DE8734C - Eierprüfer - Google Patents

Eierprüfer

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DE8734C
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Germany
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egg
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DENDAT8734D
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English (en)
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T. HEESCH in Kiel, Reventlou-Allee 3
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/02—Food
    • G01N33/08—Eggs, e.g. by candling
    • G01N33/085—Eggs, e.g. by candling by candling

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  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

Patenτ-Ansρruch:
Eierprüfer, welche die Lichtquelle durch eine Blechhülse umschliefsen, um die Lichtstrahlen auf das zu untersuchende Ei zu concentriren, wie durch Zeichnung und Beschreibung erläutert.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
Klasse 34.
THEODOR HEESCH in KIEL. Eierprüfer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1879 ab.
Der Eierprüfer besteht aus einem Blechgehäuse A A, welches über eine beliebige Lampe gestellt werden kann und ist entweder mit einem viereckigen Fufse (speciell für die überall im Handel vorkommenden billigen Fünfzigpfennig-Glas-Petroleumlampen) versehen oder mit einem runden, für Luftzutritt durchlöcherten Fufs B B für jede beliebige Arbeits- oder Astrallampe Z, nach Beseitigung der Kuppel derselben.
Die hintere Seite des Blechgehäuses hat einen Reflector C C, die vordere fafst einen konischen Ansatz D D, welcher mit einem Stück schwarzen Tuch EE geschlossen ist. Das Tuch selbst hat eine der Eiform entsprechende Oeffhung FF, gegen welche das zu untersuchende Ei G zu liegen kommt.
Für eine Prüfung auf das Stadium des Angebrütetseins oder' auf die Entwickelung des Embryos im Ei, falls dieselbe etwa zu wissenschaftlichen Zwecken etwas längere Zeit dauert, so dafs die leicht über 40 ° C. steigende strahlende und directe Wärme der Lichtquelle dem angebrüteten Ei nachtheilig wird, dient eine Scheibe »S S aus Alauncrystall oder aus zwei mit einem Zwischenraum von 4 bis 5 mm versehenen Glasscheiben, zwischen welchen sich eine Alaunlösung (von ca. 1 : 10) befindet. Diese beiden Scheiben sind unten und an den Seiten geschlossen, von oben zum Nachfüllen der Flüssigkeit offen und werden auf die in der Zeichnimg angegebene Stelle durch einen bis auf die Hälfte des Konusdurchmesser gehaltenen offenen Schlitz von oben in den Konus eingeführt.
Für eine oberflächliche Prüfung des Eies auf die Entwickelung des Embryos dient eine einfache im Blechrande, eingefafste Scheibe OeI- oder Pauspapier, welche in derselben Weise in den Konus I) D eingeführt wird, wie oben angegeben.
Bei Prüfungen für Zwecke des Hausgebrauchs, ob die Eier frisch oder faul sind, können diese Scheiben SS fortgelassen werden, da es sich hauptsächlich nur bei Untersuchungen der angebrüteten Eier darum handelt, die dem Brutprocefs schädliche Wärme von über 40 ° C. vom Ei abzuhalten, welches für die zur Speisebereitung erforderlichen Eier nicht beachtet zu werden braucht.
Alaun entspricht dem Zwecke am besten, das Licht durchzulassen und die Wärme abzuhalten.-
Eine der Stärke der Lichtquelle entsprechende Verlängerung des Konus würde auch die schädliche Wärme vom Ei entfernt halten, doch ist eine zu grofse Entfernung des Eies von dem lichte für die Untersuchung nicht günstig.
Eine gabelförmige Feder HH, welche an dem Blechgehäuse A bei A1 befestigt ist, prefst das zu untersuchende Ei G an das elastische Tuch EE und hält das Ei fest. Ein einfacher loser Blechcylinder, Hülse KK, welche über den Konus DD geschoben werden kann, dient dazu, um die Prüfung auch bei Tageshelle zu ermöglichen.
Man setzt den Eierprüfer über irgendeine Lampe oder Licht (am besten in einem dunklen Zimmer), so dafs die Flamme sich in der Mitte des Blechgehäuses A A befindet, nimmt alsdann das zu prüfende Ei und legt dasselbe zwischen die gabelförmige Feder HH und das gespannte Tuch EE. Die Lichtstrahlen wirken alsdann auf das Ei und lassen erkennen, wie das Innere des Eies beschaffen ist, ob frisch, alt, angebrütet oder in welchem Stadium des Angebrütetsems es sich befindet.
Soll die Untersuchung des Eies am Tage vorgenommen werden, so schiebt man die Hülse KK über den Konus D D, um die Einwirkung des Tageslichtes abzuschwächen. Im dunklen Zimmer eignet sich der Apparat zum Prüfen am günstigsten.
DENDAT8734D Eierprüfer Active DE8734C (de)

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