DE872470C - Verfahren und Vorrichtung zur Empfindlichkeitsregelung in Echolotgeraeten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Empfindlichkeitsregelung in Echolotgeraeten

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Publication number
DE872470C
DE872470C DEA3037D DEA0003037D DE872470C DE 872470 C DE872470 C DE 872470C DE A3037 D DEA3037 D DE A3037D DE A0003037 D DEA0003037 D DE A0003037D DE 872470 C DE872470 C DE 872470C
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DE
Germany
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echo
sensitivity
capacitor
time
charging
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Expired
Application number
DEA3037D
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English (en)
Inventor
Guenther Dipl-Ing Schlevogt
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Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Publication date
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Publication of DE872470C publication Critical patent/DE872470C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Empfindlichkeitsregelung in Echolotgeräten Es ist bekannt, in Echolotgeräten die Empfindlichkeit zur Herabsetzung der Störanfälligkeit zu regeln. Bisher erfolgt diese Regelung im allgemeinen rein zeitabhängig derart, daß die Empfindlichkeit, von der Impulsaussendung beginnend, bis zur Echoankunft allmählich gesteigert wird. Auf diese Weise läßt sich eine Anpassung der Empfindlichkeit an die mit der Entfernung abnehmende Lautstärke erzielen. Eine solche Regelung hat jedoch den Nachteil, daß sie den schwankenden Sibertragungsverhältnissen mcht gerecht wird. In der Praxis treten, wie Messungen ergeben haben, Intensitätsunterschiede bei gleicher Entfernung von I :20 und mehr auf. Die Empfindlichkeit muß deshalb, falls nicht eine Regelung von Hand erfolgen soll, so eingestel'lt werden, daß auch bei schlechten Übertragungsverhältnissen d'ie Echos in ausreichender Zahl empfangen werden. Das Empfangsgerät muß also unnötig empfindlich einggestellt werden, und es ist damit auch die EmpfangsCbereitschaft für Störungen dauernd unnötig hoch.
  • Um eine Anpassung der Empfindlichkeit an die tatsächlich herrschenden Verhältnisse zu erzielen ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, die Empfindlichkeit durch die Amplitude der eintreffenden Echos selbst zu regeln. Eine unmittelbare Regelung der Empfindlichkeit durch die Echoamplitude ist jedoch unvorteilhaft, weil sich hierbei die Empfindlichkeit im wesentlichen nach der Stärke der größten Echoamplitude richtet. Es besteht daher die Gefahr, daß die von Zeit zu Zeit auftretenden großen Echoamplitnden die Empfindkchkeit des- Verstärkers bestimmen und so die in der Überzahl auftretenden Echos geringer Amplitude nicht empfangen werden.
  • Erfindungsgemäß läßt sich dieser Nachteil vermeiden, indem die Empfindlichkeit mit zunehmender Zalhl der Echoausfälle erhöht oder mit zunehmende Zahl der empfangenen Echos erniedrigt wird. Die Regelung arbeitet also derart, daß sich die Verstärkerempfind'lichkeit innerhalb bestimmter Grenzen etwa wie die Sahl der Echo ausfälle zur Zahl der ausgesandten Impulse .oder' umgekehrt verhält, wfie die Zahl der angezeigten Echos zur Zahl der ausgesandten Impu'lse.-Das neue Regelverfahren hat ferner den Vorteil, daß sich die Gescthwindigkeittder Empfindlicihkeitszu- und -abnahme unabhängig voneinander durch entsprechende Bemessung der Schaltelemente einstellen läßt. Vorteilhaft wird zur Durchführung des neuen Regelverfahrens bei jedesmaligem Echoausfall oder bei jedesmaliger Echoankunft ein Ladeimpuls auf einen die Empfindlichkeit beeinflussenden Kondensator gegeben.
  • Die Erfindung sei an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. I und 2 zeigen Eohoempfangs,schaltungen für Echolote mit konstanter Impulshäuflgkeit. I ist ein Echoempfänger, beispielsweise für Unterwasserschall, der über einen Verstärker 2 mit einem Echorelais Rr verbunden ist. Spricht das Echorelais an, so wird durch den Kontakts ein Kondensator 4 lçurzgescthlussen und dadurch entladen.
  • Dieser Kondensator wird jeweils vom Beginn einer Lotperiode über einen Widerstand 5 von einer Spannungsquelle 6 aus aufgeladen. Beim Ansprechen des Echorelais wird diese Aufladung gestoppt. Fällt ein Edho aus, so spricht das Echorelais zwischen zwei Impuls'aus sendungen nicht an, und es läuft die Spannung am Kondensator 4 so weit auf, daß schließlich die Zündspannung einer Glimmlampe 7 überschritten wird und der Kondenstator 4 sich über die Glimmlampe 7 entlädt. Der dabei auftretende Stromstoß wird zur Aufladung eines Kondensators 8 über einen Widerstand g benutzt. Die Spannung des Kondensators 8 dient zur Regelung der Empfindlichkeit des Verstärkers 2.
  • Der Kondensator 8 liegt über einem Widerstand 10 an einer negativen Vorspannung 11 und nimmt, solange ein Echoausfall nicht auftritt, die Spannung dieser SpannungsquelRe,an. Hierbei ist die Empfindlichkeit des Verstärkers auf den kleinsten Wert eingeregelt. im allgemeinen wird deshalb nach Einschalten des Geräts alsbald Echoausfall auftreten und eine Aufladung des Kondensators 8 und damit eine Steigerung der Empfindlichkeit bewirken, und zwar so lange, bis das Echorelails anspricht. Bei regelmäßigem Ansprechen des Echorelais sinkt die Spannung am Kondensator 8 wieder ab, und~ die Empfindlichkeit geht entsprechend zurück. Auf diese Weise stellt sich eine mittlere Empfindlichkeit ein, derart, daß von Zeit-zu Zeit Echoausfälle auftreten. Die so erzielte -Empfindlichkeit liegt infolgedessen gerade an der Grenze des Ansprechens und ergibt eine weitgehende Unterdrückung der etwa auftretenden Störung. Der zur Zündung der Glimm'lampe 7 und zur Fmpflndlichkeitsregelung dienende Kondensator 4 kann, wie in Abb. 2 dargestellt, gleichzeitig als Zeitmeßkondensator benutzt werden, indem die jeweils bei Echoankunft vorhandene Spannung des Kondensators als Zeitmaß bzw. als Entfernungsmaß benutzt wird. Hierzu wird der Kondensator 4 bei Echo ankunft durch den Relaiskontakt r an ein Röhrenvoltmeter 3 gelegt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich. Insbesondere läßt sie sich -sinngemäß auch auf Echolote anderer Art und insbesondere auf solche Echolote anwenden, die mit von der Entfernung abhängiger veränderlicher Impulshäufung arbeiten.
  • Bei einer Änderung der Lothäufigkeit wird zweckmäßig auch die Beeinflussung der Empfindlichkeit so geregelt, daß das Verhältnis, gebildet aus der Zah:l der ausgefallenen Echos und der Zaill der empfangenen Echos, für die Empfindlichkeit bestimmend ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren und Vorrichtung zur Empfindlichkeitsregelung in Echolotanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis, ,gebildet aus der Zahl der ausgefallenen Echos und der Zahl der empfangenen Echos, die Empfindlichloeit des Empfängers beeinflußt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedesmaligem Echoausfall oder bei jedesmaligem Echoempfang ein LadeimpuIs auf einen die Empfindlichkeit beeinflussenden Kondensator gegeben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einem Zeitmeßkondensator, der während der zu messenden Laufzeit der Lotimpulse bis zur Echoankunft aufgeladen und dessen Spannung bei Echoankunft als Zeit- bzw. Entfernungsmaß - benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitmeßlkondensator, wenn seine Aufladung infolge Eehoausfalls nicht gestoppt wird, sich über eine Glimmstrecke bei Erreichen der Zündspannung entlädt und dabei den Ladeimpuls auf den Kondensator zur Empfindlichkeitsregelung gibt.
  4. 4. Vorrichtung, insbesondere nach Anaspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Empfindlichkeitszu- und -abnahme unabhängig voneinander festlegbar ist.
DEA3037D 1944-04-07 1944-04-07 Verfahren und Vorrichtung zur Empfindlichkeitsregelung in Echolotgeraeten Expired DE872470C (de)

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DE872470C true DE872470C (de) 1953-04-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120949B (de) * 1957-02-04 1961-12-28 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Schaltungsanordnung fuer Echolotanlagen mit einem Verstaerker von innerhalb der Lotperiode wechselndem Verstaerkungsgrad

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120949B (de) * 1957-02-04 1961-12-28 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Schaltungsanordnung fuer Echolotanlagen mit einem Verstaerker von innerhalb der Lotperiode wechselndem Verstaerkungsgrad

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