DE868549C - Verfahren zum Befetigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen - Google Patents

Verfahren zum Befetigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen

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DE868549C
DE868549C DEK5467D DEK0005467D DE868549C DE 868549 C DE868549 C DE 868549C DE K5467 D DEK5467 D DE K5467D DE K0005467 D DEK0005467 D DE K0005467D DE 868549 C DE868549 C DE 868549C
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DE
Germany
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sieve
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plastic
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Expired
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DEK5467D
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr-Ing Linke
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
    • B07B1/4618Manufacturing of screening surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48Stretching devices for screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/02Fastening means for fastening screens to their frames which do not stretch or sag the screening surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen Siebgewebe werden auf ihren Unterlagen im allgemeinen dadurch befestigt, daß man sie auf grobmaschige Unterlagen aufnäht oder durch einen aufgelegten Rahmen auf derMnterlage festklemmt.
  • Das Aufnähen ist insofern ungünstig, als dadurch die Maschenweiten des Gewebes teilweise gestört werden; durch Festklemmen lassen sich nicht alle Gewebeteile gleichmäßig festlegen und meistens auch nicht genügend stark spannen.
  • Bei Siebteilen, die infolge ihrer Befestigungs-oder Herstellungsart, z. B. bei Harfensieben infolge der Verwendung von Querdrähten zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes der Siebdrähte, eine größere als die vorgesehene Maschenweite aufweisen, hat man zum Abdecken bislang besondere Streifen benutzt, die mit dem Gewebe und deren Unterlagen verschraubt wurden. Diese Art der Abdeckung hat sich jedoch nicht bewährt. Die Anordnung der Streifen ist kostspielig und umständlich, und die Streifen lockern sich leicht während des Betriebes, besonders bei schnellschwingenden Sieben.
  • Zur Vermeidung der erwähnten Übelstände wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Siebgewebe auf ihren Unterlagen unter Verwendung eines warm formbaren Kunststoffes durch Heißluft- schweißung zu befestigen. Es ist bereits an sich bekannt, derartige in der Wärme wiederholt leicht verformbare korrosionsbeständige Stoffe, sogenannte Thermoplaste, die auch in Form von Schweißstäben verarbeitet werden, zur Verbindung von Teilen aller Art zu verwenden. So werden beispielsweise Flaschen, Gefäße, Rohre und Behälter für die verschiedensten Verwendungszwecke auf diese Weise hergestellt.
  • Um die Siebgewebe durch Kunststoffschweißung zu befestigen, ist es notwendig, die Unterlagen für das Gewebe entweder ebenfalls aus Kunststoff herzustellen oder an den für die Befestigung des Gewebes vorgesehenen ,Stellen mit Platten, Stäben oder Streifen aus Kunststoff zu versehen. Das Gewebe wird dann unter Spannung auf die Unterlage gebracht und aufgeschweißt, wobei der Werkstoff der Schweißstäbe unter der Einwirkung des Heißluftstromes durch die Maschen des Gewebes hindurchfließt und sich unter Bildung einer das Gewebe der Schweißstellen einschließenden Raupe innig mit der Unterlage verbindet. Wie Versuche ergeben haben, ist die Verbindung so fest, daß bei absichtlichen überbeanspruchungen des Gewebes dieses zerreißt, wogegen die Schweißstellen unbeeinträchtigt bleiben.
  • In der gleichen Weise wird beim Abdecken von Siebteilen vorgegangen, wobei unter die abzudeckenden Stellen ein Streifen oder eine Platte aus Kunststoff gelegt und wieder von oben her. durch das Gewebe hindurch der flüssige Kunststoff mit der Unterlage verbunden wird.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Siebgeweben dargestellt, die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung befestigt oder teilweise abgedeckt sind. Es zeigt Fig. I die Draufsicht auf einen Teil eines Siebgewebes, Fig. 2 einen Schnitt nach der LinieA-B in Fig. I, Fig. 3 den gleichen Schnitt in größerem Maßstab, 4bb. 4 eine Draufsicht auf einen Teil eines Harfensiebes, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 4, Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Teil eines Siebes mit unterlegtem Tragrost, Fig. 7 einen Schnitt nach der LinieE-F in Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie G-H in Fig. 6, Fig. g eine Draufsicht auf den von Querdrähten durchzogenen Randteil eines Harfensiebes, Fig. 10 eine zu Fig. g gehörige Seitenansicht, Fig. 11 eine im Winkel von etwa 45'° gehaltene Draufsicht auf einen von IQuerdrähten durchzoge nen mittleren Teil eines Harfensiebes und Fig. I2 einen Schnitt nach der Linie J-K.
  • Bei der Ausführung nach Fig. I bis 3 ist das Siebgewebe I mit der aus einem Kunststoff bestehenden Randleiste 2 durch Aufschweißen unter Verwendung eines warm formbaren Kunststoffes verbunden. Der Kunststoff fließt durch die Maschen des Gewebes I, verbindet sich innig mit der Randleiste 2 und bildet auf dem Gewebe eine Schweißraupe 3. Diese kann, falls es erforderlich oder erwünscht ist, noch in erwärmtem Zustand in das Gewebe eingewalzt oder durch Abstreichen entfernt werden. Die Haftung der Raupe mit der Randleiste läßt sich dadurch verbessern, daß an der Schweißstelle eine Rille oder Nut 4 (Fig. 3) für die Aufnahme des flüssigen Kunststoffes vorgesehen wird.
  • Das Harfensieb 5 nach den Fig. 4 und 5 ist an seinen durch Querdrähte 6 verstärkten Rändern aufgeschweißt und an den von Querdrähten 7 zur Sicherung des Drahtabstandes durchzogenen Stellen, die eine größere Maschenweite aufweisen, abgedeckt. Zum Abdecken ist ein Streifen 8 untergelegt, mit dem sich der flüssige Kunststoff verbindet.
  • Bei Verwendung eines Tragrostes g nach den Fig. 6 bis 8, der eben oder gewölbt ausgeführt sein kann, werden mehrere Schweißraupen IO in Abständen voneinander zweckmäßig über die gradlinig durchgehenden Teile des Rostes gelegt.
  • Ein Vergleich der Fig. 9, IO mit den Fig. II, I2 läßt erkennen, wie durch die Anordnung der bei den Harfensieben erforderlichen Querdrähte die Maschenweite etwas größer wird, als sie durch den Abstand der Drähte voneinander gegeben ist. Das durch das Sieb fallende Korn findet zwischen den im Bereich der Querdrähte 11 gekröpften Längsdrähten 12 eine größere Durchgangsstelle. Diese liegt etwa im Winkel von 450 zur Senkrechten (Fig. I2). In Fig. 9 ist ein Kreis zwischen zwei Längsdrähten I3 eingezeichnet, der beiderseits über die Drähte greift, während ein Kreis gleichen Durchmessers zwischen den gekröpften Teilen der Längsdrähte 12 (Fig. II) und einem Querdraht ii frei liegt. Hieraus ergibt sich, daß ein Korn von der Größe des Kreises, das einem Überkorn entspricht, im Bereich der Querdrähte II durchfallen würde. Um dies zu verhindern, findet die Abdeckung der Siebe in diesem Bereich entsprechend den Fig. 4, 5 statt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Befestigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebe mit einer Unterlage aus Kunststoff durch Heißluftschweißung unter Verwendung eines warm formbaren Kunststoffes verbunden werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der warm formbare Kunststoff, zweckmäßig in Form von Schweißstäben, über den zu befestigenden oder abzudeckenden Stellen des Gewebes durch Heißluftstrom verflüssigt wird, derart, daß der Kunststoff durch das Gewebe hindurchfließt, sich mit der Unterlage verbindet und auf dem Gewebe eine Schweißraupe bildet.
DEK5467D 1943-04-15 1943-04-15 Verfahren zum Befetigen von Siebgeweben und zum Abdecken von Siebteilen Expired DE868549C (de)

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DE (1) DE868549C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228499B (de) * 1965-04-02 1966-11-10 Univ Dresden Tech Verfahren und Vorrichtung fuer die Herstellung von Harfensieben
WO1987002279A1 (en) * 1985-10-16 1987-04-23 Surescreen Manufacturing Co. Pty. Ltd. Screening decks

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