DE874258C - Tuerschloss fuer Kraftwagen - Google Patents

Tuerschloss fuer Kraftwagen

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DE874258C
DE874258C DEH9310A DEH0009310A DE874258C DE 874258 C DE874258 C DE 874258C DE H9310 A DEH9310 A DE H9310A DE H0009310 A DEH0009310 A DE H0009310A DE 874258 C DE874258 C DE 874258C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis
    • E05B85/28Bolts rotating about an axis in which the member engaging the keeper is shaped as a toothed wheel or the like

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß für Kraftwagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Türschloß für Kraftwagen mit einer drehbaren, vorzugsweise zahnradartigen Falle, die beim Schließen der Tür durch einen am Türpfosten festen Schließkloben in eine Schließstellung gedreht wird, in der sie durch eine selbsttätig einfallende Klinke gesperrt wird, die sowohl von der Innenseite als auch von der Außenseite der Tür willkürlich ausrückbar ist, und zwar von der Außenseite mittels eines Druckknopfes, der zur Sicherung der Tür gegen unbefugtes Öffnen unwirksam gemacht werden kann. Bereits bekannte Schlösser dieser Art sind verhältnismäßig verwickelt und deshalb ziemlich kostspielig. Diesen Mangel will die Erfindung beseitigen und ein Türschloß der angegebenen Art schaffen, das sich durch einfache und übersichtliche Bauart und damit durch wohlfeile Herstellung sowie zugleich aber auch durch eine einfache und störungsfreie Arbeitsweise und damit durch. zuverlässige Wirkung auszeichnet.
  • Das Neue an dem den Erfindungsgegenstand bildenden Türschloß besteht in erster Linie darin, daß seine Sicherungseinrichtung einen an einem Flansch eines mit der Sperrklinke der Schloßfalle verbundenen Ausrückarmes geführten, von der Türinnenseite mittels einer Handhabe und von der Außenseite mittels eines Zylinderschlosses verstellbaren Schieber aufweist, der in seiner gewöhnlichen Stellung (Betriebsstellung) eine in dem Flansch des Ausrückarmes vorgesehene, einem Mitnehmerstift des äußeren Druckknopfes gegenüberliegende Öffnung verschließt, so daß der Mitnehmerstift beim Einwärtsbewegen des Druckknopfes den Ausrückarm im Sinn des Ausrückens der Sperrklinke der Falle mitzunehmen vermag, wohingegen der Schieber in seiner entgegengesetzten Stellung (Sicherungsstellung) die Öffnung im Flansch des Ausrückhebels freilegt, so daß.der Mitnehmerstift beim Einwärtsbewegen des Druckknopfes in die Öffnung eintritt, der Druckknopf also leer geht. Der am Flansch des Ausrückhebels geführte Sicherungsschieber ist zweckmäßig von der Türinnenseite her mittels einer von dem zum Ausrücken der Sperrklinke der Falle dienenden Innendrücker unabhängigen Handhabe verstellbar, und zwar vorzugsweise mittels eines an der unteren Fensterleiste der Fahrzeugtür anzuordnenden Knaufes, der durch eine etwa senkrechte Stange mit einem an der die Falle tragenden Grundplatte des Schlosses gelagerten Verstellhebel für den Schieber gekuppelt ist.
  • Der dem äußeren Druckknopf zugeordnete Mitnehmerstift für den Aüsrückarm dient zweckmäßig zugleich zum Zurückstellen des in der Sicherungsstellung befindlichen Schiebers in die Betriebsstellung, indem er nach Art eines Kurbelzapfens exzentrisch an .einem im Druckknopf eingebauten Schließzylinder sitzt, der wenigstens in einer Stellung, in welcher der Mitnehmerstift auf die Öffnung im Flansch des Ausrückarmes eingestellt ist, -durch Zuhaltungen gesperrt und nach seiner Entsperrung durch einen Schlüssel gedreht werden kann, wobei der Mitnehmerstift durch Einwirkung auf einen leistenartigen Vorsprung des Sicherungsschiebers diesen in seine Betriebsstellung zurückführt.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform erhält man dann, wenn der Sicherungsschieber durch die innere Handhabe nur im Sinn seiner Bewegung in die Sicherungsstellung und mittels des äußeren Schließzylinders nur im Sinn seines Zurückführens in die Betriebsstellung verstellbar ist: In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt Fit. i eine Innenansicht des Schlosses in Richtung des Pfeiles A in Fit. 2, Fig. 2 eine Draufsicht, Fit. 3 eine Wiederholung der Fig. i bei einer anderen Stellung von Teilen, Fg. q. eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in Fig. i; Fit. 5 eine Wiederholung der Fig.4 bei einer anderen Stellung von Teilen.
  • Das im Innern einer hohlen Wagentür angeordnete Schloß besitzt eine- an der Stirn- oder Stulpwand der Tür zu befestigende Grundplatte i; die an ihrem dem Wageninnern zugekehrten Rande einen an der inneren Wand der Tür anliegenden Flansch :2 aufweist. In einem Loch der Grundplatte.i ist eine Achse 3 drehbar gelagert, die an ihrem äußeren Ende eine zahnradartige Schließfalle 4 bekannter Art und an ihrem inneren Ende eine Sperrscheibe 5 trägt. Falle 4 und Sperrscheibe 5 haben eine übereinstimmende Zahl von Zähnen. Sie sind auf den Endteilen der Achse 3 starr befestigt, also durch letztere fest miteinander gekuppelt. Die Falle 4, die durch ein Loch der Stirnwand der hohlen Tür herausragt, ist bestimmt, in an. sich bekannter Weise mit einem zahnstangenartigen Schließkloben zusammenzuwirken, der am Türfutter oder -pfosten befestigt ist. Oberhalb der Falle 4 trägt die Grundplatte i einen durch ein zweites Loch der Türstirnwand herausragenden Führungs- und Stütznocken 6, der gleichfalls mit dem Schließkloben zusammenwirkt.
  • Oberhalb der Sperrscheibe 5 ist an der Innenseite der Grundplatte i ein dreiarmiger Hebel 7 bis 9 drehbar gelagert. Dieser Hebel besitzt einen abwärts gerichteten Arm 7, der wie eine Sperrklinke in die Verzahnung der Sperrscheibe 5 eingreift. Die Klinke wirkt mit der Sperrscheibe 5 in an sich bekannter Weise derart zusammen, daß die Falle 4., wenn sie beim Schließen der Tür auf den zahnstangenartigen Schltließkloben trifft, sich frei zu drehen vermag, so daß sie mit dessen Verzahnung in Eingriff gelangt, während eine entgegengesetzte Drehung durch Klinke 7 und Sperrscheibe 5 verhindert ist. Der Hebel 7 bis 9 steht unter Wirkung einer Feder io, die ihn stets entgegen dem Pfeil b in Fig. i und 3, nämlich im Sinn des Eingriffes der Klinke 7 in die Sperrscheibe 5 zu drehen sucht. Ein zweiter Arm des Hebels 8 ist nach dem Flansch :2 der Grundplatte i hin gerichtet und dient zum Ausrücken der Sperrklinke 7 von der Türinnenseite her. Mit dem Arm 9 wirkt der nach der Grundplatte z hin gerichtete Arm i i eines am Flansch 2 bei 15 gelagerten Hebels 11, 12 zusammen, dessen abwärts gerichteter Arm 12 durch einen Gelenkzapfen 13 mit einer Zugstange 14 gekuppelt ist. Diese führt zu einem entfernt vom Türächlöß an der Wagentür angeordneten Innendrücker. Die Anordnung ist dabei so, daß durch Drehen dieses Drückers der Winkelnebel i i, i2 in Fit. 4. und 5 in Pfeilrichtung a gedreht werden kann. Dabei nimmt der den Arm 8 des dreiarmigen Hebels 7 bis 9 übergreifende Arm i i des Winkelhebels 11, 12 den Hebel 7 bis 9 in Pfeilrichtung b (Fit. i und 3) mit, wodurch die Sperrklinke 7 ausgerückt und die Falle 4 zum Öffnen der Tür freigegeben wird (s. die gestrichelte Darstellung in Fig: i).
  • Der dritte Arm 9 des Hebels 7 bis 9 liegt in der Nähe des der Türaußenseite zugekehrten Randes der Grundplatte i und ist aufwärts gerichtet. Er dient zum Ausrücken der Sperrklinke von der Außenseite der Tür her. Der Arm hat an seinem äußeren Längsrand einen winklig zu ihm stehenden Flansch 16, der zweckmäßig nach unten verlängert ist, indem er sich zugleich über den mit der Außenkante des Armes 9 flüchtenden Außenrand des als Sperrklinke dienenden Armes 7 erstreckt. Mit dem Hebelarm 9 wirkt ein senkrecht zu dessen Flansch 16 verschiebbarer Druckknopf 17 zusammen, der in einer Bohrung eines an der Außenseite der Tür befestigten Türgriffes i8 geführt ist. Der Druckknopf, dessen Hub durch Anschläge begrenzt ist, steht unter Wirkung einer ihn auswärts in seine Ruhelage drückenden Feder i9 und kann durch Druck auf sein äußeres Stirnende einwärts verschoben "verden. Geschieht dies, dann wird der Hebel 7 bis 9 durch einen am Druckknopf vorgesehenen, gegen den Flansch 16 des Hebelarmes 9 gerichteten Mitnehmerstift 2o in Pfeilrichtung b (Fig. i und 3) gedreht und damit die Sperrklinke 7 zur Freigabe der Falle 4 ausgerückt (s. wiederum die gestrichelte Darstellung in Fig. i).
  • Um das Schloß gegen unbefugtes Öffnen von außen sichern zu können, ist folgende Einrichtung vorgesehen. Der Stift 2o des Druckknopfes 17 drückt nicht unmittelbar auf den Flansch 16 des Hebelarmes 9, sondern auf einen flachen Schieber -a1, der am Flansch 16 mittels zweier Zapfen 22 und Langlöcher 23 auf und ab beweglich geführt ist. Dieser Schieber deckt in seiner unteren Endstellung (Betriebsstellung, Fig. i und 4) eine im Hebelflansch 16 vorgesehene, dem Mitnehmerstift des Druckknopfes gegenüberliegende Öffnung 2d. ab, die im Beispiel als waagerechter Schlitz ausgebildet ist. Er hat eine im Beispiel ebenfalls als Schlitz ausgeführte Öffnung 25, die durch Bewegen des Schiebers in eine obere Endlage auf die Öffnung 24 im Flansch 16 des Hebelarmes 9 eingestellt werden kann (Fig. 3 und 5). Geschieht dies, dann tritt der Stift 2o beim Einwärtsbewegen des Druckknopfes 17 durch die Schieberöffnung 25 hindurch in die Öffnung 2.4 des Flansches 16 ein. Der Druckknopf 17 kann also bei in die obere Endlage (Sicherungsstellung) gebrachtem Schieber 4 den Hebelarm 9 nicht mitnehmen, sondern führt eine Leerbewegung aus. Die Tür ist somit gegen Öffnen von außen gesichert.
  • Der Schieber 21 wird in seinen beiden Endstellungen durch eine Verrastungsvorrichtung gehalten, die im Beispiel aus einer am Flansch 16 des Hebelarmes 9 befestigten V-förmigen Blattfeder 26 besteht, die mit dem nockenartig gestalteten Ende ihres einen Schenkels wechselweise in die eine oder andere von zwei am Rande des Schiebers 21 vorgesehenen Kerben 27 eingreift. Zu seinem Aufwärtsbewegen in die Sicherungsstellung dient ein unterhalb der Sperrscheibe 5 an der Grundplatte i gelagerter zweiarmiger Hebel 28, 29, dessen nach der Türaußenseite gerichteter Arm 28 einen am unteren Ende des Schiebers 21 vorgesehenen Flansch 30 untergreift. Der andere Hebelarm 29 ist nach dem Grundplattenflansc'h 2 gerichtet und tritt durch einen Schlitz dieses Flansches und der inneren Wand der hohlen Tür hindurch. An seinem Ende ist bei 31. eine etwa senkrechte Stange 32 angelenkt, die unter der inneren Türverkleidung nach oben geführt und am oberen Ende mit einem an der unteren Fensterleiste liegenden, knaufförmigen Handgriff 33 versehen ist. Wird der Knauf 33 nach unten gedrückt, dann nimmt der Arm 28 des in Pfeilrichtung c (Fig. i und 3) sich drehenden Hebels 28, 29 den Schieber 21 mit, der so in seine obere Endstellung gelangt, in welcher er den Druckknopf 17 unwirksam macht, die Sperrklinke 7 der Schloßfalle .I auszurücken.
  • Das Zurückstellen des Schiebers 21 in seine untere Endlage (Betriebsstellung) geschieht von der Türaußenseite 'her durch Vermittlung des Mitnelimerstiftes 20. Zu diesem Zweck ist einerseits an der Unterkante der Öffnung 25 im Schieber eine waagerechte Mitnehmerleiste3d. angeordnet. Anderseits sitzt der Stift 2o nicht' unmittelbar am Druckknopf 17, sondern ist exzentrisch an einer Kreisscheibe 35 angeordnet, die von einer Verlängerung 36 eines im Druckknopf 17 gelagerten Schließzylinders 37 getragen wird. Dieser Zylinder kann in zwei um i,9o° versetzten Stellungen, in denen der Stift 2o- auf der waagerechten Mittellinie der Schieber 35 und damit vor dem Schlitz 24 im Flansch 16 des Hebelarmes 9 liegt, durch radiale Zuhaltungen gesperrt werden. Werden die Zuhaltungen durch einen in den Schließzylinder eingeführten Stechschlüssel eingeordnet, dann kann der Zylinder um i8o° gedreht werden. Ist das geschehen, dann kann der Schlüssel abgezogen werden mit der Folge, daß die Zuhaltungen den Schließzylinder 37 wieder sperren. Beim Drehen des Schließzylinders bewegt der Mitnehmerstift 2o sich auf einem unterhalb der waagerechten Mittellinie der Scheibe 35 liegenden Halbkreis, d. h. er geht zunächst abwärts und dann wiederum aufwärts. Bei seiner Abwärtsbewegung nimmt er über die Leiste 24 den in seiner oberen Endlage befindlichen Schieber 21 mit, der dadurch in seine untere End- oder Betriebslage zurückgestellt wird.
  • Die Verlängerung 36 des Schließzylinders 37 ist von einer am inneren Zylinderende undrehbar befestigten höhlen Spindel gebildet, die sich in einer in der Bohrung des Handgriffes 18 befestigten Büchse 38 führt. Dabei dient diese Büchse einerseits als Stütze für die Rückführfeder i9 des Druckknopfes 17, anderseits im Zusammenwirken mit der Kurbelscheibe 35 zur Begrenzung der durch die Feder i9 bewirkten Abwärtsbewegung des Druckknopfes. Gegebenenfalls kann der Zylinder 37 auch eine mit ihm einstöckige Verlängerung aufweisen, an deren Stirnende der Mitnehmerstift 20 oder eine diesen tragende Scheibe 35 befestigt ist.
  • Der Schließzylinder 37 könnte gegebenenfalls abweichend, von dem beschriebenen Beispiel so eingerichtet sein, daß er nur in einer Stellung, in welcher der Stift 20 vor der Öffnung 2:I im Hebelflansch 16 liegt, durch die Zuhaltungen gesperrt wird. In diesem Fall muß !er nach dem Zurückstellen des Schiebers 21 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgedreht werden, um den Schlüssel abziehen zu können. Bei der oben beschriebenen Einrichtung ist das nicht nötig, weil der Schlüssel in zwei Stellungen des Schließzylinders abziehbar ist und der Stift in jeder der beiden sperrbaren Zylinderstellungen der Öffnung 2.4. im Hebelflansch i6 gegenübersteht. Wird der Schließzylinder 37 so eingerichtet, daß er nach dem Zurückstellen des Schiebers 21 wieder in seine Ausgangsstellung gedreht werden muß, dann brauchen die Öffnungen 2.1. und 25 im Schieber und im Hebelflansch 16 nicht als Langloch ausgebildet zu sein, vielmehr können kleine runde Durchtrittsöffnungen für den Mitnelimerstift vorgesehen werden. Ferner braucht der Schließzylinder nur um 9o° drehbar zu sein.
  • Die Wirkungsweise des Schlosses ist im Zusammenhang folgende: Es sei angenommen, daß die Wagentür geschlossen ist. Die Zahnradfalle q. greift in den zahnstangenartigen Schließkloben ein, wobei sie durch Sperrscheibe 5 und Sperrklinke 7 gegen Drehen im Sinn des Öffnens der Tür gesichert ist. Um die Tür zu öffnen, muß die Sperrklinke 7 ausgerückt werden, was wahlweise durch den Innendrücker oder durch den an der Außenseite der Tür befindlichen Druckknopf 17 gesdhehen kann. Beim Bedienen des Innendrückers wird der dreiarmige Hebel 7bis 9 über die Stange 14. und den am Hebelarm 8 angreifenden Winkelhebel 11; 12 gedreht, beim Bedienen des Druckknopfes 17 dagegen durch den Druck des Mitnehmerstiftes 2o auf den am Flansch des Hebelarmes 9 geführten Schieber 21, der sich gewöhnlich in seiner unteren Endstellung (Betriebsstellung) befindet, also den Schlitz 24 im Hebelflansch 16 verschließt..
  • Soll die Tür gegen unbefugtes Öffnen von außen gesichert werden, dann drückt man den an der unteren Fensterleiste vorgesehenen Knauf 33 nach unten; wobei über Stange 32 und Hebel 2$, 29 der Schieberar in seine obere Endstellung (Sicherungsstellung) bewegt wird; mit der Folge, daß sein Schlitz 25 auf den Schlitz 24 des Hebelflansches 16 eingestellt wird. Der Druckknopf arbeitet dann leer, indem bei seiner Einwärtsbewegung der Mitnehmerstift 2o in die Schlitze 25 -und 24 von Schieber 21 und Hebelflansch 16 eintritt. Die Verstellung des Schiebers 21 ist auf die Bedienung des Schlosses mittels des Innendrückers ohne Einfluß, vielmehr kann der die Sperrklinke ? aufweisende Hebel 7 bis 9 auch bei gesichertem Schloß über Stange 14 und Hebel 11, 12 durch den Innendrücker zum Freigeben der Falle 4 gedreht werden. Die Tür kann also auch bei gesichertem Schloß von innen stets geöffnet werden. Ebenso bleibt bei gesichertem Schloß die Falle 4 im Sinn ihres Eingriffes in den Schließkloben drehbar, so daß das Schloß bei geöffneter Tür gesichert und die Tür dann zugeschlagen werden kann. Die Entsicherüng des Schlosses durch Zurückstellen des Schiebers 21 in seine untere Endlage kann nur von der Außenseite der Tür mit Hilfe des Schlüssels geschehen, indem der Schließzylinder 37 nach Einstecken des Schlüssels gedreht und über den Stift 2o und die Mitnehmerleiste 34 der Schieber 21 in seine untere End- oder Betriebsstellung zurückgestellt wird.
  • Bei Anwendung der Erfindung- werden bei zweitürigen Wägen oder zweitürigen Fahrerkabinen beide Wagentüren und bei viertürigen Wagen wenigstens die beiden Vordertüren mit Schlössern der beschriebenen Bauart ausgestattet. Beide Türen bzw. beide Vordertüren des Wagens sind also mit einer von innen einrückbaren und von außen mittels eines Schlüssels ausrückbaren Sicherung gegen Öffnen von außen versehen. Gegebenenfalls können bei viertürigen Wagen auch sämtliche vier Türen Schlösser der beschriebenen Einrichtung aufweisen. Will man den Wagen beim Verlassen gegen Betreten durch unbefugte Personen sichern, dann kann dies ohne Benutzung eines Schlüssels dadurch geschehen, .daß man die Knaüfe 33 beider bzw. sämtlicher Schlösser abwärts, bewegt und dadurch die äußeren Druckknöpfe 17 unwirksam macht, die Sperrklinken der Schloßfallen auszurücken. Die Türen sind dann nach ihrem Schließen gegen unbefugtes Öffnen von außen gesichert. Will man den Wagen wieder betreten, dann kann .dies wahlweise an der einen oder anderen Seite geschehen, indem man das Schloß einer der Türen mittels des Schlüssels entsichert und dann durch Druck auf den Knopf 17 die Falle des entsicherten Schlosses zum Drehen im Öffnungssinn freigibt. Das Sehlöß öder die Schlösser der anderen Tür bzw. Türen brauchen nicht entsichert zu werden, können vielmehr im gesicherten Zustand verbleiben, da diese Türen trotz ihrer Sicherung stets von innen her zu öffnen sind. Es ergibt sich also eine vereinfachte Bedienung insofern, als zum Sichern der Türen beim Verlassen des Wagens kein Schlüssel benötigt wird, während trotz Ausstattung beider öder aller Schlösser mit Schließzylindern in der Regel nur ein Schloß mit dem Schlüssel entsichert zu werden braucht: Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen des dargestellten und beschriebenen Beispiels sowie andere Ausführungsformen möglich. So könnte die Einrichtung gewünschtenfalls so sein, daß der Schieber 21 von der Innenseite her nicht nur in die Sicherungsstellung, sondern umgekehrt auch in die Betriebsstellung bewegt werden kann. Dazu ist es nur nötig, den Hebel 28, 29 mit dem Schieberei in beiden Richtungen zu kuppeln, was beispielsweise dadurch geschehen kann,, daß der Arm 2£ dieses Hebels zwischen zwei am unteren Ende des Schiebers 2,1 vorgesehene Mitnehmerteile eingreift. Die dargestellte Ausführung, bei welcher der Sicherungsschieber 21 von der Türinnenseite her nicht in seine Betriebsstellung zurückgebracht werden kann, ist insofern vorzuziehen, als die Entsicherung des Schlosses nur mit dem Schlüssel möglich ist. Damit ist verhindert, daß die Türen durch spielerische Betätigung des Knaufes 33 (etwa durch mitfahrende Kinder) ungewollt entsichert werden.
  • Die Falte 4 könnte statt zaihnradartig ausgebildet zu sein, auch die Form einer Scheibe odier eines Hebels haben, der entweder mit einem exzentrisch angeordneten Zapfen in einen aufrechten Schlitz eines Schließklobens eingreift oder aber einen etwa radialen Schlitz zum Eingriff eines am Schließkloben vorggesehenen Zapfens hat.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Türschloß für Kraftwagen mit einer drehbaren, vorzugsweise zahnradartigen Falle, die beim Schließen der Tür durch einen. am Türp#fosten festen. Schließl@loben in eine Schließstellung gedreht wird, in der sie durch eine selbsttätig einfallende Sperrklinke gesperrt wird, die sowohl von der Innenseite als auch von der Außenseite der Tür willkürlich ausrückbar ist, und zwar von der Außenseite mittels eines Druckknopfes, der zur Sicherung der Tür gegen: unbefugtes Öffnen unwirksam gemacht werden kann, .die Sperrklinke der Falle auszurücken, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Sicherunigseinrichtung -des Schlosses einen an einem Flansch (16) eines mit der Sperrklinke (7) verbundenen Ausrückarmes (9) geführten, von der Türinnenseite mittels einer Handhabe (33). und von. der Außenseite mittels eines Zylinderschlosses (37) verstellbaren Schieber (21) aufweist, der in seiner gewöhnlichen Stellung (Betriebsstelllung) eine in dem Flansch (16) des Ausrückarmes (9) vorgesehene, einem Mitnehmerstift (2o) des äußeren Druckknopfes (17) gegenüberliegende Öffnung (2d.) verschließt, so daß der Mitnehmerstift (2o) beim Einwärtsbewegen des Druckknopfes (17) .den Ausrückarm (9) im Sinn dies Au-srückens der Sperrklinke (7) der Falle (q.) mitzunehmen vermag, wohingegen der Schieber (21) in seiner entgegengesetzten Stellung (Sicherungsstellung) die Öffnung (2d.) im Flansch (16) .des Ausrückarmes (9) freilegt, so @daß der Mitnehmerstift (2o) beim Einwärtsbewegen .des Druckknopfes (17) in diese Öffnung eintritt und der Druckknopf leer geht.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am Flansch (16) des Ausrückarmes (9) der Sperrklinke (7) geführte Sicherungsschieber (2.i) -von der Türinnenseite her mittels einer von einem zum Ausrücken der Sperrklinke (7) dienenden. inneren Türdrücker unabhängigen Handhabe verstellbar ist, und zwar vorzugsweise mittels eines an der unteren Fensterleiste der Fahrzeugtür angeordneten Knaufes (33), der durch eine etwa senkrechte Stange (32) mit einem an der die Falle (4) tragenden Grundplatte (i) des Schlosses gelagerten Verstellbebel (28, 29) für den Schieber (221) gekuppelt ist.
  3. 3. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerstift (2o) für den Ausrückarm (9) zugleich zum Zurückstellen des in der Sicherungsstellung befindlichen Schiebers (2:i) in seine Betriebsstellung dient, indem er nach Art eines Kurbelzapfens exzentrisch an einem im äußeren Druckknopf (17) eingebauten Schließzylinder (37) sitzt, der wenigstens in einer Stellung, in welcher der Mitnebmerstift (2o) auf die Öffnung (2q.) im Flansch (16) des Ausrückarmes (9) eingestellt ist, durch Zuhaltungen gesperrt und nach seiner Entsperrung durch einen Schlüssel gedreht werden kann, wobei der Mitnehmerstift (2o) durch Einwirkung auf einen leistenartigen Mitnehmer vorsprung (2:q.) des Schiebers (21) diesen in seine Betriebsstellung zurückführt. q..
  4. Türschloß nach Anspruch i oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsschieber (21) mittels der inneren Handhabe (33) nur im Sinn seiner Bewegung in die Sicherungsstellung und mittels des äußeren Zylinderschlosses (37) nur im Sinn seines Zurückführens in die Betriebsstellung verstellbar ist.
  5. 5. Türschloß nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (37) zwischen zwei um etwa iSo° versetzten Stellungen hin und her drehbar und in diesen Stellungen durch Zuhaltungen sperrbar ist, wobei der Mitnehmerstift (2o) in beiden Endstellungen des Schließzylinders auf die als Langloch ausgebildete Öffnung (2q.) im Flansch (16) des Ausrückarmes (9) eingestellt ist.
  6. 6. Türschloß nach Anspruch i oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke der Schloßfalle (q:) durch einen Arm (7) eines an der Grundplatte (i) des Schlosses gelagerten dreiarmigen Hebels (7 bis 9) gebildet ist, dessen zweiter, seitwärts gerichteter Arm (8) unter dem Einfluß eines an einem Flansch (2) der Grundplatte (i) gelagerten Winkelhebels (i 1,12) steht, der durch eine Zugstange (1q.) mit einem entfernt vom Schloß angeordneten Innentürdrücker verbunden ist, während. sein dritter, aufrechter Arm (9) den Sicherungsschieber (21) trägt und mit dem äußeren Druckknopf (17) zusammenwirkt.
  7. 7. Anwendung von Fallenschlössern nach Anspruch i bis q. bei zweitürigen Wagen oder zweitürigen Fahrerkabinen in der Weise, daß beide Türen. des Wagens oder der Kabine übereinstimmend mit Schlössern ausgestattet sind, welche die in den Ansprüchen i bis q. gekennzeichnete Einrichtung aufweisen. B. Anwendung von Fallenschlössern nach Anspruch i bis 4 bei viertürigen Wagen in der Weise, daß beide Vordertüren oder alle vier Türen :des Wagens übereinstimmend mit Schlössern ausgestattet sind, welche die in den Ansprüchen i bis .l gekennzeichnete Einrichtung aufweisen.
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