DE876956C - Kolben, insbesondere fuer hydraulische Bremsen an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Kolben, insbesondere fuer hydraulische Bremsen an Kraftfahrzeugen

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DE876956C
DE876956C DEP14030A DEP0014030A DE876956C DE 876956 C DE876956 C DE 876956C DE P14030 A DEP14030 A DE P14030A DE P0014030 A DEP0014030 A DE P0014030A DE 876956 C DE876956 C DE 876956C
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DE
Germany
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piston
spring
pressure
cylinder
pistons
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Expired
Application number
DEP14030A
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English (en)
Inventor
Adam Pleines
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Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/16Master control, e.g. master cylinders
    • B60T11/165Single master cylinders for pressurised systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Kolben, insbesondere für hydraulische Bremsen an Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Kolben, insbesondcre für hydraulische Bremsen oder hydraulische Geber, und zwar solche, bei denen der Kolben ein Ventil besitzt oder selbst als Ventil ausgebildet ist, um eine Verbindung zwischen dem ;hydraulischen System und einem Ausgleichs- oder Nachfüllbehälter herstellen zu können.
  • Es sind derartige Kolben bekannt, die, eine Durchbohrung besitzen, die von einer als Rückschlagventil ausgebildeten Manschettendichtung gesteuert werden. Als Ventil dient dabei die Abdic'htungsmanschette. Derartige Vorrichtungen sind nicht überall anwendbar, insbesondere nicht bei Plungerkolben oder im Falleder Anwendung besonders hoher Drücke, für welche sich bekanntlich Manschettendichtungen nicht eignen, da die nachgiebigen Lippen in unzulässig hoher Weise .durch den Druck gegen die Zylinderwand gepreßt werden würden. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, .daß bei Kolben, .die als Ventil ausgebildet sind und zu .diesem Zweck aus zwei Teilen bestehen, die unter Zwischenfügen einer geeigneten Abdichtung den Flüssigkeitsdurchlaß steuern, der vordere Kolbenteil von der Kolbenrückfü'hrfcder mittels eines geeigneten Anschlages, beispielsweise eines Sprengringes od, dgl., gegen eine entsprechende Schulter des Zylinders gehalten wird, wobei eine weitere Feder zwischen den beiden Kolbenteilen den hinteren Teil gegen einen weiteren Zylinderanschlag legt und wobei ferner diese Anschläge so angeordnet sind, @daß in Ruhestellung der Vorrichtung ein Zwischenraum zwischen den Kolbenteilen mit einer Bohrung in der Zylinderwand in Verbindung steht.
  • Der Widerstand, der dem Bremshub des vordern Kolbenteiles entgegenwirkt und der sich aus dem Widerstand der Flüssigkeitssäule, der Kraft der Kolbenrückführfeder sowie der Reibung zusammensetzt, ist _ dabei größer als die Kraft der zwischen den beiden Kolbenteilen befindlichen Feder, so daß 'bei Betätigung der Vorrichtung zunächst das durch die beiden Kolbenteile gebildete Ventil zum Schließen gebracht wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindüngsgegen @standes ist in der Alybil:dung,dargestellt.
  • Im Zylinder i ist der als Plunger ausgebildete Kolbenteil 2 verschiebbar ,geführt. Er besitzt nahe seinem vordren Ende einen Anschlagring 3 und wird durch die Kolbenrückführfeder 4 über Anschlag 3 gegen eine entsprechende Schulter 5 des Zylinders i gelegt. Der Kolbenteil 2 besitzt eine Durchbohrung 6 zum Durchtritt des Druckmittels. In diese Bohrung hinein reicht einFührungszapfen7 des Kolbeiihint-erteiles 8, wobei sich zwischen dem Zapfen 7 und dem Kolbenteil 2 eine Feder 9 befindet. Teil 8 besitzt ferner eine Dichtung io, die mit einem entsprechenden Dichtungssitz im Teile zusammenwirkt. Teil 8 wird durch Feder 9 gegen einen Anschlagring ii des Zylinders i gelegt. In Ruhestellung schneidet der Teil 2 an einer Zylinderbohrung 12 ab, die mit dem Ausgleichsbehälter 13 in Verbindung steht; so daß diese Bohrung 12, frei-,gegeben ist. Die Kolbenrückführfeder 4 dient gleichzeitig als Ventilfeder für das Bodenventil i4.
  • Sowohl Teile als auch Teil 8 besitzen entsprechende Abdichtungen 15 bzw. 16.
  • In Ruhestellung legt die Feder 4 Teil 2 über einen Anschlag 3 gegen die Schulter 5 des Zylinders. Die Feder. 9 trennt die beiden Teile 2 und 8 voneinander und legt Teil 8 gegen den Anschlag i i des Zylinders i derart, daß das Ventil io geöffnet und eine Verbindung mit Bohrung i2 bzw. Behälter 13 hergestellt wird.
  • Bei Betätigung der Vorrichtung wird zunächst die schwache Feder g zusammengepreßt, so daß sich Idas Ventil io schließt, worauf auch Teil :2 verschoben und ein entsprechender Flüssigkeitsdruck erzeugt wird. Beim Lösen der Vorrichtung, die durch Zurücknehmen des Teiles 8 erfolgt, wird Teil :2 durch die Spannung der Rückführfe.der 4 bzw. den Druck der zurückströmenden Flüssigkeit zurückbewegt. Ist Teil 2 in seiner durch den Anschlag 3 bestimmten Endstellung angelangt, so wird Teil 8 .durch Feder 9 noch weiter zurückgeschoben, nämlich bis zum Anschlag i i, wobei das Ventil io geöffnet und der Durchgang 6, 12 freigegeben wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Ausgleichsventil wirkender zweiteiliger Kolben, insbesondere für hydraulische Bremsen an Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Kolbenteil (2) von der Kolbenrückführfeder (4) mittels eines geeigneten An-.Schlages (3), beispielsweise eines Sprengringes od. dgl., gegen eine entsprechende Schulter (5) .des Zylinders (i) gelegt wird, wobei eine weitere Feder (9) zwischen Iden @beiden Kolbenteilen (2, 8) den hinterenTeil (8) gegen einen weiteren Zylinderanschlag (i i) legt und wobei ferner diese Anschläge so angeordnet sind, daß in Ruhestellung derVorrichtung ein Zwischenraum zwischen den Kolbenteilen (2, 8) mit einer Bohrung (i2) in der Zylinderwand in Verbindung steht.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf d'as Kolbenvorderteil (2) wirkende Feder (4) gleichzeitig zum Anpressen ,des Bodenventils (i4) zwischen Zylinder (i) und Druckmittelleitung dient.
  3. 3. Kolben nach .den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Flüssigkeitsdruck, Reibung und Federdruck (4) resultierende Widerstand: des Kolbenvorderteiles (2) beim Bremshub ;größer ist als der Druck der zwischen den beiden Kolbenteilen (2, 8) befindlichen Feder (9).
  4. 4. Kolben na-oh den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenvorderteil (2) mit einer Dichtung oder mehreren Dichtungen (i5), vorzugsweise Schnurringdichtungen, zur Abdichtung gegen den Betriebsdruck versehen ist, Während das Kolbenhinterteil (g) eine weitere Dichtung (i6) zur Abdichtung gegen den statischen Druck des Ausgleichsbehälters (13) besitzt.
DEP14030A 1948-10-02 1948-10-02 Kolben, insbesondere fuer hydraulische Bremsen an Kraftfahrzeugen Expired DE876956C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3219134A1 (de) * 1982-05-21 1983-11-24 Teves Gmbh Alfred Hauptzylinder fuer hydraulisch betaetigte kraftfahrzeugbremsen
DE3631682A1 (de) * 1986-09-18 1988-03-24 Teves Gmbh Alfred Bremsdruckgeber fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage
US5918464A (en) * 1997-02-25 1999-07-06 Robert G. Stuttgen Pressurized in-line master cylinder
WO2007076982A1 (de) * 2005-12-22 2007-07-12 Gustav Magenwirth Gmbh & Co. Kg Betätigungsarmatur

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US8621861B2 (en) 2005-12-22 2014-01-07 Gustav Magenwirth Gmbh & Co. Kg Actuating armature

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