DE861455C - Tisch fuer Betten, insbesondere Krankenbetten - Google Patents

Tisch fuer Betten, insbesondere Krankenbetten

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DE861455C
DE861455C DEO504A DEO0000504A DE861455C DE 861455 C DE861455 C DE 861455C DE O504 A DEO504 A DE O504A DE O0000504 A DEO0000504 A DE O0000504A DE 861455 C DE861455 C DE 861455C
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DE
Germany
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support bracket
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beds
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Expired
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DEO504A
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English (en)
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DE1617685U (de
Inventor
Heinrich Oltmanns
Helmut Reil
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B23/00Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else
    • A47B23/02Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else releasably mounted on the bedstead or another item of furniture

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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Tisch für Betten, insbesondere Krankenbetten Die Erfindung bezieht sich auf einen Tisch für Betten, insbesondere Krankenbetten.. Man hat schon ortsbewegliche Tische gebaut, die quer über das Bett gestellt werden können. Außerdem sind Krankenbettische bekannt, die an den freien Enden von am Bett angelenkten Streben schwenk- und verschiebbar angeordnet und mittels der Streben auf verschiedene Höhenlagen schwenkbar sind. Hierbei ist die Anordnung so, getroffen, daß die Streben etwa in der Mitte am Bett angelenkt sind, um den Tisch am Fußende herunterklappen zu können. Außerdem erfolgt das Feststellen des Tisches mittels steckbarer Bolzen. Diese Tische sind aber sperrig und nehmen in. der Nichtgebrauchsstellung sehr viel Platz ein. Vor allem aber kann sie der bettlägerige nicht ohne fremde Hilfe benutzen. Diese Nachteile zu vermeiden, ist das Ziel der Erfindung. Erfindungsgemäß besteht der Tisch aus einer Tischplatte, die an einer bügelartigen, um eine am Kopfende vorb seheneAchse drehbare Tragvorrichtung befestigt ist, die fest oder abnehmbar auf der Achse angeordnet ist und mittels einer durch einen Handgriff bedienbaren Einrichtung höhenverstellbar und schwenkbar ist. Diese Vorrichtung kann von dem Bettlägerigen bei Nichtgebrauch nach hinten in die Nichtgebrauchsstellung und jederzeit wieder in die Gebrauchsstellung geklappt werden. Um die Bedienung zu erleichtern, wird nach der weiteren Erfindung an der Längskante des um den Ouerholm des Tragbügels drehbaren und an diesen in verschiedenen Winkelstellungen verrastbaren Tisches ein Handgriff angebracht. Dieser wirkt auf Seil- oder. Bowdenzüge ein, die mit unter Federkraft stehenden Raststiften verbunden sind. Der zur Höhenverstellung dienende Handgriff - wird durch einen dem gleichen Zweck dienernden weiteren Handgriff für das Bedienungspersonal und durch einen zusätzlichen Handgriff zur Einstellung der gewünschten Winkelstellung ergänzt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich äus der nachstehenden Beschreibung eines in den Zeichnungen .dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt Fig. i eine Gesamtansicht des Tisches mit seiner Befestigung, Fig.2 die Befestigung des Tragbügels am Bett und. 3 GZle Ver=stelleinrichtüngen am Tisch. Am Kopfende des Bettgestelles i befindet sich ein zweiarmiger um die Achsen .3 .drehbarer Tragbügel 2, der den Tisch q. mit zwei der Höheneinstellung dienenden. Handgriffen 5 und 6 und einem der Drehung dienenden Handgriff 7 trägt. Die Achsen 3 des Tragbügels 2 sind-an zwei Viertelkreissektorscheiben 8 angeordnet, die mittels halbrunder Seitenansätze 9 an den Bettpfosten io und mittels Lappen ii an den Längsstreben i2 des Bettgestelles i anliegen: Zur Befestigung der Sektorscheiben 8 werden die Lappen i i an den Längsstreben 12 angeschraubt. Z11sätzlich oder an Stelle der Verschraubung ist eine Klemmbefestigung mit Hilfe von Querstangen 13 vorgesehen, die an den Sektorscheiben 8 angreifen und durch kniehebelartige Spannvorrichtungen 1q. od. dgl. zusammengezogen werden. Die Sektorscheiben 8 sind an ihrer oberen Kante umgebördelt, so@ daß sich Feststellflächen 15 ergeben; die mit Rastlöchern 16 versehen sind. An den Innenseiten stoßen die Feststellflächen 15 gegen weitere Abdeckscheiben 17, die durch Schweißen mit den Sektorscheiben 8 verbunden oder mit diesen zusammen, z. B. durch Kalt-oder Warmverformung, aus einem Stück hergestellt sein können. Die Abdeckscheibern 17, die unten Ausschnitte 18 für das Kopfgestell aufweisen, dienen dem Schutz der Bettwäsche gegenüber den beweglichen vorstehend beschriebenen Teilen. Der aus einem Rohr gefertigte Tragbügel 2, der mit seinen unteren, abgeflachten Enden an den Sektorscheiben 8 entlanggleitet, ist mit einer V-förmigen Eindrückung i9 versehen zur Aufnahme der unter dem Druck-von Federn 2o stehenden Rastbolzen 21, die mit den unteren Enden von im, Tragbügel 2 verlaufenden Seilen 22 verbunden sind. Hierbei drücken die Federn 2o, die sich gegen in die Eindrückungen i9 eingesetzte, z. B. eingeschweißte Scheiben 2.3 .abstützen, auf Bundscheiben 2,4 der Rastbolzen 21. Am Querholm des Tragbügels 2 ist .der Tisch q, .drehbar angeordnet. Dieser ist hohl und auseinandernehmbar ausgebildet und: enthält die Einrichtungen zur Einstellung der Höhen- und der Schräglage, die von den Handgriffen 5, 6 und 7 betätigt werden. Die Handgriffe 5 und; 6 sind drehbar. und sitzen auf einer Achse 25, anderen Stift--n,:26 die aus dem Tragbügel 2 herausgeführten oberen Endren der Seile 22 befestigt .sind. Bei Drehung der Handgriffe 5 und 6, von denen der Griff 5 von dem Bettlägerigen und der Griff 6 vom Bedienungspersonal betätigt wird, winden sich die oberen Enden der Seile 22 um die Stange 25 und ziehen dabei die Rastbolzen 21 aus den Rastlöchern 16 heraus, so daß nun der Tragbügel 2 mit dem Tisch 4 verschwenlit werden kann. Der unter der Wirkung einer Feder 27 stehende Handgriff 7 ist herausziehbar und greift mit seinem Raststift 28 in die Rastlöcher29 des Tragbügels2 ein. Mitthilfe des Handgriffes 7 kann bei Entrastung der Tisch ¢ unabhängig von seiner Höhenlage beliebig gedreht werden. Die eine Seite des Tisches q. ist mit einem Rahmen 30 versehen, in dem ein Namensschild oder die übliche Fieberkurve untergebracht werden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern kann vielfach konstruktiv abgewandelt werden. So kann statt des zweiarmigen Tragbügels ein einarmiger Tragbügel Verwendung finden. Dieser bietet den Vorteil, daß der Patient das Bett auch bei heruntergeklapptem Bett verlassen kann. Der Tisch kann auch, ähnlich wie die Gerätetische von Zahnärzten, waagerecht drehbar angebracht werden und; dann evtl. den sonst üblichen Nachttisch ersetzen. An Stelle der Verrastung des Tragbügels an der Feststellfläche kann auch eine bremsenartige Festklemmung gewählt werden, sofern sie betriebssicher genug konstruiert wird. Der der Höhenverstellung dienende Handgriff kann statt drehbar auch ziehbar gestaltet werden. In diesem Falle könnte z. B. das Querstück des Tragbügels in der- Mitte nach oben und unten erweitert werden, um den Raum für das Anziehen des Seiles zu gewinnen. Endlich kann der Seilzug durch einen Bowdenzug ersetzt werden. Der Handgriff, zu dessen Betätigung könnte dann in Anlehnung an die bei Fahrrädern üblichen hebelartigen Handgriffe als zangenartig wirkender Doppelhebel ausgebildet werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tisch für Betten, insbesondere für Krankenbetten, mit einer am Bettgestell angebrachten schwenk- und feststellbaren U-förmigen Tragvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (2) fest oder abnehmbar an einer am Kopfende vorgesehenen Achse (3) drehbar gelagert und durch einen Handgriff (5) bedienbar ist.
  2. 2. Tisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (5) an einer Längskante des um den Querholm des Tragbügels (2) drehbaren und an diesen in verschiedenen Winkelstellungen einstellbaren Tisches (q.) angeordnet ist und auf einen Seil- oder Bowdenzug (22) einwirkt, der mit einem unter der Kraft einer Feder (2o) stehenden Raststift (21) verbunden ist.
  3. 3. Tisch nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raststift (21) auf dem umgebördelten Rand von einer am Kopfende des Bettgestelles (i) angebrachten Viertelkreissektorscheibe (8) einwirkt, deren Mittelpunkt mit dem Drehpunkt des Tragbügels (2) zusammenfällt.
  4. 4. Tisch nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektorscheibe (8) zur Befestigung mit einem halbrunden, den Bettpfosten (io) umfassenden Seitenansatz (9) und mit einem sich gegen die Längsstrebe (12) des Bettgestelles (i) abstützenden Lappen (ii) versehen oder mittels einer mit einer Knie-. hebelspannvorrichtung (14) ausgerüsteten Querstange (13) festklemmbar ist.
  5. 5. Tisch nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektorschebe (8) mit ihrer umgebördelten, als Bremsfläche ausgebildeten oder mit Rastlöchern (16) versehenen Randfläche (15) durch eine Scheibe (17) gegen das Bettinnere abgedeckt ist.
  6. 6. Tisch nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß -die Seil- oder Bowdenzüge. (22) in dem hohl ausgebildeten, vorzugsweise rohrförmigen Tragbügel (2) untergebracht und aus ihm in der Mitte des Querholmes herausgeführt und mit der Zug- oder Drehachse (25) des Handgriffes (5) verbunden sind, wobei die Drehachse (25) am freien Ende mit einem weiterem Handgriff (6) versehen sein kann.
  7. 7. Tisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe (5, 6) als zangenartig wirkende Doppelhebel ausgebildet sind;. B.
  8. Tisch nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung auf verschiedene Winkellagen ein mit einem Handgriff (7) versehener Raststift (28) vorgesehen ist, der unter der Wirkung einer Feder (27) in Rasten (29) des Tragbügels (2) eingreift.
  9. 9. Tisch nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er hohl und auseinandernehmbar ausgebildet ist und die Verstellteile (25 bis 28) zur Einstellung der Höhen- und Winkellage enthält. io. Tisch nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Rahmen zur Aufnähme eines Namenschildes, Fieberkurven u. d:gl. versehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 553 554, 6o4 035.
DEO504A 1950-05-23 1950-05-23 Tisch fuer Betten, insbesondere Krankenbetten Expired DE861455C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE553554C (de) * 1932-06-27 Johannes Albrecht Verstellbarer Leserahmen fuer Liegemoebel
DE604035C (de) * 1933-05-31 1934-10-12 Wilhelm Buescher Krankenbett-Tisch

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE553554C (de) * 1932-06-27 Johannes Albrecht Verstellbarer Leserahmen fuer Liegemoebel
DE604035C (de) * 1933-05-31 1934-10-12 Wilhelm Buescher Krankenbett-Tisch

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