DE863689C - Pruefgeraet zur Spannungssuche in elektrischen Licht- und Kraftanlagen - Google Patents

Pruefgeraet zur Spannungssuche in elektrischen Licht- und Kraftanlagen

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DE863689C
DE863689C DEZ1693A DEZ0001693A DE863689C DE 863689 C DE863689 C DE 863689C DE Z1693 A DEZ1693 A DE Z1693A DE Z0001693 A DEZ0001693 A DE Z0001693A DE 863689 C DE863689 C DE 863689C
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DE
Germany
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lamp
contact tip
contact
cable
handle
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Expired
Application number
DEZ1693A
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English (en)
Inventor
Eduard Luebker
Arthur Ziese
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage
    • G01R19/155Indicating the presence of voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Prüfgerät zur Spannungssuche in elektrischen Licht- und Kraftanlagen Bei der Installation und Reparatur elektrischer Anlagen, Geräte usw. bedient man sich zum Auffinden von spannungsführenden Leitungen oder Leitungspaaren der sogenannten Prüflampe. Diese Prüfgeräte bestehen häufig aus zwei im wesentlichen hohlzylindrischen Griffstücken, zumleist aus Preßstoff, die an ihren freien Enden in je eine mit der zu prüfenden Leitung in Verbindung zu bringende Kontaktspitze auslaufen, wobei die letzteren über Prüflampen, die innerhalb der Griffstücke angeordnet sind, und ein am anderen Ende jedes Griffstückes austretendes Kabel leitend miteinander verbunden sind.
  • Geräte dieser Art ermöglichen ein schnelleres und gefahrloseres Arbeiten und sind daher für den Installateur nahezu unentbehrlich. Die bisher gebräuchlichen Geräte hatten jedoch noch einige Mängel: Sie waren wegen ihres verhältnismäßig hohen Preises und der leichten Zerbrechlichkeit ihres dünnwandigen Preßstoffgehäuses kostspielig im Gebrauch; zur Spanungsanzeige wurden Sonderkonstruktionen von Glimmlampen u. dgl. verwendet, die bei gelegentlichem Versagen nicht schnell und billig zu ersetzen waren.
  • Diese Nachteile zu beseitigen, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Gedanke, die Verwendung normaler handelsüblicher Glühlampen als Sp annungsanzeiger zu ermöglichen, beispielsweise der in jedem Elektrogeschäft käuflichen Lampen in Kerzenform oder Soffittenlampen, sowie die zerbrechlichen Preßstoffhülsen durch Weichgummihülsen zu lersetzen, die nicht nur selbst unzerbrechlich sind, sondern auch für die darin eingebauten Lampen einen necht sicheren Schutzmantel darstellen. Auch diese Weichgummihülsen sind, beispielsweise als Motorraddrehgriffe, in verschiedenen Formen im Handel und an sich billig.
  • Erfindungsgemäß besteht der hohlzylindrische Teil jedes Griffstückes aus elastischem Isolierstoff, vorzugsweise aus Weichgummi, und ist mit seinen Enden zwischen zwei Abschlußstücke aus starrem Isolierstoff, beispielsweise aus Preßstoff, geklemmt, die ihrerseits in die Kontaktspitze bzw. das Verbindungskabel zum anderen Griffstück auslaufen, In Weiterbildung des Erfindungsgedankes ist das in das Verbindungskabel auslaufende Abschlußstück zur Aufnahme des Sockels einer üblichen Glühlampe, beispielsweise einer Kerzen- oder Soffittenlampe, und zur elektrischen Verbindung des Bodenkontaktes der Lampe mit dem Kabel eingerichtet. Schließlich ist lein den Glaskörper der Lampe vom Metallsockel aus in Längsrichtung ringförmig umschließendes Metallband derart an die im anderen Abschlußstück gelagerte Kontaktspitze angeschlossen, daß sowohl die letztere mit dem Schraubtkontakt der Lampe elektrisch als auch die beiden Abschlußstücke selbst mechanisch miteinander verbunden sind.
  • Man erkennt, daß außer den zum Teil schon erwähnten und billig zu erstellenden Teilen (Lampein, Weichgummihülsen, gestanzte Metallbänder und Kabel) nur noch einige kleinere Abschlußstücke aus Preßstoff erforderlich sind. Auch sind diese wegen des Fehlens dünnwandiger Teile wenig bruchempfindlich und zudem, infolge ihrer Lage zwischen Kabelaustritt bzw. Prüfspitze und Weichgummihülse, vor mechanischen Beanspruchungen (Stoß, Fall) weitgehend geschützt. Im übrigen sind für Idiese Teile weder eingepreßte Metallarmierungen noch sonstige preisverteuernde Einrichtungen notwendig, so daß insgesamt sich ein billigeres und haltbareres Prüfgerät ergibt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein nach den obigen Erfindungsgedanken entwickeltes Konstruktionsbeispiel. Es zeigt Abb. I leine Ansicht der beiden Griffstücke mit nur angedeuteter Kabelverbindung, Abb. 2 einen Längsschnitt eines Griffstückes in größerem Maßstab.
  • Die folgende Erläuterung läßt zugleich den einfachen Zusammenbau des Geräts deutlich werden.
  • Die beiden gleichgestalteten Griffstücke 3, 3a sind am leinen (unteren) Ende mittels des elektrischen Kabels 4 miteinander verbunden, während die anderen (oberen) Enden in die beiden Kontaktspitzen 5, 5a auslaufen. Die im Innern des Griffstückes 3 (bzw. 3a) befindlichen Glühlampen 6 sind in noch näher zu beschreibender Weise zwischen Kabel 4 und Prüfspitze 5 (bzw. 5a) geschaltet.
  • Die Weichgummihülse 7 sitzt mit ihren Enden, von denen übrigens das eine, in Nähe der Prüfspitze 5 befindliche als Fingerschutz einen ringförmigen Wulst 8 aufweist, auf entsprechenden Bunden der kegelförmigen Abschlußstücke 9 und 10 auf. Das in das Kabel auslaufende Abschlußstück 9 enthält feine Längsbohrung 11, in dessen halber Tiefe das an seinem Ende mit einem Hohlniet 12 versehene Kabel 4 endet. Die andere, letwas weitere Hälfte der Bohrung enthält ein Innengewinde 11a, in das der Sockel der Glühlampe 6 so eingeschraubt ist, Idaß deren Bodenkontakt mit dem Kabel 4 leitend verbunden ist.
  • Ein gestanztes dünnes Metallband 13, das in der Mitte und an seinen Enden etwas breiter und mit passenden Bohrungen versehen ist, wird vor dem Einschrauben der Lampe 6 mit der Mittelbohrung über denen Sockel geschoben, so daß es über die letzte Erweiterung des Metallsockels nicht mehr herübergleiten kann. Es wird nun lose in Längsrichtung um den Glaskörper der Lampe herumgelegt und an seinen übereinanderzulegenden Endbohrungen mittels einer Kopfschraube 14 und Mutter 15 so zusammengeklemmt, daß das Ende der Schraube, Idas kein Gewinde mehr aufweist und mit der Kontaktspitze 5 identisch ist, nach außen weist Jetzt fehlt nur noch des obene Abschlußstück 10, das, äußerlich ähnlich wie das Abschlußstück 9 gespaltet, eine kegelförmige Bohrung für die Schraube I4 mit ihrem Ende, der Kontaktspitze 5, aufweist.
  • Setzt man !es mit seinem Bund auf die Weichgummihülse 7 und zieht eine Schlußmutter I 6 an, so wird zunächst der Metallbügel I3 in die kegelförmige Bohrung hineingezogen, bis der Bügel I 3 straff gespannt ist; dann ist die Weichgummihülse 7 ein geklemmt und wird sich bei strammerem Anziehen tonnenförmig auswölben. In diesem vorgespannten Zustand stellt sie leinen besonders wirksamen Schutz für den Glaskörper der Glühbirne 6 gegen Stoß, Schlag od. dgl. dar.
  • Die Weichgummihülse ist natürlich mit einigen kleinen Beobachtungslöchern 17 versehen, um das Aufleuchten der Lampe erkennen zu können.
  • Das beschrieblene Gerät mit zwei Prüflampen, etwa z;ui je 220 Volt, kann dazu verwendet werden, die 380-Volt-Wechselspannung zwischen zwei Drehstromphasen in elektrischen Kraftanlagen zu prüfen.
  • Hat man !es, wie zumeist in Haushaltungen, mit Einphasenstrom von 220 Volt zu tun, so genügt es, statt zwei Lampen in Serienschaltung eine zu verwenden; die andere wird dann auf irgendeine bekannte Art, etwa mittels eines Stöpsels, kurzgeschlossen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Prüfgerät zur Spanungssuche in íelektrischen Licht- und Kraftanlagen, blei dem zwei im wesentlichen hohlzylindrische Griffstücke an einem Ende in je eine Kontaktspitze auslaufen und die letzteren über innerhalb der Griffstücke angeordnete Prüflampen und ein am anderen Ende jedes Griffstückes austretendes Kabel leitend miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der hohlzylindrische Teil jedes Griffstückes (3) aus elastischem lsolierstoff, vor- zugsweise aus Wleichgummi, besteht und mit seinen Enden zwischen zwei Abschlußstücke (9, 1 o) aus starrem Isolierstoff, beispielsweise aus Preßstoff, geklemmt ist, die ihrerseits in die Kontaktspitze (5) bzw. das Verbindungskabel (4) zum anderen Griffstück auslaufen.
  2. 2. Prüfgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Abschlußstücken das in das Verbindungskabel auslaufende (9) zur Aufnahme des Sockels einer üblichen Glühlampe (6), beispieisweise einer Lampe in Kerzenform, und zur elektrischen Verbindung von deren Bodenkontakt mit dem Kabel eingerichtet ist und ein den Glaskörper der Lampe vom Metallsockel aus in Längsrichtung ringförmig umschließendes Metallband (13) derart an die im anderen Abschlußstück (10) gelagerte Kontaktspitze (5) angeschlossen ist, daß sowohl die letztere mit dem Schraubkontakt der Lampe (16) elektrisch als auch die beiden Abschlußstücke selbst mechanisch miteinander verbunden sind.
DEZ1693A 1951-02-08 1951-02-08 Pruefgeraet zur Spannungssuche in elektrischen Licht- und Kraftanlagen Expired DE863689C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157697B (de) * 1953-04-08 1963-11-21 Dr Johannes Knappstein Elektrisches Messinstrument fuer den Werkstatt- und Betriebsgebrauch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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