877005C (de) 1942-12-11 1943-01-14 Eisenbahnwagen mit beweglichen Entladeklappen

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