DE864182C - Ventilgehaeuse und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Ventilgehaeuse und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE864182C
DE864182C DEST2749A DEST002749A DE864182C DE 864182 C DE864182 C DE 864182C DE ST2749 A DEST2749 A DE ST2749A DE ST002749 A DEST002749 A DE ST002749A DE 864182 C DE864182 C DE 864182C
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DE
Germany
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forged
seat
valve
housing
sloping
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DEST2749A
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Inventor
Walter Siepmann
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STAHL ARMATUREN GmbH
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STAHL ARMATUREN GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/20Making machine elements valve parts
    • B21K1/24Making machine elements valve parts valve bodies; valve seats
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • B21J5/06Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
    • B21J5/08Upsetting
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Ventilgehäuse und Verfahren zu seiner Herstellung Zusatz zum Patent 834629 Das Patent 83q.629 betrifft ein Ventilgehäuse sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung. Das Besondere bei diesem Ventilgehäuse ist, daß es einen Schrägboden nach Art eines Schrägsitzventils besitzt, aus dem sich der Kegelsitz für ein Geradsitzventil allseitig frei heraushebt. Für die Herstellung dieses Ventilgehäuses wird in der Weise verfahren, daß zunächst ein Vorkörper im Gesenk geschmiedet wird, an den in der weiteren Fertigung die beiden Anschlußflansche des Ventils angestaucht werden. Gleichzeitig mit dem Anstauchen der Flansche werden die Zu- und Abflußkanäle aufgedornt, und zwar derart, daß sie vom Anschlußflansch bis unter den Ventilkegel und vom ringförmigen Mantel um den Ventilkegel bis zum anderseitigen Anschlußflansch geradlinig verlaufen. Dabei wird der ausgedornte bzw. eingestauchte Werkstoff dazu genutzt, um aus dem Schrägboden des Ventilkegelraumes heraus . die Ventilsitzpartie herauszustauchen. Ein dermaßen hergestelltes Ventil weist gegenüber den bisher bekannten Bauarten sowohl in der Fertigung als auch im Gebrauch eine Reihe Vorteile auf, von denen mit einer der wesentlichsten sein strömungsgünstiger Durchgang ist.
  • Merkmale, die den Gegenstand nach dem Patent 834 629 hinsichtlich seiner Gestaltung, Ausbildung, Herstellung und seines Wertes noch ergänzen bzw. steigern, sind gemäß der vorliegenden Erfindung in folgendem zu erblicken.
  • Das Mittelstück des Ventilgehäuses wird mit massiven Anschlußstutzen im Gesenk vorgeschmiedet und dann die Sitzpartie unter gleichzeitigem Eindornen des Anschlußstutzens auf der Schmiedetnaschine ausgeschmiedet. Dabei sollen gleichzeitig zwei Gehäusemittelstücke als -noch zusammenhängendes Ganzes diesem Herstellungsverfahren unterworfen werden, wobei in der Weise verfahren wird, daß, sich beim Schmieden der Schrägböden die Schubwirkung der Schrägen im Gesenk aufhebt. Hierbei wiederum lassen sich die beiden Gehäusemittelstücke so im Knick zueinander schmieden, daß -die Abwinkelung der beiden Längsachsen von der geraden .Durchgangsachse etwa 6° beträgt und damit der normalen Gesenkschräge entspricht. Die Lage, die die noch zusammenhängenden Mittelstücke zueinander einnehmen, soll derart gewählt sein, daß die Durchflußkanäle, die unter den Ventilsitz führen, auf der Schmiedemaschine ausgedornt werden können. Weiterhin sieht die .Erfindung vor, daß der beim Ausdornen des Zuflußkanals geschaffenen Sitzpartie eine exzentrische Lage im Ringraum gegeben wird, so daß der Ringraum in Richtung der Abströmung stetig an Breite zunimmt, ferner daß die Anschlußstutzen um ein angemessenes Stück länger geschmiedet werden und der diese Verlängerung ausmachende Werkstoff für die Bildeng der Sitzpartie auf dem Schrägboden ohne Hohldornung wieder eingestaucht wird. Der Vorteil des Verfahrens, die Sitzpartie von innen herauszuschmieden, ist nicht allein im Zusammenhang mit der Hohldornung gegeben, sondern liegt auch darin, daß die Fertigung des Mittelstückes einen starken Gesenkverschleiß zur Folge haben würde, -wenn die Sitzpartie nicht nachträglich in der Schmiedemaschine herausgeschmiedet wird. Dagegen ist es nicht wirtschaftlich, auch die kleinen Nennweiten bis etwa 2o mm Durchmesser hohl zu Bornen, weil der Verschleiß des Dornwerkzeuges größer sein würde als etwa der Gewinn des eingesparten Materials.. Deshalb ist für -die Fertigung vorgesehen, bei den kleinen Nennweiten das Herausarbeiten der Sitzpartie lediglich durch Einstauchen des Anschlußstutzens vorzunehmen.
  • Das gemäß der Erfindung hergestellte Gehäusemittelstück ist als ein Normteil geschaffen, an dessen Anschlußstutzen zur Erzielung verschiedenartigsterAusführungsformen beliebige bzw. jeweils gewünschte und erforderliche Flanschstutzen, Muffen, Doppelventile, Krümmer usw. durch Lichtbogen-, _ Gasschmelz-, Preß- oder elektrische Stumpfschweißung angeschweißt werden sollen. Man kann dieses Gehäusemittelstück auch unmittelbar oder unter Zuhilfenahme von zylindrischen oder konisch sich erweiternden oder verengenden Rohrstutzen in Rohrleitungen einschweißen.
  • In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht. An Hand der Abbildungen, die den Gegenstand der Erfindung-nicht nur in seiner fertigen Form, sondern auch in seinen einzelnen Herstellungsstufen in Längsschnitten und erforderlichenfalls in Draufsichten aufzeigen, ist die Erfindung wie folgt beschrieben.
  • Das in Abb. i dargestellte Ventilgehäuse zeigt eine Fertigform. Es besitzt einen die Abströmung begünstigenden Schrägboden 6 nach Art eines Schrägsitzventils, aus dem sich der Kegelsitz 15 für ein Ge.radsitzventil heraushebt. Das Mittelstück 30 ist mit seinen massiven Anschlußstutzen 31 und 32 unter Weglassung von Werkstoff für die Flansche i und 2 im Gesei-ik geschmiedet worden, während die Sitzpartie unter gleichzeitigem Ausdornen des Anschlußstutzens auf der Schmiedemaschine ausgeschmiedet worden ist.
  • Ebenso wie nach dem Patent 834 629 soll im Gehäusemittelstück 3o- der Raum 5 bei der Schmiedung im Gesenk schon so weit vorbereitet werden, daß der Schrägboden 6 entsteht. Bei der Herstellung eines solchen Einzelstückes hat sich aber gezeigt, daß beim Schmieden des Schrägbodens 6 die Gesenke durch die schräge Ebene der Butzen einen einseitigen Drang bekommen und daß, hierdurch bedingt, beim Gesenkschmieden sehr leicht ein Versatz entsteht, der sich am Schmiedestück nachteilig auswirkt. Durch den Vorschlag, das Gehäusemittelstück nur mit massiven Anschlußstutzen im Gesenk vorzuschmieden, das Anbringen von Flanschen erst am fertigen Mittelstück vorzusehen, eröffnen sich nun Fertigungsmöglichkeiten für das Mittelstück, die den vorerwähnten Nachteil beseitigen helfen. Gemäß der Erfindung werden gleichzeitig zwei - Gehäusemittelstücke 30 und 30' als noch zusammenhängendes Ganzes dem Herstellungsverfahren unterworfen, und zwar in der Weise, daß sich die Schrägen der die Schrägböden 6 und 6' formenden Butzen im Gesenk so zueinanderlegen, daß sich ihre Schubwirkung gegenseitig aufhebt. Dieses ist in den Abb. 2 und 3 im Längsschnitt und in Draufsicht veranschaulicht. Dabei nehmen die noch zusammenhängendenMittelstücke 30 und 30' eine solche Lage zueinander ein, daß die auf der Schmiedemaschine aufgedoraten Durchflußkanäle 3 und 3' unter den Ventilsitz 15 führen (Abb. 4). Bei diesem Ausdornen der Durchflußkanäle 3 und 3', welches in der Weise vor sich geht, daß man das Doppelstück 30, 3o' am Stutzen 31 faßt und dann für das Ausdornen des Durchflußkanals 3 in die Schmiedemaschine einhält, um dann nach Erfassung des Stutzens 3,1' und umgekehrter Einhaltung des Doppelstückes in dem gleichen Schmiedemaschinengesenk den Durchflußkanal3' auszudornen, wird. der ausgedornte Werkstoff zur Bildung der Sitzpartie 15 bzw. 15' auf dem Schrägboden 6 bzw: 6' genutzt, so daß sich das in Abb. 4 veranschaulichte Doppelstück 30', 30' ergibt.
  • Bei der Herstellung von Ventilgehäusen für kleinmassige Ventile, die entsprechend auch schwächere Durchflußkanäle aufweisen, kann man, wegen der zu schwach werdenden Dorne nicht in der vorbeschriebenen Weise verfahren. Hier schlägt die Erfindung vor, die Anschlußstutzen 31 und 31' je um ein angemessenes Stück 33 bzw. 33', welches durch die Schraffur angedeutet ist, länger zu schmieden und den diese Verlängerungen 33, 33" ausmachenden Werkstoff für die Bildung der Sitzpartien 15- bzw. 15' auf den Schrägböden 6 bzw. 6' ohne Hohldornung wieder einzustauchen. Bei der Durchführung dieses Vorganges wird das Doppelstück 30, 30' für das Einhalten in dem hier ebenfalls gleichen Schmiedemaschinengesenk wiederum erst an dem Stutzen 31 und dann an dem Stutzen 31' festgehalten. Dieser Vorgang wird in Abb. 5 aufgezeigt.
  • Beim Einschmieden der Räume 5, 5' ist zu beachten, daß die Butzen, welche diese Hohlräume bilden, im Gesenk die normale Gesenkschräge erhalten, damit sie das Schmiedestück nach dem eigentlichen Schmieden loslassen. Dieses aber wiederum führt dazu, daß der ringförmige Hohlraum 3,4 bzw. 3q.' (Abb. 4) um den aus dem Schrägboden 6 bzw. 6' herausspringenden Ventilsitz 15 bzw. 15' am Grund sehr schmal ausfällt und daß demgemäß auch der ringförmige Butzen, der beim Schmieden auf der Schmiedemaschine erst die Gestaltung der Sitzpartie 15 bzw. 15' herbeiführt, sehr schmal gehalten sein muß. Um diesem Mangel zu begegnen, die Gesenkschräge an diesen Stellen also nicht zur Auswirkung kommen zu lassen, sieht die Erfindung vor, die beiden Gehäusemittelstücke 30, 30' im Knick zueinander zu schmieden, wie Abb. 6 zeigt, so daß die Abwinkelung der beiden Längsachsen 35 und 35' von der geraden Durchgangsachse-t6 etwa 6° beträgt und damit der normalen. Gesenkschräge entspricht. Wie aus Abb. 7 ersichtlich ist, treten alsdann im Endmittelstück die Gesenksehrägen 36 bzw. 36' nicht mehr in Erscheinung, vielmehr ergibt sich ein ringförmiger Hohlraum 37, der oben und am Grund gleich breit ist. Diese Abbildung veranschaulicht auch ein weiteres Merkmal der Erfindung, gemäß welchem der Schrägboden 6 bzw. 6' nicht unmittelbar in den Abflußkanal q. einmündet, sondern vor demselben eine Vertiefung 45 nach unten bekommen hat. Durch diese Vertiefung 45 werden die Strömungsverhältnisse zum Abflußkanal q. hin weiterhin günstiger.
  • In den Abb. 8 und 9 ist im Längsschnitt und in Draufsicht eine weitere Ausführungsform eines Gehäusemittelstückes gemäß der Erfindung gezeigt, welches in der vorbeschriebenen Weise hergestellt, aber bereits durch die Trennung bei 38 z. B. zufolge Durchsägens von seinem benachbarten Mittelstück 3ö abgetrennt worden ist. Gemäß dieser Ausführungsform ist der beim Ausdornen des Zuflußkanals 3 geschaffenen Sitzpartie 15 eine exzentrische Lage im Ringramm 39 gegeben worden, so daß der die Sitzpartie 15 umgebende Ringraum in Richtung der Abströmung q. stetig an, Breite zunimmt. Bei 4.o besitzt also der Ringraum 39 die geringste und bei 41 die größte Breite. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß .der Ringraum 39 in Richtung des Abflusses q. in zweierlei Weise sich stetig vergrößert, indem er zufolge des Schrägbodens 6 an Tiefe und zufolge der exzentrischen Verlegung des Ventilsitzes 15 an Breite zunimmt. Hierdurch erhält das aus dem Ventilsitz 15 herausströmende Medium sehr günstige Abflußbedingungen, zumal der größere Querschnitt des Ringmantels dort liegt, wo die Strömung am stärksten ist. Die Gegenüberstellungen der Abb. 7 und 8 machen dieses besonders anschaulich. Die Verkleinerung der Ringraumbreite bei q.o erbringt überdies noch den Vorteil, daß .die Außenabmessungen . des Mittelstückes geringer gehalten werden können, was wiederum dazu führt, daß die Deckeldichtung entsprechend kleiner wird und daß die Deckelschrauben an Zahl geringer oder schwächer ausgeführt werden können.
  • An die Anschlußstutzen des als Normteil hergestellten Gehäusemittelstückes können zur Erzielung verschiedenartigster Ausführungsformen beliebige bzw. jeweils gewünschte und erforderliche Flanschstutzen, Muffen, Doppelventile, Krümmer usw. durch Lichtbogen-, Gasschmelz-, Preß-oder elektrische Stumpfschweißung angeschweißt werden. Dieses Anschweißen ist dadurch erleichtert und besonders begünstigt, weil die rohrförmigen Querschnitte vor und hinter den Schweißstellen gleich sind. Das Anschweißen an den in Abb. i mit A und B bezeichneten Stellen ermöglicht die Verwendung ein- und desselben Ventilgehäusemittelstückes 30 zur Herstellung der verschiedenartigsten Ventilgrößen und -arten. Wie in Abb. io, 11, 12 und 13 dargestellt ist, können normale Anschlußflansche angeschweißt werden, deren Mittelbohrung und Schraubenlöcher vor dem Verschweißen gelocht sind und die deshalb nachher nicht mehr gebohrt zu werden brauchen, oder auch Flansche mit Vor- und Rücksprung, mit Linsendichtung und ähnlichen Dichtungsarten, ebenso Flansche mit Krümmer 43, wie Abb. 14 zeigt. Hierdurch ist es möglich, eine Großserienfertigung der Ventilgehäusemittelstücke 3o durchzuführen, ohne dabei die individuellen Ansprüche, die im Armaturenbau üblich sind, zu vernachlässigen. Durch das Zusammenschweißen verschiedenartiger Teile mit dem Mittelstück 30 lassen sich auf einfachste Weise Doppelventile (Abb. 13), Ventile mit einseitigem Flansch und andererseits Muffen, Ventile mit Ausläufen, Eckventile und ähnliches mehr in beliebiger Variation herstellen. Ein weiterer Vorteil in der Verwendung gesondert geschmiedeter Flansche ist die vollkommen ebene Mutternauflage an der Flanschrückseite. Beim Anstauchen der Flansche, wie das Patent 834629 es vorsieht, läßt sich die Gesenkschräge an der Mutternauflage bei 4z (Abb. i) nicht vermeiden, so daß die Flanschrückseite plan gedreht werden mußte.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Ventilgehäuses mit Schrägboden, aus dem sich der Sitz für ein Geradsitzventil allseitig frei heraushebt nach Patent 834629, dadurch gekennzeichnet, daß sein Mittelstück mit massiven Anschlußstutzen im Gesenk geschmiedet, während die Sitzpartie unter gleichzeitigem Ein-Bornen des Anschlußstutzens auf der Schmiedemaschine ausgeschmiedet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gehäusemittelstücke symmetrisch aus einem zusammenhängenden Rohling gleichzeitig vorgeschmiedet werden, wöbei in der Weise verfahren wird, daß sich beim Einschmieden der Schrägböden die Schubwirkung der Schrägen im Gesenk aufhebt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusemittelstücke im Knick zueinander geschmiedet werden, so daß die Abwinkelung der beiden Längsachsen von der geraden Durchgangsachse etwa 6'°' beträgt und damit der normalen Gesenkschräge entspricht (Abb. 6 und 7). -
  4. 4. Verfahren nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die noch zusammenhängenden Mittelstücke eine solche Lage zueinander einnehmen, daß die Durchflüßkanäle, die unter den Ventilsitz führen, auf der Schmiedemaschine eingedornt werden können.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der 'beim Ausdornen des Zuflüßkanals geschaffenen Sitzpartie eine solche exzentrische Lage im Ringraum gegeben wird, daß der Ringraum in Richtung der Abströmung stetig an Breite zunimmt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der Schrägboden so eingeschmiedet wird, daß er nicht unmittelbar in den Abflußkanal einmündet, sondern vor demselben unter ihn gehend vertieft ist (Abb. 7). .
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen um ein angemessenes Stück länger geschmiedet werden und der diese Verlängerung ausmachende Werkstoff für die Bildung der Sitzpartie auf dem Schrägboden ohne Hohldornung wieder eingestaucht wird. ä. Armaturen verschiedener Art, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Ventilgehäusemittelstück bestehen, das nach den Ansprüchen i bis 7 hergestellt ist und das als Normteil dient, an dessen Anschlußstutzen Flansche, Krümmer usw. oder ein zweites gleichartiges Gehäusemittelstück angeschweißt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194219B (de) * 1962-01-12 1965-06-03 Schaefer & Kind Armaturenfabri Schnellschlussabsperrventil mit einem nichtsteigenden Drehgriff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194219B (de) * 1962-01-12 1965-06-03 Schaefer & Kind Armaturenfabri Schnellschlussabsperrventil mit einem nichtsteigenden Drehgriff

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