DE863593C - Schaustellungsgeraet - Google Patents

Schaustellungsgeraet

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DE863593C
DE863593C DES20949A DES0020949A DE863593C DE 863593 C DE863593 C DE 863593C DE S20949 A DES20949 A DE S20949A DE S0020949 A DES0020949 A DE S0020949A DE 863593 C DE863593 C DE 863593C
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DE
Germany
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metal
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wood
veneers
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Expired
Application number
DES20949A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Seifert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEIFERT GEB
Original Assignee
SEIFERT GEB
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Publication date
Application filed by SEIFERT GEB filed Critical SEIFERT GEB
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Publication of DE863593C publication Critical patent/DE863593C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/01Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features made of tubes or wire

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

  • Schaustellungsgerät Die Erfindung bezieht sich auf Schaustellungsgeräte aller Art, wie beispielsweise Mantel-, Kleider-, Wäsche-, Schuh- und Hutständer und -gestelle, Dekorationssäulen und -böcke, Gestelle mit Platten, Dekorationsebenen, Plakatständer, Spiegelständer u. dgl. m. Die bekannten Geräte bestehen, von den etwaigen nichtmetallischen Büsten oder Glasplatten abgesehen, durchweg ganz aus Metall. Die blanken Metalloberflächen wirken kalt und harmonieren nur selten mit den zur Schau gestellten Gegenständen und den meist aus Holz, insbesondere Edelholz, hergestellten Schaufensterrück- und -seitemwänden. Es gibt zwar auch schon einige in Holz ausgeführte Schaustellungsgeräte. Diese sind aber einerseits kostspielig in der Herstellung, anderseits sind sie den Metallgeräten in der Standfestigkeit und Haltbarkeit und Lebensdauer unterlegen. Viele Schaustellungsgeräte lassen sich auch in Holz überhaupt nicht herstellen.
  • Die Erfindung will die Vorteile der bekannten Schaustellungsgeräte aus Metall und Holz miteinander vereinigen, ihre Mängel aber beseitigen. Das ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schaustellungsgeräte ganz oder teilweise aus mit natürlichem oder insbesondere künstlichem Holz-oder Edelholzfurnier bekleidetem Metall bestehen. Hierdurch erreicht man, wie leicht ersichtlich, auf der einen Seite die hohe Stabilität und Haltbarkeit der Metallgeräte und zugleich auf der anderen Seite den warmen Holzcharakter; der die erwünschte Harmonie mit den zur Schau zu stellenden Gegenständen und der Schaufenstereinrichtung ermöglicht. Darüber hinaus gestattet die Kombination von Metall und Holzfurnier die Erzielung besonderer dekorativer Wirkungen in-.der Weise; daß neben dein Holz auch noch das Metall, und zwar, als Umrahmung des Holzes in Erscheinung tritt. Zu dem Zweck können die die Flächen der Metallteile bekleidenden Furniere eine Metallfassung haben. Dabei er_ gibt sich zugleich der Vorteil, daß die Furniere -durch einfaches Einschieben in die Fassungen angebracht werden können.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Dabei: zeigt Fig. i ein Schaugestell mit Platten in'schaubildlicher Ansicht, Fig. 2 einen Abschnitt eines bei diesem Gestell verwendeten Rohres im Querschnitt mit schaubildlicher Ansicht, Fig. 3 das untere Ende eines Ständers mit Fuß in schaubildlicher Ansicht, Fig. 4 einen Teilschnitt durch einen. Ständerfüß, Fig. 5 eine Platte im Schnitt und schaubildlicher Ansicht, Fig. 6 eine sog. Dekorationsebene in schaubildlicher Ansicht.
  • Das in Fig. i gezeigte Schaugestell hat zwei rahmenförmige Ständer 1, 2, die auf zwei ballen-. artigen Füßen 3 befestigt sind. Die senkrechten Teile der Ständer sind durch Querstangen 4 verbunden, die zur Aufnahme von Glasplatten dienen. Auch auf die oberen waagerechten Teile der Rahmen 1, 2 kann eine Glasplatte gelegt werden. Die Platten 5 sind in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet. Die beiden Ständer i und :2 sind je aus einem Vierkantrohr gebogen, das entweder nahtlos aus einem geeigneten Metall, wie z. B. Stähl, Messing oder Aluminium, gezogen oder aus Blech gefertigt ist. Das in Fig.2 gesondert dargestellte Rohr 6 ist an allen vier Seiten mit einem Holzfurnier 7 bekleidet. Die Furniere sind durch eine Metallfassung 8 gehalten, die ihre Ränder übergreift. Die Metallfassung 8 kann aus winkligen Blechleisten bestehen, die entweder -an den Ecken des Rohrquerschnittes befestigt sind oder, was . besonders zweckmäßig ist, mit dem Rohr 6 einstückig gezogen oder, z. B. bei einem Blechrohr, durch entsprechendes Falten des Bleches gebildet sein können: Die Furniere 7 sind durch Einschieben in die Metallfassung 8 gehalten; sie können ge-Wünschtenfälls zusätzlich durch Kleben gesichert sein. Die Füße 3 des Gestellebestehen aus flachen Metallschienen, die gleichfalls,-und zwar wenigstens an ihrer Oberfläche, mit Holzfurnier bekleidet sind. Auch hier kann das Furnier durch eine Metallfassung gehalten sein. .
  • ":Die- Furniere 7 können aus natürlichem Holz bestehen. Vorzugsweise gelangen jedoch künstliche Holzfurniere zur Anwendung, die aus mit einer Holzmusterung versehenen Kunststoffplatten oder -folien oder mit Kunststoff getränktem Papier geeigneter Stärke bestehen. Bei dieser Ausführung lassen sich mit verhältnismäßig geringen Kosten alle denkbaren Holz- und Edelholzarten darstellen. Außerdem besteht der wesentliche Vorteil, daß die künstlichen Fürniere stoß- und kratzfest sind, also eine lange Lebensdauer besitzen und beim Gebrauch nicht` beschädigt- und. unansehnlich- werden>.. Endlich sind sie biegsam und schmiegsam, so° daß sie sich leichter, besser und vielseitiger verarbeiten und anwenden lassen als Naturholzfurniere.
  • Die die Glasplatten tragenden Querstangen können Rundstäbe oder Rohre aus Metall sein,- die einen in der Farbe zu den Holzfurnieren passenden Anstrich, z. B. aus -Kunststofflack, haben, gegebenenfalls aber auch blank gelassen werden können. Die Platten 5 können statt von Querstangen auch von bekannten Glasplattenhaltern getragen werden, die auf den senkrechten Teilen der Rahmen 1, 2 verstellbar sind. Bei Anwendung solcher Plattenhalter kann das Schaugestell auch aus einem einzigen Rahmen bestehen, zwischen dessen senkrechten Teilen die Glasplatten angeordnet sind.
  • In Fig. 3 ist 9 der untere Teil der Säule oder des Pfostens eines Schauständers für Kleidungsstücke und io der Fuß. Der Pfosten 9 besteht aus einem mit Holzfurnier bekleideten Verkantrohr, das die gleiche Ausbildung haben kann wie die oben mit Bezug auf Fig. z und 2 beschriebenen Rahmenrohre des Plattengestelles: Der Fuß io wird je nach der Höhe .des Ständers und der Art der auszustellenden Gegenstände mehr oder weniger schwer ausgeführt. Er kann aus einer vollen Metallplatte geeigneter-Stärke bestehen, die wenigstens an ihrer Oberseite, zweckmäßig aber auch an allen Seiten,- mit einem vorzugsweise künstlichen Holzfurnier bekleidet ist, wobei die Furniere wieder Metallfassungen haben können: Bei leichter Ausführung kann der Fuß io hohl sein und aus mit Holzfurnieren i i bekleidetem Blech 12 bestehen, wie in Fig. 5 gezeigt. Dabei kann die Fassung für die Furniere am unteren Rande des Fußes durch umgebogene Blechränder 13 gebildet sein, während oben und an den Ecken wieder schmale, winklige Blechleisten 14 vorgesehen werden j können.
  • Der Pfosten oder die Säule 9 kann je nach Art des Ständers eine beliebige Länge haben, und es können darin. erforderlichenfalls ein oder mehrere ausziehbare Rohre` geführt sein. Diese können, je nachdem, ob sie beim Gebrauch des Ständers siehtbar sind oder nicht, ebenfalls mit Holzfurnier bekleidet sein oder blank gelassen werden. An seinem oberen Ende kann der Pfosten 9 eine Büste, einen Rumpf 'öder eine kleiderbügel'artige --Querstange tragen oder einen anderen -dem zur Schah zri sfellendenGegenstand, z. B. einem Hut,'angepaßten Träger, aufweisen. - . # _ ' ' ` , Der in Fig. 3 gezeigte' Pfosten - mit Fuß kärin auch bei Schaustellungsgeräten in 'Förm 'von kleinen Tischen angewendet werden: In dem Fälle wird -am oberen' Ende ' des 'Pfostens 9 eine Tischplatte befestigt. Diese besteht gemäß F1 »g. 5 ans eine rt$fecbplatte: 15; die wenigstens an- ihrer Oberseite öder auch beiderseits mit einem'vorzugsweise künstlichen Holzfurnier 16 bekleidet ist. Die Ränder - der vorzugsweise aufgeklebten Furniere können durch eine Metallfassung; z. B. einen um den Rand der Tischplatte gelegten U-förmigen Metallstreifen, geschützt sein. Bei einseitig angeordnetem Furnier kann eine dessen Ränder übergreifende Metallfassung auch von den entsprechend umgefalzten Rändern der Metallplatte gebildet sein. Platten dieser Art können auch bei anderen Schaustellungsgeräten, z. B. sog. Plattengestellen, angewendet werden.
  • In Fig.6 ist eine sogenannte Dekorationsebene gezeigt, die im wesentlichen aus einer am Rücken mit einem Ständer oder einer Stütze 17 versehenen Platte 18 besteht. Die Platte 18, die eben oder mehr oder weniger gekrümmt sein kann, ist nach der Erfindung eine Blechplatte, die ähnlich wie die in Fig. 5 gezeigte Tischplatte beiderseits ein oder auch nur einseitig Holzfurnier hat.
  • Im Rahmen der Erfindung sind noch Abänderungen der beschriebenen Beispiele sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen der Erfindung möglich. Diese ist nämlich bei allen zum Ausstellen von Kleidungsstücken und anderen Waren im Schaufenster und Laden dienenden Schaustellungsgeräten der verschiedensten Form anwendbar, insbesondere auch bei Geräten mit zur Bildung einer Nische gekrümmten Rückwand. Die Furniere aus natürlichem oder insbesondere künstlichem Holz können an den Metallteilen des Schaustellungsgerätes statt durch Metallfassungen auch durch Kleben oder dadurch gehalten sein, daß sie warm auf die Metallteile aufgepreßt sind. Hierbei ist es auch möglich, um mehrere Seiten lückenlos herumgehende Bekleidungen aus künstlichem Holzfurnier anzubringen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaustellungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß es ganz oder teilweise aus mit Holzfurnier bekleidetem Metall besteht.
  2. 2. Schaustellungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bekleidungen der Metallteile künstliche Holzfurniere, wie holzartig gemusterte Platten oder Folien aus Kunststoff oder mit Kunststoff getränktem Papier, sind.
  3. 3. Schaustellungsgerät nachAnspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Säulen, Ständer oder Pfosten des Schaugestelles aus mit Holzfurnier bekleideten Metallrohren bestehen. q..
  4. Schaustellungsgerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Säulen, Ständer oder Pfosten des Schaugestelles aus gewalzten oder gezogenen, vollen oder hohlen Profilstäben bestehen, die mit Holzfurnier bekleidet sind.
  5. 5. Schaustellungsgerät nach Anspruch i oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Füße des Schaugestelles gleichfalls aus mit Holzfurnieren bekleidetem Metall bestehen.
  6. 6. Schaustellungsgerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß plattenförmige Teile des Gerätes aus einseitig oder beiderseits mit Holzfurnier bekleideten Metallplatten bestehen.
  7. 7. Schaustellungsgerät nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzfurniere Metallfassungen haben. B. Schaustellungsgerät nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Furniere aufgeklebt oder mit dem Metall warm verpreßt sind. g. Schaustellungsgerät nach Anspruch i oder 2 und 3 und 7, gekennzeichnet durch kantige Rohre oder Profilstäbe mit an den Ecken ihres Querschnittes angeordneten Metalleisten als Fassungen für die Furniere. i o. Schaustellungsgerät nach Anspruch i oder 2 und 7, gekennzeichnet durch Metallplatten mit durch ihre umgefalteten Ränder gebildeten Metallfassungen für die Furniere.
DES20949A 1950-11-21 1950-11-21 Schaustellungsgeraet Expired DE863593C (de)

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DE863593C true DE863593C (de) 1953-01-19

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DE (1) DE863593C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2982422A (en) * 1958-02-25 1961-05-02 James E Glyman Rack comprised of tubular members integrally joined by reinforcing means
USD400738S (en) 1997-10-29 1998-11-10 L&P Property Management Company Side saddle merchandiser
US5947307A (en) * 1997-12-01 1999-09-07 L&P Property Management Company Self standing merchandiser

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2982422A (en) * 1958-02-25 1961-05-02 James E Glyman Rack comprised of tubular members integrally joined by reinforcing means
USD400738S (en) 1997-10-29 1998-11-10 L&P Property Management Company Side saddle merchandiser
US5947307A (en) * 1997-12-01 1999-09-07 L&P Property Management Company Self standing merchandiser

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