DE876014C - Schnurlaufring fuer Angelruten - Google Patents

Schnurlaufring fuer Angelruten

Info

Publication number
DE876014C
DE876014C DEL8713A DEL0008713A DE876014C DE 876014 C DE876014 C DE 876014C DE L8713 A DEL8713 A DE L8713A DE L0008713 A DEL0008713 A DE L0008713A DE 876014 C DE876014 C DE 876014C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
fishing
line
ring
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL8713A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton F Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL8713A priority Critical patent/DE876014C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE876014C publication Critical patent/DE876014C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K87/00Fishing rods
    • A01K87/04Fishing-line guides on rods, e.g. tips

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)

Description

Bisher bekannt sind Schnurlaufringe an Angelruten, die entweder in sich geschlossene Ringe sind oder aber durch beiderseitige Befestigung an der Angelrute, wie bei den Schlangenringen, geschlossen werden. Beide Arten haben den Nachteil, daß vor dem Einziehen der Angelschnur Schwimmer, Blei und Vorfach mit Angel bzw. das Vorfach mit dem Blinker oder der künstlichen Fliege von der Angelschnur ab- und nach dem Einziehen wieder anmontiert werden müssen.
Erstrebt wird der Wegfall des lästigen und zeitraubenden Ab- und Wiederanmontierens der Armaturen an der Angelschnur.
Das erreicht die Erfindung dadurch, daß erstens sämtliche Schnurlauf ringe nur einseitig an der Angelrute befestigt sind und zweitens durch ihre besondere Formung, die sie auf der anderen Seite offen läßt, um die Schnur einführen zu können,-ohne an dieser Stelle eine Verschlingungsgefahr für die durchlaufende Schnur beim Auswerfen der Angel zu bieten. Die Form der Schnurlaufringe gemäß der Erfindung ist im Prinzip aus der Wendel entwickelt, und zwar sind mindestens eine volle und sieben Achtel kreisförmig umlaufende Wendelwindungen, mit einem Abstand, der bequem die Angelschnur durchläßt, erforderlich (wahlweise können auch mehrere volle Wendelwindungen Verwendung finden), von denen das eine Ende rechtwinklig und horizontal von den Wendelwindungen weggebogen ist und zwecks Befestigung an der
Angelrute in bekannter Weise" abgeflacht und "aufgerauht ausgeführt ist, während das andere Ende der Wendelwindungen· gerade, vertikal zur Angelrute, hingeführt ist und so weit von dieser abstehen muß, daß die Angelschnur auch hier hindurchgeführt werden kann.
Γη der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausf ührungsbeispielen veranschaulicht. Darin stellen dar
ίο Abb. ι einen Ring, wie sie über die Länge der Angelrute verteilt angebracht werden,
Abb. 2 einen am äußersten Ende der Rute befindlichen Ring,
Abb. 3 einen ebensolchen Ring in anderer Ausführung,
Abb. 4 einen langstieligen, umklappbaren Ring.
Bei dem in Abb. ι dargestellten Ring ist das
zur Befestigung an der Rute-e dienende abgeflachte, rechtwinklig von der Wendel c abgebogene Ende a
ao an der Rute e in bekannter Weise befestigt. Das zweite Ende b der Wendel c wird, entgegen der bisher üblichen Weise, nicht an der Rute befestigt, sondern bleibt offen. Um die Verschlingungsgef ahr für die Angelschnur an dieser Stelle auszuschließen, ist dieses freie Ende b des Schnurlauf ringes c an der Seite'der Angelruten ein Stück, etwa bis "zu ihrer halben Dicke hingeführt.
Der in Abb. 2 gezeigte, am äußersten dünnen Ende 'der Angelrute befestigte sogenannte Endringe' muß über das Rutenende/ etwas hinausragen; außerdem darf wegen der Verschlingungsgef ahr für die Angelschnur das offene. Ende b' der Wendelwindungen nicht am äußeren Ringrand liegen, sondern auf der inneren; der Rute zugekehrten Seite; deshalb ist das andere, zur Befestigung an der Angelrute dienende Ende a' der Wendelwindungen anstatt rechtwinklig von den Ringwindungen weg rechtwinklig außerhalb der Ringwindüngen c' an diesen entlang unter Wahrung des Abstandes zum Hindurchführen der Angelschnur zur Rutenspitze zurückgeführt ausgebildet und für die Befestigung an der Rute abgeflacht und angerauht.
Da am Endring die Angelschnur bei Zugbeanspruchung starker Knickung'ausgesetzt ist, so ist für stark beanspruchteAngelruten eine besondere mehrfache, stufenweise, stumpfwinklige Ausleitung der Angelschnur zum Wasser hin von großem Vorteil. Das wird dadurch erreicht, daß mehrere volle Wendelwindungen c" (Abb. 3) in erheblich größerem Abstand voneinander und mit immer größer werdenden Durchmessern Verwendung finden, so daß sich die Wendel c" trichter- bzw. trompetenschalltrichterförmig erweitert, je weiter sie sich von der Rutenspitze / entfernt. Das zur Befestigung an der Angelrutenspitze f dienende Ende a" der trichterförmig erweiterten Wendel c" muß, um die Verschlingungsgefähr der Angelschnur zu verhindern, bogig und in gleicher Ebene mit der äußersten, größten Wendelwindung außerhalb dieser zur Rutenspitze zurückgeführt werden. An dieser ist das Befestigungsende a" zwecks Befestigung an der ·. Rute so gebogen, daß die Achse der Wendel parallel zur Rutenachse steht. Das BefestigHngsende a" stellt dadurch einen die Endringspirale tragenden, über die Rutenspitze hinausragenden Stiel dar, der einen genügend großen Abstand von allen Teilen der Wendelwindungen haben muß, um die Angelschnur g bequem hindurchführen zu können. Das andere offenbleibende Ende b" der Wendelwindungen muß auch beim Endring wie bei den Schnurlaufringen seitlich von der Rute zu dieser hingeführt sein, darf aber nicht auf der anderen Seite. der Angelschnur vorstehen, weil hier die größte Verschlingungsgefahr für die Schnur besteht.
Dieses offenbleibende Ende b'" kann bei den umklappbaren langstieligen Schnurlaufringen c" gemäß Abb. 4, sogenannten Führungsringen für Spinnruten, wahlweise entweder bis zur Rute e hin oder nur bis an den Stiel h herangebogen sein.
Die der Befestigung dienenden Enden aller Ringarten, insbesondere das des Endringes, können durch Anbringung von Versteifungsdrähten, Tubenfassung oder in anderen bekannten Arten verstärkt werden.
Als Herstellungsmaterial sind die bekannten Metalldrähte zu verwenden, besonders für den Endring eignen sich aber auch solche mit flacher Profilierung und Metallbänder.
Die mit der Angelschnur in Berührung kommenden Teile der Ringe, insbesondere die äußerste Windung des Endringes, können mit einem Celluloid- oder anderen bekannten Materialüberzug oder Einlage versehen werden.
Jede beliebige Stelle der Angelschnur kann an einem solchen Schnurlaufring angelegt und durch die Wendelwindungen hindurch eingeführt werden, ohne Schwimmer, Blei, Spinner, Fliege bzw. Vorfach mit Angelhaken ab- und wieder anmontieren zu müssen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schnurlauf ring für Angelruten, dadurch gekennzeichnet, 'daß der Ring offen und in Wendelform gewunden ist, wobei er nur mit einem Ende an der Rute befestigt ist, während das andere Ende offen ist.
2. Schnurlauf ring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel mindestens eine volle und sieben Achtel Windungen aufweist, welche voneinander Abstände zum bequemen Durchführen der Angelschnur haben, wobei das freie Ende (V) zur Angelrute hingeführt ist, aber so weit Abstand behält) daß auch hier die Angelschnur durchgeführt werden kann, während das andere Ende (a) rechtwinklig von der Wendel abgebogen und zur Befestigung an der iao Angelrute in bekannter Weise an dieser in Richtung auf den Griff entlang geführt ist.
3. Schnurlauf ring nach Anspruch 1 als Rutenspitzenendring, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Befestigung an der Rutenspitze dienende Ende (a',_ a") unter Wahrung des Abstandes für
die Hindurchführung der Angelschnur außerhalb der Windungen der Wendel zur Rutenspitze zurückgeführt ist, so daß es auf derselben Seite liegt wie das offene Ende (b', b") und einen Stiel bildet, der den Schnurlaufring über die Rutenspitze hinausragend halt.
4. Schnurlauf ring nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine vermehrte Zahl von Windungen vorgesehen ist, welche immer größer werdende Durchmesser haben, je weiter sie sich von der Angelrutenspitze nach außen hin entfernen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5094 4.53
DEL8713A 1951-04-08 1951-04-08 Schnurlaufring fuer Angelruten Expired DE876014C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL8713A DE876014C (de) 1951-04-08 1951-04-08 Schnurlaufring fuer Angelruten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL8713A DE876014C (de) 1951-04-08 1951-04-08 Schnurlaufring fuer Angelruten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE876014C true DE876014C (de) 1953-05-07

Family

ID=7257668

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL8713A Expired DE876014C (de) 1951-04-08 1951-04-08 Schnurlaufring fuer Angelruten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE876014C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3060618A (en) * 1960-10-11 1962-10-30 Grishkin William Line guide tip
US4428141A (en) 1982-02-10 1984-01-31 Oscar Kovalovsky Line guide for fishing rods
US4454676A (en) * 1980-04-30 1984-06-19 Hardy Brothers (Alnwick) Limited Lineguide assembly

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3060618A (en) * 1960-10-11 1962-10-30 Grishkin William Line guide tip
US4454676A (en) * 1980-04-30 1984-06-19 Hardy Brothers (Alnwick) Limited Lineguide assembly
US4428141A (en) 1982-02-10 1984-01-31 Oscar Kovalovsky Line guide for fishing rods

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3117622A1 (de) Springseil
DE876014C (de) Schnurlaufring fuer Angelruten
DE1902040A1 (de) Schwimmer für ein Angelgerät zum Angeln mit der Fliege
DE19836255C2 (de) Pose
DE3710671A1 (de) Einrichtung zum angeln
DE60003878T2 (de) Finne für Fischköder
DE932282C (de) Weitwurf-Standrolle fuer Angler
DE202020004676U1 (de) Gewicht für den Angelsport
DE831737C (de) Fadenriet
AT163334B (de) Angelgerät
DE1962805A1 (de) Messgeraetstativ
AT165572B (de) Von Hand betätigbares Erdbohrgerät
DE8007741U1 (de) Posenhalter
AT154334B (de) Deckenrosette für Zugpenden.
DE937924C (de) Schraubenzugfeder
DE811101C (de) Mantel aus wasserabweisendem Stoff
DE3442981A1 (de) Bissanzeigevorrichtung, insbesondere zur verwendung beim grundangeln
DE8008763U1 (de) Pose fuer angelgeraete
DE8113134U1 (de) Springseil
DE9405985U1 (de) Auswechselbarer Angelschwimmer
AT238923B (de) Schnurrollenantrieb für Rollvorhänge
DE886702C (de) Foerderschnecke fuer Fleischwoelfe
DE2651736A1 (de) Schwimmer mit einer durchlaufeinrichtung fuer eine mit einem angelhaken versehene angelschnur
DE1813185C (de) Angelrolle
DE407387C (de) Rollenkorb