DE864342C - Kolben mit in seiner Laufflaeche ausmuendender Ringnut - Google Patents

Kolben mit in seiner Laufflaeche ausmuendender Ringnut

Info

Publication number
DE864342C
DE864342C DEN4595A DEN0004595A DE864342C DE 864342 C DE864342 C DE 864342C DE N4595 A DEN4595 A DE N4595A DE N0004595 A DEN0004595 A DE N0004595A DE 864342 C DE864342 C DE 864342C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
annular groove
spring
working space
running surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN4595A
Other languages
English (en)
Inventor
August Albert Liebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE864342C publication Critical patent/DE864342C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • F16J9/20Rings with special cross-section; Oil-scraping rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Kolben mit in seiner Lauffläche ausmündender Ringnut Die Erfindung betrifft :einen Kolben mit in seiner Lauffläche ausmündender Ringnut, wobei der zwischen der Ringnut und der den Arbeitsraum beeinflussenden Kolbenfläche vorhandene Kolbenteil von überschüssigem Schmiermittel freizuhalten ist und der Kolben mit mindestens einer Kolbenfeder versehen ist.
  • Die Erfindung hat den Zweck, die Schmierölbeförderung über die Wand eines sich in einem Zylinder auf und ab bewegenden Kolbens zu verhüten. Ein Nachteil der bisher bekannten Kolbenbauarten ist, d@aß ziemlich viel Schmiermittel nach dem vom Kolben heein$ußten Arbeitsraum befördert wird, was in gewissen Fällen zu unerwünschten Folgen führen kann, zumal wenn der Kolben den Arbeitsraum einer Heißgaskolbenmaschine beeinflußt. In diesem Fall kann das Schmiermittel sich ,an den Wärmeaustauschern und an dem Regenerator der Maschine absetzen, was einen besonders schädlichen Einfluß auf den Wirkungsgrad dieser Maschine ausübt. Aber auch bei anderen Maschinen, z. B. Dieselmotoren, Kompressoren und Pumpen, ist @es schädlich, wenn dieses Schmiermittel in :dien Arbeitsraum gelangt.
  • Um diesen Nachteil zii beheben oder doch zu verringern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Kolben ;an d,em zwischen der Ringnut und dem Kolbenkopf befindlichen, von überschüssigem Schmiermittel freizuhaltenden Teil einen gegenüber der jenseits dieser Ringnut befindlichen Lauffläche kleineren Durchmesser aufweist und daß weiter diese Ringnut einen von ihrer Mündung nach dem Kolbenkopf hin gerichteten Verkauf hat Diese Bauart Äefiert im allgemeinen zufriedenstellende Ergebnisse. Erfindungsgemäß ist jedoch gefunden worden, daß bei einer zu großen Ölzufuhr zu der Ringnut diese Nut manchmal nicht mehr ihrem Zweck genecht wird. Dieser Nachteil kann dadurch behoben werden, daß die der.Ringmut zunächst legende Kolbenfeder ;als Schabfeder ausgebildet wird, die ihre Schabwirkung ausübt, wenn der Kolben sich von dem Arbeitsraum wegbewegt. Bei dieser Bauart - bestehen keine Bedenken, die Schmiermittel zu den Kolbenfedern im überschuß zuzuführen, da gegebenenfalls. keine Schabfeder unterhalb der Kolbenfedern vorhanden zu sein braucht, und ges hat sich gezeigt, daß trotz der. Pumpwirkung dieser K olbenfedem die Schabfeder, die zwischen der Ringnut und den Kolbenfedern liegt; ihre Funktion angemessen vollführt.
  • Gemäß einer weiteren AusfühTungs£orm der Erfindung besteht diese Schabfeder aus einer Kolbenfeder mit trapezförmigem Querschnitt, die dann so angeordnet ist, daß die den kleineren Außendurchmesser ,aufweisende Fläche auf -der Seite des Arbeitsraumes liegt, die von überschüssigem Schrniermittel freigehalten werden soll.
  • 'Bei den üblichem Kolbenfederbäuarten sind im allgemeinen entweder in. der Kolbienfeder oder in der Kolbenwand oder in den beiden Bohrungen angebracht, durch die das abgeschabte Schmiermittel abgeleitet wird. Diese Bohrungen haben sich bei der Bauart nach der Erfindung als nicht notwendig erwiesen. Die Schabfeder kann einfach in Form einer massiven Kolbenfeder ausgebildet werden, wobei sie jedoch einen Schabrand ;aufweisen muß.
  • D0.e Erfindung ist in der Zeichnung an einer schematisch gehaltenen Ausführungsform eines erfindungsgemäß. gebauten Kolbens näher erläutert. In dieser Figur ist .der Kolben teilweise im Schnitt und teilweise in der Ansicht dargestellt. Der Kolben i kann sich im Zylinder 2 auf und ab bewegen. Die Arbeitsfläche 3 dieses Kolbens, der sog. Kolbenkopf, , beieinflußt den Raum q., der z. B. der Arbeitsraum deiner Heißgaskolbenmaschine ist. Drieser Arb,eibsraum ¢ soll von überschüssigem Schmierniitrel frei bleiben. Dias Schrniermättel wird dien! unteren Teil des Kolbens zugeführt. Infolge der Hinundherbewegung des Kolbens wird :dieses Schmiermittel nach dem Arbeitsraum 4 befördert. Würden. keine besonderen Maßnahme: getroffen, .so würden die Schmiermittel in den Arbeitsraum gelangen. Im IK-,olb;en isind die üblichen Kolbenfedeni 5 enthalten. Um zu verhüten, daß das Schmiermittel nach dem Arbeitsraum geführt wird, ist im Kolbenkörper eine nach em Kolbenkopf 3 hin gerichtete Ringnut 6 zeit Seitenwänden 7 und S angebracht. Der Teil 9 der Kolbenwand weist einen kleineren Durchmesser ,als der Teil i o der Kolbenwand auf, wo überschüssiges Schmiermittel vorhanden sein darf. Der Durchmesser des Teils 9 ist um so viel kleiner, daß die Wand des Kolbens an dieser Stelle nicht mehr die mit einer etwaigen Schmiermitt@elhaut versehene Zylinderwand berühren kann. Unterhalb der Ringnut 6 ist leine Schabfeder i i angeordnet. Die Schabfeder übt ihre Schabwirkung aus, wenn sich der Kolben von dem Arbeitsraum ¢ wegbewegt. Diese eine Außenfläche 12 aufweisende Schabfeder i i ist bei diesem baulichen Breispiel in Form einer üblichen Kolbenfeder gestaltet, die jedoch im Querschnitt trapezförmig gestaltet und so angeordnet ist, daß die den kleineren Außendurchinesser - aufweisende Fläche auf der Seite des Arbeitsraumes liegt. Bei dieser Bauart ist somit die Kolbenwand oder die Schabfeder nicht durchlocht, um das abgeschabte Schmiermittel abzuleiten. Es hat sich gezeigt, daß bei der Bauart nach der Erfindung der Abstand zwischen der Ringnut 6 und der Schabfeder i i unwesentlich ist und die einwandfreie Wirkungsweise :der Vorrichtung nicht b@eeinflußt. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolben mit in -seiner LauffläcI]#e ausmündender Ringnut, wobei der zwischen dieser Ringnut und der den Arbeitsraum beeinflussenden Kolbenfläche vorhandene Kolbenteil von überschüssigem Schmiermittel freizuhalten ist 'und der Kolben wenigstens eine Kolbenfeder aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (i) an dem zwischen der Ringnut (6) und der den Arbeitsraum beeinflussenden Kolbenfläche (3) befindlichen Teil (9) einen gegenüber der jenseits diesier Ringnut befindlichen Lauffläche kleineren Durchmesser aufweist, die Ringnut (6) seinen von ihrer Mündung nach dem Kolbenkopf (3)' hin gerichteten Verlauf hat und die der Ringnut (6) zunächst liegende Kolbenfeder (i i) eine bei der Wegbewegung des Kolbens vom Arbeitsraum wirksam werdende Schabkante besitzt.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Rimginut (6) zunächst liegende Kolbenfeder (i i) einen trapezförmigen Querschnitt ,aufweist und so angeordnet äst, daß .die den kleineren Außendurchmesser aufweisende Fläche auf der Seite' des Arbeitsraumes liegt.
DEN4595A 1950-10-25 1951-10-23 Kolben mit in seiner Laufflaeche ausmuendender Ringnut Expired DE864342C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL864342X 1950-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE864342C true DE864342C (de) 1953-01-26

Family

ID=19849230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN4595A Expired DE864342C (de) 1950-10-25 1951-10-23 Kolben mit in seiner Laufflaeche ausmuendender Ringnut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE864342C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0141071A2 (de) Tauchkolben für Verbrennungsmotoren
DE2732063C2 (de) Arbeitskolben zur Veränderung der Kompression
DE864342C (de) Kolben mit in seiner Laufflaeche ausmuendender Ringnut
CH647051A5 (de) Kreuzkopf in einer kolbenmaschine.
DE884586C (de) OElabstreifvorrichtung an Kolben von Brennkraftmaschinen
DE2008140B2 (de) Kolben, insbesondere für Dieselbrennkraftmaschinen
DE1526598A1 (de) Einrichtung zur Verringerung des Zylinderbuechsenverschleisses bei Tauchkolbenmotoren insbesondere fuer Schweroelbetrieb
DE69407884T2 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe
DE3026872A1 (de) Fluessigkraftstoffeinspritzpumpvorrichtung
DE834162C (de) Einrichtung zum Abfuehren eines Schmiermittels
AT208657B (de) Einrichtung zur Schmierung von Lagerflächen mit periodisch veränderlicher Belastung hin- und hergehender Teile, insbesondere von Kolben liegender Brennkraftmaschinen
DE930903C (de) Schmiervorrichtung fuer ungleichmaessig belastete Kolben, insbesondere von Brennkraftmaschinen
DE871390C (de) Kolbenring
DE597156C (de) Kolben mit nach einer Raumkurve gekruemmtem Bodenrand fuer Brennkraftmaschinen
DE852181C (de) Zwangslaeufiges Nockentriebwerk fuer Einspritzpumpen
DE954463C (de) Einrichtung zum Kuehlen einer Brennkraftmaschine
AT249447B (de) Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren
DE689445C (de) Kolbenpumpe, insbesondere Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE666396C (de) Drehkolbenmaschine mit zwei axial nebeneinanderliegenden Arbeitsraeumen und parallelzur Achse angeordnetem, zwangslaeufig gesteuertem Widerlagerschieber
DE1039309B (de) Kraftstoffeinspritzpumpe mit Verteiler fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
DE460150C (de) Vorrichtung zum Absaugen von ueberschuessigem OEl aus durch Schieber gesteuerten Brennkraftmaschinen
DE814542C (de) Mittel zur Vermeidung von Schmieroelverlusten bei kolbengesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen
DE323946C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Krempeln mittels einer zwei Arbeitsteile der Krempel reinigenden, hin und her bewegten Saugvorrichtung
DE818589C (de) Schmierung fuer Drehschieber von Brennkraftmaschinen
DE491644C (de) Schmierpresse