DE868280C - Schleudertrommel, vorzugsweise zur Behandlung korrodierender Fluessigkeiten - Google Patents
Schleudertrommel, vorzugsweise zur Behandlung korrodierender FluessigkeitenInfo
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- DE868280C DE868280C DEB3322D DEB0003322D DE868280C DE 868280 C DE868280 C DE 868280C DE B3322 D DEB3322 D DE B3322D DE B0003322 D DEB0003322 D DE B0003322D DE 868280 C DE868280 C DE 868280C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
- B04B1/08—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
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Description
- Schleudertrommel, vorzugsweise zur Behandlung korrodierender Flüssigkeiten _ Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleudertrommel, in der Flüssigkeiten behandelt werden, die korrodierende Eigenschaften haben. Bei solchen Schleudertrommeln besteht die Gefahr, daß die Führungsflächen zwischen einzelnen Trommelteilen durch Anfressungen u. dgl. zerstört werden, so daß die Trommel aus dem Gleichgewicht kommt.
- Durch die Anwendung kegeliger Führungsflächen wird bekannterweise eine richtige Lage der Hauptteile gesichert, auch wenn eine gewisse Korrodierung eingetreten ist. Es ist auch bei Schleudermaschinen bereits bekannt, zwei sich gegenseitig führende Teile mit einem kegeligen Sitz zu versehen. Die bisher gewöhnlich verwendeten baulichen Ausbildungen sind aber nicht zufrsedenstellend, wenn esi sich um die Behandlung stark korrodierender Flüssigkeiten handelt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die geführten Trommelteile, insbesondere der Verteiler, bisher nur durch den Druck der Einsatzteller auf seinen Sitz gepreßt wird. Bei der Behandlung korrodierender Flüssigkeiten werden aber die Teller dünner, so daß der Druck, mit dem diese Teile gegen den Sitz im Trommelboden gepreßt werden, mit der Zeit .nachläßt.
- Es ist, um diesen Nachteilen ,abzuhelfen, vorgesehen worden, den. Verteiler ini der Weise gegen den Trommelboden zu drücken, daß zwischen dem Trommeldeckel und dem Verteiler eine Spiralfeder eingesetzt wind; die äl'sö den Vetteiler gegen 'den Trommelboden preßt, auch wenn der Druck in dem Tellereinsatz aufhört. Da der Druck geigen den Verteiler im allgemeinen sehr kräftig sein muß, wird eine Feder grober Abmessungen erforderlich, was zur Folge hat, daß der entsprechende Teil der Trommel vergrößert werden muß.
- Die Erfindung bezweckt indessen eine Anordnung, welche einen sehr hohen und gleichzeitig festen Widerstand gegen axiale Verschiebung des Verteilers bewirkt, ohne daB die Abmessungen der Trommel hierdurch vergrößert zu.werden brauchen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler vermittels einer in dem Trommeldeckel eingesetzten Ringmutter gegen den Trommelboden gepreßt werden kann, wodurch der Verteiler und der Trommelboden unter Druck zueinander geführt sind.
- Die Zeichnung zeigt in den Abb. i und 2 verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
- In den Abbildungen .ist mit i der Trommelkörper oder Boden bezeichnet, auf den der Trommeldeckel 2 aufgesetzt ist. Beide Teile werden durch die Verschlußmutter 3 zusammengehalten. Der Verteiler 4 ist am unteren Ende gegen eine kegelzge Sitzfläche 5 im Trommelkörper i gepreßt. Dies erfolgt durch eine oben in den Trommeldeckel 2 eingeschraubte Ringmutter 6. Um eine gute Führung des Verteilers 4 zu erreichen, ist außer dem unteren kegeligen Sitz 5 eine obere zylindrische Führung 7 vorgesehen.
- Da damit zu rechnen ist, daß die Sitze der einzelnen Trommelteile von den in der Schleuder zu behandelnden scharfen Flüssigkeiten angegriffen werden, ist es zweckmäßig, die Führungsflächen an austauschbaren Einsätzen 8 und 9 aus rostfreiem Material vorzusehen. Die ganze Trommel aus derartigem Baustoff herzustehen, wäre nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch unzweckmäßig, weil für diese Teile besondere Anforderungen in bezug auf Festigkeit und Zähigkeit gestellt werden müssen.
- Gemäß Abb. 2 soll die obere Führung zwischen dem Trommeldeckel :2 und .dem Verteiler 4 dadurch verbessert werden, daß atü Verteiler 4 ein Absatz io mit einer nach oben gerichteten kegeligen Fläche vorgesehen ist. Gegen diese Fläche liegt nun eine gleichfalls kegelige Fläche der Stellmutter i r an. Diese 'Ausbildung der oberen Führung kommt hauptsächlich dann in Frage, wenn ein ausreichender Abstand zwischen der Führungsfläche und der inneren freien Fläche der Flüssigkeit nicht erhalten werden kann.
- Um die Gefahr der Anfressungen der einzelnen Führungsflächen noch mehr herabzumindern, ist es zweckmäßig, diese innerhalb des freien Flüssigkeitsspiegels in der Trommel anzuordnen.
Claims (5)
- PATENTANSPR(TCHE: i. Schleudertrommel, vorzugsweise zur Behandlung korrodierender Flüssigkeiten, aus einer Anzahl sich gegenseitig führender Teile, in der der Verteiler, in, den die Flüssigkeit eingeleitet wird, mit einer kegeligen Fläche in einer entsprechenden kegeligen Fläche des Trommelkörpers geführt ist, gekennzeichnet durch eine Ringmutter (6, 1I) im Trommeldeckel, durch die der Verteiler (4) gegen den Trommelkörper (i) gepreßt werden kann, wodurch der Verteiler und der Trommelkörper unter Druck zueinander geführt sind, und zwar unabhängig von größerer oder kleinerer Korrosion an den Führungsflächen (Abb. i).
- 2. Schleudertrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ;daß die Führungsflächen des Trommelkörpers (i) und des Verteilers (4) an austauschbaren Ringen (8, 9) vorgesehen sind, die aus einem gegen Korrosion widerstandsfähigeren Baustoff als die Hauptteile der Trommel hergestellt sind.
- 3. Schleudertrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (7, 5) des Verteilers (4) innerhalb des freien Flüssigkeitsspiegels in der Trommel liegen.
- 4. Schleudertrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Ringmutter (I I) mit einer kegeligen Fläche versehen ist, mit der sie sich gegen kegelige Flächen am Deckel (2) oder am Verteiler (4) oder gegen beide anlegt.
- 5. Schleudertrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kegeligen Flächen am Deckel (2), Verteiler (4) und an der Ringmutter (ii) aus einem gegen Korrosion widerstandsfähigeren Bäustoff hergestellt sind als die Hauptteile der Trommel.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE868280X | 1937-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE868280C true DE868280C (de) | 1953-02-23 |
Family
ID=20367033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB3322D Expired DE868280C (de) | 1937-12-04 | 1938-12-04 | Schleudertrommel, vorzugsweise zur Behandlung korrodierender Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE868280C (de) |
-
1938
- 1938-12-04 DE DEB3322D patent/DE868280C/de not_active Expired
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