DE865072C - Geraet zum Ermitteln der Schwerpunktslage an Koerpern, insbesondere Gegengewichten von Kurbelwellen an Brennkraftmaschinen - Google Patents

Geraet zum Ermitteln der Schwerpunktslage an Koerpern, insbesondere Gegengewichten von Kurbelwellen an Brennkraftmaschinen

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DE865072C
DE865072C DED7301A DED0007301A DE865072C DE 865072 C DE865072 C DE 865072C DE D7301 A DED7301 A DE D7301A DE D0007301 A DED0007301 A DE D0007301A DE 865072 C DE865072 C DE 865072C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DED7301A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Fritz
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/28Counterweights, i.e. additional weights counterbalancing inertia forces induced by the reciprocating movement of masses in the system, e.g. of pistons attached to an engine crankshaft; Attaching or mounting same
    • F16F15/283Counterweights, i.e. additional weights counterbalancing inertia forces induced by the reciprocating movement of masses in the system, e.g. of pistons attached to an engine crankshaft; Attaching or mounting same for engine crankshafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Die Gegengewichte von Kurbeiwellen, z. B. von Brennkraftmaschinen, sind dickwandige Gebilde mit einer unregelmäßigen Umrisßform, deren Schwerpunktslage bisher nur durch langwieriges Rechnen angenähert ermittelt werden konnte.
  • Die Erfindung dagegen ermöglicht das Ermitteln der Schwerpunktslage auf rein mechanischem Wege in wenigen Minuten durch ungeübte Arbeitskräfte. Sie macht sich die Tatsache zunutze, daß der Schwerpunkt eines jeden pendelnd aufgeh'ängten Körpers jeweils in einer durch den Aufhängepunkt gehenden Senkrechten liegt.
  • Dementsprechend besteht die Erfindung darin, daß. man eine vorugsweise dünne Querschnittsscheibe des zu untersuchenden Körpers, die von zwei parallelen Stiruflächen begrenzt ist und dazwischen einen durchgehend gleichen Querschnitt hat, oder das Modell einer solchen, zunächst an einer Stelle, insbesondere in Randnähe pendelnd aufhängt, auspendeln läßt, hernach eine in Richtung des Aufhängepunktes liegende Senkrechte zieht, hierauf die Scheibe an einer zweiten, möglichst um etwa 900 zur ersten Aufhängestelle versetzt liegende Stelle aufhängt und wiederum eine Senkrechte zieht, worauf der sich ergebende Schnittpunkt der beiden gezogenen Geraden die gesuchte Schwerpunktslage anzeigt.
  • In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Ausführungs- und Anwendungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. I und 2 einen Ständer für eine pendelnde Aufhängung des zu untersuchenden Querschnittes in Vorder- und Seitenansicht, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 von Abb. 2; Abb. 4 und 5 veranschaulichen eine Schwerpunktserniittlung mit Hilfe der erfindungsgemä ; ßen Vorrichtung nach den Abb. I und 2.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem von einer Fußplatte I gehaltenen Ständer 2, an dessen oberen Ende mit einem kleinen Abstand 3 eine Platte 4 befestigt ist. Ständer 2 und Platte 4 sind mit einer feinen durchgehenden Bohrung 5 zum Einstecken einer Nadel 6 versehen (Abb. 2).
  • Vor dem Ständer ist eine federnde Anreißschiene 7 befestigt, und zwar so weit gegenüber dem durch die Nadel 6 gegebenen Aufhängepunkt seitlich versetzt, daß ein mittels einer Reißnadel oder eines Bleistiftes an deren Kante entlanggezogener Strich senkrecht und genau unterhalb des durch die Nadel 6 gegebenen Aufhängepunktes verläuft. Die Vorderseite des Ständers 2 weist eine senkrechte Fläche auf, um das Anreißen mit Hilfe der Schiene 7 zu erleichtern. Der Ständer 2 besteht z. B. aus einem sich nach oben verjüngenden Winkelprofil und die Schiene 7 aus einer Blattfederspange.
  • Mit einer solchen Vorrichtung läßt sich die Lage des Schwerpunktes von flächigen Gebilden mit einer beliebigen Umrißform mit wenigen Handgriffen ohne langwieriges Rechnen ermitteln, wie die Abb. 4 und 5 zeigen.
  • Der zu untersuchende Körper 8, z. B. ein dünnes Pappestück von angenähert Kartenblattstärke, hat z. B. den Umriß des Gegengewichtes einer Brennkraftmaschinenkurbelwelle. Es wird dieses in den Spalt 3 hinter die Platte 4 am Ständer 2 eingeschoben (abt. 2) und nahe seinem Rand, z. : 13. an seiner Schmalseite, mittels der Nadel 6 pendelnd aufgehängt. Sobald der Körper 8 ruhig nach unten hängt, drückt man z. B. mit dem Daumen der linken Hand gegen die Schiene 7 und klemmt dadurch den Körper 8 in seiner Ruhestellung zwischen Schiene und Ständer fest. Dann fährt man mit einer Reißnadel oder mit einem spitzen Bleistift an der rechten Schienenkante 7n entlang und reißt auf dem Körper 8 eine Senkrechte a an.
  • Hierauf hängt man den Körper 8 noch einmal an einer - anderen Stelle auf und zieht wiederum eine Senkrechte b 5 (Abb. 5). Der Schnittpunkt der beiden Geraden a und b zeigt die Lage des Schwerpunktes S des Körpers 8 an.
  • Zweckmäßig wäMiilt man die Aufhängepunkte derart, daß eine Aufhängestelle etwa um 90'0 zu der anderen Aufhängestelle versetzt liegt, damit sich die beiden Geraden a und b unter einem möglichst großen Winkel schneiden. Man kann zur Erhöhung der Genauigkeit oder Nachkontrolle das Verfahren beliebig oft wiederholen, da sich alle längs der Schiene 7 gezogenen Geraden in einem Punkt, eben im Schwerpunt S, schneiden nxüsisen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gerät zum Ermitteln der Schwerpunktslage an Körpern, die von zwei parallelen Stirnflächen begrenzt werden und dazwischen einen durchgehend gleichen Querschnitt haben, insbesondere an den Gegengewichten vonBrennkraftmaschinenkurbelwellen, gekennzeichnet durch einen mit einer Vorrichtung zum pendelnden Aufhängen des Querschnittes aus dem Körper, für den der Schwerpunkt gesucht werden soll, ausgerüsteten Ständer, der zum Anlegen dieses Querschnittes mit einer senkrechten Fläche versehen ist, gegen die eine am Fuß des Ständers befestigte Anreißschiene gedrückt wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen am Kopf des Ständers vorgesehenen Steckzapfen für die pendelnde Aufhängung des Querschnittes. ~~~~~~~~~ Angezogene Druckschriften: Hütte, Des Ingenieurs Taschenbuch, Bd. I, S. 343, 27. Aufl.
DED7301A 1950-11-12 1950-11-12 Geraet zum Ermitteln der Schwerpunktslage an Koerpern, insbesondere Gegengewichten von Kurbelwellen an Brennkraftmaschinen Expired DE865072C (de)

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Non-Patent Citations (1)

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