DE864084C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen laengsgeschweisster Rohre aus Blechstreifen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen laengsgeschweisster Rohre aus Blechstreifen

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DE864084C
DE864084C DEB1799A DEB0001799A DE864084C DE 864084 C DE864084 C DE 864084C DE B1799 A DEB1799 A DE B1799A DE B0001799 A DEB0001799 A DE B0001799A DE 864084 C DE864084 C DE 864084C
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DE
Germany
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sheet metal
rollers
metal strip
finished
longitudinally welded
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Expired
Application number
DEB1799A
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English (en)
Inventor
George G Mally
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Bundy Tubing Co
Original Assignee
Bundy Tubing Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen längsgeschweißter Rohre aus Blechstreifen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen längsgeschweißter Rohre aus Blechstreifen, die mittels Profilwalzenpaaren auf die Fertigform gebracht und dann längsgeschweißt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Flächen der zu verschweißenden, in der Nähe der beidenRänder des Blechstreifens auf den Fertigradius gebogenen Kanten so gerichtet werden, daß sie durch die Rohrachse gehen.
  • Dabei ist es zweckmäßig, daß man die einander gegenüberliegenden Kantenzonen um einen Winkel von 9o° derart biegt, daß jede von ihnen ein Viertel des fertigen Rohres bildet.
  • Die Erfindung bietet in erster Linie den Vorteil, daß man Rohre mit einer sehr glatten Oberfläche erhält, daß also insbesondere Kerben, Risse, Abschürfungen oder kleine Falten vermieden werden, die sich bisher vielfach an Rohren feststellen ließen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß ein Rohr während des Formens sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Ebene sicher festgehalten wird und nur eine geringe Neigung zeigt, sich zu verwinden, wodurch eine schraubenförmige Naht entstehen könnte.
  • Mit Hilfe der Erfindung erhält man eine vollkommene Rundung des Rohres. Die Längskanten des Bandmaterials liegen gleichmäßig aneinander an und gehen außerdem durch die Rohrachse.
  • Schließlich gibt die Erfindung die Möglichkeit, Rohre aus verhältnismäßig starkem Normalblechband herzustellen. Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Ausübung der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und diese erläutern das neue Verfahren. Es zeigt Fig. i eine Gesamtansicht der neuen.Rohrformmaschine und der Schweißelektroden, Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt nach Linie 2-2- aus Fig. i mit der ersten Verformungsstufe, Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht nach Linie 3-3 aus Fig. i, die die Beschaffenheit der Kantenflächen erkennen läßt, Fig. 3 a eine weitere vergrößerte J)arstellung der geformten Kantenzonen des Bandmaterials, Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 4-4 aus Fig. i mit Ver tikalformrollen, Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 5-5 aus Fig. i mit Horizontalformrollen, Fig. 6 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 6-6 aus Fig. i mit anderen Vertikalformrollen, Fig. 7 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 7-7 aus Fig. i mit Horizontalformrollen, Fig. 8 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 8-8 aus Fig. i mit Vertikalformrollen und der Kantenflächenherstellung, Fig. 9 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 9-9 aus Fig. i mit Horizontalformrollen, Fig. io einen vergrößerten Schnitt nach Linie io-io aus Fig. z mit Formrollen und einer als Führung dienenden Ringrippe, Fig. i i einen vergrößerten Schnitt nach Linie i i-i i aus Fig. i mit Horizontalformrollen und einer ortsfesten Nahtführung, Fig. 12 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 12-12 aus Fig. i mit den Schweißelektroden und Andrückrollen, Fig. 13 einen Schnitt durch das fertig geformte Rohr. , _ Zur Erläuterung der Erfindung und zur Beschreibung der Maschine sowie des Verfahrens ist es zweckmäßig, den Verlauf - des Bandmaterials durch die Maschine bzw. durch die Rohrformmaschine zu verfolgen. Wie aus Fig..i zu ersehen ist, kann das Bandmaterial s von einem Haspel i abgezogen und in Längsrichtung in die Formmaschine gefördert werden. Das Band geht zwischen Horizontalführungsrollen 2 und 3 hindurch, die zur Führung des Blechstreifens zu dem ersten Satz von Formrollen dienen. Dieser ist durch Vertikalrollen dargestellt und besteht aus einer oberen Rolle 5 und einer unteren Rolle 6. Es ist zweckmäßig, daß das Band, wenn es von dem Haspel i abgezogen wird, in einer horizontalen Ebene liegt. Wenn die Rollen als horizontal bezeichnet sind, so sind sie selbst horizontal angeordnet, und wenn die Rollen als Vertikalrollen bezeichnet sind, so liegen sie vertikal. Natürlich ist die Horizontal- und Vertikalstellung relativ. Wie in Fig. 2 dargestellt, besitzt die obere Rolle 5 einen mittleren Formteil 7, der gegenüber dem übrigen Teil der Rolle erhaben ist, während die Rolle 6 in der Mitte einen eingezogenen Formteil 8 aufweist. Das Band S wird zwischen diese Rollen, und' zwar zwischen den erhabenen Teil 7 und die Nut 8, geführt, und die Kantenteile des Bandes werden dadurch bogenartig verformt.
  • Jede Kantenzone wird, wie jetzt ersichtlich ist, unter einem Radius verformt, der jenem des fertigen Rohres entspricht. Wenn das Band gemäß Fig. i von links nach rechts vorwärts wandert, gelangt es zwischen Rollen io und ii, die die Kantenflächen formen. Diese Rollen sind gemäß Fig. 3 ähnlich den Rollen 5 und 6 gestaltet. Dementsprechend weist die Rolle io. in der Mitte einen erhabenen Teil 12 und die Rolle i i eine mittlere Nut 13 auf, um das Band in gleicher Weise zu erfassen wie die Rollen 5 und 6. Die Rolle io ist jedoch mit kantenbildenden Elementen 14 versehen. Diese Elemente ragen in die Nut 13 und wirken gegen die Kantenflächen des Bandmaterials. Die Teile 14 werden zu diesem Zweck vorteilhaft aus gehärtetem Stahl hergestellt.
  • Aus Fig. 3 a- läßt sich erkennen, daß der mit S' bezeichnete Kantenteil unter dem endgültigen Radius des fertigen Rohres geformt ist. Die radialen Linien a und b (Fig. 3a) schneiden sich in c, d. h. im Mittelpunkt des fertigen Rohres, und dementsprechend bildet der Teil S' von diesem ein vollkommenes Viertelsegment.
  • Wenn die Teile S' durch die Rollen 5 und 6 geformt sind, herrscht eine Spannung in den äußeren und ein Druck in den inneren Zonen des Bleches, so daß die Kantenfläche nicht in der Radiallinie b, sondern unter einem Winkel zu dieser steht. Dies ist in vergrößertem Maßstabe durch die gestrichelte Linie d in Fig. 3 a gezeigt. Dementsprechend liegt, wenn die Rollen 5 und 6 die Teile S' in ihre endgültige Krümmung verformen, die Kantenfläche gemäß Fig. 3 a über der Innenseite des Rohres hoch und an dessen Außenseite tief. Die Kantenformrollen io, -i i- und insbesondere die Elemente 14 wirken gegen die Kantenflächen des Bandmaterials und bearbeiten das Blech derart, daß sie die Kanten im wesentlichen in die Richtung der Radiallinie b bringen, wie dies in vollen Linien in Fig. 3 a dargestellt ist.
  • Somit ist ersichtlich, daß die Kantenzonen des Blechstreifens in der ersten Verformungsstufe fertig in die endgültige Rohrkrümmung gebogen und die Kantenflächen mit dem Radius des zu erzeugenden Rohres in- Übereinstimmung gebracht werden.. Die übrigen Verformungsstufen betreffen das Biegen der _ -zwischen den beiden fertigen Viertelsegmenten liegenden Blechzonen.
  • Von den Rollen io und ii geht der Blechstreifen durch Vertikalrollen 16 "und 17. Gemäß Fig. 4 besitzt die Rolle 17 eine Ringnut 18, während die Rolle 16 einen mittleren Ringwulst i9 aufweist. Der Blechstreifen wird zwischen den Oberflächen der Nut 18 und des Wulstes i9 erfaßt, wodurch der mittlere Teil des Streifens gegenüber seiner ursprünglichen flachen Form eine Krümmung erhält. Die Teilkrümmung, die dem Blechstreifen durch die Rollen 16 und i7 gegeben wird, ist nicht besonders wesentlich, da sie nur den Anfang der endgültigen Biegung darstellt. Die Vertikalrollen können angetrieben sein und dadurch den Blechstreifen durch die Formmaschine hindurchfördern, während die Horizontalrollen vorteilhaft nicht angetrieben werden, sondern sich nur durch ihre Berührung mit dem vorwärts wandernden Blechstreifen um ihre Achse drehen. Nach dem Verlassen der Formrollen 16 und 17 wird der Blechstreifen durch ein Paar horizontale Form- und Führungsrollen 2o und 21 erfaßt. Diese biegen, wie Fig. 5 zeigt, den mittleren Teil des Blechstreifens weiter. Hierbei kann die mittlere Zone des Mittelteils über das erforderliche Maß gebogen werden, jedoch wird dies dann durch den nächsten Satz Vertikalrollen 23, 24 wieder ausgeglichen. Die Rolle 23 trägt einen mittleren Ringwulst 25, der den Blechstreifen gegen die Oberfläche der Nut 26 in der Rolle 24 anlegt. Auf die Rollen 23, 24 folgt ein anderer Satz horizontaler Führungs- und Formrollen 28,:29, die ähnlich den Rollen 20, 21 den Mittelteil des Blechstreifens Weiterformen. Alle Formrollen, sowohl die vertikalen als auch die horizontalen, die hinter den Rollen io und i i angeordnet sind, wirken auf den Mittelteil des Blechstreifens und sind den Kantenzonen S' gegenüber unwirksam, so daß diese ihre ursprünglich geformte Krümmung behalten. Wenn der Blechstreifen die horizontalen Rollen 28,29 verläßt, gelangt er zwischen einen Satz Vertikalrollen 30, 31 (Fig. 8). Die Rolle 31 weist eine Ringnut 32 zur Aufnahme des gekrümmten Blechstreifens auf, während die Rolle 3o eine mittlere Ringrippe 33 mit schrägen Seitenflächen 34, 35 besitzt, die sich gegen die Kantenflächen des Blechstreifens anlegen. Die Rollen 30, 31 müssen nicht unbedingt den Blechstreifen verformen, aber die Seitenflächen 34, 35 der Ringrippe 33 sind so angeordnet, daß die Kantenflächen gerichtet werden, wenn . sie aus der in Fig. 3 a gezeigten Lage verschoben sind.
  • Der Streifen geht dann zwischen den horizontalen Führungs- und Formrollen 37, 38 hindurch, wie dies in Fig. 9 gezeigt ist. Diese biegen das Rohr nahezu in seine geschlossene Form. Nach dem Durchgang zwischen den Rollen 37 und 38 geht der Blechstreifen zwischen den Vertikalrollen 40 und 41 hindurch, wo der jetzt im wesentlichen rohrförmig gebogene Blechstreifen endgültig geformt wird. Die Rolle 40 weist jedoch eine mittlere Führungsrippe 42 auf, die zwischen die beiden Kantenflächen greift und als Zungenführung dient. Hinter den Rollen 40, 41 sind die horizontalen Endrollen 44, 45 vorgesehen, die das Rohr gemäß Fig. i i erfassen, und an dieser Stelle ist eine ortsfeste Führungszunge 47 angeordnet. Diese greift zwischen die Kanten des Blechstreifens. Auf diese Weise bringen die Führungszungen 42 und die ortsfeste Führungszunge 47 die sich beinahe berührenden Kanten gegenüber den unmittelbar hinter den Führungsrollen 44, 45 angeordneten Schweißelektroden in eine genaue Lage.
  • Die Elektrode ist als umlaufende Elektrode dargestellt. Sie kann üblicherweise aus zwei Teilen 5oa und 5ob bestehen, die durch eine Isolierung 51 voneinander getrennt sind und gegen die einander gegenüberliegenden Seiten der sich gegenüberliegenden Blechkanten anliegen. Diese werden gegeneinander angelegt und das Rohr durch Zusammenwirken der Elektroden und zweier horizontaler Druckrollen 52, 53 zusammengepreßt. Die auf diese Weise genau gegeneinander angelegten Kanten, die über die ganze Wandstärke des Bandes Kontakt bilden, werden auf der ganzen Dicke des Blechstreifens durch den Durchgang des elektrischen Stromes erhitzt und dadurch verschweißt. Das fertige Rohr ist mit seiner Schweißnaht 55 in Fig. 13 dargestellt.
  • Es ist vorteilhaft, daß die verschiedenen Vertikalrollen, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist, so ausgebildet und angeordnet sind, daß jeweils die untere Rolle eines Rollenpaares in axialer Richtung ortsfest ist, während die obere Rolle sich axial verschieben läßt. Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, werden die oberen Rollen 5 und io dadurch in einwandfreier axialer Lage gehalten, daß ihre mittleren Teile 7 und 12 in die Nuten der unteren Rollen unter Zwischenfügung des Blechstreifens eingreifen. Die Formrolle 17 weist seitliche Teile i7a auf, die die Rolle 16 umgreifen und diese somit ebenfalls in ihrer richtigen axialen Lage sichern. Ebenso sind die Rollen 24,31 und 41 mit Seitenteilen 24a, 31a und 41a versehen, um die Rollen 23, 30 und 40 zu umgreifen.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, Rohre von sehr gleichmäßiger Rundung herzustellen, deren Längskanten mit ihren Flächen einwandfrei gegeneinander anliegen und genau gegeneinanderpassen. Die Neigung des Blechstreifens, sich aus einer Geraden zu verziehen und zu verdrehen, ist auf das kleinste Maß herabgesetzt. Da den Kantenzonen von Anfang an eine Form mit dem endgültigen Radius gegeben ist, brauchen sie. nicht mehr gebogen oder geformt zu werden, nachdem der größere Teil des Blechstreifens im wesentlichen in seine Rohrform gebracht worden ist. Es ist schwierig, die Kantenzonen zu formen, wenn der übrige Blechstreifen vorher im wesentlichen seine Rohrform erhalten hat. Dagegen lassen sich die Kantenzonen in ihre endgültige Krümmung bringen, solange der dazwischenliegende Teil des Blechstreifens im wesentlichen noch flach ist, weil dann der Streifen leicht erfaßt und gehalten werden kann und sich so die Kantenzonen einwandfrei formen lassen. Wird ein Blechstreifen entsprechend der Erfindung zu einem Rohr verformt, so kann er leicht in Längsrichtung vorwärts geschoben werden, und demgemäß läßt sich der Druck der Formrollen herabsetzen. Dadurch werden Schürfstellen u. dgl. verhindert, die sonst auf dem Blechstreifen entstehen. Ebenso wird die Bildung der Kanten vorteilhaft unmittelbar hinter der ersten Verformungsstufe der Kantenzonen vorgesehen, weil auch hier der mittlere Teil des Blechstreifens flach und deshalb leicht erfaßt und gehalten werden kann, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Da die Blechstreifen gemäß der Erfindung so leicht erfaßt; durch die Maschine gefördert und in Rohrform gebracht werden können, lassen sich auch Blechstreifen vöri "verhältnismäßig starken Abmessungen mit Leichtigkeit handhaben und zu Rohren verformen.
  • Die Zungenführungen 42 und 47 bringen die Blechkanten des Rohres in die richtige Lage gegenüber den Elektroden. Falls die Kanten nicht miteinander verschweißt werden sollen, kann man auf die Zungenführungen verzichten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen längsgeschweißter Rohre aus Blechstreifen, die mittels Profilwalzenpaaren auf die Fertigform gebracht und dann längsgeschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen der zu verschweißenden in der Nähe der beiden Ränder des Blechstreifens auf den Fertigradius gebogenen Kanten so gerichtet werden, daß sie durch die Rohrachse gehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die einander gegenüberliegenden Kantenzonen um einen Winkel von 90° derart biegt, daß jede von ihnen ein Viertel des fertigen Rohres bildet.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung eines Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2 mit mehreren profilierten Walzenpaaren, zwischen denen ein Metallstreifen in Längsrichtung vorwärts bewegt, allmählich zum Rohr geformt und schließlich längsgeschweißt wird, gekennzeichnet durch ein erstes; die Längskantenzonen des Blechstreifens je um einen Winkel von 9o°', im wesentlichen auf den Radius des fertigen-Rohres biegendes, die Mittelzone des Blechstreifens aber flach lassendes Formrollenpaar (5, 6) und ein diesem nachgeschaltetes Formrollenpaar -(io, i i), dessen obere Formrolle (io) an ihren Seitenflächen die Längskantenflächen des Metallstreifens auf den Radius des fertigen Rohres ausrichtende Absätze (i4) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Biegen der Kantenzonen und des Mittelteils der horizontal geförderten Blechstreifen hintereinander angeordneten Formrollen (5, 6, io, 1i, 16, 17) als Vertikalrollen ausgebildet sind und daß sich an diese abwechselnd Horizontal- und Vertikalformrollen zum schrittweisen Biegen des Blechmittelteils anschließen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 571848.-
DEB1799A 1949-03-07 1950-01-30 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen laengsgeschweisster Rohre aus Blechstreifen Expired DE864084C (de)

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US1008469XA 1949-03-07 1949-03-07

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DE864084C true DE864084C (de) 1953-01-22

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ID=22281847

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DEB1799A Expired DE864084C (de) 1949-03-07 1950-01-30 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen laengsgeschweisster Rohre aus Blechstreifen

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GB (1) GB667717A (de)

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GB667717A (en) 1952-03-05
FR1008469A (fr) 1952-05-19

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