DE870744C - Vorrichtung zum Ausloesen von mechanischen oder elektrischen Vorgaengen im Schachtbetrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Ausloesen von mechanischen oder elektrischen Vorgaengen im Schachtbetrieb

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DE870744C
DE870744C DEM8554A DEM0008554A DE870744C DE 870744 C DE870744 C DE 870744C DE M8554 A DEM8554 A DE M8554A DE M0008554 A DEM0008554 A DE M0008554A DE 870744 C DE870744 C DE 870744C
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DE
Germany
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pole
magnet
shaped magnet
yoke
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Expired
Application number
DEM8554A
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English (en)
Inventor
Friedrich-Karl Dipl-In Moeller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/50Adaptations of switches or switchgear with operating or control mechanisms mounted in the car or cage or in the lift well or hoistway

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auslösen von mechanischen oder elektrischen Vorgängen im Schachtbetrieb Zur Betätigung von Schachttoren, Sperrurig der Tore und Aufschieber in Abhängigkeit von der Stellung des Korbes oder für ähnliche Zwecke sind bisher nur Vorrichtungen ausgeführt worden, die entweder durch Berührung mit dem Korbe ausgelöst werden oder von der Stellung des Teufenzeigers und der Bremse abhängig sind. Erstere sind bei hohen Fördergeschwindigkeiten bedenklich, da sie starker Abnutzung und Gefahr der Zerstörung ausgesetzt sind, letztere arbeiten ungenau. Optische Signaleinrichtungen, durch Unterbrechung eines Lichtstrahls wirkend, sind sehr empfindlich gegen Verschmutzung oder Störungen der Sendelampe und Empfangszelle. Einrichtungen, die mittels elektrischer Felder wirken, sind durch Feuchtigkeit beeinflußbar. Es sind Vorschläge bekanntgeworden., nach denen die gegenseitige Anziehung zwischen einem beweglichen Magneten am Schachtstuhl und' dem eisernen Korb bzw. einer an diesem angebrachten Eisenschiene einen elektrischen Kontakt steuert. Infolge des notwendigen und wechselnden großen Abstandes (etwa 5 bis 15 cm) und des höheren Kraftbedarfs ist die Wirkung ohne erheblichen Aufwand jedoch nicht zuverlässig zu erreichen. Auch ergeben sich beim raschen Vorbeifahren des Korbes unerwünschte Kräfte auf den Anker.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, nach welchem ein Magnet in der Weise fest angeordnet wird, daß die beiden Pole dem Korb zugewendet sind. Hierdurch bietet sich die Möglichkeit, den durch magnetischen Schluß vergrößerten Kraftlinienfluß innerhalb des Magneten auszunutzen.
  • Im folgenden ist der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke in mehreren, Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. i zeigt einen U-förmigen Magneten für Wechselstrom aus Weicheisen bzw. Dynamoblech, welcher auf einem Schenkel eine von Wechselstrom gespeiste Erregerwicklung i trägt. Der andere Schenkel ist möglichst nahe am Pol durch einen Anker 2 nach Aft eines kräftigen Meßsystems beliebiger Bauart, auch in Wattmeterschaltung, unterbrochen. Bei offenem Luftweg wird infolge der Streuung nur ein geringer, bei vorstehendem Korb 3 infolge des besseren Eisenschlusses jedoch ein. größerer Teil der Kraftlinien gezwungen, .durch den Anker zu treten und diesen zum Ansprechen zu bringen. Um unerwünschten Kraftfluß zu verhindern, sind entweder Schenkel- und Jochlänge größer als der doppelte Luftabstand zwischen Korbwand und Pol zu wählen oder abschirmende Zwischenwände aus nichtmagnetischem Metall anzubringen. Durch den Anker können Kontakte oder mechanische Einrichtungen betätigt werden.
  • Es ist aber auch möglich, den Anker durch eine Sekundärspule zu ersetzen, die je nach. äußerem Eisenschluß mehr oder weniger Spannung erzeugt und damit z. B. ein Relais oder einen Kraftmagneten betreibt (Fig. 2).
  • Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Danach wird an Stelle des U-förmigen ein H-förmiger Magnet verwendet. Er trägt auf .zwei Schenkeln zwei gleiche Erregerspulen 5, 6 in Hintereinanderschaltung, derart, daß bei beiderseits offenen Luftwegen die Kraftlinien im Joch sich aufheben. Wird jedoch der Kraftlinienweg auf einer Seite durch den Korb 3 geschlossen,, so wird das -Gleichgewicht aufgehoben, so daß durch das Joch ein Magnetfluß auftritt. Eine dort aufgebrachte Spule 7 wird nlso Spannung annehmen. Falls die Einrichtung doppelseitig wirken soll (An@zei.ge beider Körbe einer Förderung), ist das angeschlossene Relais 8 oder der Kraftmagnet fin Wattmeterschaltung auszuführen, so daß es eine Rae- und zwei Arbeitsstellungen annehmen kann (Fig.4). An Stelle der Jochspule kann, auch ein Meßsystem g treten (Fig.5). Der Erfindungsgedanke läßt sich aber auch unter Verwendung von Dauermagneten verwirklichen. In dem Falle wird der die Erregerspule tragende Schenkel durch einen Dauermagneten io ersetzt. Der übrige Teil des Magneten ist aus weichem Eisen. Die sonstige Form entspricht den Ausführungen- gemäß Fig. i und 5, jedoch besteht das Meßsystem aus einem polarisierten Anker i i.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auslösen von mechanischen oder elektrischen Vorgängen im Schachtbetrieb, z. B. Sperren des Wagenaufschiebers, Freigabe der Tore und/od. dgl., gekennzeichnet durch einen U- oder H-förmigen Magneten, dessen Kraftlinienliuß bei Annäherung des eisernen Förderkorbes verstärkt wird und dessen unerwünschter Streufluß gegebenenfalls durch .entsprechende Gestaltung von Joch- und Schenkellänge oder durch metallene, nichtmagnetische Zwischenwände klein gehalten wird.
  2. 2. U-förmiger Magnet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er als Weicheisenmagnet mit wechselstromerregter Spule auf einem Pol und einem Drehanker beliebiger Aasführung im anderen Pol ausgebildet ist.
  3. 3. U-förmiger Magnet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er als Weicheisenmagnet mit wechselstromerregter Spule auf einem Pol und einer Sekundärspule auf dem anderem Pol ausgebildet ist. q..
  4. H-förmiger Magnet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei Polen einer Seite des Magneten je eine Erregerspule angeordnet und hintereinandergeschaltet und auf dem Joch eine Sekundärspule bzw. ein Anker vorgesehen sind, derart, daß bei beidseitig offenem Luftwegenf die Kraftlinien sich im Joch aufheben, während bei der Abdeckung eines Luftweges das Gleichgewicht aufgehoben wird und ein Magnetfluß entsteht.
  5. 5. U- bzw. H-förmiger Magnet nach Anspruch i, 2 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspulen durch einen, Dauermagneten ersetzt sind.
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