DE87558C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE87558C DE87558C DENDAT87558D DE87558DA DE87558C DE 87558 C DE87558 C DE 87558C DE NDAT87558 D DENDAT87558 D DE NDAT87558D DE 87558D A DE87558D A DE 87558DA DE 87558 C DE87558 C DE 87558C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- edge
- solder
- lid
- cover
- torn
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 claims description 12
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 5
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000009924 canning Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D17/00—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
- B65D17/42—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions with cutting, punching, or cutter accommodating means
- B65D17/46—Wires, strings or the like, e.g. rip cords
- B65D17/462—Tearing-strips or -wires
- B65D17/464—Tearing-strips or -wires with tongues or tags for engagement by slotted keys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Verschlufs für Blechbüchsen, wie Conserven- und
ähnliche Büchsen, bei welchen der fest aufgelöthete Deckel durch Abreifsen des Deckeloder
oberen Gefäfsrandes gelöst wird.
Derartige Verschlüsse bieten an und für sich nichts Neues, da es längst bekannt ist, den mit
dem Rande auf das Gefäfs gelötheten Deckel durch Abreifsen dieses Randes zu entfernen.
Damit diese Verrichtung ohne gröfsere Kraftaufwendung vor sich geht, mufs der abzureifsende
Rand möglichst schmal sein, beim Auflöthen dieses tritt aber fast immer der Fall
ein, dafs das Loth bis zu dem oberen Büchsenrande fliefst und so die Deckelplatte auf den
oberen Büchsenrand festlöthet, wodurch nun nach Abreifsen des Randes der Deckel nicht
gelöst ist, sondern · noch einer zweiten Lostrennung bedarf.
Diesem Uebelstande soll durch vorliegende Erfindung abgeholfen werden, d. h. es soll der
Deckel nach Abreifsen des Randes ohne jedwede weitere Anwendung von Werkzeugen leicht von der Büchse abhebbar sein.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Verschlufs in verschiedenen Ausführungsformen
dargestellt.
Fig. 7 zeigt zur Erläuterung einen Verschlufs der bis jetzt gebräuchlichen Art. Der Deckel B,
an dessen Rand sich ringsum ein Einschnitt d befindet, wird auf die Büchse A aufgesetzt und
dann verlöthet; infolge der Capillarität fliefst das Loth aber so weit, als sich die beiden
Flächen, des Deckels sowohl wie der Büchse, berühren bezw. sehr nahe an einander liegen,
und hierdurch gelangt es auch bis an den oberen Rand der Büchse und löthet den auf
diesem Rande aufliegenden Deckel fest, so dafs nach Abreifsen des Streifens g an dem Einschnitte
d die Deckelplatte B doch noch fest verlöthet auf der Büchse A liegt und mit einem
Messer oder anderen Werkzeuge besonders losgetrennt werden mufs.
Um dies nun zu verhüten, ist der Deckel bezw. die Büchse so eingerichtet, dafs die
Capillarität in Höhe des das Abreifsen erleichternden Einschnittes d oder gegenüber
demselben plötzlich aufgehoben wird, und zwar derart, dafs sich das Loth nur auf die
Fläche des Abreifsstreifens vertheilen kann, d. h. wenn dieser abgerissen ist, darf keine
andere Stelle des Deckels mit Loth behaftet sein.
Zum Zwecke, die capillare Attraction an der geeigneten Stelle aufhören zu machen, wird
zwischen Deckel und Büchse ein entsprechend gröfserer Zwischenraum c angebracht, welcher
entweder durch Biegungen des Deckels (Fig. 1 bis 6) oder durch Umbiegen des Büchsenrandes
nach innen zu (Fig. 8,9,12 und 13),
oder durch eine theils im Deckel, theils in der Büchse selbst befindliche hohlkehlartige Rinne
(Fig. 14 bis 24) gebildet wird.
In den Fig. 1 bis 15 wird der Deckel B
über die Büchse A gesetzt, beim Oeffhen der Büchse also der Rand g des Deckels abgerissen,
bei der in den Fig. 16 bis 24 gezeigten Anordnung wird der Deckel B in die Büchse
eingesetzt, wobei dann zwecks Oeffnung der
Büchse der obere Rand \ derselben abgerissen wird.
Bei allen diesen Anordnungen mufs nun der Zwischenraum c so angebracht sein, dafs er
zwischen der Kante des Deckelrandes, wo das Loth aufgetragen wird, und der auf dem Rande
des Gefäfses aufliegenden Deckelplatte b sich befindet, und zwar so, dafs die schwächere
Stelle des Deckel- oder Gefäfsrandes, die Kerbe d oder, wie in den Fig. 2, 3, 5, 6, 9 und 13,
die durch Pressung geschwächte Kante d1, an welchen Stellen die Trennung des Randes g
von der Deckelplatte b erfolgt, von dem einfliefsenden Lothe nicht mehr erreicht wird,
denn beim Verlöthen würde das Loth, welches zwischen die beiden sich berührenden Flächen
des Deckelrandes g und des Gefäfses A fliefst, wenn der Zwischenraum c nicht vorhanden
wäre, bis an die Kante des Gefäfses A gehen, auf welcher der Deckel B aufliegt, und diesen,
wie schon gesagt, mit festlöthen, wodurch natürlich die ganze Einrichtung des abzureifsenden
Streifens g unnütz wird; bei vorliegender Anordnung dagegen fliefst das Loth in dünner
Schicht bis zu dem Zwischenraum c, und da hier die Berührung der beiden Löthflächen
aufhört, so kann auch das Loth an dieser Stelle nicht weiter fliefsen, zumal es nur in
ganz geringen Mengen bis dahin gelangt, folglich bleibt der jenseits des Zwischenraumes
liegende Theil oder der Zwischenraum selbst, sowie die auf dem Gefäfsrande aufliegende
Deckelfiäche b vollständig frei von Loth. Wird also nun der durch die Kerbe d oder durch
irgend eine Anordnung begrenzte Streifen g mittelst Schlüssels oder ähnlichen Werkzeuges,
das an die Zunge T angesetzt wird, abgerissen, so ist durch diese Mafsnahme der Deckel B
vollständig frei und kann leicht abgenommen werden, ohne dafs von dem Inhalt der Büchse
etwas verschüttet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verschlufs für Conserven- oder ähnliche Büchsen, bei denen zum Oeffhen ein Streifen des Deckelrandes oder des Gefäfses abgerissen wird, gekennzeichnet durch eine von der Lothauftragestelle aus vor bezw. in gleicher Höhe mit dem zum Abreifsen dienenden Einschnitte (d) liegende Erweiterung (c) des Zwischenraumes der sich berührenden und zu verlöthenden Flächen der Büchse und des Deckels, zum Zweck, ein Fliefsen des Lothes über die Abreifsstelle hinaus zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87558C true DE87558C (de) |
Family
ID=359522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87558D Active DE87558C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87558C (de) |
-
0
- DE DENDAT87558D patent/DE87558C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE87558C (de) | ||
| DE2421314C3 (de) | Leicht zu öffnender Eindruckverschluß in einem Behälterdeckel | |
| DE2246277A1 (de) | Behaelterverschluss | |
| DE371985C (de) | Handstempel | |
| DE7709463U1 (de) | Zweiteiliger Abgabeverschluss fuer Behaelter insbesondere fuer Fluessigkeiten | |
| CH409670A (de) | Ausgiesser an einem Behälter | |
| DE568430C (de) | Befestigung fuer abzureissende Blaetter von Stapeln, insbesondere Kalendern | |
| DE218984C (de) | ||
| DE270747C (de) | ||
| DE6927336U (de) | Elektrische kontaktvorrichtung. | |
| DE36970C (de) | Sicherheitsverschlufs für Ueberwurfbügel an Flaschenstöpseln | |
| DE276874C (de) | ||
| DE210737C (de) | ||
| DE383300C (de) | Buechsenoeffner | |
| DE29717850U1 (de) | Ausstreifklemme | |
| DE638000C (de) | Klemmvorrichtung zum Zusammenhalten ungelochter Blaetter o. dgl. | |
| DE278050C (de) | ||
| DE183578C (de) | ||
| DE172014C (de) | ||
| DE1536018C (de) | Behälter mit folienförmiger Verschlußplatte zum Abreißen | |
| DE1050218B (de) | ||
| DE2060993A1 (de) | Doseneinsatz,insbesondere fuer Farb- und Lackdosen | |
| DE238920C (de) | ||
| DE150308C (de) | ||
| AT22794B (de) | Aus einem Stück bestehende Flaschenkapsel. |