DE86010C - - Google Patents

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DE86010C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • C25B11/02Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren, durch welches bei der Elektrolyse die Polarisation vollständig vermieden wird, um auf diese Weise die in Anspruch genommene Spannung auf das geringste Mafs zurückzuführen und um ferner die Reduction der Oxydationsprodücte der Elektrolyse durch den nascirenden Wasserstoff zu verhindern. Das Verfahren besteht im wesentlichen in der Anwendung von Kathoden aus vertical stehenden dünnen Drähten bei gleichzeitiger Circulation des Elektrolyten in der Weise, dafs die an den Kathoden sich ansetzenden Wasserstoffbläschen, welche schon an sich an den dünnen Drähten schwer haften bleiben, durch den circulirenden Elektrolyten sofort nach ihrer Bildung hinweggeführt werden.
Der zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Apparat kann bezüglich der übrigen Theile in bekannter Weise construirt sein. Die Kathoden werden z. B. aus einzelnen dünnen Kupferdrähten, welche in einem kupfernen Rahmen senkrecht angeordnet sind, hergestellt.
Die Circulation des Elektrolyten kann auf verschiedene Weise hervorgerufen werden. So kann z. B. folgende Anordnung gewählt werden: Die Lösung des elektrolytisch zu behandelnden Salzes befindet sich in einem oberhalb des elektrolytischen Apparates aufgestellten Behälter, aus welchem die Lösung durch ein Rohr am Boden in die Zelle des Apparates eindringt, aus dem sie oben wieder abtriefst.
Die beschriebene Construction der Kathoden bewirkt in der Verbindung mit der Circulation des Elektrolyten eine sofortige Entfernung der sich bildenden Wasserstoffbläschen, wodurch die Polarisation auf das möglichst geringste Mafs herabgemindert wird. Die verticalen dünnen Drähte sind infolge ihres geringen Querschnittes sehr wenig geeignet, den Wasserstoffbläschen einen Halt zu bieten, wie es etwa bei plattenförmigen Kathoden der Fall ist. Die Adhäsion zwischen den Wasserstoffbläschen und den Kathoden ist an und für sich infolge der Form der letzteren sehr gering, so dafs die Bläschen schon von selbst leicht dem Auftriebe folgen und aufwärts steigen können, wobei sie auch nicht, wie bei netzförmigen Kathoden, durch querliegende Drähte aufgehalten werden. Eine unbedingte Sicherheit in der Entfernung der Wasserstoff bläschen wird aber erst durch die Circulation des Elektrolyten hervorgerufen. Da der Elektrolyt am Boden des Apparates eintritt und diesen am oberen Ende wieder verläfst, so wird durch die Bewegung, der Flüssigkeit der Auftrieb der Wasserstoffbläschen noch unterstützt und die letzteren werden unbedingt von den Kathoden hinweg aus dem Apparat herausgeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren der Elektrolyse unter gleichzeitiger Anwendung von Kathoden aus einzelnen verticalen dünnen Drähten und der Circulation des Elektrolyten.
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