DE871940C - Verstellbare Bruchbandpelotte mit selbsttaetigem Druckausgleich - Google Patents

Verstellbare Bruchbandpelotte mit selbsttaetigem Druckausgleich

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DE871940C
DE871940C DED6113A DED0006113A DE871940C DE 871940 C DE871940 C DE 871940C DE D6113 A DED6113 A DE D6113A DE D0006113 A DED0006113 A DE D0006113A DE 871940 C DE871940 C DE 871940C
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DE
Germany
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pad
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automatic pressure
pressure compensation
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DED6113A
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English (en)
Inventor
Emil Danzeisen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/30Pressure pads
    • A61F5/32Adjustable pressure pads

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Auch wenn die Öffnungen und darmzuführenden Kanäle durch leine an sich bekannte konische Pelotte völlig abgedeckt sind und damit ,ein sicheres Zurückhalten des Bruches gegeben erscheint, so ergibt doch manchmal Zufall und Bewegungsumstand, daß plötzlich und überraschend einsetzendes Husten oder Niesen oder plötzliche Anstrengungen unvorhergesehen den Unterleib aufprellen.
  • Durch diese plötzliche Einwirkung wird dann der Darm gewaltsam durch die schon eng gewordenen Anlaufwege des Darmes, Leistenkanäle und deren Öffnungen, Schenkelkanäle und deren Öffnungen, hindurchgepreßt. Sofort einsetzendes Ziehen und Brennen und S'chmerzen in der Nabelgegend zeigen dies an. Um hier eine Gegenwirkung zu schaffen, wurde die Neuentwicklung geschaffen.
  • Bei plötzlich auftretendem Husten oder Niesen oder gewaltsamer plötzlicher Anstrengung wird die Bauchdecke gedehnt. Die Ausdehnung des Körpers überträgt sich auf den Umgurt. Der Umgurt wird angestnafft. Gemäß der Erfindung überträgt der Umgurt diese Anstraffung auf beide Zughaken der Pelotte. Die Zughaken ziehen an den Zuggabeln an, die Scherenenden der sogenannten Nürnberger Scheren werden bewegt und dRe Scheren damit gespannt. Die Scheren drücken das Fülimaterial mit teils der Druckschale schärfer gegen den Körper an.
  • Der Konus der Pelotte wird also im Augenblick der Dehnung des Unterleibs höher, der Eingriff schärfer. Der Konus nimmt den Stoß des Körpers auf und erwidert ihn. Der Druck vermindert sich in dem Augenblick, in dem der Zug an den Zughaken aufhört zu wirken, wenn die Bauchdecke entspannt ist. Nach dem Nachlassen des Drucks und dem Entspannen des Unterleibs kehrt die Pelotte wieder in ibne normale Stellung zurück, und der normale Druck des Körpers drückt die Nürnberger Scheren in ihre Ruhestellung zurück.
  • Geht der Bruch- im Laufe der Zeit seinen Entwicklungsweg zurück, dann kann durch Verschrauben des Vierkants eine schärfere Einwirkung der Pelotte durch Erhöhung des Konus bewirkt werden.
  • Die durch den andauernd vor- und zurückschnellenden Konus ,der Pelotte bewirkte Inan-- -spruchnahme der Haut über den Kanälen bewirkt naturgemäß eine mehr als normale Beanspruchung derselben. Aus diesem Grund, und um überhaupt jede Schädigung der Haut bei schwer arbeitenden Menschen völlig auszuschließen, wird die Haut durch Anwendung gerbender und gewebeerhaltender Pflegemittel systematisch bearbeitet, was jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
  • Die Erfindung ist in den Abb. I bis @ dargestellt.
  • Abb. @ zeigt einen Längsschnitt durch die Pelotte gabeln, Abb. Lt einen Ausschnitt aus Abb. 1 ohne Scheren.
  • Der Pelottendeckel ist in bekannter Weise von einem Gewindebolzen b mit vierkantigem Stellknopf a durchsetzt. Auf Gewindebolzen b ist eine Gewindehülse c mit einer Führungsnase d1 aufgeschraubt. Über die Gewindehülse c wird eine gewindelose Hülse d aufgeschoben, die in ihrer Längsrichtung eine Nut d2 als Gleitführung für die Nase von c aufweist. Die gewindelose Hülse d muß auf der Gewindehülse leicht gleiten können. Die Hülse d ist am unteren Ende mit einem Gewinde versehen.
  • Hier wird eine zackenlose Druckschale m aufgeschraubt. Über den Gewinde der Druckschale in sind an beiden Seiten gegenüberliegende Zapfen e an die gewindelose Hülse d angesetzt, die seitlich etliche Millimeter herausragen. In diese beiderseits herausragenden Zapfen e werden Gewinde eingeschnitten, die zum Festlegen Ider Enden zweier Nürnberger Scheren dienen.
  • Die Schenkel der Nürnberger Scheren f laufen zu zwei Zuggabeln h1 und h2, an denen sie beweglich befestigt sind. Die Zuggabeln h1 und k2 sind gegenläufig angeordnet. Die Zuggabel rechts bewegt die Scherenenden links; die Zuggabel links bewegt die Scherenenden rechts.
  • Die Zuggabeln kl und k2 endigen in Haken i1 und i2. Sie dienen zum Befestigen der Feder bzw. des Umgurts. Das Federende wird mit seinem jewelligen entsprechenden Zughaken verschraubt.
  • Die Zuggabeln h1 und h2 werden durch die Lager g1, g2 und g3 gehalten.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Bruchbandpelotte mit selbsttätigem Druck ausgleich in der konisch vorspringenden Pelotte, dadurch gekennzeichnet, daß das Umgurtband an zwei gegenläufigen Zuggabeln befestigt ist, die die Enden einer sogenannten Nürnberger Schere (f) so betätigen, daß bei Zunahme des Umgurtzuges auch die Eindringtiefe der Pelotte zunimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Drucksehale (m), die mit der Nürnberger Schere (f) verbunden ist, wobei die Druckschale (m) von leiner Hülse (d) geführt wird, die wiederum auf einer mittels einer Schraube (b) in der Länge einstellbaren Gewindehülse (c) gleitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gewindehülse (c) eine Führungsnase (d1) angebracht ist, die in dem Schlitz (d2) der Hülse (d) gleitet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Stellen der Führungshülse je eine Nürnberger Schere angebracht ist.
DED6113A 1950-09-26 1950-09-26 Verstellbare Bruchbandpelotte mit selbsttaetigem Druckausgleich Expired DE871940C (de)

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DE (1) DE871940C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027363B (de) * 1955-03-30 1958-04-03 Otto Thiel Bruchbandage mit Trageinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027363B (de) * 1955-03-30 1958-04-03 Otto Thiel Bruchbandage mit Trageinrichtung

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