DE861213C - Manoevriervorrichtung fuer Schiffsantrieb mit mindestens zwei umsteuerbaren Antriebsmaschinen, die ueber Schaltkupplungen und ein Zahnradgetriebe auf die Propellerwelle arbeiten - Google Patents

Manoevriervorrichtung fuer Schiffsantrieb mit mindestens zwei umsteuerbaren Antriebsmaschinen, die ueber Schaltkupplungen und ein Zahnradgetriebe auf die Propellerwelle arbeiten

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DE861213C
DE861213C DES1918D DES0001918D DE861213C DE 861213 C DE861213 C DE 861213C DE S1918 D DES1918 D DE S1918D DE S0001918 D DES0001918 D DE S0001918D DE 861213 C DE861213 C DE 861213C
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Description

  • Manövriervorrichtung für Schiffsantrieb- mit mindestens zwei umsteuerbaren Antriebsmaschinen, die über Schaltkupplungen und ein Zahnradgetriebe auf die Propellerwelle arbeiten Die Erfindung bezieht sich auf eine Manövriervorrichtung für Schiffsantrieb, bei denen inindestens zwei umsteuerbare Antriebsmaschinen, welche zum Manövrieren gegensinnig drehen und von welchen je nach Fahrtrichtung die eine oder andere mit -dem Propeller gekuppelt ist, über während des Betriebes ein- und ausschaltbare Kupplungen und ein Zahnradgetriebe auf wenigstens eine Propellerwelle arbeiten.
  • Bekanntlich erfolgt das Umsteuern einer Propellerwelle beim Manövrieren gewöhnlich derart, daß alle auf @d@iese Welle arbeitenden Antriebsmaschinen mittels besonderer Einrichtungen umgesteuert werden, wobei die Kupplungen entweder eingeschaltet bleiben oder zum leichteren Umsteuern der Maschinen während der Umsteuerphas.e ausgeschaltet werden können. Es ist auch bekannt, die Anlaß- und Umsteuervorrichtung von Antriebsmaschinen in der Wise mit dem Schiffstelegraphen zu vorblocken, idaß diese Maschinen nur in der Drehrichtung angel-as,sen wenden können, die durch den Schiffstelegraphen angezeigt wind, =dadurch Fehlmanöver zu vermeiden.
  • DieseArt .des M,anövrieren6; bei der dieAntriebsm;a:schinen für jede Drehrichtungsänderung der Propellerwelle umgesteuert werden, weist verschiedene Nachteile auf, beispielsweise eine erhöhte Abnutzung der Zylinder und Kolbenringe bei Brenakraftkolbenmaschinen, welche durch Anlaßluft angelassen und umgesteuert wenden. Zudem müssen bei jeder Umsteuerung der Antriebsmaschinen Zonen mit kritischen Drehzahlen durch: fahren werden. Diese Art des Manövrierens bedingt weiter sehr große Anlaßluftbehälter.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist vorgeschlagen worden, beispielsweise bei Doppelgetrieben, bei :denen zwei Antriebsmaschinen auf dieselbe Propellerwelle arbeiten, während des Manövrierens die eine Antriebsmaschine in Richtung Vorwärts und die andere in Richtung Rückwärts in Betrieb zu setzen, um je nach der gewünschten Drehrichtung,der Propellerwelle die eine, oder die andereAntriebsmaschine durchEinschalten der entsprechenden Kupplung über das Zahnradgetriebe mit der Propellerwelle zu kuppeln.
  • Diese Art des Manövrierens verlangt jedoch eine erhöhte Aufmerksamkeit des Maschinenpersonals, weil infolge der Vermehrung von zu bedienenden Steuerorganen die Gefahr von Fehlmanövern vergrößert wind. Würde beispielsweise versehentlich je eine vorwärts drehende und eine rückwärts drehende Kupplung gleichzeitig eingeschaltet, so müßten Beschädigungen der Antriebsanlage eintreten, welche deren Stillsetzung zur Folge haben könnten.
  • Die Erfindung ist geeignet, diese Nachteile zu vermeiden. Sie ,besteht darin, daß die Anlaß- und Umsteuereinrichtungen der Antriebsmaschinen und die Schaltorgane der Kupplungen derart vom Schiffstelegraphen verblockt sind, daß die Antriebsmaschinen erstens bei eingeschalteten Kupplungen nur in gleichsinniger, vom Telegraphen befohlener Drehrichtung in Betrieb setzbar sind, und daß die Maschinen zweitens mach Ausschalten mindestens derjenigen Kupplung, deren zugehörige Antriebsmaschine gegensinnig zu der vom Telegraphen befohlenen Drehrichtung anzulassen ist, in entgegengesetzter Drehrichtung in Betrieb setzbar sind, wobei die vom Telegraphen bediente Verblockungseinrichtung derart auf die Schaltorgane der Kupplungen eingeschaltet iet, daß nur die Kupplung einschaltbar ist, vieren zugehörige Antriebsmaschine die vom Telegraphen befohlene Drehrichtung ausweist, und daß ferner die Antriebsmaschinen erst dann in entgegengesetzter Drehrichtung in Betrieb setzbar sind, wenn die vom Telegraphen bediente Venblockungseinrichtung auf die Schaltorgane der Kupplung einwirkt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsformkann die Einschaltung der vom Telegraphen bedienten Verblockungseinrichtung auf die Schaltorgane der Kupplungen willkürlich (Handgriff) erfolgen, wobei sich gleichzeitig die Verblockung der Anlaß-und Umsteuereinrichtungen der Antriebsmaschinen derart ändert, .daß diese nur gegensinnig drehend in Betrieb setzbar sind.
  • Die Manövriervorrichtung könnte ferner derart ausgebildet sein, daß die Einschaltung der vom Telegraphen bedienten Verblockungseinrichtung auf die Schaltorgane der Kupplungen selbsttätig bei entgegengesetzter Bewegung der Anlaß- und U.msteuereinrichtungen erfolgt, während die vorn Telegraphen bediente Verblockungseinrichtung für die Anlaß- und Umsteuereinrichtungen außer Eingriff kommt.
  • Bei Manövriervorrichtungen für Schiffsantrieb mit mindestens drei auf dieselbe Propellerwelle arbeitenden Antriebsmaschinen .ist es zweckmäßig, zum Anlassen und Umsteuern jeder dieserAntriebsmaschinen ein besonderes, vom Telegraphen verblockbares Schaltorgan vorzusehen. Auch zur Bedienung jeder Kupplung könnte ein besonderes, vom Telegraphen verblockbares Schaltorgan vorgesehen sein.
  • Bei Manövriervorrialhtungen für Schiffsantrieb mit mindestens drei auf diaselbe Propellerwelle arbeitenden Antriebsmaschinen könnten mindestens zwei Antriebsmaschinen mittels desselben, durch den Telegraphen verblockbaren Anlaß- und IImsteuerongans gesteuert. werden. In gleicher Weise wäre es möglich, die Kupplungen von mindestens zwei Antriebsmaschinen mittels desselben, durch den Telegraphen verblockbaren Schaltorgane' einzustellen.
  • Es ist zweckmäßig, zwischen dem Schiffstelegraphen und oder Segmentwelle eine aus zwei getrennten, :gleichachsig angeordneten Schraubenfedern bestehende Federkupplung vorzusehen. Bei selbsttätiger Schaltung der Manövriervorrichtung aus der Normalstellung in eine Manövrierstellung kann die Segmentwelle .in der ihrer Mittelstellung bei gleichsinnig drehenden Antriebsmaschinen entsprechenden Normallage elastisch festgehalten sein.
  • Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstarndes sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • FinG. !i zeigt eine Antriebsanlage in schematischer Gesamtdraufsicht; Fig. 2 ist eine Ansicht und Fig.3 die zugehörige seitliche Arrsicht einer Manövriervorrichtung; Fig. q. bis 8 veranschaulichen Einzelheiten der vom Telegraphen bedienten Verblockungseinrichtu.ng für die Anlaß- und Umsteuerorgane und die. Kupplungsschaltorgane; F.ig. 9 gibt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Manövriervorrichtung, teilweise längs geschnitten, wieder; Fig. io erläutert den zugehörigen Querschnitt und Fig. i(i die Draufsicht dieses Beispiels.
  • Nach Fig. i sind die als Brennkraftkolbenmaschinen ausgebildeten Antriebsmaschinen 1, 2 über die z. B. hydraulisch oder elektrisch wirkenden Kupplungen 3 bzw. q. auf das Zahnradgetriebe 5 geschaltet, an welches die einen Schiffspropeller antreibende Welle 6 angeschlossen ist. Die Kupplungen sind während des Betriebes ein- und ausschaltbar. Die Hebel A1 und A2 zum Anlassen wind Umsteuern der Antriebsmaschinen i und 2 sowie die Kupplungshebel K3, K4 zum Ein- und Ausschalten der Kupplungen 3, q. sind in einem gemeinsamen Manövriergehäuse 56 untergebracht. Die Bewegurigen der Anlaß- und Umstewerhebel Al, A2 und der Kupplungshebel K3, K4 werden durch Übertragungsorgane 57, 58, 59 und 6o auf die- entsprechenden Maschinen- und Kupplungssteuerungsorgane geleitet. ' Entsprechend der Darstellung in Fig. 2 und 3 sind,die beiden Kupplungshebel K3, K4 sowie die Hebel Al, A2 auf ,der Welle 7 drehbar angeordnet. Die Kupplungshebel K3, K4 sind mit -den Verriegelunganocken 9, ,ic ,bzw. 1.5, 16 ausgerüstet. Auf den Anlaß- und Umsteuerhebeln Al, A2 sind die Verniegelungsnocken (ri, 12 bzw. 13, 14 angeordnet. Auf der mittels .des Umschaltgriffs i'8 in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Welle 17 sind die Verblockungssegmente @i9 bis 3o befestigt, welche mit den Verriegelungsnocken 9 bis 16 zum Eingriff gelangen.
  • Der Schiffstelegraph 31 ist über das Gestäilge 36 und :die Federkupplung 32 mit dem Hebel 33 verbunden, welcher (drehfest auf -der Welle 17 angeordnet .ist, so daß diese Welle vom Schiffstelegraphen in .die drei Stellungen Vorwärts (Tl); Stopp und Rückwärts (R) drehbar ist. Die Welle 17 ist in der Bohrung des Hebels 33 längs verschiebbar vorgesehen, damit die vom Schiffstelegraphen 31 gegebenen Befehle sowohl in der Mittellage als auch in den beiden Endstellungen R1 und R2 .des Umschaltgriffes i 8 auf die Welle 17 übertragbar sind.
  • Befindet sich, wie in Fig. 2 dargestellt, der Umschaltgriff r8 in seiner Mittelstellung, so wirkt die Verblockun gseinrichtung nur auf die Anlaß- und Umsteuerhebel Al und A2, während die Kupplungshebel K3 und K4 willkürlich bedient werden können. Dementsprechend sind die Verriegelunganocken ni, 13 der Anlaß- und Umsteuerhebel A1 bzw. A2 mit ,den Verblockungssegmenten- 22, 23 bzw. 26,217 im Eingriff. Befindet -sich d er Schiffstelegraph-31I und, wie in Fig. 4 entsprechend dargestellt, die Welle 17 mit ;den auf ihr angeordneten Verblockungs-segmenten 22, 23, 2,6, 27 in der Stopp-Stellung, so sind die Anlaß- und Umsteuerhebel Al, A2 über ihre Verriegelungsnocken ri bzw. 13 mit den Verblockungssegmenten im Eingriff und daher in ihrer Stopp-Stellung verblockt. Die Antriebsmaschinen ;i, 2 lassen sich infolgedessen in keinem der beiden Drehsinne in Betrieb setzen.
  • Befindet sich der Schiffstelegraph P in der Vorwärts-Stellung V, so nehmen mit dem Hebel 33 auch die Welle #i7 und die auf ihr befestigten Segmentplatten 34 und 35 die Vorwärts-Stellung ein, in welcher ,die Verblockungssegmente 22 bzw. 26 ,den Verriegelungsnocken i i bzw.13 ;der Hebel A1, A2 in der Vorwärts-Richtung V freien Durchlaß g@-währen, während die Segmente 23 bzw. 27 den Nocken i-.i bzw. 13 und damit den Anlaß- und UmsteuerhebelnAl,A2,die Bewegung in,dieRückwärts-Stellung R verriegeln. Nach dem vom Schiffstelegraphen 31 erteilten Befehl können somit eine oder beide Antriebsmaschinen i, 2 in der Vorwärts-Drehrichtung angelassen und in Betrieb gesetzt werden.
  • In der Rückwärts-Stellung R des Schiffstelegraphen 31 sind- @die Segmemtplatten 34, 35 mit den Verblockungssegmenten 22,;2#3,:2,6i 2-7 in- ihre untere Schwenklage gebracht. Die Anlaß- und Umsteuerhebel Al, A2 können dadurch mit ihren Verriegelungsnocken-ri bzw.13 über die Verblockungssegmente 23, 27 in die Rückwärts-Stellung R einrücken, während eine Schwenkung der Hebel Al, A2 in ihre Vorwärts-Stellung Ir infolge Auftreffens ,der Nocken 11,13 -auf die Verblockungssegmente 22, 26 nicht möglich ist. Demnach können eine oder beide Antriebsmaschinen i; 2 in Rückwärts-Drehrichtung angelassen und betrieben werden.
  • Mittels ;der zwischen Schiffstelegraph 3;1 und Hebel 33 angeordneten Federkupplung 312 wird ermöglicht, den Telegraphen 31 auch dann zu bedienen, wenn die Verblockungssegmente 22, 26 bzw. 23, 27 durch die Verriegelungsnocken 1;1, 113 in ihrer Lage blockiert sind, was der Fall ist, wenn sich die Hebel Al, A2 in der Vorwärts- V oder Rückwärts-Stellung R befinden. 'Wird in einer solchen Verblockungsstellung der Schiffstelegraph 3@i ;aus einer Stellung in eine andere gebracht, wo-,bei der Hebel 33 infolge Verriegelung der Welle 17 dieser Bewegung nicht folgen kann, so spannt sich die eine oder die andere Feder der Federkupplung 32. Bei der Rückbewegung der Anlaß- und Umsteuerhebel Al, A2 in die Stopp-Stellung entspannt sich mit entsprechender Drehung der Welle 17 die unter Spannung gehaltene Feder der Federkupplung 32 und bringt die auf der Welle 17 sitzenden Verblockungssegmente 2:2,23 bzw. 26, 27 in die vom Telegraphen 31 befohlene Lage.
  • Zum Manövrieren mittels der Kupplungen 3, 4 und .der gegensinnig drehenden Antri6bsmaschinen i, 2 ist der Umschaltgriff gemäß Fig. 2 in eine seiner beiden Endstellungen R1, R2 zu schwenken, und zwar in ;die eine oder in die andere Endstellung, j e nachdem, ob die Antriebsmaschine ,i vorwärts und die Antriebsmaschine 2 rückwärts oder die Antriebsmaschine i rückwärts und die Antriebsmaschine 2 vorwärts drehen soll.
  • Wird zum Manövrieren mit gegensinnig drehenden Antriebsrrnaschinen i, 2 der in Fig. 2 gezeigte Umschaltgriff 18 in seine rechte Endstellung R1 geschwenkt und dadurch die Welle -i7 entsprechend nach links verschoben, so gelangen die auf ihr angeordneten Verblockungssegmente 2o, 24, 28, 30 mit dem entsprechenden Verriegelungsnocken rzo bzw. 12 bzw. 14 bzw. 16 der Hebel K3, AL, A2 und K4 zum Eingriff.- Die Schwenkung des Umschaltgriffs i8 in die Endstellung R1 kann in Stopp-Stellung des Telegraphen 31 nur ausgeführt werden, wenn die Kupplungshebel K3, K4 sich .in ,der dem ausgekuppelten Zustand entsprechenden Stellung A (Fig. 5) befinden, weil nur dunn die -auf der Welle ;i7 sitzen-;den Segmente 2o bzw. 3o axial an den Nocken io .bzw. 16 der Kupplungshebel K3, K4 entlanggleiten können.
  • Es ist ferner notwendig, daß bei allen drei Stellungen Vorwärts h, Stopp und Rückwärts R des Telegraphen 31 der Anlaß- und Umsteuerhabel Al sich in Stopp- oder Rückwärts-Stellung R und Hebel A2 in Vorwärts- Tl oder Stopp-Stellung befinden, damit die Segmente 24 bzw. 28 axial am denn Nocken .#i2- bzw. 14 vorbeigleiten können. Zn der Vorwärts-Stellung V -des Telegraphen 31 ist die Schwenkung des Umschaltgriffes 18 in die Rückwärts-Stellung R1 nur ausführbar, wenn mindestens ,der Kupplungshebel K, sich in seinerAus-StellungA befindet, während in der Rückwärts-Stellung R des Telegraphen mindestens der Kupplungshebel K4 sich in seiner Aus-Stellung A befinden muß.
  • In der Stopp-Stellung ödes Schiffstelegraphen 31 und der Welle '17 sind die Kupplungshebel K3, K4 in ihrer Aus-Stellung A entsprechend Fig. 5 bzw. 8 verblockt, weil die Verblockungssegmente 2o bzw. 3o:dem Verriegelungsnocken iiio bzw. 16 dien Durchgang in die Ein-Stellung E versperren. Die KupplUng 3 der rückwärts drehenden Maschine i läßt sich nach Fig. 5 nur einschalten, wenn die Welle '17 ,durch :den Telegraphen 31 in die Rückwärts-Stellung R gedreht wird, wodurch das Segment-2o sich senkt und dem Nocken,lo den Weg in Richtung der Hebelstellung E freigibt, während zur Einschaltung der Kupplung 4 -der vorwärts drehenden Maschine 2 die Welle 1(7 mit :dem Hebel 33 gemäß Fig. 8 vorgängig in die Vorwärts-Stellumg h zu drehen ist.
  • Befindet sich der Umschaltgriff 1$ .in der Endstellung R1, so sind,die Segmente 22, 23 bzw. 26, 27 aus den '\.Terriegelungsnocken iii bzw.13 ausgerückt. Auf die eine Seite des Verriegelungsnockens ii@2 hat sich das Verbl:ockungssegment 24 geschoben, so daß gemäß Fig. 6 der Anlaß- und Umsteuerhebel A1 bei jeder der drei Stellungen Vorwärts V, Stopp, Rückwärts R des Schiffstelegraphen 31 sich nur in der Richtung Rückwärts R drehen läßt. Vor den Verriegelungsnocken '14 hat sich :durch die Verschiebung der Welle nach links gleichzeitig das Verblockungssegment 28 (Fig. 2) geschoben, :so daß entsprechend Fig.7 der Anlaß- und Umsteuerhebel A2 aus der Stopp-Stellung nur in die Vorwärts-Richtung If schwenkbar ist. Dabei können bei in R.-Stellung befindlichem Umschaltgriff 18 die Antriebsmaschinen li, 2 nur in entgegengesetzter Richtung, und zwar die Antriebsmaschine i nur nach rückwärts und die Maschine 2 nur nach vorwärts, in Betrieb gesetzt werden.
  • Damit ist die Gewähr geboten, daß erstens die Antriebsmaschinen 1, 2 bei eingeschalteten Kupplungen 3, 4 nicht gegensinnig: in Betrieb gesetzt werden können und zweitens bei gegensinnig drehenden Antriebsmaischinen 1, 2 nur diejenige Kupplung eingeschaltet werden kann, deren zugehörige Antriebsmaschine ,die vom Telegraphen 31 befohlene Drehrichtung aufweist, wodurch sich Schänden Sam Schiffsantrieb, wie sie .durch falsche Bedienung der Schaltorgane eintreten müßten, vermieden werden.
  • . Wird .der Umschaltgriff 18 zwecks Manövrierens mit gegensinnig drehenden Antriebsmaschinen il, 2 in die linke Endstellung R2 (Fig. 2) gedreht, so verschiebt sich dadurch die Welle 17 entsprechend nach rechts, und,die auf ihr sitzenden Verblockungssegmente,ig bzw. 21 bzw. 25 bzw. 29 gelangen mit drei Verriegelungsnocken 9 des Kupplungshebels K, bzw. i i des Anlaß- und Umsteuerhebels Al, '13 des Anlaß- und Umsteuerhebels A2, 15 des Kupplungshebels K4 zum Eingriff, während die Segmente 22, 23 und 26, 27 aus den Nocken -i i bzw. 113 ausrücken.
  • Befindet sich der Schiffstelegraph 3i in der Stopp-Stellung, so sind die Kupplungshebei K3 und K4 neuerdings in der Aus-Stellung A (Fig. i) verblockt,-weil das Segment@i9, welches dem in Fig. 8 gezeigten Segment 30 gleich ist, bzw. 2,9, das dem in Fig. 5 gezeigten Segment 2o entspricht, sich vor den Nocken 9 = Nocken 1,6 bzw. vor den Nocken it5 = Nocken io geschoben hat und ein Verschieben der Kupplungshebel. K3, K4 in die Ein-Stellung E verhindert. Die Kupplung 3 läßt sich nur einschalten, wenn die Welle 17 mittels des Telegraphen 3i1- in die Vorwärts-Stellung V gedreht wird, weil in dieser Stellung das Verblockungssegm@ent i9, dem Verriegelungsnocken 9 :den Durchlaß freigibt, während das Verblockungssegment 29 dem Verriegelungsnocken 15 den Durchlaß versperrt.
  • Umgekehrt kann dieKupplung4nur eingeschaltet werden, wenn ;die Welle 17 in ihre Rückwärts-Stellung R gedreht ist. Der Anlaß- und Umsteuerhebel A1 kann bei jeder der drei Stellungen Vorwärts h, Stopp oder Rückwärts R das Maschinentelegraphen 31 nur nach vorwärts in die Stellung V und Hebel A2 nur nach rückwärts in die Stellung R bewegt werden. Zu diesem Zweck sind die Verblockungssegmente 21 und 25 vorgesehen, welche .den in den Fng. 7 und 6 dargestellten Segmenten 28 bzw. 24 entsprechen.
  • Wird auf die Möglichkeit verzichtet, zum Manövrieren mit Kupplungen wahlweise dieselbe Antriebsmaschine vor- oder rückwärts und die zweite Maschine verblockungssabhängig entgegengesetzt drehen zu lassen, indem beispielsweise die Antriebsmaschine i stets in Rückwärts-Drehrichtung und die Maschine ,2- stets nur in Vorwärts-Drehrichtung betrieben wird, so vereinfacht sich die Verblockungsvorriohtung in dem Sinn, daß,die Endstellung R2 :des Umschaltgriffes z8 wegfällt und dementsprechend auch die Verblockungssegmente i9, 2i, 25 und 29 sowie die Verriegelungsnocken 9 und 15 sich erübrigen, was unter Preisgabe der betrieblichen Vielgestaltigkeit eine Vereinfachung ergibt.
  • Im nach Fig. 9 bis vi erfolgt idie Umschaltung der Welle 17 in die eine oder andere Endstellung R1 bzw. R2 zwecks Betriebes der Antriebsmuschinen 1, 2 in gegensinniger Drehrichtung, in Abhängigkeit der mit den Anlaß- und Umsteuerhebeln A1 und A2 durchgeführten gegenläufigen Bewegungen. Infolgedessen entfällt die Anordnung des in Fig. 2 und 3 dargestellten Umschaltgriffes -18. Die Anlaß- und Umsteuerhebel Al, A2 sind mittels je einer auf der Welle 7 gelagerten Segmenthülse 37 verbunden, die je mit einem Zahnsegment 38 versehen sind. Die beiden Zahnsegmente 38 stehen mit der auf der Welle 4o angeordneten gezahnten Platte 39 im Eingriff. Diese Platte 39 weist eine Totwegnut 46 zur Aufnahme des auf der Verbindungswelle 4o befestigten Keils 47 auf.
  • In der Ausnehmung 42 der Welle 7 ist das mit der Wedle 4.o fest verbundene Zahnrad 41 angeordnet. Diebes steht mit der Zahnstange 51 im Eingriff, welche an -der Innenseite der Verschiebungshülse43 befestigt ist. Die Verschiebungshülse 43 ist längs verschiebbar auf der Welle 7 gelagert und mit einer länglichen Ausnehmupg 52 versehen, durch welche hindurch die Welle 4o läuft, so daß die Längsverschiebbarkeit der Hülse 43 gewährleistet ist. Am Mantel der Hülse 43 sind zwei parallele Führungsleisten 45 angeordnet, zwischen welchen der um den Zapfen 53 drehbare Übertragungshebel 48 eingreift. Die Gabel 49 des Hebels 48 ist zwischen die beiden auf der Welle 17 befestigten Mitnehmerringe 5o eingeführt.
  • Zwischen jedem Mitnehmerring 50 und je einem festen Anschlag 54 befindet sich eine auf :die Welle 17 aufgeschobene Schraubenfeder 55, mit welcher die Welle 17 in der ihrer Mittelstellung bei gleichsinnig vor- oder rückwärts drehenden Antriebsmaschinen i, 2 entsprechenden Normallage elastisch gehalten wird. Dadurch wird verhindert, daß diese Welle 17 im normalen Betriebszustand innerhalb des durch den Totweg der Ausnehmung 46 mit dem Keil 47 gegebenen Spielraumes frei verschiebbar ist. Unerwünschte Änderungen in den Verblockungssteliungen sind damit ausgeschlossen.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist angenommen, daß sich das Schiff mit gleichsinnig drehenden Antriebsmaschinen i, 2 in Vorwärtsfahrt befindet. Dementsprechend stehen der Schiffstelegraph 3'i, der Hebel 33 sowie beide Hebel Al, A2 in der Vorwärts-Stellung V, während die beiden Kupplungshebel K3, K4 die Stellung E einnehmen. Die Welle 17 nimmt die durch gleichmäßigen Druck der Federn 55 gesicherte Mittelstellung ein. Die Nocken.i i bzw. i3 befinden sich im Eingriff mit den Verblockungssegmenten 22, 23 bzw. 26, 27, während die Nocken 9, .roa bzw. 15, 16 der Kupplungshebel K3 bzw. K4 nicht im Eingriff sind, so daß .die Kupplungen 3, 4 willkürlich ein-und ausschaltbar sind.
  • Bringt der Schiffsführer dem Maschinenführer die Absicht zur Ausführung von Manövern zur Kenntnis,. so wird der Maschinenführer eine der beiden Antriebsmaschinen i, 2 in gegensinniger Drehbewegung in Betrieb setzen, um diese Manöver befehlsgemäß und ohne fortgesetztes Umsteuern der Maschinen durchführen zu: können. Hierzu wird einer der beiden Anlaß- und Umsteuerhebel Al, A2, z. B. der Hebel Al, in :die Stopp-Stellung geschwenkt, so (daß die Antriebsmaschine i zum Stillstand gelangt. Die Zurückführung dies Hebels Al aus der Stellung V in die Stellung Stopp (Fig. 4) ist ohne weiteres möglich, indem der Nocken,i i unter dem Segment 22 durchgleitet, ohne im übrigen durch einen Nocken gehemmt zu werden.
  • Die Drehung des Hebels Al aus. der Vorwärts-Stellung T<' in die Stopp-Stellung hat zur Folge,, d@aß sich die mit ihre verbundene Hülse 37 mit dem Zahnsegment 38 aus seiner einen Endstellung in die Mittelstellung dreht und dabei die gezahnte Platte 3,9. (Fig. i i) aus ihrer Mittelstellung über den zwischen der Ausnehmung 46 und dem Keil 47 bestehenden Totweg hinwegdreht, so @daß der Keil 47 am einen Ende der Nut 46 zur Anlage gelangt, ohne indessen ,die Welle 40 im Drehurig zu versetzen.
  • Wird nun zwecks " Anl.assens der Antriebsmaschine i in Rückwärts-Drehrichtung der Anlaßhebel A, aus der Stopp-Stellung in Richtung zur Hebelstellung R (Fig. 4) verschoben, so würde er nach Zurücklegung eines bestimmten, die Anl@aßvorrichtung noch nicht beeinflussenden Wegteils mit seinem Nocken ',i i an das Verblockungssegment 23 anstoßen. Diese Teilbewegung des Hebels Al bewirkt aber eine Drehung der gezahnten Platte 39, wobei über Iden Keil 47 nunmehr die Welle 4o in Uhrzeigerrichtung (Fig. ri) mitgenommen wird, so d@aß das mit ihr verbundene Zahnrad 41 die Zahnstange 5 i und damit die Hülse 43 in axialer Richtung nach rechts (Fig. 9) verschiebt.
  • Diese Bewegung wird über -den Hebel 48 gegenläufig auf die Welle 17 übertragen, die sich infolgedessen in axialer Richtung nach links (Fig. 2 und 9) so weit verschiebt, daß die Segmente 22, 23 bzw. 26, 27 der Hebel Ai, A, von deren Nocken vi bzw, 13 axial ausrücken und die Verriegelung der Hebel A., A2 aufheben, ,da die im ersten Ausführu:ngsbeispiel erwähnten Verblockungssegmente 28, 25, 24 und 2i sowie die Nocken 14 und 12 (Fig. 2) überflüssig und daher nicht vorgesehen sind.
  • Wird nun der Anlaß- und Umsteuerhebel Al - in der Rückwärts-Richtung innerhalb eines Wegstückes, bei welchem die Bedienung der Anlaßvorrichtung noch nicht erfolgt, weiter gegen R geschwenkt, so erfolgt über :die Teile 38, 39, 40, 44 51, 43, 48 eine weitere Verschiebung der Welle 17 nach links (Fig. 2). Damit ,diese Verbindung statt-' finden kann, ist es aber notwendig, daß der Kupplungshebel K, der Maschine i, ;die noch während der Vorwärtsfahrt auf Rückwärts angelassen werden soll, ausgeschältet wird und sich in der Stellung A befindet, weil bei eingeschalteter Kupplung K3 das Segment 2o'stirnseitig an den Nocken io anstößt und die AxiaIbewegung der Welle 17 nach links verhindert. Damit ist gewährleistet, daß die Antriebsmaschine i bei eingeschalteter Kupplung K3 und sich vorwärts drehender Propellerwelle 6 nicht in Rückwärts-Drehrichtung angelassen werden kann.
  • Bei ausgeschalteter Kupplung K3 kann die Antriebsmaschine i durch Weiterschwenkung _ des Hebels Al in die Stellung R in Rückwärts-Drehrichtung angelassen werden. Damit ist :die Anlage mit einer eingekuppelten vorwärts drehenden und einer ausgekuppelten rückwärts drehenden Antriebsrnaschine zur Durchführung von Manövern bereit.
  • Wird nun durch den Maschinentelegraphen z. B. der Befehl Rückwärts gegeben, so können sich der Hebel 33 und die Segmentwelle,i7 zunächst nicht in die entsprechende Lag-_R (Fig.. 3) drehen, weil der Kupplungshebel 4 eingeschaltet ist und demzufolge der Nocken 16 eine Drehung des Verblockungssegments 3o aus seiner Vorwärts-Stellung in die RückWärts-Stellung verhindert (Fig. 8). Infolgedessen wird die obere Feder der Federkupplung 32 (Fik, 3) gesliannt. Der Kupplungshebel K3 (Fig. 5) kann vorerst nicht in die Stellung E gedreht werden, weil sein Nocken io arm Segment 2o anstößt. Sobald .der Kupplungshebel q. aus der Stellung Ein die Stellung A (Fig. 8) gedreht wird, entspannt sich die obere Feder der Federkupplung 32 und schwenkt den Hebel 33 in die Stellung R. Dadurch wird der ausgeschaltete Kupplungshebel K4 gesperrt, während das Segment 2o (F ig. 5) im Gegenuhrzeigersinn nach unten geschwenkt ist. Der Kupplungshebel K3 kann nunmehr aus der Stelle" A in (die Stellung E geschaltet werden, indem sein Nocken io über das Segment 2o hinweggleitet.
  • Anstatt die Antriebsmaschine @i zur Durchführung von Manövern in Rückwärts-Drehrichtung zu versetzen, kann hierfür die Antriebsmaschine 2 gewählt werden. In einem solchen Fall führt die Welle 17 eine Längsverschiebung nach rechts (Fig. 2 und 9) durch, so daß (die Verblockung der Kupplungshebel K3, K4 mit Hilfe der Verblockungs= segmente i9 bzw. 2;9 und dem Nocken 9 ,bzw. 'i 5 erfolgt. Dadurch kann der Kupplungshebel K3 nur für Vorwärtsfahrt und,der Kupplungshebel K4 nur für Rückwärtsfahrt in die Stellung E eingeschaltet werden. In gleicher Weise wie aus der Vorwärts-Stellung des Schiffstelegraphen können die Manövrierstellurngen auch aus seiner Rückwärts-Stellung vorgenommen werden.
  • In das Wesen der Erfindung eingeschlossen ist ebenfalls, wenn die Befehle des Schiffstelegraphen anstatt als Drehung auf die Welle 17 als Längsverschiebung der Welle gegeben werden, wobei die -Umschaltung in eine der beidenManöverstellungen der Welle 17 als Drehbewegung mitgeteilt wird. Anstatt die Bewegungen auf die Welle lii7 mechanisch zu übertragen, könnte hierfür eine elektrische, hydraulische oder pneumatische Übertragungsart gewählt werden.
  • Die Manövriervorrichtung kann gemäß der Erfindung auf mehr als zwei Antriebsmaschinen gerichtet sein, von denen zur Durchführungvon Manövern eine beliebige Teilzahl in der einen Drehrichtung und die übrigen in der gegensinnigen Drehrichtung <betrieben werden können. Anstatt die Anlaß- und Umsteuereinrichtungen sowie die Schaltorgane der Kupplungen mit Hebeln auszurüsten, könnten hierfür Handräder, Druckknöpfe u. dgl. vorgesehen sein. Zur Bedienung .der Verblockungseinrichtung mittels des Telegraphen kann sowohl dessen Befehlshebel als auch d essen Rückmeldehebel verwendet werden. Die Hebel Al und A2 können außerdem gleichzeitig für die Regelung der Drehzahl oder Leistung der Antriebsmaschinen verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Manövriervorrichtung für Schiffsantrieb, bei denen mindestens zwei umsteuerbare Antriebsmaschinen, welche zum Manövrieren gegensinnig <drehen und von .denen j e nach Fahrtrichtung die eine oder andere mit dem Propeller gekuppelt ist, über während des Betriebes ein-und ausschaltbare Kupplungen und ein Zahnradgetriebe auf wenigstens eine Propellerwelle arbeiten, (dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaß- und Umsteuereimrichtunigen (A1, A2) der Antriebsmaschinen (1,:2) und die Schaltorgane (Kg, K4) der Kupplungen (3,4) derart vom Schiffstelegraphen (V) verblockt sind, daß die Antriebsmaschinen erstens bei ;eingeschalteten Kupplungen .nur in gleichsinniger, vom Tele- _ graphen befohlener Drehrichtung in Betrieb setzbar sind, und daß die Maschinen zweitens nach Ausschalten mindestens derjenigen Kupplung, deren zugehörige Antriebsmaschine gegeneinnig zu der vom Telegraphen befohlenen Drehrichtung anzulassen ist, in entgegengesetzter Drehrichtung in Betrieb setzbar sind, wobei die vom Telegraphen bediente Venblockungseinrichtung derart auf -die Schaltorgane der Kupplungen eingeschaltet ist, daß nur diejenige Kupplung einschaltbar ist, deren zugehörige Antriebsmaschine die vom Telegraphen befohlene Drehrichtung aufweist, und @daß ferner die Antriebsmaschinen erst dann in entgegengesetzter Drehrichtung in Betrieb setzbar sind, wenn,die vom Telegraphen bediente Verblockungseinrichtung auf die Schaltorgane der Kupplung einwirkt.
  2. 2. Manövriervorrichtung nach Anspruch ei, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der vom Telegraphen (3 i) bedienten Ver-,blockungseinrichtung auf die Schaltorgane (Ke, K4) der Kupplungen willkürlich (Handgi7iff n8) erfolgt, wobei sich gleichzeitig die Verblockung der Anlaß- und Umsteuereinrichtungen (Al, A2) der Antriebsmaschinen derart ändert, da,ß sie nur gegensinnig drehend in Betrieb setzbar sind (Fig. 2 und 3).
  3. 3. Manövriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der vom Telegraphenbedienten Verblockungseinrichtung auf .die Schaltorgane (K3, K4) der Kupplungen selbsttätig bei entgegengesetzter Bewegung der Anlaß- und Umsteuereinrichtungen (Al, A2) erfolgt, während die vom Telegraphen bediente Verblockungs einrichtung für die Anlaß- und Umsteuereinrichtung außer Eingriff kommt (Fng.-9 bis @ri). q..
  4. Manövriervorrichtung nach Anspruch i für Schiffsantriebe mit mindestens drei auf dieselbe Propellerwelle arbeitenden Antriebsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anlassen und Umsteuern jeder dieser Antriebsmaschinen ein besonderes, vom Telegraphen verblockbares Schaltorgan vorgesehen ist.
  5. 5. Manövriervorrichtung nach Anspruch i für Schiffsantrieb mit mindestens drei auf dieselbe Propellerwelle arbeitenden Antriebsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Kupplung .ein besonderes, vom Telegraphen verblockbares Schaltorgan vorgesehen ist.
  6. 6. Manövriervorrichtung nach Anspruch @i für Schiffsantrieb mit mindestens drei auf dieselbe Propellerwelle arbeitenden Antriebsmaschi. nen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Antriebsmaschinen mittels desselben, durch den Telegraphen verblochbaren Anlaß- und Umsteuerorgans gesteuert werden.
  7. 7. Manövriervorrichtung nach Anspruch r für Schiffsantriebe mit mindestens drei auf dieselbe Propellerwelle arbeitenden Antriebsmaschinen, .dadurch gekennzeichnet, daß die I@upplungen von mindestens zwei Antriebsmaschinen mittels desselben, durch den Telegraphen verblockbaren Schaltorgans bedient werden. B. Manövriervorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schiffstelegraphen (V) und der Segment-welle (z7) eine aus zwei getrennten, gleichachsig angeordneten Schraubenfedern bestehende Federkupplung (32) vorgesehen ist. g. Manövriervorrichtung nach den Ansprüchen r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentwelle (r7) in der ihrer Mittelstellung bei gleichsinnig drehenden Antriebsmaschinenentsprechenden Normallage elastisch festgehalten wird.
DES1918D 1944-06-23 1944-07-16 Manoevriervorrichtung fuer Schiffsantrieb mit mindestens zwei umsteuerbaren Antriebsmaschinen, die ueber Schaltkupplungen und ein Zahnradgetriebe auf die Propellerwelle arbeiten Expired DE861213C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004957B (de) * 1952-12-19 1957-03-21 Lohmann & Stolterfoht A G Schaltvorrichtung fuer Getriebe von Antrieben mit mehreren Antriebsmaschinen, insbesondere fuer Schiffsantriebe
DE1005400B (de) * 1953-05-27 1957-03-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Bedienungseinrichtung fuer eine Brennkraftmaschinenanlage
DE1053965B (de) * 1957-04-05 1959-03-26 Licentia Gmbh Sicherheitsschaltung fuer Schiffsantriebsanlagen mit mehreren ueber Schaltkupplungen mit einem Sammelgetriebe gekuppelten Brennkraftmaschinen
DE1168281B (de) * 1957-07-19 1964-04-16 Licentia Gmbh Elektrische Drehzahlsteuerung fuer mehrere an die Schiffspropellerwelle ankuppelbare Brennkraftmaschinen

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