DE873734C - Hebezeug auf Portal oder Bruecke - Google Patents

Hebezeug auf Portal oder Bruecke

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Publication number
DE873734C
DE873734C DED8861A DED0008861A DE873734C DE 873734 C DE873734 C DE 873734C DE D8861 A DED8861 A DE D8861A DE D0008861 A DED0008861 A DE D0008861A DE 873734 C DE873734 C DE 873734C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
portal
crane
parts
lifting device
Prior art date
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Expired
Application number
DED8861A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Thomas
Kurt Dr-Ing Wissmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED8861A priority Critical patent/DE873734C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE873734C publication Critical patent/DE873734C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C5/00Base supporting structures with legs
    • B66C5/10Portals, i.e. essentially circular or square platforms with three or more legs specially adapted for supporting slewing jib cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Hebezeug auf Portal oder Brücke Die Erfindung betrifft zunächst eine neuartige Ausbildung von Kranportalen, und zwar sowohl von Vollportalen als auch von Halbportalen. In der Regel werden diese Portale aus Vollwandträgern genieteter oder geschweißter Konstruktion. hergestellt, in neuester Zeit zuweilen auch in Kastenbauweise. Die Erfindung geht grundsätzlich. von dieser Bauweise ab und schlägt vor, das Portal ganz oder in wesentlichen Teilen aus armiertem Beton herzustellen. Dieser Gedanke mutet zunächst fremdartig an, da es sich hier einmal um Bauwerke handelt, die bewegt werden und deshalb anderen Beanspruchungen ausgesetzt sind als die bisher in Beton ausgeführten Brüchen. Dazu kommt noch, daß in dem Hafenbetrieb. das Anschlagen von Greifern, Kübeln oder sonstigen Lasten, auch das :Anfahren von Fahrzeugen an die Portalfüße oder das Gegenfahren gegen die Endpuffer zu befürchten ist, so daß die Bauwerke zuweilen Beanspruchungen ausgesetzt werden, die von vornherein schlecht zu berechnen sind.
  • In der Tat lassen sich aber fahrbare Betonportale mit wesentlichen Vorteilen ausführen.
  • Besonders geeignet sind Dreibeinportale, da in ihren Stützfüßen die Beanspruchungen weitgehend rechnerisch verfolgt werden können.. Unter Um ständen können sogar alle drei Stützen gleichartig ausgeführt werden, so daß eine einzige Verschalung für sämtliche Stützen ausreichend ist.
  • In vielen Fällen wird es zweckmäßig sein, die Stützfüße für sich herzustellen und sie dann nachträglich. durch eine geeignet-, maschinenmäßige oder auch bautechnische Verbindung, also -z. B: durch Flansch oder durch Vergießen, m.it der den Kran tragenden Plattform bzw. ,dem Kranuntersatz zu verbinden. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Oberenden: der Stützen in geeigneter Weise armiert werden und die Armierung die Verbindungsmittel zu der Plattform trägt. Die Plattform kann dabei entweder ebenfalls aus armiertem Beton gebildet werden öder aber in Stahlbatiweise hergestellt sein. Es ist auch möglich, sie in Verbundbauweise herzustellen, etwa aus zwei konzentrischen Stahlringen, die mit Beton tragend vergossen werden: In ähnlicher Weise können -im übrigen auch die Oberendender Portalstützen ausgebildet sein.
  • Ein weiteres Problem bietet die Anbringung des Fahrwerkes an .die Betonstützen. Auch in. diesem Fall ist es zweckmäßig, eine Armierung in den Betonfüßen vorzusehen; an welcher der Ansch'luß des Fahrwerkes erfolgen kann. Es steht nichts im Wege, diese Armierung auch an .die Außenseite der Füße zu verlegen, etwa derart, daß die Gesamtstütze vom Blech ummantelt ist. Zweckmäßig wird man den Mantel -dann-tragend mit dem Beton verbinden. Der Mantel kann dann zugleich als Lehrgerüst dienen.
  • Die Betonbauweise hat für die Portale .den Vorteil, daß sie ein erhebliches Gegengewicht ergibt, welches die Kippsicherheit des Kranes erhöht. Das ist insbesondere dann der Fäll, wenn die Verb-in_ li düng des drehbaren Oberteils mit dem Portal zugünd druckfest ist, so daß dann das Portal auch das -Gegengewicht für den drehbaren Teil, also das einzige Gegengewicht überhaupt, darstellt.
  • Werden die Stützfüße sehr lang bzw: sehr hoch" so kann es sich empfehlen, sie untereinander .durch Querriegel zu verbinden, so däß- eine Art Fachwerk- bzw. ein Vierendeel-Träger gebildet wird. Die Knickbeanspruchungen werden dadurch .bekannterwese herabgesetzt. Gegebenenfalls können auch die Füße durch Außenarmierung, etwa durch Winkeleisen od: dgl., noch besonders geschützt werden.
  • Insbesondere bei breiteren Portalen steht nichts im Wege; das gesamte Bauwerk aus einem Block herzustellen, so etwa, wie eine feststehende Brücke gebaut wird. Es !können auch alle Errungenschaften des modernen Betonbrückenbaues angewendet werden, z. B. lassen sich vorgespannte Betonbalken benutzen bzw. es läßt sich das ganze Bauwerk unter Druckvorspannung setzen, so daß der Setön unter keinen Betriebsumständen Zugbeanspruchungen erleiden kann.
  • Es ist auch nicht mehr erforderlich; den Bauteilen den bekannten scharfeckigen: Querschnitt zu geben, vielmehr wird man die Ecken stark abrunden, wodurch ,einmal die Gefahr der Kantenbrechurig vermieden wird und andererseits die Randspannungen herabgesetzt werden.
  • Je nach den Verwendungsfällen und Betriebsumständen kann es sich als zweckmäßig erweisen, ,die Betonträger bzw. Betonstützfüße auch ganz oder teilweise hohl bzw:, in offenem lJ-Profil od. dgl. auszuführen, wobei z. B. eine schräg liegende Stütze ohne weiteres mit Betonstufen ausgeführt werden kann. Der Beton kann -zugleich,das Fundament für die Maschinenteile darstellen, welche auf dem Portal oder der Ladebrücke verlagert werden.
  • In Weiterverfolgung der vorstehend geschilderten Erfindung kann man auch den Kranunterwagen auf der Verladebrücke bzw. sogar .den Kranoberteil ganz öder teilweise in Beton ausführen, und es ist z. B. ohne weiteres möglich;, ,den bisherigen Fahrwerksrahmen oder- den Drehwerksrahmen durch eine entsprechend ausgebildete Betonplatte zu ersetzen. Sofern der Kran eine Drehsäule aufweist, welche beispielsweise eine hochgelegte Hubseilablenkrolle oder die Seilrollen für das Wippseil trägt, steht nichts im Wege; auch diese Säule in Beton .auszuführen und sie mit der Betonplattform monolithisch oder nach Art von Maschinenteilen .durch Schrauben, Niete od. dgl. zu verbinden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt.
  • Das Portal -besteht in diesem Fall aus den drei Betonstützen i, 2 und 3, welche an ihren Unterenden die Fahrwerke q. und 5 tragen, die an die punktiert dargestellte Armierung des Eisenbetons angeschlossen sind. Am Oberende sind die Stützfüße: mit Hilfe von Flansohen 6 oder ähnliche maschinenmäßige Verbindungen mit einem Ring 7 verbünden, der ebenfalls aus Beton öder in Verbundbauweise 'hergestellt sein kann. Er besteht dann aus einem inneren und ginem äußeren Blechmantel, die mit Beton ausgegossen sind und mit Fortsätzen, Ankern od. dgl. versehen sind, durch welche Beton und Blechmäntel zum Tragen- 'herangezogen werden. An der Oberfläche des Teils 7 ist ein Ring 8 angeordnet, der in die Masse des Betons einvagen kann oder mit den .beiden Blechmänteln verbunden ist. Er bildet die Laufba'h'n für RorIlen g eines Kugellagers, dessen äußerer Ring io :mit dem Kranoberteil ii verbunden ist. Dieser Kranoberteil trägt eine Säule 12, an deren Oberende die Seilablenkrollen 13 für das Hubseil und gegebenenfalls für das Wippwerk angeordnet sind. Hubwerk und Wippwerk :können entweder auf -der Plattform 1q. oder einer höher gelegenen Plattform 15 der Kransäule 12 angeordnet sein. Der Ausleger 16 wird vorzugsweise am Ring io bzw. am größten Durchmesser des drehbaren Teils angeordnet, so daß die Kräfte in bekannter Weise unmittelbar in die Lagerung übergehen. Sowohl der Ring 7 als auch der drehbare Oberteil sind mit einer Einstiegöffnung 18 versehen, so daß der Bedienungsmanndurch die Mitte des Kranes zum Führerhaus ig gelangen kann.

Claims (21)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebezeug auf einem ,mit Fahrwerk versehenen Portal oder einer fahrbaren Verla@debr.ücke,dadurch gekennzeichnet, daß die tragenden Teile des Portals oder der Brücke sämtlich oder teilweise aus Beton, insbesondere armiertem Beton, bestehen.
  2. 2. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betontragteile mit Anschlußmitteln, z. B. Flanschen, versehen sind, durch welche sie untereinander oder mit Sta'hlgerüsttei.len verbunden sind.
  3. 3. Hebezeug nach Anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die Ansc'hlufimittel mit der Betonarmierung verbunden sind oder von dieser gebi'l,det werden. q..
  4. Hebezeug nach Anspruch i, da-durch gekennzeichnet, daß die Betontragteile als Verbundteile ausgeführt sind, in welchen,die insbesondere außenliegenden Eisen- oder Stahlteile tragend mit dem Beton verbunden sind.
  5. 5. Hebezeug nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden Teile als Lehrgerüst für den Beton ausgebildet sind.
  6. 6. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerksgerüst mit ,der Betonarmierung verbunden ist.
  7. 7. Hebezeug nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Zugvorspannung,der Eisenarmierung, welche den Beton unter Druckvorspannung setzt. B.
  8. Kranportal oder Halbportal nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Dreibeinpartal, dessen Füße aus Beton bestehen oder in Verbundbauweise ausgeführt sind. g.
  9. Kranportal oder Halbportal nach Anspruch 8, @dadurch gekennzeichnet, daß die Füße durch Betonriegel oder Verbundquerriegel untereinander versteift sind, io.
  10. Kranportal oder Halbportal nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ,drei untereinander gleiche Füße aus Beton oder in Verbundbauweise. i i.
  11. Kranportal oder Halbportal nach Anspruch 8, dadurch, gekennzeichnet, daß die Füße an einer Beton- oder Verbundplattform angreifen, in welcher vorzugsweise an der Oberseite das Drehlager für den Kranoberteil aufgesetzt oder verankert ist.
  12. 12. Kranp,o@rtal oder Halbportal nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform mit einer Durchstiegsöffnung versehen ist.
  13. 13. Kranportal oder Halbportal nach den Ansprüchen i i und 12,dadurch gekennzeichnet, @daß die Plattform aus zwei konzentrischen Blechzylindern besteht, die tragend mit dem zwischen ihnen eingebrachten Beton verbunden sind. 1q..
  14. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragteile mit stark abgerundeten Kanten ausgeführt sind.
  15. 15. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gelkennzeichnet, daß die Tragteile an ihren Enden mit äußeren Bewehrungen versehen sind, an denen der Anschluß an andere Bauteile bzw. der .anderen Bauteile erfolgt.
  16. 16. Hebezeug nah Anspruch i, dadurch ge-'kennzeichnet, :daß der Kran durch eine zu--und druckfeste Lagerung mit dem als Gegengewicht dienenden Portal oder der Brücke verbunden ist.
  17. 17. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die Betontragteile als hohle oder halboffene Bauteile, z. B. mit U-Profil, ausgeführt sind.
  18. 18. Hebezeug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Betontragteile als Laufgang oder Treppe ausgebildet ist. ig.
  19. Hebezeug nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die monolithische Bauweise des Betontragwerkes. 2o.
  20. Hebezeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Traggerüst des dreh- oder fahrbaren Kranwagens aus Beton oder in Verbundbauweise hergestellt ist.
  21. 21. Hebezeug nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranaufbau (Säule, Rollengerüst) aus Beton oder in Verbundbauweise hergestellt ist.
DED8861A 1951-05-11 1951-05-11 Hebezeug auf Portal oder Bruecke Expired DE873734C (de)

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ID=7032712

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DE (1) DE873734C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063787B (de) * 1956-08-18 1959-08-20 Krupp Ardelt G M B H Voll- oder Halbportal fuer Saeulenkrane mit drehbarer Saeule
DE1111790B (de) * 1957-04-09 1961-07-27 Kocks Gmbh Friedrich Kranportal, insbesondere fuer Hafenkrane

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063787B (de) * 1956-08-18 1959-08-20 Krupp Ardelt G M B H Voll- oder Halbportal fuer Saeulenkrane mit drehbarer Saeule
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