DE876554C - Verfahren zur Herstellung dielektrisch hochwertiger Isolierungen aus thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung dielektrisch hochwertiger Isolierungen aus thermoplastischen Kunststoffen

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DE876554C
DE876554C DEB14187A DEB0014187A DE876554C DE 876554 C DE876554 C DE 876554C DE B14187 A DEB14187 A DE B14187A DE B0014187 A DEB0014187 A DE B0014187A DE 876554 C DE876554 C DE 876554C
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DEB14187A
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Fritz Dr Stastny
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BASF SE
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BASF SE
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/18—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
    • H01B3/30—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes
    • H01B3/44—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes vinyl resins; acrylic resins
    • H01B3/441—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances plastics; resins; waxes vinyl resins; acrylic resins from alkenes
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06—Insulating conductors or cables
    • H01B13/14—Insulating conductors or cables by extrusion

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung dielektrisch hochwertiger Isolierungen aus thermoplastischen Kunststoffen Das Patent 863 959 betrifft ein Verfahren zur Herstellung dielektrisch hochwertiger Isolierungen aus thermoplastischen Kunststoffen, bei welchem man kunststoffumhüllte Leiter der Einwirkung von Flüssigkeitsgemischen, bestehend aus Lösungsmitteln für den Kunststoff und aus den Kunststoff nur quellenden oder nicht lösenden Flüssigkeiten mit Siedepunkten, die zweckmäßig niedriger als der Erweichungspunkt des Kunststoffes liegen, aussetzt und anschließend auf Temperaturen oberhalb des Erweichungspunktes der plastischen Masse erwärmt. Hierbei wird eine poröse Isoliermasse auf kunststoffumhüllten Leitern erzeugt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man dieses Verfahren vorteilhaft ausführen kann, wenn man die kunststoffumhüllten Leiter der Einwirkung von feinverteilten Flüssigkeitsgemischen, bestehend aus Lösungsmitteln für den Kunststoff und aus den Kunststoff nicht lösenden oder nur quellenden Flüssigkeiten mit Siedepunkten, die zweckmäßig niedriger als der Erweichungspunkt der Kunststoffe liegen, oder den Dämpfen dieses Gemisches aussetzt und hierauf auf' Temperaturen -oberhalb des Erweichungspunktes der plastischen Masse erwärmt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß es in kontinuierlicher Folge an kunststoffisolierten Leitern ausgeführt werden kann, ohne daß die Leiter durch Berührung mit Rollen und dergleichen mechanisch beansprucht werden. Dadurch entsteht eine sehr gleichmäßige Isolierschicht auf den Drähten bzw. Leitern.
  • Man kann z. B. so verfahren, daß ein Kupferleiter, der mit Polystyrolfäden oder einem Polystyrolband umhüllt ist, zuerst in kontinuierlicher Anordnung horizontal durch ein Rohr geleitet wird, in welchem an einer oder mehreren Stellen eine Berieselung oder Besprühung des Leiters-,mit den. Flüssigkeitsgemisch erfolgt. Dann führt man anschließend den Leiter durch ein ebenfalls horizontal liegendes Rohr, durch welches Wasserdampf. von ioo bis 300° geleitet wird. -Man kann auch den mit Kunststoffolien oder -bändern umhüllten Leiter durch ein Rohr führen, in welchem er der Einwirkung von Dämpfen des Flüssigkeitsgemisches ausgesetzt wird, und anschließend durch ein zweites Rohr führen, in welchem das Aufschäumen durch Infrarotheizung oder durch Besprühen oder Berieseln mit heißem Wasser oder einer anderen heißen, den Kunststoff nicht lösenden Flüssigkeit oder . durch Reheizung mit heißer Luft erfolgt. .
  • Man kann auch mehrere der angegebenen Maßnahmen gesondert hintereinander durchführen. So kann z. B. der Leiter-. nach Aufschäumen seiner Isolierschicht in Wasserdampf noch anschließend durch 'einen infrarotgeheizten oder mit Heißluft durchströmtenKanal geführt werden. DieseArbeitsweise hat den Vorteil, -däß° hierbei eine Durchtrocknung b:zw. eine Befreiung der porösen Schicht von oberflächlich anhaftendem Wasser gewährleistef ist.
  • Bei Ausführung des Verfahrens kann man auch von kunststoffumhüllten Leitern ausgehen, die eine dichte Hülle eines Kunststoffes besitzen, welche durch Umspritzen der Leiter, z. B. in einer Schneckenspritzmaschine, erzeugt wurde. Es können außerdem auch Leiter Verwendung finden, die unter der" Kunststoffhülle eine Isolierung aus Papier, Baumwollfäden und dergleichen haben. Es ist vorteilhaft, bei diesen dicht mit Kunststoff umhüllten Leitern, die Kunststoffhülle durch Perforieren, Durchstechen, Durchbohren oder durch Anbrngung wendelartiger Einschnitte und dergleichen an einzelnen Stellen mit Löchern oder Unterbrechungen zu versehen, wodurch die Einwirkung des Flüssigkeitsgemisches, dem dieKunststoffisolierung ,beder Durchführung des Verfahrens ausgesetzt wird, auch von der Unterseite.her erfolgen kann.
  • Das Verfahren ist besonders für das Aufschäumen von Pölystyrolisolierungen bedeutungsvoll. Kompaktes Polystyrol- liefert in Schichtdicken von etwa 0,5 bis 45 mm eine Isolierung, die hei Biegebeanspruchung infolge der Sprödigkeit des Materials bricht und aus diesem Grund in der Praxis nicht .I verwendet werden kann. Eine Polystyrolhülle von j größerer Schichtdicke, z. B. von 2 inm, ist bereits so starr und unbeweglich, daß der damit isolierte Leiter nicht aufgewickelt werden kann. Durch Aufschäumung dieser zweckmäßig durch Spritzen hergestellten Polystyrolsolierungen `werden nun aber die Leiter mit einer elastischen Isoliermasse versehen, welche einer Biegebeanspruchung bis zu i 8o° gewachsen ist. Gleichzeitig tritt eine bedeutende Verbesserung der dielektrischen Eigenschaften ein. Die mit dem porösen Kunststoff umhüllten Leiter .können gegebenenfalls auch noch eine Außenschicht aus einem anderen Material, z. B. eine Umbänderung mit leinölgetränkter Baumwolle, eine Uinklöppelung mit Zellwolle, eine Metallbewehrung oder eine Umhüllung mit beliebigen Folien, z. B. aus Kunststoffen, Metallen, Celluloseliydrat und dergleichen, erhalten.
  • Die poröse Isolierung kann auch so ausgebildet werden, daß sie bloß als sogenannter Abstandshalter wirkt. In diesem Fall kann der Leiter dann nachträglich mit einer ungeschäumten Kunststoffolie umhüllt werden und so zum Aufbau von Kabeln Verwendung finden. Beispiel i Ein Kupferdraht mit einem Durchmesser von 2 mm wird mit einem Polystyrolfaden von 1,5 mm Durchmesser in einem Abstand von 3 mm umwickelt und dann kontinuierlich in horizontaler Richtung- durch ein Rohr geleitet, in welchem auf den Leiter an zehn Stellen gleichzeitig ein Flüssigkeitsgemisch aus 4o Teilen Methylenchlorid und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 52 bis 57° gerieselt wird. Nach dem Verlassen des Rohrs wird der Leiter durch ein zweites Rohr geführt, in welchem aus 2o Öffnungen auf ihn Wasser von go° niederrieselt. Dann wird er durch ein drittes Rohr geführt, durch das.Heißluft von 70° ihm mit schwachem Druck en.tgegengeblasen wird. Nach dem Verlassen dieses dritten Rohrs wird - der Leiter aufgewickelt. Man erhält auf dem Leiter eine poröse Isolierschicht von hochwertigen dielektrischen Eigenschäften, wobei eine Volumenvergrößerung gegenüber dem ursprünglichen Polystyrolfaden um das 3fache erzielt und gleichzeitig die Weichheit und Elastizität der Kunststoffmasse erhöht wird. Beispiel 2 Ein Kupferleiter mit einem Durchmesser von 3 mm wird in gekreuzter Ausführung mit 2 Polystyrolfäden (Durchmesser i mm) in sehr enger Knüpfung (Abstand zwischen parallel liegenden Fäden etwa 2 mm) umflochten und hierauf in vertikaler Richtung durch ein Rohr geleitet, in welchem er an etwa ?o Stellen allseitig mit einem Flüssigkeitsgemisch aus 55 Teilen Tetrachlorkohlenstoff und 45 Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 55 bis 6o° bespritzt wird. Nach Verlassen dieses Rohrs wird er durch ein zweites Rohr geführt, in welchem an etwa 2o Stellen allseitig Wasserdampf von i io° eingeb:lasen wird. Anschließend wird beim Durchgang durch ein drittes Rohr, das durch Infrarotstrahlen auf g5° aufgeheizt ist, das anhaftende Wasser entfernt und der Leiter aufgewickelt. Der Durchgang des Leiters erfolgt mit einer Geschwindigkeit von etwa 5 m pro Minute. Man erhält schließlich eine geschlossene, poröse Kunststoffumhüllung von hochwertigen dielektrischen Eigenschaften auf dem Leiter, die durch gute Weichheit und Flexibilität ausgezeichnet ist. , Beispiel 3 Ein Kupferleiter von 2 mm Durchmesser wird mit einem Polystyrolband von o,6 mm Dicke umhüllt und 5 Sekunden der Einwirkung eines fein zerstäubten Gemisches aus 25 Teilen Methylenchlorid, 2o Teilen Tetrachlorkohlenstoff, 5 Teilen Benzol und 5o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen .45 bis 5o0 ausgesetzt und hierauf durch ein Rohr geleitet, in welchem aus Düsen Wasserdampf Voll 12o0 auf ihn geblasen wird. Man führt ihn dann durch einen Heißlufttrockenkanal von iio° und läßt hierauf abkühlen. Die Arbeitsweise wird kontinuierlich ausgeführt. Man erhält eine schaumförmige Isolierung von guten dielektrischen und mechanischen Eigenschaften. Beispiel .I Ein Kupferleiter von 1,2 mm Durchmesser wird mit Polystyrolfäden von etwa i mm Durchmesser in enger Wicklung umgeben und sodann mit einem DampfgCmisch aus 2o Teilen Methylenchlorid und 8o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen .a.5 bis 5o0 bei einem Druck von mehr als i Atmosphäre behandelt und anschließend durch einen Kanal, der mit Infrarotlainpen auf 150' geheizt ist, geführt. Es entsteht unter etwa 3facher Vergrößerung des Volumens des ursprünglichen Polystyroldrahtes eine poröse Isoliermasse von sehr guter Biegefestigkeit und ausgezeichneten dielektrischen Eigenschaften. Beispiel 5 Ein Kupferleiter von 1,2 mm Durchmesser wird durch mehrmaliges Tauchen in eine Lösung, bestehend aus 6o Teilen Polystyrol und 4.o Teilen Benzol und Zwischentrocknung bei 9o0 nach jedem Tauchvorgang mit einem lackartigen Überzug von Polystyrol mit einer Schichtdicke von 0,3 mm versehen und anschließend mit einem Gemisch, bestellend aus 32 Teilen Methylenchlorid, 5 Teilen Benzol und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 5 5 bis 60', berieselt, hierauf durch ein Rohr geführt, das von Wasserdampf von 12o° durchströmt wird, und nach dem Verlassen dieses Rohrs durch Entgegenblasen von 5o0 warmer Luft von äußerlich anhaftendem Wasser befreit. Es entsteht eine Isolierung von etwa 1,4. mm Stärke mit sehr guten dielektrischen Eigenschaften und guter Biegetestigkeit. Der isolierte Draht wird mit einer Umklöppelung aus Metallfäden umgeben, um welche anschließend ein Gemisch aus 6o Teilen Polyvinylchlorid und 4o Teilen Dioctylphthalat und o,5 Teilen Ruß auf der Schneckenspritzmaschine gespritzt wird. Durch die Metallfädenumflechtung und den Kunststoffmantel wird ein gegen mechanische Beanspruchungen sehr widerstandsfähiges Kabel erhalten.
  • Beispiel 6 Ein Kupferleiter von i,5 mm Durchmesser wird in einer Schneckenspritzmaschine bei 14.o bis 19o° mit einem allseitigen Überzug von Polystyrol versehen und der noch warme Leiter kurz nach dem `'erlassen der Spritzmaschine mit einem Flüssigkeitsgemisch, bestehend aus d.o Teilen Methylenchlorid und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 6o bis 65°, berieselt. Dann wird der Leiter durch ein Rohr, durch welches Wasserdampf von 1200 strömt, geführt und anschließend durch Entgegenblasen von 50° warmer Luft getrocknet. Es entsteht eine poröse Isolierschicht von ausgezeichneten dielektrischen Eigenschaften.
  • Beispiel 7 Ein Kupferleiter von 2 mm Durchmesser wird mit einem Poly styrolband von o,6 mm Stärke und 5 mm Breite in einem Abstand von etwa ..1. mm umwickelt und hierauf durch ein Rohr geleitet, in welchem sich ein dampfförmiges Gemisch aus 3o Teilen Methylenchlorid, io Teilen Tetrachlorkohlenstoff und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 52 bis 580 bei einer Temperatur von 70° befindet, wobei dafür Sorge getragen wird, daß der Druck der Dampfmischung größer als i Atmosphäre ist. Der Draht wird mit einer derartigen Geschwindigkeit durchgeführt, daß er etwa i bis 2 Sekunden der Einwirkung des dampfförmigen Gemisches ausgesetzt ist. Nach dem Verlassen dieses Rohrs wird der Leiter durch ein mit Infrarotstrahlen ausgestattetes Rohr, dessen Temperatur 950 beträgt, geführt. Man erhält eine poröse Isolierung von guten dielektrischen Eigenschaften und guter Biegefestigkeit. Beispiel 8 Ein Kupferdraht von 1,2 mm Durchmesser wird mit einem Polystyrolfaden von 2 mm Durchmesser in einem Abstand von .4 mm umwickelt und dann in horizontaler Richtung durch ein Rohr geleitet, in welchem auf den Leiter an fünf Stellen gleichzeitig ein 6o0 warmes Flüssigkeitsgemisch aus 3o Teilen Trichloräthylen, io Teilen Benzol und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 52 bis 570 niederrieselt. Nach dem Verlassen dieses Rohrs wird der Leiter durch ein zweites Rohr geführt, durch welches Wasserdampf von 120' strömt. Dann wird er durch Entgegenblasen von 5o0 warmer Luft getrocknet und abkühlen gelassen. Man erhält auf dem Leiter eine poröse, hochwertige Isolierschicht. Beispiel 9 Ein Kupferdraht von 1,2 mm Durchmesser wird unter Verwendung einer etwa 6o°/oigen Lösung von Polystyrol in Benzol mit. einer Lackierung von o,4 mm Stärke versehen und durch ein Rohr geleitet, in welchem an zehn Stellen ein Gemisch aus q.o Teilen Tetrachlorkohlenstoff und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 52 bis 570 niederrieselt. Nach Verlassen dieses Rohrs wird der Leiter durch ein zweites Rohr geführt, in welchem an 2o Stellen durch kleine Düsenöffnungen Wasser von 95° auf den Leiter fließt. Anschließend wird durch EntgegMblasen von Heißluft getrocknet. Man erhält eine poröse Isolierung von guten mechanischen und dielektrischen Eigenschaften.
  • Beispiel io Ein Kupferleiter von 2 mm Durchmesser wird mit 0,4 mm starken und 3 mm breiten Bändern aus Polymethacrylsäuremethylester in enger Wicklung umgeben und hierauf durch ein Rohr geführt, in welchem auf den Leiter an zehn Stellen ein Gemisch aus 3o Teilen Methylenchlorid, io Teilen Benzol und 6o Teilen Petroläther von den Siedegrenzen 55 bis 6o° aus kleinen Düsen rieselt. Nach Verlassen dieses Rohrs wird der Leiter durch ein zweites, mit Wasserdampf von i2o° durchströmtes Rohr geführt und hierauf durch Entgegenblasen von Heißluft getrocknet. Man erhält eine poröse Isolierung von guten mechanischen und dielektrischen Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Weiterbildung des Verfahrens zur Herstellung dielektrisch hochwertiger Isolierungen aus thermoplastischen Kunststoffen, gemäß Patent 863 959, dadurch gekennzeichnet, daß man kunststoffumhüllte Leiter der Einwirkung von feinverteilten Flüssigkeitsgemischen, bestehend aus Lösungsmitteln für den Kunststoff und aus den Kunststoff nicht lösenden oder nur quellenden Flüssigkeiten mit Siedepunkten, die zweckmäßig niedriger als der Erweichungspunkt des Kunststoffes liegen, oder den Dämpfen dieses Gemisches aussetzt und anschließend auf Temperäturen oberhalb des Erweichungspunktes der plastischen Masse erwärmt.
DEB14187A 1951-03-15 1951-03-15 Verfahren zur Herstellung dielektrisch hochwertiger Isolierungen aus thermoplastischen Kunststoffen Expired DE876554C (de)

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