DE862255C - Verfahren zur Projektion von Linsenraster-Farbfilmen - Google Patents

Verfahren zur Projektion von Linsenraster-Farbfilmen

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DE862255C
DE862255C DEG1120A DEG0001120A DE862255C DE 862255 C DE862255 C DE 862255C DE G1120 A DEG1120 A DE G1120A DE G0001120 A DEG0001120 A DE G0001120A DE 862255 C DE862255 C DE 862255C
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    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • GPHYSICS
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Verfahren zur Projektion von LinsenrasterTarbfilmen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Projektion von Farbfilmen nach der additiven Methode, unter Verwendung von Linsenrasterfilmen.
  • Die bisher bekanntgewordenen Proj ektionssysteme dieser Art verwenden Linsenrasterfilin mit einseitiger Rasterung. Üblicherweise ist die gerasterte Seite des Films dem Projektionsobjektiv zugekehrt, während sich die Lichtquelle auf der Seite der glatten Filmoberfläche befindet. Bei der Projektion von Farbfilm wird ein Farbfilter in den Strahlengang zwischen den Film und das Projektionsobjektiv eingeschaltet. Diese Anordnung des Farbfilters wird als objektivseitig bezeichnet. Eine solche Beleuchtungsanordnung arbeitet nur mit sehr geringem Wirkungsgrad, da der größte Teil des durch den Film hindurchtretenden Lichtstroms vom Farbfilter verschluckt wird. Im Hinblick auf die thermische Belastbarkeit des Films bedeutet das aber auch eine Begrenzung des absolut erreichbaren Höchstwertes für den Schirmlichtstrom. Dieser beträgt kaum mehr als 5ooo bis 6ooo Lumen, was für die Projektion von Farbfilmen mit zufriedenstellender Qualität in keiner Weise ausreicht. ' Ein weiterer Nachteil dieser lampenseitigen Anordnung ergibt sich aus der Forderung, daß alle Wiedergabeobjektive eines Satzes verschiedener Brennweite eine einheitliche Filterlage aufweisen müssen, da der vom Film aus gesehene Abstand des Farbfilters oder des Filterbildes für alle Brennweiten gleich groß sein muß. Diese Bedingung ist mit einer zweiten verknüpft, die besagt, daß alle Objektive für das ganze Bildfeld abschattungsfrei sein müssen, da sonst Farbdominanten über das Bildfeld entstehen. Diese zwei Bedingungen beschränken die ausnutzbare Öffnung eines Satzes von Projektionsobjektiven für die Projektion von Linsenrasterfilmen, da die ungünstige Brennweite die mögliche Öffnung der Filmlinsen bestimmt.
  • Eine andere bekanntgewordene Anordnung sucht die angeführten Nachteile dadurch zu vermeiden, daß der Film lampenseitig gerastert und objektivseitig glatt ist. Dieses Verfahren hat jedoch in der Ptaxis infolge anderer großer Nachteile keinen Eingang gefunden, Diese bestehen vor allem darin, daß die objektivseitig aus dem Film austretenden Lichtbündel den doppelten Öffnungswinkel der Rasterlinsen aufweisen. Dadurch ist bei dieser Anordnung die Apertur der einzelnen Rasterlinsen und die Apertur des von der Lichtquelle kommenden Lichtbündels auf den halben Wert der Apertur des verwendeten Projektionsobjektivs begrenzt, was weiter unten erläutert werden soll. Da die Apertur der Projektionsobjek-tive im allgemeinen einen gewissen Höchstwert nicht überschreitet, ist die sich daraus für die Projektion von Linsenrasterfilm ergebende Apertur des Beleuchtungsbündels ebenfalls begrenzt. Darüber hinaus führt diese Begrenzung der Apertur der Rasterlins.en auf sehr kleine Dimensionen der einzelnen Linse, wodurch das Auflösungsvermögen .der üblicherweise verwendeten photographischen Emulsionen nicht mehr für die zugehörige Bildregistrierung ausreicht.
  • Dies läßt sich an Hand der Fig. i sehr leicht erläutern. Fig. i stellt einen Schnitt durch einen einseitig gerasterten Linsenrasterfilm senkrecht zu den Kanten der Rasterlinsen dar. i bezeichnet dabei die gerasterte und 2 die ungerasterte Oberfläche des Films. Gewöhnlich liegen die Brennpunkte 3 der Rasterlinsen in der Ebene der glatten Filmoberfläche :2, auf welcher sich gleichzeitig die Bildregistrierung befindet. Die Apertur einer einzelnen Rasterlinse ist gegeben durch den Winkel A, dessen Scheitel sich im Krümmungsmittelpunkt 35 der Rasterlinse befindet. Nach den Regeln der geometrischen Optik treffen sich alle Strahlen eines Bündels paralleler Lichtstrahlen, das in die Oberfläche einer solchen Linse eintritt, in der Brennebene der Linse, bei der üblichen Lage der Brennweite der Rasterlinsen also in der glatten -Oberfläche-:# des-Filmg-. Diese Bündel treten dann -aus# d#d -Oberfläche 2 des Films als konische Licht--bürrgel aus, weich' einen öffnungswinkel A' gleich ,dem Aperturwinkel _A der Rasterlinse aufweisen und deren Hauptsträhl zur ursprünglichen Richtung des- Bündels parallel ist.
  • Säll also beispielsweise ein Punkt 37 am- Rand Ader zu eine'r Rasterlinse gehörigen Bildregistrierung voll äusgeleuchtet werden, 'dann ist di(# Neigung des zugehörigen Bündels* -paralleler Strahlen durch die sfrichpunktierte Gerade 42 gegeben, welche den Punkt 37 mit dem Krümmufigsmittelpunkt 35 der Linse verbindet. Der mit dieser Geraden zusammenfallende Lichtstrahl trifft die-Linsenoberfläche im rechten Winkel und erreicht, den Punkt 37, ohne .abgelenkt zu - 'werden. Das zu - diesem Strahl parallele, auf die Linse fallende- Lichtbündel 36 vereinigt sich im Punkt 37. Es verläßt den Film als konisches Lichtbündel 36" mit dem Öffnungswinkel A", wobei sein Hauptstrahl um den Winkel A"12 gegen die optische Achse geneigt ist. Um die gesamte zu dieser Linse gehörige Bildregistrierung auf der Oberfläche 2 auszuleuchten, muß das von der Lichtquelle kommende Lichtbündel einen Winkel 2 ausfüllen, welcher gleich der Apertur A der Rasterlinse ist: Die Begrenzungsstrahlen 4o und 41 eines solchen Bündels 38 schließen einen Winkel A' miteinander ein und werden nach dem Verlassen der Filmoberfläche :2 gemäß den oben erläuterten Gesetzen der geometrischen Optik so nach außen abgelenkt, daß sie den Winkel 22' miteinander einschließen.
  • Man erkennt daraus, daß ein Lichtbündel, das den Film mit der Apertur A trifft, nach dem Durchgang durch den einseitig gerasterten Film auf den Winkel :2 A" geöffnet wird, welcher Winkel näherungsweise dem doppelten Aperturwinkel 2 A der Filmlinsen entspricht.
  • Die Öffnung der Projektionsobjektive ist aus optischen Gründen bekanntlich beschränkt, für den 35-rnm-Norrnalfilm im allgemeinen auf i : 2. Dies bedeutet, daß bei Projektion mit lamperiseitigen Filtern die Apertur der Filmlinsen bei Anwendung des bekannten einseitig gaufrierten Films nur i : 4 gemacht werden darf. Außer der damit verbundenen Beschränkung des Projektionslichtstroms auf die Hälfte des an sich möglichen Wertes ergibt sich bei einer Filmlinsenöffnung von I : 4 bei Anwendung eines normal dicken Filmträgers eine so hohe Anzahl Filmlinsen pro Millimeter, daß die Farbregistrierung infolge des ungenügenden Auflösungsverm5gens der photographischen Schicht sehr stark beeinträchtigt würde. Infolge dieser Nachteile haben sich bisher weder lampenseitige noch objektivseitige Projektionssysteme für Linsenrasterfilm in der Praxis mit Erfolg durchsetzen können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die angeführten Schwierigkeiten behoben durch Verwendung lampenseitiger Filter und eines beidseitig gerasterten Films.
  • An Hand der Fig. 2 und 3 wird dargelegt, daß bei Verwendung eines Doppelrasterfilms die Apertur der Filmlinsen gleich jener des Projektionsobjektivs gemacht -vverden kann, womit man den doppelten Projektionslichtstrom im Tergleich zur Projektion mit lämpenseitigen Filtern und einseitig gerastertem Film erhält.
  • Da ein Hauptanwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung die Projektion von Farbfilm ist, wird im folgenden darauf Bezug genommen. Linsenrasterfilm kann jedoch vorteilhafterweise auch für die Projektion von Stereofilm angewendet werden.
  • Fig. 2 ist ein Stück Doppelrasterfilm, wie er erfindungsgemäß 7urAnwendung kommt, im Schnitt gezeigt. Fig. 3 stellt schematisch ein Projektionssystem dar, welches erfindungsgemäß solchen Doppelrasterfilm mit einer lampenseitigen Anordnung des Farbfilters kombiniert.
  • In Fig. 2 stellen i und .2 die beiden gerasterten Oberflächen des Doppelrasterfilms dar. Die Bildregistrierung befindet sich auf der Seite der Oberfläche 9-, welche dem in Richtung des Pfeiles 4 befindlichen Projektionsobjektiv zugewendet ist. Die Oberfläche i ist der Lichtquelle zugewendet, welche in Richtung des Pfeiles 3 liegt. Die einzelnen Linsen des Rasters 2 bedecken jeweils die zu den zugeordneten Linsen des gegenüberliegenden Rasters gehörige Bildregistrierung. Die Brennweiten der Linsen beider Raster sind gleich der Filmdicke. Es liegt also jeder Raster iiä#hertingsweise in der Brennebene des gegenüberliegenden Rasters. Damit die in der Fläche 2 liegenden, zu den einzelnen Linsen des Rasters i gehörigen Bildelemente ohneLücken oderÜberlappung aneinander anschließen, muß Apertur A der einzelnen Linsen der Raster dem Winkel A' entsprechen, unter welchem von einem Punkt auf der Oberfläche des Rasters i das Farbfilter -esehen wird.
  • Da die Entfernung zwischen Farbfilter und Filmoberfläche groß ist im Verhältnis zur Breite einer Einzellinse, beispielsweise der Linse 5, 6, 7, stellen für die Betrachtung der Verhältnisse in der Linse die von den einzelnen Punkten der Filterfläche nach der Linsenfläche 5, 6, 7 zielenden Bündel praktisch Parallelstrahlenbündel dar.
  • Im folgenden bezeichnet eine Ziffer ohne Strich, z. B. io, einen Lichtstrahl vor dem Eintritt in den Film, die einmal gestrichene Ziffer io' den zleichen Strahl beim Durchlaufen des Films und die zweimal gestrichene Ziffer io" den Strahl nach dein Verlassen des Films.
  • Ein Lichtbünd.el io,. 11, 12 mit parallelen Strahlen, welches senkrecht zur Filmfläche auf die Linse .5, 6, 7 einfällt, verläßt den Film auf der Seite des Rasters :2 durch die zugehörige Rasterlinse 8, 9, wobei der Hauptstrahl 12" des austretenden Bündels senkrecht zur Filmfläche steht. Die Randstrahlen io' und ii' schneiden sich mit dem Hauptstrahl 12" in einem Punkt auf der Oberfläche 2 des Films. Nach dem Austritt aus der Oberfläche 2 bilden die Strahlen i o" und i i" miteinander den Winkel A", welcher annähernd gleich ist der Apertur A der Rasterlinse.
  • Ein gegen das obenerwähnte Strahlenbündel io, 11, 12 geneigtes Parallelstrahlenbündel 13, 14 vereinigt sich im Punkt 9, weicher ebenfalls auf der Oberfläche des Rasters:2 liegt. Beim Austritt aus dem Film wird der Hauptstrahl 15" so gebrochen, daß er zum Hauptstrahl 12"' des obenerwähnten Bündels io"*, 11"*, 12"' parallel ist, während seine Randstrahlen lf und 14" wiederum den Winkel A" miteinander einschließen. Aus der Darstellung der Fig.2 ergibt sich, daß alle Parallelstrahlenbündel, die durch die Oberfläche einer Rasterlinse auf der Seite i in den Film eintreten, diesen durch die Oberfläche 2 als kegelförmige Lichtbündel verlassen, welche einen Winkel A" gleich der Apertur A der Rasterlinsen aufweisen und deren Hauptstrahlen parallel sind.
  • Die Wirkung dieses Verhaltens auf das ganze Projektionssystem ist in Fig. 3 erläutert. In dieser bezeichnet 31 die Lichtquelle, 32 einen Hohlspiegel, 33 eine Kondensorlinse und 17 das Farbfilter, welche zusammen das Beleuchtungssystem bilden. ,34 ist ein Abschnitt Doppelrasterfilm mit den gerasterten Oberflächen i und 2, welcher sich gegnenüber der öffnung des Bildfensters befindet, und --8 das Projektionsobjektiv. Das Farbfilter ist in die drei Farbzonen: Rot R, Grün G und Blau B aufgeteilt.
  • Gemäß der oben beschriebenen optischen Wirkung des Doppelrasters treten alle auf die einzelnen Rasterlinsen auffallendenBündel parallelerStrahlen aus der Oberfläche :2 des Films als konische Lichtbündel aus, welche alle den -leichen öffnungswinkel A aufweisen und deren Hauptstrahlen zueinander und zur optischen Achse des Projektionssystems parallel sind. Dies gilt für alle Strahlenbündel, ganz gleich ob sie vom Mittelpunkt oder von Randpunkten, z. B. 18 oder 2o, des Farbfilters 17 ausgehen, solange sie nur innerhalb des Aperturwinkels A der Filmlinsen liegen. Es ergibt sich aus der Betrachtung der Fig. 3, daß das gesamte Beleuchtungsbündel, welches vom Farbfilter 17 ausgebt, welches durch die Randstrahlen 13, 1-1 und 21, 22 begrenzt ist und einen öffnungswinkel A besitzt, au's dem Film 34 als ein Lichtbündel mit dem Öffnungswinlizel A" austritt.
  • Die Paare 13, 14 und 21,:22 sind dabei Strahlen, welche, von einem gemeinsamen Punkt auf der Filterfläche ausgehend, auf die beiden Ränder einer einzelnen Rasterlinse fallen. Die Lage dieser Linse gemäß Fig. 3 in der Mitte des Filmbildes ist an sich belanglos, in dem hier betrachteten Fall ergelben sich aber für die Betrachtung die übersielitlichsten Verhältnisse. Wie weiter oben erläutert wurde, kann ein solches Strahlenpaar wegen geringer Breite der Rasterlinse im Verhältnis zur Entfernung zwischen Farbfilter und Film praktisch als parallel angesehen werden und, wie oben besprochen, als konisches Lichtbündel mit dem Öffnuiigs,%",#inl,#el A" austreten.
  • Durch die Verwendung von Doppelrasterfilm kann jetzt erfindun,-s-,emäß bei lampenseiti,-er Anordnung des Farbfilters die Apertur des Beeleuchtungsbündels und der Rasterlinsen gleich dex Apertur des Projektionsobjektivs gemacht werden, also doppelt so groß wie bei Verwendung einseitig gerasterten Films.
  • Die sich bei Anwendung eines Films normaler Dicke ergebende Anzahl von Rasterlinsen pro Millimeter beträgt nur noch die Hälfte der bei einseitig gerastertem Film erforderlichen Anzahl. Dadurch wird die erreichbare Bildqualität und die Wiedergabe von Einzelheiten erhöht, da jetzt das Auflösungsvermögen der verwendeten photographischen Schicht besser der erforderlichen Feinheit der Bildregistrierunz entspricht.
  • Das vorstehend beschriebene Projektionssystem bietet für die Projektion von Farbfilmen nach der additiven Methode noch einen weiteren Vorteil. Bekanntlich erhält man bei dieser Methode die Farbe eines einzelnen Bildpunktes auf dem Projektionsschirm dadurch, daß rote, grüne und blaue Lichtstra!hl-en auf diesen Punkt projiziert werden. Die Intensität dieser roten, grünen und blauen Liehtstrahlen entspricht der roten, grünen und bläueii Komponente der Farbe dieses Punktes', die dann auf dem Schirm durch Addition der Komponenten wiederhergestellt wird. Werden die zugehörigen Lichtstrahlen in unterschiedlicher Weise auf ihrem Weg zum Schirm abgeschattet, so wird das Verhältnis der Farbkomponenten geändert, und es treten iii den Teilen des projizierten Bildes, die einer solchen Abschattung unterliegen, Farbdominanten auf. Bei Projektionsobjektiven mit großer Öffnung, die zur Erreichung einer ausreichenden Bildhelligkeit erforderlich sind, ist jedoch eine solche Abschattung niemals völlig zu vermeiden. Solche Objektive können also nicht in Projektionssysteinen verwendet werden, bei denen die zu den einzelnen Farbkomponenten gehörigen Lichtstrahlen den Projektionsschirm auf verschiedenen Pfaden erreichen. Das ist bei den für einseitigen Rasterfilm vorgeschlagenen Projektionssysteinen aber der Fall. Die Verwendung von Doppelrasterfilm hat jedoch zur Folge, daß die Lichtstrahlen der drei zusammengehörigen Komponenten den Projektionsschirm auf nahezu identischen Pfaden erreichen, da durch die oben beschriebene Wirkung des Doppelrasters alle zusammengehörigen Lichtstrahlen, die aus einer Rasterlinse austreten, übereinanderliegen und damit im Falle einer Ab- schattung in gleicher Weise beschnitten werden.
  • Dies geht auch aus Fig, 3 hervor. Ein Lichtbündel mit den Randstrahlen if und 14', welches die Blaukomponente eines bestimmten Punktes enthält, der durch -das blaufarbige Bündel 13, 14 beleuchtet wird, erfüllt den gleichen Winkel A"" wie beispielsweise ein zweites Bündel mit den Randstrahlen,2i"' und:22", welches die Rotkomponente dieses Punktes enthält und von dem rotfarbigen Beleuchtungsbündel 21,:22 herrührt. Infolge der geringen Breite der Filmlinsen fallen jeweils die Strahlen 13 und 14 bzw. 21 und 22 links vom Film sowohl wie die Strahlen 13" und 14" bzw. 21" und 22" rechts vom Film praktisch zusammen. Dies gilt so lange, wie die vom Farbfilter kommenden Beleuchtungsbündel inn-erhalb des Öffnungswinkels A verlaufen. Ein Lichtstrahl, der von irgendeinem Punkt der Filmoberfläche zum Projektionsobjektiv und weiter zum Projektionsschirm verläuft, besitzt also bereits die endgültige Farbe des zugehörigen Bildpunktes, da ja in dieser Lichtröhre die drei Farbkomponenten übereinanderliegen. Durchläuft ein solcher Lichtstrahl die äußeren Zonen des ProjelAionsobjektivs und wird er dabei abgeschattet, so werden alle drei Farbkoniponenten in gleichem Maße betroffen, und es wird lediglich die Helligkeit des zugehörigen Punktes auf dem Projektionsschirm verringert. Farbdominanten, welche nur durch eine Verschiebung der Relativwerte der Farbkomponenten der einzelnen Punkte entstehen, können also durch eine solche Abschattung nicht hervorgerufen werden.
  • Ein Projektionssystem, welches erfindungsgemäßerweise Doppelrasterfilm mit einer lampenseitigen Farbfilteranordnung vereinigt, gestattet die Verwendung von Projektionsobjektiven mit großer Öffnung, wodurch bei gleichzeitiger Vermeidung von Farbdorninanten eine höhere Ausnutzung der Apert ur der Wiedergabeobjektive und eine lichtstärkere Projektion ermöglicht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Projektion von Linsenraster-Farbfilmen, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildaufzeichnungsträger ein Doppelrasterfilm angewendet wird, welcher unter lampenseitiger Einschaltung von Filtern projiziert wird.
  2. 2. Projektionsanordnung für Linsenrasterfilme, dadurch gekennzeichnet, daß die Apertur des den Film beleuchtenden Lichtbündels und der Rasterlinsen praktisch gleich der Apertur des Projektionsobjektivs ist.
DEG1120A 1949-03-01 1950-02-22 Verfahren zur Projektion von Linsenraster-Farbfilmen Expired DE862255C (de)

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