DE875689C - Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden - Google Patents

Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden

Info

Publication number
DE875689C
DE875689C DEL4393D DEL0004393D DE875689C DE 875689 C DE875689 C DE 875689C DE L4393 D DEL4393 D DE L4393D DE L0004393 D DEL0004393 D DE L0004393D DE 875689 C DE875689 C DE 875689C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
secondary emission
emission layer
cerium
lanthanum
layer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL4393D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Falke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL4393D priority Critical patent/DE875689C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875689C publication Critical patent/DE875689C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/12Manufacture of electrodes or electrode systems of photo-emissive cathodes; of secondary-emission electrodes
    • H01J9/125Manufacture of electrodes or electrode systems of photo-emissive cathodes; of secondary-emission electrodes of secondary emission electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/32Secondary-electron-emitting electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2201/00Electrodes common to discharge tubes
    • H01J2201/32Secondary emission electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Sekundäremissionsschicht für Prallelektroden In der letzten Zeit haben Sekundäremissionsschichten, die aus Legierungen von Erdalkaliinetallen mit Schwerm,tallen bestehen und die nach einer Glühbehandlung im Hochvakuum einen großen el:ulidäremissionslcoeffizieliten besitzen, immer mehr an Bedeutung gewonnen.
  • Die Erfindung betrifft eine zur Aussendung von Sekundärelektronen geeignete Schicht, insbesondere für Prallelektroden von ein- und mehrstufigen Elektronenvervielfachern, und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
  • Zu dieseln Zweck sind bisher Emissionsschichten aus Cäsium. Cäsiumoxyd und Silber oder aus Magnesium bzw. Magnesiumlegierungen oder aus Beryllium bzw. Berylliumlegierungen benutzt worden. Als Legierungsbestandteile wurden basische Metalle, beispielsweise Kupfer, Nickel oder Silber, verwendet. Eine solche Legierung besteht beispielsweise aus 30 % Magnesium und 70 % Kupfer. Diese Emissionsschichten haben den Nachteil, daß sie unter Einwirkung von Luft bzw. Sauerstoff oder Kohlendioxyd nicht beständig sind und nur eine geringe Temperaturbeständigkeit besitzen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun für die Sekundäremissionsschicht von Prallelektroden metallisches Cer bzw. Lanthan oder eine Cer- bzw. Lanthanlegierung, insbesondere mit Kupfer, Nickel. Silber oder Gold benutzt. Die Legierung enthält bis zu -.o °/o, vorzugsweise o,5 bis 2,5 % Cer oder Lanthan. Beispielsweise besteht die Schicht aus ,5 % Cer und 97,5 % Kupfer.
  • Die neuen Sekundäremissionsschichten zeichnen sich durch eine sehr gute Luft- und Temperaturbeständigkeit aus: weiterhin lassen sie sich verhältnismäßig einfach formieren. Durch Versuche ist festgestellt worden, daß eine derartige Emissionsschicht selbst bei Luftzutritt von langer Dauer, beispielsweise von mehreren Tagen, noch wirksam ist.
  • Die beiden Metalle Cer und Lanthan können auch gemeinsam mit Nickel oder Kupfer in einer Lernären Legierung verwendet werden.
  • Die Elektronenausbeute von Sekundäremissionsschichten wird durch das Verhältnis der austretenden Elektronen zu den auftreffenden Elektronen ausgedrückt. Dieses Verhältnis liegt bei Prallelektroden .aus einer Cer- bzw. Lanthanlegierung bei einer Geschwindigkeit der auftreffenden Primärelektronen, die einer Spannung von Zoo V entspricht, bei 5 bis g. Das gleiche gilt für Prallelektroden, :die mit einer komplexen oder oxydierten Cer- bzw. Lanthanschicht bedeckt sind. Bei einer Elektronengeschwindigkeit, die einer Spannung von 5oo bis 8oo V entspricht, ergibt sich ein Sekundäremissionsfaktor von io bis 16.
  • Das Mengenverhältnis von Cer und Lanthan oder beider zusammen zu den Schwermetallen, beispielsweise Kupfer oder Nickel, ist nicht kritisch, so daß selbst bei einem Gehalt der beiden seltenen Erdmetalle von ungefähr i °/o die vorstehend angeführten Ausbeuten erreicht werden.
  • Die neuen Schichten werden nach folgendem Verfahren hergestellt: Die aufgedampften Lanthan-und Cerschichten bzw. die Legierungen werden einem Formierungsprozeß unterworfen, in dem die Prallelektroden auf q.oo bis 5öo° bei Drücken in der Größenordnung von io-4 mm Quecksilbersäule oder niedrigeren Drücken etwa 2o bis 6o Minuten erwärmt werden. Die Herstellung der Sekundäremissionsschichten kann in einem besonderen Vakuumgefäß erfolgen.
  • Nach der Formierung haben die Cer- und Lanthanschichten bzw. die Legierungen die vorstehend angegebene hohe Elektronenausbeute. Die bestimmenden Faktoren für die Größe des Sekundäremissionskoeffizienten sind die Verbindungen des Cers und Lanthans mit den bei der Erwärmung frei werdenden oder sonst noch im Entladungsgefäß vorhandenen Gase. Cer und Lanthan scheiden bei der Erwärmung aus der Legierung teilweise aus und ,gehen sofort mit den anwesenden Gasen Verbindungen ein, die hauptsächlich ein Gemisch von Nitriden und Oxyden darstellen, weiterhin sind bei diesen Verbindungen Carbonate, Hydroxyde und Hydride vorhanden. Infolge des niedrigen Dampfdruckes dieser Verbindungen sind die so gebildeten Schichten bis zu Temperaturen von goo bis i ooo° beständig.
  • Sollte die Emissionsfähigkeit der Schicht nach der Fertigstellung des Vakuumgefäßes, beispielsweise des Vervielfachers, durch Luftzutritt nachlassen, so kann die Abnahme der Leistungsfähigkeit durch kurzes Ausheizen der Schicht im Hochvakuum vollkommen rückgängig gemacht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sekundäremissionsschicht für Pra:llelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus den Oxyden, Hydroxyden; Hydriden, Nitriden und/oder Carbonaten des Cer und Länthan besteht.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer Sekundäremissionsschicht nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus metallischem Cer oder Lanthan bzw. den Legierungen dieser Metalle mit Kupfer, Nickel, Silber oder Gold mittels der aus den Verbindungen frei werdenden oder im Entladungsgefäß vorhandenen Gase gebildet wird.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung einer Sekundäremissionsschicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung bis zu 40 °/o, insbesondere o,5 bis 2,5 % Cer oder Lanthan bzw. Cer und Lanthan enthält. q.. Verfahren zur Herstellung einer Sekundäremissionsschicht nach den Ansprüchen-,> und 3; dadurch gekennzeichnet, daß die aufgedampften Metallschichten oder die Legierungen einem Formierüngsprozeß unterworfen werden, in dem sie bei Drücken von io--4 mm Quecksilbersäule oder niedrigeren Drücken auf etwa 400 bis 50o° erwärmt werden. 5. Verfahren zur Herstellung einer Sekundäremissionsschicht nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Schicht in einem besonderen Vakuumgefäß erfolgt.
DEL4393D 1942-06-28 1942-06-28 Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden Expired DE875689C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL4393D DE875689C (de) 1942-06-28 1942-06-28 Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL4393D DE875689C (de) 1942-06-28 1942-06-28 Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE875689C true DE875689C (de) 1953-05-04

Family

ID=7256498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL4393D Expired DE875689C (de) 1942-06-28 1942-06-28 Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE875689C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344936A1 (de) * 1973-07-09 1975-02-06 Bbc Brown Boveri & Cie Thermische kathode fuer elektronenroehren und verfahren zu deren herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344936A1 (de) * 1973-07-09 1975-02-06 Bbc Brown Boveri & Cie Thermische kathode fuer elektronenroehren und verfahren zu deren herstellung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE875689C (de) Sekundaeremissionsschicht fuer Prallelektroden
DE1012698B (de) Verfahren zur Herstellung von Sekundaeremissionskathoden mit einer Magnesiumoxydoberflaeche
DE1213927B (de) Indirekt geheizte Kathode und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE858738C (de) Pulverfoermiger, nicht verdampfender Fangstoff fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE611335C (de) Verfahren zur Aktivierung von Kathoden, bei denen in einem hochschmelzenden Grundmetall hochemissionsfaehiges Material enthalten ist
AT126278B (de) Glühkathode.
DE523892C (de) Gluehkathode aus schwer schmelzbarem Metall, insbesondere Wolfram
DE607721C (de) Verfahren zum Entwickeln von Erdalkalimetall in Entladungsgefaessen
DE875841C (de) Getterstoff fuer elektrische Entladungsroehren
AT160360B (de) Verfahren zur Herstellung von Hochvakuumentladungsröhren.
DE562616C (de) Verfahren zum Niederschlagen von Chrom auf einen gluehenden Koerper
DE890101C (de) Fangstoffpille mit einer Erdalkali-Magnesium-Legierung fuer elektrische Entladungsgefaesse
AT127592B (de) Verfahren zur Herstellung von Katholen für Entladungsröhren.
DE331414C (de) Vakuumroehre
DE308137C (de)
AT62128B (de) Leuchtkörper für elektrische Glühlampen und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT203101B (de) Kalte Hohlelektrode
AT131763B (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Entladungsröhren.
DE370292C (de) Gluehkathodenroehre zur Erzeugung elektrischer Schwingungen, insbesondere fuer die Zwecke der drahtlosen Telegraphie
DE593491C (de) Verfahren zur Herstellung von kalten Kathoden fuer elektrische Gasentladungsroehren
DE420581C (de) Verfahren zur Herstellung von Materialien, welche faehig sind, in hohem Masse bei Erhitzung Elektronen auszusenden
DE201283C (de)
DE193221C (de)
DE350701C (de) Verfahren zur Herstellung von Hochvakuumroehren
AT113427B (de) Verfahren und Einrichtung zur Absorption unedler Gase bei der Fabrikation elektrischer Entladungsröhren.