DE861952C - Schwenkarmstanze - Google Patents

Schwenkarmstanze

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DE861952C
DE861952C DES24412A DES0024412A DE861952C DE 861952 C DE861952 C DE 861952C DE S24412 A DES24412 A DE S24412A DE S0024412 A DES0024412 A DE S0024412A DE 861952 C DE861952 C DE 861952C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Schwenkarmstanze Die Erfindung betrifft eine Schwenkarmstanze, im besonderen eine Einrichtung zur Übertragung der Stanzbewegungen auf den Schwenkarm, wobei nach einer wirkungsmäßig und baulich neuartigen Synthese die Probleme der Kraftübertragung, der unfallsicheren Auslösung und eines hydraulischen oder mechanischen Antriebs in besonders einfacher und vorteilhafter Weise gelöst sind.
  • Bei den bisher üblichen Schwenkarmstanzen ist durch bloße Ergänzung des ursprünglichen Grundprinzips der Kraftübertragung auf den Schwenkarm die Lösung des Gesamtproblems nur stufenweise erfolgt und hat im Laufe der Zeit zu verhältnismäßig unübersichtlichen und verwickelten Bauformen geführt.
  • Die Eigenart dieser Entwicklung läßt schon rein äußerlich einen im wesentlichen summarischen Aufbau erkennen. So wurden nacheinander zusätzliche Einrichtungen zur besseren Stützung, Voreinstellung und Handhabung des Schwenkarmes, zur Erleichterung der Bedienung, zur Erlangung größerer Unfallsicherheit und Übersicht und schließlich auch noch zur Verbesserung bzw. Beseitigung der Kupplungsgeräusche durch Verwendung elektrischer und hydraulischer Antriebsvorrichtungen geschaffen. Eine geschickte Durchführung all dieser Einzelaufgaben zu einem baulich und getrieblich einfachen und zuverlässigen Ganzen ließen die bisher üblichen Schwenkarmstanzen vermissen.
  • Demgegenüber besteht der Wesenszug der Erfindung in der Eigenart der Lösung der Aufgabe der Zusammenfassung des Gesamtproblems. Sie wurde im wesentlichen durch die Erkenntnis bestimmt, daß ein Optimum in der technischen Wirkung nur durch eine neuartige Kraftübertragung auf den Schwenkarm möglich ist. Bisher erfolgte die Kraftübertragung mittels eines zur Schwenkachse zentrischen Zugbolzens, welcher bei Maschinen mit verstellbarem Schwenkarm über eine ebenfalls zentrisch angeordnete Steilspindel mit einer den Schwenkarm tragenden Säule verbunden ist. Infolge der gemeinsamen Achse von Steilspindel und Säule werden beim Ausschwenken an der Stellspindel Kräfte wirksam, die eine unbeabsichtigte Verstellung zur Folge haben können. Um dies zu verhindern, waren zum Teil baulich sehr verwickelte Vorkehrungen nötig. Andererseits ist durch die zentrische Anordnung der Stehspindel eine getrieblich einfache Bewegungsübertragung der Zweihändeauslösung über Schwenkarm und Säule nach dem Gestell hin nicht durchführbar.
  • Bei der Erfindung ist der bisher übliche Zugbolzen zu einer die Säule in ihrer ganzen Länge durchsetzenden Zugschiene erweitert, deren oberes Ende mit einem der Stanzfläche zugekehrten nasenförmigen Winkelfortsatz versehen ist, mit welchem. eine den Schwenkarm tragende Steilspindel verbunden ist. Die Stanzkräfte werden also unter Umgehung der Säulen unmittelbar auf die Zugschiene abgeleitet.
  • Auf diese Weise sind Schwenkarm und Säule insbesondere von Biegungsbeanspruchungen wesentlich entlastet, schließen sich aber während der Stanzbewegung mit der die Säule in ihrer ganzen Länge aussteifenden Zugschiene zu einem außerordentlich widerstandsfähigen Biegungskörper zusammen.
  • Andererseits gibt die exzentrische Anordnung der Stellspindel die Säulenmitte zum Durchtritt des zunächst verdoppelten Auslösegestänges frei und gestattet damit eine getrieblich ungewöhnlich einfache Steuerung der hydraulischen oder mechanischen Antriebsvorrichtung. Darüber hinaus wird gleichzeitig die bei zentrischer Anordnung der Steilspindel unvermeidliche Tendenz zur unbeabsichtigten Verstellung beseitigt. Trotz der am Schwenkarm angeordneten Höhencinstellvorrichtung wird nach der Erfindung eine einfache und genügend widerstandsfähige Stützung von Schwenkarm und Stanztisch erreicht.
  • Die bisher bei größeren Stanzleistungen übliche Verdopplung der Säulenlagerung im Ständer oder der Schwenkarmlagerung auf der Säule wird durch die neue, in besonderer Weise angeordnete und ausgebildete Zugschiene ersetzt. Dadurch entsteht eine neue, für Schwenkarmstanzen verhältnismäßig niedrige und gedrungene Bauform. Ferner lassen sich bei der Erfindung sämtliche Bedienungselemente ohne Zwischenschaltung umfangreicher Gestänge oder ähnlicher Leitwerke einfach und natürlich in Griffnähe zusammenfassen.
  • Weitere neuartige Merkmale ergeben sich aus demnachfolgEnd beschriebenen Ausführungsbeispiel.-Fig. i zeigt einen Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i, .
  • Fig. 3 einen Querschnitt durch die Säule nach der Linie III-III der Fig. i, Fig: q. eine Einzelansicht des -Einlösegestänges von oben gesehen. In einem Maschinenkörper i ist eine Hohlsäule 2, als Führungssäule, verschiebbar und schwenkbar gelagert, die mit einem Schwenkarm (Druckfuß) 3 fest verbunden ist oder mit ihm aus einem Stück besteht. Der Schwenkarm 3 trägt in einer zur Stanzfläche parallelen Bohrung eine Spindelmutter q., welche mit einer Schraubenspindel5 im Eingriff steht. Die Schraubenspindel 5 liegt parallel zur Säulenachse und ist mit ihrem oberen Ende 6 in dem nasenförmigen Winkelfortsatz 7 einer Zugschiene 8 drehbar gelagert (Fig. = und q.), wird von dem Förtsatz 7 getragen und stützt sich mittels einer Schulter g beim Preßhub gegen die letztere ab. Das oberhalb des Fortsatzes 7 vorstehende Ende der Schraubenspindel (Steilspindel) 5 trägt ein Handrad io, durch welches der Schwenkarm 3 einschließlich der Säule 2 an der Zugschiene 8 in der Höhenlage eingestellt werden kann. Diese Höheneinstellung dient zum Ausgleich unterschiedlich hoher Stanzmesser und Stanzunterlagen.
  • Das untere Ende der Zugschiene 8 ist in einer Platte ii drehbar gelagert; die zur Übertragung der Stanzbewegung dient (Fig.2). Um die Schwenkbewegung des Schwenkarmes einschließlich Säule und Zugschiene zu erleichtern, ist oberhalb der Platte ii ein Scheibenkugellager 12 eingebaut. Um das axiale Lagerspiel einstellen zu können, ist die Zugschiene 8 an ihrem unteren Ende zapfenförmig abgesetzt und mit Gewinde versehen, welches eine mittels eines Splintes 13 gesicherte Mutter 1q. trägt. In der Ruhelage ist die Platte ii samt Zugschiene, Schwenkarm und Säule mittels der Zugfedern 15 und 16 angehoben. Die Zugfedern 15 und 16 sind vorteilhafterweise symmetrisch zur Säulenachse angeordnet. Im Ausführungsbeispiel greifen sie beiderseits der Platte Ir paarweise an und sind an ihr mittels der Federanhänger 17 und 18 befestigt. Die oberen Enden der Zugfederpaare 15 und 16 sind am entsprechenden Jochbolzen ig und 2o aufgehängt. Die jöchbölzen ig und 2o sind in mittlerer Länge mit Muttergewinde versehen, in welches die Spannschrauben 21 und 22 eingreifen. Durch Betätigung der Spannschrauben, deren Köpfe23 und 2,4 von außen zugänglich sind, kann die Vorspannung der beiden Zugfederpaare 15 und 16 so eingestellt werden, daß das Eigengewicht der gesamten, an der Stanzbewegung teilnehmenden Maschinenteile aufgehoben bzw. in entsprechender Weise überwunden wird: Die Platte ii ist durch Zugankerpaare 25 und 26 mit dem Tragflansch 27 für einen hydraulischen Druckzylinder 28 fest verbunden, so daß auch der hydraulische Druckzylinder 28 an der Stanzbewegung des Schwenkarmes teilnimmt.
  • Statt des Druckzylinders 28 im Ausführungsbeispiel kann aber auch irgendeine mechanische Einrichtung mit dem Tragflansch 27 in geeigneter Weise verbunden sein, etwa das Lagerauge eines Druckstößels, der in an sich bekannter Weise mit einer Exzenterwelle derart gekuppelt ist, daß der Tragflansch 27 bei Auslösung der Stanzbewegung zu einem einmaligen Niedergang veranlaßt wird.
  • Die im Ausführungsbeispiel bevorzugte Ausführungsform dagegen besteht aus einer einfachen hydraulischen Senkvorrichtung 29, deren innerer Aufbau an dieser Stelle nicht näher beschrieben ist. Die Wirkungsweise dieser ölhydraulisch betätigten Senkvorrichtung ist den in der Bauindustrie bekannten Hebeböcken sehr ähnlich. Sie besteht im wesentlichen aus einem feststehenden Kolben 3o, der mit dem Druckzylinder 28 als Motor für die Stanzbewegung zusammenwirkt. Der Unterschied gegenüber dem Hebebock besteht lediglich darin, daß eine Steuerstange 31 gegenüber dem feststehenden Kolben 30 in zentrischer Lage angeordnet ist, in der sie in die hydraulische Senkvorrichtung von oben her eindringt.
  • Die Steuerstange 31 steht in einer im Ausführungsbeispiel nicht näher veranschaulichten Weise mit einem entsprechenden Steuerorgan so in Verbindung, daß sie sich mit dem Schwenkarm 3 drehen und verschieben kann, ohne daß die Wirkungsweise der Auslösev orrichtung für die Stanzbewegung beeinträchtigt wird. Die gleiche Bedingung muß auch im Falle eines mechanischen oder sonstigen Antriebs erfüllt sein. -Der Abtrieb der Steuerstange 31 nach dem Steuerschieber ist ferner so getroffen, daß sie nur nach erfolgter Zurücklegung eines vorbestimmten Hubes die Auslösung des Stanzvorganges einzuleiten in der Lage ist. Damit nun mit Sicherheit die Auslösung der Stanzbewegung nur durch Betätigung beider Hände erfolgen kann, sind im Ausführungsbeispiel besondere Vorkehrungen getroffen, um eine summierende Wirkung der beiden Handhebel 32 und 33 (Fig. 2 und q.) auf die Steuerstange 31 auszuüben.
  • Zu diesem Zweck wird innerhalb einer Ausnehmung 35 der Zugschiene 8 (Fig. i) die Steuerstange 31 durch eine Druckfeder 34. niedergehalten (Fig. 2), wobei sich die Steuerstange 8 in irgendeiner Weise, beispielsweise innerhalb des Steuerorgans der hydraulischen Senkvorrichtung 29, auf einen entsprechenden Anschlag aufsetzt. Bei der Aufwärtsbewegung der Steuerstange 31 wird der Stanzvorgang eingeleitet. Innerhalb des nicht näher beschriebenen Steuerorgans sind jedoch bestimmte Vorkehrungen getroffen, daß die Auslösung des Stanzvorganges nur erfolgen kann, wenn die Steuerstange 31 mehr als die Hälfte ihres Hubes zurückgelegt hat. Nun findet aber die Begrenzung des Hubes nach oben nicht durch die Steuerstange selbst, sondern durch getrennte Anschläge 36 und 37 statt. Jeder der beiden Anschläge aber ist einem der beiden Handhebel zugeordnet. Um nun bei Betätigung der beiden Handhebel 32 und 33 eine summierende Wirkung auf den Hub der Steuerstange 31 auszuüben, sind sie mittels getrennter Zugstangen 38 und 39 über einen Waagebalken 40 (Fig. 2 und 3) mit der Steuerstange 31 gelenkig verbunden. Wird nur der eine oder andere Handhebel betätigt, so legt die Steuerstange 31 nur etwa den halben Weg zurück und verhindert auf diese Weise die Auslösung des Stanzvorganges. Erst bei Betätigung der beiden Handhebel, sei es nun gleichzeitig oder hintereinander, kann sich der Weg der Steuerstange 31 nach oben vollenden und dadurch die Stanzbewegung auslösen. Die Rückkehr des Schwenkarmes in die obere Ruhelage erfolgt erst durch Freigabe der Handhebel, so daß ein unbeabsichtigter weiterer Stanzhub nicht nachfolgen kann. Vielmehr ist die Rückkehr beider Handhebel in die Ruhelage die unbedingte Voraussetzung für die Auslösung weiterer Stanzbewegungen. Es wird also auf diesem Wege in einfachster Weise die Unfallsicherheit in hohem Maße gewährleistet.
  • Im Ausführungsbeispiel sind die beiden Handhebel 32 und 33 an besonderen Haltern 4 1 und 4.2 (Fig. 2 und q.) angeordnet, welche zu beiden S( itcn des Winkelfortsatzes 7 der Zugschiene 8 befestigt sind. Diese Einrichtung hat gegenüber anderen Ausführungsformen den Vorzug, daß die Handhabung der beiden Handhebel in etwa horizontaler Richtung, also senkrecht zur Stanzbewegung des Schwenkarmes 3 erfolgt. Auf diese Weise wird eine unbeabsichtigte Freigabe der beiden Handhebel, etwa während der Stanzbewegung verhindert. Andererseits können die Halter 41 und 42 als Handhabe für die Schwenkbewegung benutzt werden. Ferner besteht die Möglichkeit, die Gestaltung der Halter in beliebiger Weise zu ändern, je nachdem der Schwenkarm in seiner Ausdehnung dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt werden muß. So ist etwa im Ausfülirungsbeispiel eine sich spreizende Anordnung d( r beiden Halter 4.1 und q-2 bevorzugt (Fig. 4.), damit der Schwenkarm bei entsprechender Ausbildung gegebenenfalls zwischen den entsprechend herabgezogenen Haltern .41 und 42 Platz finden kann, ohne da.ß :ich *die getrennten Funktionen gegenseitig behindern und daß auf diese Weise kürzeste Griffwege zwischen dem Stanzgut und dem Stanzmesser einerseits und den beiden Stanzhebeln (Handhebeln 32 und 33) andererseits ermöglicht werden.
  • Die Handhebel 32 und 33 sind bei 43 und ,4.4 (Fig. 2) in den Haltern 4.1 und ,12 gelagert und mit ihren inneren Enden durch Stoßstangen 45 und 46 mit bei 4.7 und .48 gelagerten Winkelhebeln 49 und 50 verbunden (Fig. i und 4.). Die Zugstangen 38 und 39 sind an ihren oberen Enden an die Winkelhebel 49 und 5o angelenkt.
  • Die hydraulische Senkvorrichtung 29 (Fig. i und 2), welche im wesentlichen aus einem feststehenden Kolben 30 und einem im Ausführungsbeispiel nicht dargestellten Steuerorgan zur Auslösung des Stanzvorganges besteht, stützt sich mittels eines Befestigungsflansches 51 gegen den Maschinenkörper i ab. Bei Betätigung der beiden Handhebel 32 und 33 wird ein mittels Pumpe 52 erzeugter Ölstrom über eint> Druckleitung 53 der hydraulischen Senkvorrichtung 2c und dem Druckzylinder 28 zugeleitet, wodurch die Abwärtsbewegung der Tragplatte 27 und damit über die Zugschiene 8 die des Schwenkarmes 3 erfolgt. Im Ruhezustand wälzt sich der Ölstrom über ein an der hydraulischen Senkvorrichtung 29 angebrachtes Abflußrohr 54 drucklos um. Das Steuerorgan verhindert bei Betätigung des Auslösegestänges lediglich den Abfluß des Ölstromes innerhalb der hydraulischen Senkvorrichtung 29, wobei durch einen druckentlasteten hydraulischen Steuerschieber oder durch eine ähnlich wirkende Ventileinrichtung beispielsweise eine Stauung des Ölstromes herbeigeführt wird. Mittels der Saugrohre 55 und 56 wird die Pumpe 52 aus einem als Ölbehälter ausgebildeten Unterteil 57 des Maschinenkörpers 1 reichlich versorgt, wobei sämtliche Drucköl führenden Organe unter den Ölspiegel eingetaucht sind. Der hydraulische Antrieb arbeitet dadurch absolut stoßfrei und betriebssicher, da durch das Eintauchen jeglicher Zutritt von Luftblasen in den Ölstrom wirksam unterbunden ist.
  • Die Pumpe 52 ist im Ausführungsbeispiel mittels, Keilriemen 58 außerhalb des Ölbehälters 57 über die Antriebsscheiben 59 und 6o von einem Elektromotor 61 angetrieben. Der Elektromotor 61 ist auf einer Wippe 62 befestigt, die bei 63 im Maschinenkörper i drehbar gelagert ist.
  • Mittels einer Spannschraube 64 kann die Wippe 62 angehoben und die Keilriemen 58 gespannt werden. Auf diese Weise kann die Umdrehungszahl der Pumpe 52 und. des Elektromotors 61 so gewählt werden, daß die Stanzbewegung des- Schwenkarmes den jeweiligen Bedarfsfällen in weitesten Grenzen anzupassen ist. Es können aber auch die Einrichtungen zum Pumpenantrieb so getroffen sein, daß eine achsgleiche Anordnung des Elektromotors 61 gegenüber der Pumpe 52 ermöglicht wird. Die erstgenannte Ausführungsform hat gegenüber der letztgenannten den Vorzug größerer Einfachheit und freizügiger Anpassung des Kraftbedarfs und der Förderleistung der Pumpe an die jeweiligen Betriebsverhältnisse. Außerdem ergibt sich durch die bevorzugte Ausführungsform des Antriebs eine geschlossene und formschöne Ausbildung des Maschinenkörpers z.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRüCHE: z. Schwenkarmstanze mit relativ zum Schwenkarm verstellbarem Zugbolzen od. dgl., dadurch gekennzeichnet; daß der Schwenkarm (3) an einem ihm zugekehrten Ausleger (7) einer in der Schwenk-' ächse angeordneten Zugschiene (8) längs verschiebbar befestigt ist. .
  2. 2. Schwenkarmstanze mit Zugbolzen od. dgl. und Stellspindel, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschiene (8) zentrisch in der drehbaren und axial verstellbaren Führungssäule (2) des Schwenkarmes (3) liegt, während die Stellspindel (5, 6) exzentrisch zur Säule (2) einerseits im Schwenkarm (3) und andererseits an einem Winkelfortsa.tz (7) od. dgl. der Zugschiene (8) parallel zu dieser angebracht ist, wobei der Schwenkarm (3) mit der Führungssäule (z) fest verbunden ist.
  3. 3. Stanze nach Anspruch = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Winkelfortsatz (7) der Zugschiene (8) etwa rechtwinklig zu dieser doppelte Handhebel (41, 42) angebracht sind, die mit Steuerstangen (45, 46) versehen sind, welche über angelenkte Verbindungsstangen (38, 39) in der Führungssäule (2) den hydraulischen Antrieb (Z9) steuern. q..
  4. Stanze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstangen (45, 46) im Innern der Handhebel- (41, 42) liegen und durch im Handgriff (43,44) gelagerte Stellhebel (32, 33) unabhängig verstellbar sind.
  5. 5. Stanze nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstangen (38, 39) über einen Waagebalken (40) mit dem Steuerorgan (31) für den Antrieb verbunden sind.
  6. 6. Stanze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Stanzvorganges erst dann erfolgt, wenn das Steuerorgan (31) mehr als die Hälfte seines Hubes zurückgelegt hat.
  7. 7. Stanze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schwenkarm (3) tragende und in ihm verstellbare Spindel (5) mit einem Zapfen (6) od. dgl. lose drehbar in dem Winkelfortsatz (7) der Führungssäule (2) aufgehängt und mit einem Handrad (1o) und einem Druckband (g) versehen ist. 8: Stanze nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschiene (8) mit Schwenkarm (3), Führungssäule (2) und Steuergestänge (41, 42; 45, 46; 38, 39) durch am Rahmen (1) angehängte, verstellbare Federn (15, 16) od. dgl. ausgewichtet sind. g. Stanze nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, da:ß die Zugschiene (8) über ein Verbindungsstück (11) zur Einrichtung für den Gewichtsausgleich mit einem hydraulischen Zylinder (28) verbunden ist, der in bekannter Weise durch einen feststehenden Kolben (30) verschoben wird.
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