DE87239C - - Google Patents

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DE87239C
DE87239C DENDAT87239D DE87239DA DE87239C DE 87239 C DE87239 C DE 87239C DE NDAT87239 D DENDAT87239 D DE NDAT87239D DE 87239D A DE87239D A DE 87239DA DE 87239 C DE87239 C DE 87239C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/14Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage
    • G06M1/146Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage with dials, pointers, or similar type indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KLASSE 42: Instrumente.
Zählringen.
Das nachfolgend beschriebene Präcisions-Zählwerk la'fst sich zum Zählen von Hüben und Umdrehungen jeder Art (z. B. bei Gesprächs- und Electricitätszählern, Gas- und Wassermessern u. s. w.) anwenden und zeichnet sich bei leichter Functionirung und grofser Zuverlässigkeit durch die Möglichkeit aus, dais es in minimaler räumlicher Ausdehnung bei grofsem Zahlenumfang hergestellt werden kann, wobei auch alle Ziffern verhältnifsmäfsig grofs und deutlich lesbar erscheinen. Aufserdem kann das Zählwerk in jeder beliebigen Zahlenstellung durch einfaches Drehen des Wechselrades auf ο eingestellt werden.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 eine Verbindung dieses Zählwerkes mit einer Fall-' klappe des Centralumschalters zum Zählen der Gespräche und veranschaulicht Fig. 3 das Erscheinen der Zahlen in der Aufsenseite der Schiene. Fig. 4 ist ein Grundrifs der Schiene mit darauf montirtem Zählwerk, Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Eingriffs von Trieb, Wechselrad und Zahlenringen, Fig. 6 ein Querschnitt der Schiene und der Zahlentra'ger; Fig. 7 bis 10 sind Einzelheiten des Zählwerks, und zwar Fig. 7 der Hunderterring, Fig. 8 der Zehnerring (beide in Ansichten von oben und unten), Fig. 9 ist die Einerscheibe mit dem Trieb in Grundrifs und Querschnitt, und Fig. 10 das Wechselrad in Querschnitt Und Ansichten von oben und unten.
Es bezeichnet nun A eine, Fallklappe des Centralumschalters, durch welche das Zählwerk D N beispielsweise nach . Anordnung von Fig. ι bis 3 in Thätigkeit gesetzt wird. Dieses Zählwerk ist an einer Schiene (sonst aber bei anderer Verwendung auch einfach auf einer Platine) B montirt, welche zur Aufnahme der Ziffernträger DEF (Fig. 4) mit einer entsprechenden Ausdrehung und auf deren Boden zum leichteren Fortgleiten der Ringe mit ringförmigen Erhöhungen (Fig. 6) versehen ist. Die Ringe drehen sich in der Ausdrehung auf den Erhöhungen mit den Ziffern nach dem Schienenboden zu, so dafs dieselben in der Oeffnung bl der Schiene erscheinen (bezw. von aufsen lesbar sind), und zwar rotirt nach aufsen hin der Hunderterring D,-in demselben der Zehnerring E und in der Mitte die Einerscheibe F. Die Ziffern auf dem Hunderterring sind doppelreihig, auf dem Zehnerring und der Einerscheibe dagegen einreihig angeordnet (Fig. 7 bis 9). ' Die Schiene C dient in der Anordnung Fig. 1 bis 3 zur Befestigung des Zählwerks und zum Schütze des Mechanismus und kann auch sonst durch ein Gehäuse ersetztwerden. Der gröfsere Hunderterring D (Fig. 4 bis 6) ist mit einer abgeschrägten Innenkante d und an der Aufsenflüche mit den (vor der Platine vorstehenden) Zahnstiften rf1, sowie den radialen Theilschnitten (Einschnitten) rf2 versehen, während der kleinere Zehnerring E (Fig. 4 bis 6 und 8) eine abgeschrägte Aufsenkante e und an der Aufsenseite einen Zahnkranz e1 besitzt, dessen Zahneingriffsebene oberhalb der der Zahnstifte rf1 liegt. Beide Ringe DE bilden an ihrer Berührungsfläche durch die Abschrägungen afc
eine ringförmige Rinne, in welcher die Ringhalter η 2 H3 mit ihren freien Enden eingreifen und die Ringe in den Schienen festhalten, ohne ihre Bewegung zu hemmen. Die in der Mitte angeordnete Einerscheibe F ist zur leichteren und gleichmäßigen Rotirung mit einer Achse/versehen und durch dieselbe mit einem Trieb /' fest verbunden (Fig. 4, 5 . und 9), rotirt mittelst Zapfen in der Schiene B sowie Querbrücke L (mit den Ziffern nach dem Schienenboden zu gerichtet) und besitzt an der Aufsenseite den festen Auslösungsstift /2, dessen Nase zu den Umfangszähnen gl des Wechselrades G correspondirt und dasselbe bei jeder Umdrehung der ScheibeF um einen Zahn weiterdreht. Dieses Wechselrad G (Fig. 4, 5 und 1 o) dreht sich mit seiner Achse g mittelst Zapfen ebenfalls in der Schiene B und der Brücke L und hat zur Bewegungsvermittelung eine dreifache Zahnanordnung, nämlich: Umfangszähne, Aufsenzähne und einen Mittelzahn. Durch die zehn gröfseren Umfangszähne g·1 wird das Wechselrad G von dem Auslösungsstift /2 bewegt und auch an denselben vom Fallhebel M ■mit Feder m in bestimmter Stellung fixirt bezw. regulirt, während die kronenradartigen Aufsenzähne g2, welche zu den Zähnen des Zehnerringes correspondiren und denselben in Gröfse und Zahl gleichen, diesen Zehnerring E bei jeder Weiterdrehung mitdrehen, sowie in seinen einzelnen Stellungen festhalten bezw. reguliren. Der gröfsere, an der Unterfläche' des Wechselrades angeordnete Mittelzahn g3 correspondirt zu den kurzen Zahnstiften άΛ des Hunderterringes D und bewegt denselben bei jeder Umdrehung des Wechselrades um einen Zahn dx (gleich der Entfernung zweier Stifte von einander bezw. einer Ziffernhöhe) weiter, in welcher Stellung dann dieser Ring D durch die Regulirungsfeder w1 an den Theilschnitten cp fixirt bezw. regulirt wird. Einer der Zapfen des Wechselrades kann auch nach aufsen hin . durch sein Lager verlängert und mit einem Vierkant versehen werden, an welchem dann das Wechselrad und durch dessen Vermittelung die Ziffernträger. gedreht und somit das ganze Zählwerk auf 0 eingestellt werden kann. An der Seite des Triebes f1 unterhalb der Querbrücke L ist der zweitheilige Gelenkhebel H (Fig. 4 bis 6) angeordnet, welcher mit dem oberen Ende drehbar bei Ii angelenkte mit dem : anderen Ende auf der Brücke V1 gelagert ist und durch den Führungsstift /2, welcher in den Schlitz h1 greift, gehalten wird. Die Länge dieses Schlitzes ft1 correspondirt zu der Bewegung des Triebrades/1 um einen Zahn, so dafs durch den Führungsstift /2 auch gleich eine Begrenzung der Hebelbewegung erfolgt, Dieselbe kann durch Druck oder Zug (wie in Fig. ι bis 3 angeordnet) vernnlafst werden, in welchem Falle die nn Haltestift /13 angreifende Hebelfeder 11 den verticalen Hebeltheil entsprechend hebt oder senkt. Zum geeigneten Angriff ist der Endtheil Λ2 des Hebels in der Anordnung von Fig. 1 bis 3 winkelförmig gebogen, kann aber auch bei anderer Anwendung des Zählwerks, z. B. für Umdrehungszählungen, gerade auslaufen (und wäre bei solcher Anwendung vielleicht durch ein pleuelstangenartiges Zwischenglied mit einer rotirendcn Scheibe zu verbinden, in welchem Falle dann auch die Hebelfeder u fehlen könnte). An der Unterseite des verticalen Hebeltheils, correspondirend zu dem Trieb/1, ist dann der Sperrkegel /i4 mit der Feder to5 angeordnet, welcher bei jeder Hebelbewegung das Sperrrad /' um einen Zahn weiterdreht, während die diametral angeordnete Sperrradfeder U die Bewegung desselben fixirt und regelt. Die grofse Querbrücke L (Fig. 4) ist durch die beiden Endständer / mit der Schiene verschraubt und dient zur Befestigung von Trieb und Wechselrad, während die kleine Brücke /' den Hebel unterstützt und die Hebelfeder ti hält. Durch den Einfallhebel M mit Feder m wird das Wechselrad regulirt, zugleich aber auch die Stellung des Zehner- und Hunderterringes mitgeregelt.
Die Functionirung des Zählwerks erfolgt in der Weise, dafs bei Einwirkung auf den Gelenkhebel H das Trieb /' bei jeder Bewegung eine Drehung der Einerscheibe F veranlafst, welche dann durch den Auslösungsstift /ä das Wechselrad G bewegt, das wieder durch den Zahneingriff den Zehner- und Hunderterring dreht. Angenommen, das Zählwerk wäre mit seinen vier Ziffern auf ο eingestellt und würde nun z. B. durch den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Klappenmechanismus in Thätigkeit gesetzt, so drehte sich bei jeder Klappen- bezw. Hebelbewegung zunächst die Einerscheibe F immer um einen Zahn, gleich einer Ziffernhöhe, weiter, so dafs hinter einander die Zahlen von ι bis 9 erscheinen. Bei weiterer Drehung dieser Scheibe F (welche jetzt eine ganze Umdrehung vollendet) durch das Trieb greift dann der Auslösungsstift /2 in den nächsten ■ correspondirenden Umfangszahng·1 des Wechselrades G und dreht dasselbe um einen Zahn (gleich Y10 des Umfangs) weiter, so dafs der Einfallhebel M in die nächste Zahnlücke fällt. Die Aufsenzähne g2 des Wechselrades bewirken dadurch eine entsprechende Drehung des Zehnerringes E, welcher auch um '/10, gleich einer Ziffernhöhe, weiter bewegt wird, so dafs nun die Ziffer ι in der Oeffnung bx neben der erscheinenden Null der Einerscheibe erscheint. Hat auf diese Weise die Einerscheibe F neunmal ganz rotirt, so ist auch das Wechselrad G um 9 Umfangszähne gl weiter gedreht und der Zchnerring E damit corresporidircnd weiter bewegt worden, so dnfs auch von demselben
nach einander die Ziffern von ι bis 9 in der Oeffnung bl erschienen sind. Bei der zehnten Umdrehung der Einerscheibe F wird dann auch das Wechselrad G von dem Auslösungsstift f- um den zehnten Zahn weitergedreht und greift nun der zugleich mitbewegte Mittelzahn g·3 in den correspondirenden Zahnstift dl des Hunderterringes D, denselben auch um eine Zahnlä'nge, entsprechend einer "Ziffernhöhe, weiterbewegend, so dafs nun die 1 des Hunderterringes D in der Oeffnung b1 der Schiene erscheint, während der Zehnerring und die Einerscheibe wieder ο zeigen. Die Regulirungsfeder «', welche von der Aufsehfläche aus auf den Hunderterring einwirkt, ist bei dieser Weiterdrehung desselben aus dem Einschnitt d'2 herausgetreten und bis zum folgenden Theilschnitt geschleift, in welchen sie dann eingreift und den Hunderterring daran festhält. Bei der weiteren Bewegung des Gelenkhebels H (durch z. B. den Mechanismus von Fig. 1 bis 3) wiederholt sich nun fortwährend die Drehung der Einerscheibe F (in der beschriebenen Weise) und infolge dessen die Rotirung des Wechselrades G, welches wieder den Zehner- und Hunderterring E D je nach der Zahl der Bewegungen herumdreht, bis die Zahl »2999« in der Schienenöffnung b1 erscheint und das Zählwerk wieder von »0« an aufwärts zu zählen beginnt. Durch* die einreihige Anordnung der Ziffern auch aut dem Zehnerring konnten alle Zahlen verhaitnifsmäfsig sehr grofs hergestellt werden und erscheinen dieselben in der Schienenöffnung b1 in einer geraden Reihe dicht neben einander stehend. Durch Einschaltung von weiteren Zahlenringen und Wechselrädern kann das Zählwerk so vergröfsert werden, dafs es bis zu jeder beliebigen Zahl zählen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zählwerk für Hub und Umdrehung, gekennzeichnet durch concentrisch die Einerscheibe umkreisende, von den Ringhaltern vr n3 gehaltene "Zahlenringe DE, welche mit einem einfachen Zahnkranz versehen und an denselben mit Hülfe des Wechselrades G von innen aus dadurch getrieben werden, dafs der Auslösungsstift f- der Einerscheibe F bei Bethätigung des damit verbundenen Triebes fl durch den Gelenkhebel H in die Umfangsza'hne g·1 des durch den Fallhebel M regulirten Wechselrades G greift, welches mit seinen Aufsenzähnen g'1 den Zehnerring E an seinen Zähnen el bewegt und mit seinem Mittelzahn g'^ an den Zahnstiften dx den Hunderterring D dreht j welcher mittelst Regulirungsfeder ti1 an seinen radialen Einschnitteil cP regulirt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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