DE862256C - Filmschaltwerk fuer besonders hohe Schaltgeschwindigkeit - Google Patents

Filmschaltwerk fuer besonders hohe Schaltgeschwindigkeit

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DE862256C
DE862256C DED10277A DED0010277A DE862256C DE 862256 C DE862256 C DE 862256C DE D10277 A DED10277 A DE D10277A DE D0010277 A DED0010277 A DE D0010277A DE 862256 C DE862256 C DE 862256C
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DE
Germany
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film
claw
curve
parallel
axis
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Expired
Application number
DED10277A
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English (en)
Inventor
Andre Victor Leon Cleme Debrie
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Filmschaltwerk für besonders hohe Schaltgeschwindigkeit Es ist zuweilen, besonders für Fernkinematographie, bei der das auf dem-kathodischen Schirm empfangene Bild photographiert wird, um es nach einer äußerst schnellen Entwicklung weiterzuübertragen, erforderlich, die Abwärtsbewegung des Films in außerordentlich kurzer Zeit durchzuführen. Im Falle der Fernkinematographie muß die Abwärtsbewegung des Films in kürzerer Zeit erfolgen als die Aufwärtsbewegung des Lichtfleckes. Bei den gebräuchlichen normalen Schaltvorrichtungen steht die Trägheit der bewegten Teile dem Betrieb mit so hohen Geschwindigkeiten im Wege.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung vermeidet diesen Nachteil in der Weise, daß der die Schaltklaue tragende bewegliche Teil ein dünner Blechschieber ist, dessen äußerst kleine Masse große Beschleunigungsschwankungen zuläßt, so daß sich keine unzulässigen Beanspruchungen durch Massenkräfte ergeben. Dieser Teil, der sich in einer Ebene zwischen zwei festen Führungen bewegt, wird durch zwei zusammenwirkende Kurvenflächen angetrieben, die ihm gleichzeitig radiale und zu ihrer Achse parallele Bewegungen erteilen, die notwendig sind, um der Schaltklaue die für das Eindringen in die Filmlochungen, das Abwärtsgehen, das Austreten aus den Filmlochungen und das Wiederhochgehen erforderlichen Bewegungen zu erteilen, damit der Film korrekt geschaltet wird.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen sehr schematisch an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. z ist eine seitliche Teilansicht mit radialem Teilschnitt durch das aus zwei Kurvenscheiben und einem zwischen ihnen geführten Flachschieber bestehende Schaltwerk; Fig. a ist eine Teilansicht von vorn mit Teilschnitt in einer zum Schnitt der Fig. i senkrechten Ebene; Fig. 3 ist eine Innenansicht auf die eine Kurvenscheibe in kleinerem Maßstäbe; Fig. q. ist eine Kurvenabwicklung; Fig. 5 ist eine schematische Gesamtansicht, aus der sich die Beziehungen zwischen den Schaltorganen und den Organen zur Mitnahme und Führung des Films im Falle einer Aufnahmekamera unter Fortlassung der nicht zur Erfindung gehörenden Apparatteile ergeben.
  • Es handelt sich in den Figuren um ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Abwärtsbewegung des Films während einer Drehung der Schaltkurvenscheibe um io° stattfindet.
  • Die Schaltkurvenscheibe besteht aus zwei Teilscheiben 1, 2; die auf einer gemeinsamen Welle 3 befestigt sind. In die gegeneinander gerichteten Seitenflächen q. und 5 der Scheiben sind Nuten 6 und 7 eingefräst, deren zur Achse 3 parallele Seitenwände 8 in gemeinsamen Zylinderflächen liegen. Die Radien dieser Zylinderflächen sind veränderlich nach einem den Abwärtsbewegungen, dem Stillstand und denAufwärtsbewegungen derSchaltklaue in Richtung der Filmbewegung entsprechenden Radialbewegungsgesetz.
  • Die die Nuten 6 und 7 enthaltenden, einander gegenüberstehenden Flächen q. und 5 der Scheiben i und 2 setzen sich gemäß Fig. 3 und q. zusammen aus Segmenten, die paarweise stets gleichen axialen Abstand voneinander halten, aber in Richtung der Achse 3 und in der Umfangsrichtung gegeneinander verschoben sind, nämlich aus achsensenkrechten Ebenen II-IV und VJ, sowie aus schrägen Flächen B und A zur Herstellung der Verbindung zwischen i und II einerseits und IV und V andererseits. Auf diese Weise werden zwei parallele Axialkurven gebildet, die auf die beiden parallelen Seitenkanten und ii eines radial angeordneten rechteckigen dünnen Flachschiebers 12 einwirken. Der Flachschieber 12 ist in einer durch die Achse 3 gehenden Ebene zwischen zwei Führungsplatten 13 und 14 geführt, die fest mit einem Gestellteil 15 des Apparates verbunden und =so- schmal gehalten sind, daß sie frei im Zwischenraum zwischen den .Scheiben 1,:2 liegen und in keinem Augenblick mit deren Innenflächen q:; 5 in Berührung kommen.
  • Der Flachschieber z2, der mit den Innenflächen q. und 5 der Scheiben 1, 2 ständig in Berührung bleibt, wird beim Umlauf der Scheiben zwischen I und II einerseits und IV und V andererseits jeweils um das, Maß d (Fig. q.) parallel zur Achse 3 bewegt.
  • Der Flachschieber 12 trägt zwei #von seinen Seitenkanten g und ii vorspringende Stifte io, die durch die Seitenflächen 8 der Nuten 6 und 7, in die sie eingreifen, geführt werden. Dadurch werden dem Schieber 12 radiale Bewegungen von der Größe r: ,-r. erteilt, wenn die Stifte von II nach III I und. von VI nach I gehen.
  • Die in die Filmlochungen eindringende Klaue 16 wird durch einen Ausleger 17 des Flachschiebers 12 getragen, mit dem er zusammen ausgestanzt ist, so daß er einen Teil von ihm bildet.
  • Vorzugsweise werden der dünne Flachschieber 12, der Ausleger 17, die Klaue 16 und die Stifte io sowie ein oder mehrere gewichtsvermindernde Löcher 18 durch einen einzigen Stanzvorgang aus einem dünnen Blech hoher Festigkeit erhalten. Der Schieber erhält dadurch ein sehr niedriges Gewicht.
  • Die sehr geringe Masse des Flachschiebers 12 mit den zugehörigen Teilen gibt die Möglichkeit der Verwendung einer Kurve, wie sie in Fig.3 und q. schematisch dargestellt ist, und bei der bei in die Hochlage I gebrachter Klaue 16 der Schieber durch den geneigten Kurventeil B so verschoben wird, daß die Klaue 16 in die Lochung des stillstehenden Films durch eine achsparallele Bewegung eingreift, während die Stifte io einen Weg von 6o° zwischen I und II zurücklegen, auf dem der Radius der Nut unveränderlich gleich r1 ist. Bei II hört die Längsbewegung auf, jedoch werden die Stifte io auf einem Wege von nur io° zwischen II und III aus dem Nutteil mit Radius r1 in den Nutteil mit Radius r2 übergeführt, der über i8o° zwischen III und-VI reicht.
  • Im Gegensatz hierzu erfolgt die Längsbewegung, die über einen Winkel von 6o°, nämlich von III bis IV, gleich Null ist, allmählich durch Wirkung des Kurventeiles A (IV bis V), wobei die Klaue 16 aus der Filmlochung herausbewegt wird.
  • Von VI bis I geht der Radius der Nut wieder allmählich von r2 auf r1 über, wobei die Klaue 16 ohne jeden Eingriff in den Film wieder hochgeht, worauf der Kreislauf sich wiederholt.
  • In Fig. 5, in der die bereits beschriebenen Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind, ist ig der Film, der zwischen dem vorderen und hinteren Rahmenteil 21 und 22 des Belichtungsfensters geführt ist, vor dem das -Objektiv 23 liegt. Der Film wird durch die gezahnte Trommel aq. mitgenommen, die mit Andruckrollen 25 zusammenwirkt: Er bildet Schleifen 26 und 27 und läuft über eine weitere Schleife 28 zu einer Förderrolle 29. Die Zahntrommel 2q, ist; wie durch den Pfeil 31 angedeutet, bezüglich ihrer Drehbewegung mit der Achse 3 der Kurvenscheibe gekoppelt, die durch einen Motor 32 in Umlauf gesetzt wird. Die Rolle 29 wird ebenfalls durch. den Motor in bekannter Weise (nicht dargestellt) angetrieben.
  • Je nach der besonderen Ausführung können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, Änderungen in der Form und der gegenseitigen Lage der Teile vorgesehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRIICHP: i. Filmschaltwerk für besonders hohe Schaltgeschwindigkeit bei kinematographischen Apparaten,, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltklauenträger ein dünner Flachschieber (12) vorgesehen ist, der in seiner Ebene in einer festen Führung (13, 1q.) derart beweglich ist, daß er ständig parallel zur Filmbewegung und senkrecht zum Film bleibt, wobei er senkrecht zum Film durch eine Kurve (A, B) bewegt wird, die ihm Bewegungen parallel zu ihrer Drehachse erteilt, und gleichzeitig von einer zusammen mit der ersten Kurve bewegten zweiten Kurve (6, 7) eine Bewegung in seiner zur Achse der ersten Kurve senkrechten Ebene erhält.
  2. 2. Filmschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der parallel zur Achse eines Kurvenscheibenpaares (1, 2) unter Führung seiner parallelen Kanten zwischen den Kurvenscheibenflächen (4,5) bewegte Flachschieber (12) zwei Stifte (1o) aufweist, die in zwei mit veränderlichem Radius in die Flächen der Kurvenscheiben eingearbeitete Kurvennuten (6, 7) eingreifen, wobei die zur Antriebsachse (3) parallelen Verschiebungen das Eindringen der mit dem Schieber fest verbundenen Schaltklaue (16) in die Filmlochung und das Heraustreten der Klaue aus dieser mit sich bringen, während durch die Wirkung der Kurvennuten (6, 7) die Abwärtsbewegung, der Stillstand und die Aufwärtsbewegung der Klaue hervorgebracht werden.
  3. 3. Filmschaltwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachschieber (12) mit seinen Führungsteilen (1o), seinen Gewichtsverminderungsaussparungen (18), dem Klauenträger (17) und der Klaue (16) aus einem dünnen Blech herausgearbeitet ist.
DED10277A 1950-10-12 1951-09-22 Filmschaltwerk fuer besonders hohe Schaltgeschwindigkeit Expired DE862256C (de)

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FR862256X 1950-10-12

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DE862256C true DE862256C (de) 1953-01-08

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DED10277A Expired DE862256C (de) 1950-10-12 1951-09-22 Filmschaltwerk fuer besonders hohe Schaltgeschwindigkeit

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