DE87166C - - Google Patents

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DE87166C
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DE
Germany
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sheet
rubber
paper
machine
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DENDAT87166D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B70/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B70/62Uniting opposed surfaces or edges; Taping by adhesives

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
s PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
GEBR. TELLSCHOW in BERLIN. Briefumschlagmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1895 ab.
Bei den meisten bis jetzt im Gebrauche befindlichen Briefumschlagmaschinen erfolgt die Zufuhr der ausgestanzten Blätter mittels eines Schlittens, welcher bei seinem Hin- und Hergange das Blatt der Falzvorrichtung zuführt. Die Zuführvorrichtung, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, macht eine Kreisbewegung, ähnlich wie dies in dem Patente Nr. 39912 bekannt geworden ist.
Ein Hauptübelstand dieser Maschine, besteht nun darin, dafs nur Dextrin als Klebstoff Verwendung finden kann.
Wie in der Patentschrift Nr. 39912 näher erläutert ist, erfolgt die Herstellung des Umschlages in drei Stationen, d. h. auf der ersten Station wird das Blatt mit Klebstoff versehen, darauf von der Gummirvorrichtung abgehoben und bei Weiterdrehung derselben in die zweite Station gebracht, wo ein Vorfalzen des Blattes stattfindet. Bei diesem Vorfalzen, welches durch einen abwärtsgehenden Stempel bewirkt wird, erfolgt ein theilweises Abziehen der mit Klebstoff versehenen Ränder von der Klebvorrichtung. Hierbei kann nur ein Klebstoff verwendet werden, welcher sehr zähe ist, da im anderen Falle das Blatt von der Gummirvorrichtung vollständig abgezogen wird und die Gummirvorrichtung das Blatt nicht zur dritten Station transportirt. Ein weiterer Uebelstand, welcher sich durch das auf der zweiten Station erfolgte Vorfalzen des Papierblattes ergiebt, besteht darin, dafs auf der dritten Station, wo das Blatt durch die Falzvorrichtung fertig zusammengefalzt werden soll, ein genaues Arbeiten absolut ausgeschlossen ist. Das Papierblatt hat auf der zweiten Station eine Vorbiegung erfahren, welche es verhindert, dafs auf der dritten Station ein genaues Umlegen der Klappen möglich wird, da die Vorbiegung der Klappen so gering ist, dafs die Bruchlinie bei der dritten Station . dadurch nicht festgelegt wird. Man erhält daher mittels dieser Maschine Umschläge, welche unsauber gefaltet sind und offene Ecken besitzen.
Durch die vorliegende Maschine sollen diese Uebelstände vollständig vermieden werden. Die Maschine kann sowohl mit Dextrin, wie auch mit Gummi arbeiten und liefert selbst bei schnellstem Gange tadelloses Fabrikat, wobei der Ausschufs noch nicht !/5 pCt. beträgt.
Die Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Anschauung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seiten- oder Stirnansicht,
Fig. 3 einen Grundrifs des Tisches.
Fig. 4 und 5 zeigen die Form einer Schnecke, welche die Papierzuführvorrichtung der Maschine in Thätigkeit setzt.
Die Papierzuführvorrichtung besteht aus einer Scheibe a, welche auf dem oberen Ende einer verticalen, durch den Tisch nach abwärts reichenden Welle b befestigt ist. Die Welle b erhält am unteren Ende ihre Drehbewegung mittels der in Fig. 4 und 5 dargestellten Schnecke c, welche in einen am unteren Ende der Welle b befestigten Muff mit acht konischen Rollen, welche auf Armen drehbar befestigt sind, eingreift und dadurch eine stofsweise Drehbewegung der Scheibe α um je 90 ° ver-
ursacht. Die Scheibe α trägt vier Gummirerpaare g g zum Gummiren der Deck- und der Klebeklappe.
Angenommen, das Gummirerpaar g g in Stellung IV gelangt bei Bewegung der Scheibe a in der Richtung des Pfeiles über die Gummirvorrichtung G, bestehend aus einem Troge mit einem Walzensystem, so gleiten die Gumrhirer über die obere Walze der Vorrichtung G und werden dadurch auf der Unterseite mit Gummi versehen. Nachdem das Gummirerpaar auf diese Weise mit Gummi versehen ist, gelangt es bei der Weiterbewegung der Scheibe α bis Vollendung der Vierteldrehung in die Stellung I. Nachdem das Gummirerpaar in dieser Stellung angelangt ist, macht die Welle α eine Abwärtsbewegung, indem der Hebel d, welcher von einer Curvenscheibe e gehoben und gesenkt wird, sich abwärts bewegt.
Das Gummirerpaar senkt sich also bei der Stellung I auf den Papierstofs, um sich kurz darauf wieder zu heben. Infolge der Anfeuchtung der Gummirer g g mit Klebstoff . wird das oben liegende Blatt des Papierstofses durch Hängenbleiben mitgenommen.
Darauf erfolgt eine weitere Drehung der Scheibe α um go° in der Pfeilrichtung, wodurch das oben vom Papierstofs abgehobene Blatt auf die Falzvorrichtung II transportirt wird. Bei Eingang zu dieser Falzvorrichtung wird das Blatt mit seinen Seitenklappen unter zwei Halter ff geführt, welche darauf abwärts bewegt wenden und das Blatt von den Gummirern g g lösen. In diesem Augenblicke erfolgt wiederum eine steigende Bewegung der Welle b und dadurch auch der Platte a mit den Gummirerpaaren.
Das so festgehaltene Blatt wird durch bekannte Vorrichtungen derart genau ausgerichtet, dafs bei dem jetzt erfolgenden Einschlagen des Stempels und Umbiegen der Klappen ein genaues Zusammenfalten des Blattes zu einem Umschlag stattfindet. Nachdem der Umschlag auf diese Weise fertiggestellt ist; wird er nach unten zu einer Trockenkette bekannter Construction . abgeführt, während die Weiterbewegung des Gummirerpaares von II nach III erfolgt. Das nächste Gummirerpaar hat inzwischen dieselben Verrichtungen gemacht, wie das vorhin beschriebene, so dafs bei jeder Vierteldrehung der Scheibe α ein Anfeuchten der Gummirerpaare mit Klebstoff, sowie ein Zuführen des Blattes von dem Papierstofs zur Falzvorrichtung stattfindet.
Die beschriebene Maschine hat eine Leistungsfähigkeit von ioo bis 120 Couverfs in der Minute. Diese Leistungsfähigkeit wird noch bedeutend erhöht, wenn die Maschine als Zwillingsmaschine ausgebildet wird. Die Umgestaltung der beschriebenen Maschine als Zwillingsmaschine kann in sehr einfacher Weise bewirkt werden, indem gegenüber der Falzvorrichtung II eine gleiche Station IV angebracht wird. Es wird in diesem Falle bei Station III ein zweiter Papierstofs angeordnet sein, während zwischen den Stationen II und III eine zweite Gummirvorrichtung anzuordnen wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Briefumschlagmaschinen mit in einer Kreisbahn sich bewegender Papierzuführvorrichtung für den Falzapparat die Anordnung einer intermittirend sich drehenden, gleichzeitig sich hebenden und senkenden Welle mit Gummirerpaaren, welche nach innen und aufsen offen sind, derart, dafs beim Senken der Welle die Gummirerpaare ein Blatt von dem Papierstofs abnehmen und nach erfolgtem Heben zur Falzvorrichtung führen, wobei die Spitze der Klebeklappe der in der Drehungsrichtung am weitesten vorgeschobene Punkt des Papierblattes ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT87166D Expired DE87166C (de)

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DE87166C true DE87166C (de) 1900-01-01

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