DE87558C - - Google Patents

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DE87558C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D17/00Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
    • B65D17/42Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions with cutting, punching, or cutter accommodating means
    • B65D17/46Wires, strings or the like, e.g. rip cords
    • B65D17/462Tearing-strips or -wires
    • B65D17/464Tearing-strips or -wires with tongues or tags for engagement by slotted keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Verschlufs für Blechbüchsen, wie Conserven- und ähnliche Büchsen, bei welchen der fest aufgelöthete Deckel durch Abreifsen des Deckeloder oberen Gefäfsrandes gelöst wird.
Derartige Verschlüsse bieten an und für sich nichts Neues, da es längst bekannt ist, den mit dem Rande auf das Gefäfs gelötheten Deckel durch Abreifsen dieses Randes zu entfernen. Damit diese Verrichtung ohne gröfsere Kraftaufwendung vor sich geht, mufs der abzureifsende Rand möglichst schmal sein, beim Auflöthen dieses tritt aber fast immer der Fall ein, dafs das Loth bis zu dem oberen Büchsenrande fliefst und so die Deckelplatte auf den oberen Büchsenrand festlöthet, wodurch nun nach Abreifsen des Randes der Deckel nicht gelöst ist, sondern · noch einer zweiten Lostrennung bedarf.
Diesem Uebelstande soll durch vorliegende Erfindung abgeholfen werden, d. h. es soll der Deckel nach Abreifsen des Randes ohne jedwede weitere Anwendung von Werkzeugen leicht von der Büchse abhebbar sein.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Verschlufs in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. 7 zeigt zur Erläuterung einen Verschlufs der bis jetzt gebräuchlichen Art. Der Deckel B, an dessen Rand sich ringsum ein Einschnitt d befindet, wird auf die Büchse A aufgesetzt und dann verlöthet; infolge der Capillarität fliefst das Loth aber so weit, als sich die beiden Flächen, des Deckels sowohl wie der Büchse, berühren bezw. sehr nahe an einander liegen, und hierdurch gelangt es auch bis an den oberen Rand der Büchse und löthet den auf diesem Rande aufliegenden Deckel fest, so dafs nach Abreifsen des Streifens g an dem Einschnitte d die Deckelplatte B doch noch fest verlöthet auf der Büchse A liegt und mit einem Messer oder anderen Werkzeuge besonders losgetrennt werden mufs.
Um dies nun zu verhüten, ist der Deckel bezw. die Büchse so eingerichtet, dafs die Capillarität in Höhe des das Abreifsen erleichternden Einschnittes d oder gegenüber demselben plötzlich aufgehoben wird, und zwar derart, dafs sich das Loth nur auf die Fläche des Abreifsstreifens vertheilen kann, d. h. wenn dieser abgerissen ist, darf keine andere Stelle des Deckels mit Loth behaftet sein.
Zum Zwecke, die capillare Attraction an der geeigneten Stelle aufhören zu machen, wird zwischen Deckel und Büchse ein entsprechend gröfserer Zwischenraum c angebracht, welcher entweder durch Biegungen des Deckels (Fig. 1 bis 6) oder durch Umbiegen des Büchsenrandes nach innen zu (Fig. 8,9,12 und 13), oder durch eine theils im Deckel, theils in der Büchse selbst befindliche hohlkehlartige Rinne (Fig. 14 bis 24) gebildet wird.
In den Fig. 1 bis 15 wird der Deckel B über die Büchse A gesetzt, beim Oeffhen der Büchse also der Rand g des Deckels abgerissen, bei der in den Fig. 16 bis 24 gezeigten Anordnung wird der Deckel B in die Büchse
eingesetzt, wobei dann zwecks Oeffnung der Büchse der obere Rand \ derselben abgerissen wird.
Bei allen diesen Anordnungen mufs nun der Zwischenraum c so angebracht sein, dafs er zwischen der Kante des Deckelrandes, wo das Loth aufgetragen wird, und der auf dem Rande des Gefäfses aufliegenden Deckelplatte b sich befindet, und zwar so, dafs die schwächere Stelle des Deckel- oder Gefäfsrandes, die Kerbe d oder, wie in den Fig. 2, 3, 5, 6, 9 und 13, die durch Pressung geschwächte Kante d1, an welchen Stellen die Trennung des Randes g von der Deckelplatte b erfolgt, von dem einfliefsenden Lothe nicht mehr erreicht wird, denn beim Verlöthen würde das Loth, welches zwischen die beiden sich berührenden Flächen des Deckelrandes g und des Gefäfses A fliefst, wenn der Zwischenraum c nicht vorhanden wäre, bis an die Kante des Gefäfses A gehen, auf welcher der Deckel B aufliegt, und diesen, wie schon gesagt, mit festlöthen, wodurch natürlich die ganze Einrichtung des abzureifsenden Streifens g unnütz wird; bei vorliegender Anordnung dagegen fliefst das Loth in dünner Schicht bis zu dem Zwischenraum c, und da hier die Berührung der beiden Löthflächen aufhört, so kann auch das Loth an dieser Stelle nicht weiter fliefsen, zumal es nur in ganz geringen Mengen bis dahin gelangt, folglich bleibt der jenseits des Zwischenraumes liegende Theil oder der Zwischenraum selbst, sowie die auf dem Gefäfsrande aufliegende Deckelfiäche b vollständig frei von Loth. Wird also nun der durch die Kerbe d oder durch irgend eine Anordnung begrenzte Streifen g mittelst Schlüssels oder ähnlichen Werkzeuges, das an die Zunge T angesetzt wird, abgerissen, so ist durch diese Mafsnahme der Deckel B vollständig frei und kann leicht abgenommen werden, ohne dafs von dem Inhalt der Büchse etwas verschüttet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verschlufs für Conserven- oder ähnliche Büchsen, bei denen zum Oeffhen ein Streifen des Deckelrandes oder des Gefäfses abgerissen wird, gekennzeichnet durch eine von der Lothauftragestelle aus vor bezw. in gleicher Höhe mit dem zum Abreifsen dienenden Einschnitte (d) liegende Erweiterung (c) des Zwischenraumes der sich berührenden und zu verlöthenden Flächen der Büchse und des Deckels, zum Zweck, ein Fliefsen des Lothes über die Abreifsstelle hinaus zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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